Endlich wieder ein Rezept: Saftiger Marillenblechkuchen

Noch ist es Hochsommer – und damit nicht nur Urlaubszeit, sondern auch die Zeit von Marillen, Zwetschken und mannigfaltigen Beeren! 🙂 Und wie immer um diese Jahreszeit, backe ich mir gerne aus frischen Früchten – in diesem Fall Marillen – einen schnellen Blechkuchen. In heutigen Fall habe ich ein Rezept mit Qimiq und Sahnesteif ausprobiert (zwei Produkte, die ich zufällig noch im Schrank stehen hatte), und weil das Ergebnis sehr saftig und fruchtig geschmeckt hat, möchte ich es euch vorstellen!

Ab und an überkommt mich die Lust auf etwas Süßes – und dann muss es jedenfalls etwas Selbstgebackenes sein. Deshalb möchte ich heute meine Blogpause beenden und darf euch ein schnelles und einfaches Rezept für einen saftigen Blechkuchen vorstellen.

Zutaten (für 1 Backblech):

  • 500 g Marillen
  • 250 g Zucker
  • 1 Pckg. Qimiq Saucenbasis
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1/2 Pckg. Backpulver
  • 250 g Mehl
  • 250 g geschmolzene Butter
  • 5 Eier
  • 1 Pckg. Sahnesteif

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C vorheizen und die Marillen waschen, halbieren und entsteinen.

In einer großen Schüssel den Zucker, Vanillezucker, Qimiq und Eier schaumig rühren. Die Butter dazugeben und das Mehl sowie das Backpulver unterheben. Anschließend die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech heben und gleichmäßig verstreichen. Die Marillenhälften mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig legen. Damit die Marillen den Saft während des Backens nicht an den Teig abgeben, das Sahnesteif über die Früche verstreuen (das hilft wirklich – einfach mal ausprobieren, falls ihr sowieso ein Päckchen zuhause herumliegen habt).

Bei 180°C im Backofen auf zweiter Stufe etwa 30 Minuten backen lassen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren – Mahlzeit! 🙂

Lasst euch die sommerlich-süße Köstlichkeit nicht entgehen – der Kuchenteig funktioniert auch fabelhaft mit Zwetschken oder anderen Steinfrüchten – aber die Kirschen passen natürlich besser in einen saftigen, lauwarmen Clafoutis – hier geht’s zum Rezept! 😉

Weihnachtsbäckerei: Dotterbusserl mit Marmeladenfülle und Schokoglasur

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt! Zum heutigen zweiten Advent stelle ich euch meinen All-Time-Favourite in Sachen Weihnachtskekse vor. Ganz im Ernst, dieses Rezept ist so unglaublich lecker, dass ihr diese Kekse vermutlich nicht nur zur Adventzeit, sondern auch unterm Jahr zum Kaffee servieren werdet. Viel Eidotter, selbstgemachte Marmelade und eine knackige Schokoglasur machen diese Kekse zu einem süßen und flaumigen Leckerbissen, dem kaum jemand widerstehen kann.

steirerblut_und_himbeersaft_weihnachtsbaeckerei_aufmacher_rezept_teegebaeck_detail_copyright_heike_roessler

In den letzten Jahren habe ich euch ja bereits einige meiner liebsten Keksrezepte vorgestellt. Darunter neuen Favoriten wie die Kürbiskernkekse mit Ribiselmarmelade, aber auch Klassiker wie würziger Lebkuchenherrlich mürbe Vanillekipferl oder klassische Kokosbusserl und Zimtsterne. Heute ist ein All-Time-Favourite dran, nämlich Dotterbusserl mit Marmeladefüllung und Schokoglasur.

Zutaten (für ca. 25 Stück):

  • 80 g zimmerwarme Butter
  • 80 g Staubzucker
  • 4 Dotter
  • 120 g Mehl
  • 1 Vanilleschote
  • Ribiselmarmelade für die Füllung
  • Kuvertüre

Zubereitung:

Butter, Zucker und Dotter gut miteinander vermixen, sodass eine schaumige Masse entsteht. Eine Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark mit einem Messer herauskratzen und zu der Masse geben. Anschließend das Mehl sorgfältig unterheben und verrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech kleine, etwa gleich große Kekse aufspritzen. Bei ca. 170°C ca. 15 Minuten lang backen, bis die Kekse schön goldbraun sind. Aus dem Ofen nehmen und gut abkühlen lassen. Anschließend jeweils zwei Kekse mit einem Klecks Ribiselmarmelade (alternativ geht auch Marillenmarmelade) zusammenkleben und am besten über Nacht trocknen lassen. Anschließend die Kuvertüre nach Packungsanleitung schmelzen lassen und die Kekse jeweils zur Hälfte in Schokolade tauchen. Auf einem Rost aushärten lassen und in einer gut verschlossenen Keksdose an einem kühlen Ort aufbewahren. Lasst es euch schmecken! 🙂

steirerblut_und_himbeersaft_weihnachtsbaeckerei_rezept_teegebaeck_copyright_heike_roessler

Übrigens, dieser Beitrag entstand im Rahmen eines Advent-Kalenders, bei denen ich euch an den kommenden Adventsonntagen bis Weihnachten gemeinsam mit anderen Bloggern mit weihnachtlichen Rezepten und DIY-Geschenkideen überraschen! 🙂 So entdeckt ihr heute zum Beispiel auf Vienna Sunday Kitchen eine Früchteteemischung zum Selbermachen oder bei Laura Dreams of Cakes Nikolaus-Cupcakes. Nächsten Sonntag geht’s dann weiter auf Kraut & Rübe mit einem Last-Minute-Eierlikör und einem Keksrezept auf Genusswolke!

logo_adventsonntags-special-1

Süß & steirisch: Kürbiskernkekse mit Marmeladefüllung und Schokoglasur

Kaum zu glauben, aber in 3 Wochen ist doch tatsächlich schon wieder der erste Advent! Höchste Zeit also, die Backutensilien herauszukramen und sich langsam aber sicher ans Backwerk zu machen. 🙂 Als sanften Auftakt stelle ich euch heute ein Rezept vor für extra saftige Kürbiskern-Kekse mit einer Füllung aus selbst gemachter Ribisel-Marmelade und mit knackiger Schokoglasur. Na, wie klingt das? 😉

steirerblut_und_himbeersaft_blogparade_tchibo_aufmacher_rezept_kuerbiskernkekse_schokolade_marmeladefuellung_copyright_heike_roessler

Zutaten (für ca. 20 Stück doppelbödige Kekse): 

  • 300 g Mehl (glatt)
  • 200 g Butter
  • 100 g Staubzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 100 g Kürbiskerne (fein oder grob gemahlen)
  • 2 EL gutes Kürbiskernöl
  • Ribiselmarmelade zum Füllen (alternativ geht auch Marillenmarmelade)
  • Dunkle Schokolade-Kuvertüre für die Glasur
Gute Zutaten für herrlich saftige Kekse.

Gute Zutaten für herrlich saftige Kekse.

Zubereitung: 

Für den Mürbteig das Mehl, Kürbiskerne Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel miteinander vermengen. Die kalte Butter in kleine Stücke hacken und auf dem Gemisch verteilen. Nun eine Mulde in der Mitte der Schüssel formen und das Kürbiskernöl hinzufügen. Alle Zutaten mit der Hand gründlich zu einem Teig verkneten (der Teig ist dann fertig, wenn er sich ohne Probleme von der Schüsselwand löst. Den Teig zu einer Kugel formen, in Alufolie einschlagen und mindestens 1-2 Stunden im Kühlschrank rasten lassen.

Teig herausnehmen und erneut gut und kräftig durchkneten, bis der Teig geschmeidig ist. Anschließend mit einem Nudelwalker auf einer antihaftbeschichteten Backunterlage ca. 2 mm dick ausrollen und mit Keks-Ausstechern jeweils zwei Stück (Ober- und Unterseite) einer Form ausstechen, bis der Teig aufgebraucht ist. Übrigens: Sollte der Teig während des Ausstechens zu warm werden, einfach kurz zurück in den Kühlschrank damit, nach einer kurzen Pause kann man problemlos weitermachen. Die Kekse mit einem Spatel vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech heben und im vorgeheizten Backofen bei ca. 180°C (Ober- und Unterhitze) rund 8 Minuten backen lassen. Kekse aus dem Ofen nehmen und gründlich abkühlen lassen.

Im Anschluss jeweils zwei zueinander passende Kekse mit einem Klecks Marmelade aufeinander befestigen und am besten über Nacht antrocknen lassen. Am nächsten Tag die Kuvertüre im Wasserbad oder Mikrowelle (nach Packungsanleitung) schmelzen lassen und die Kekse entweder vollständig mit Schokolade glasieren oder nur halb hinein tunken. Anschließend kann man die Kekse noch mit Zuckerperlen verzieren. Meine Kekse stellen ja die Tiere des Waldes dar, also habe ich den Bären, Füchsen, Igeln und Rehen mit Zuckerperlen kleine Gesichter gegeben. Gefallen sie euch? 🙂 Die süßen Ausstechformen bekommt ihr übrigens ab kommender Woche bei Tchibo.

steirerblut_und_himbeersaft_blogparade_tchibo_rezept_kuerbiskernkekse_schokolade_marmeladefuellung_copyright_heike_roessler

So sehen übrigens meine süßen Bewohner des Waldes aus: Die grüne Farbe kommt vom Kernöl und den Kürbiskernen, und gefüllt sind sie natürlich mit süß-säuerlicher (am besten selbst gemachter) Marmelade.

Last but not least: Ihr könnt gewinnen!

Wichtiger Hinweis für meine treuen LeserInnen: Dieser Beitrag erschien im Rahmen der diesjährigen Tchibo Blogparade zum Thema „So süß kann Vorfreude sein“ – und ab kommenden Mittwoch (9.11.2016) könnt ihr direkt am Tchibo Blog für mich bzw. mein Rezept voten. Unter allen Teilnehmern an der Abstimmung wird ein Backset von Tchibo verlost! 🙂 Es lohnt sich also für euch, mir eure Stimme zu geben! 😉 Also, vielen Dank im Vorhinein für eure Stimme, viel Glück beim Gewinnspiel und habt eine schöne vorweihnachtliche Zeit!

Backe, Backe Kuchen! :) Mit den praktischen Helferlein von Tchibo (vielen Dank an dieser Stelle) macht das Keksebacken gleich noch viel mehr Spaß!

Backe, Backe Kuchen! 🙂 Mit den praktischen Helferlein von Tchibo (vielen Dank an dieser Stelle) macht das Keksebacken gleich noch viel mehr Spaß!

Naked Cake mit Vanille-Topfen-Füllung und frischen Beeren

Vor dem heutigen Rezept möchte ich euch ausdrücklich warnen, denn ihr werdet süchtig werden nach diesem Kuchen. 😉 Nicht nur, dass er ruckzuck und ohne viel Aufwand gebacken ist – er ist auch noch so herrlich leicht und dabei angenehm fruchtig-säuerlich, dass gerne noch ein zweites Stück genommen wird. Ich selbst habe den Naked Cake aus fluffig-weichem Buskuit mit einer Vanille-Topfenfüllung und frischen Beeren in den letzten beiden Wochen sage und schreibe vier mal backen müssen, so groß war die Nachfrage unter Freunden und Familie an diesem herrlichen Kuchen zum Nachmittagskaffee! 😀 Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt! 😉

steirerblut_und_himbeersaft_rezept_vanille_topfentorte_aufmacher_copyright_heike_roessler

Für den Teig (2 Springformen à 28 cm):

  • 4 Eier
  • 16 dag Mehl
  • 15 dag Staubzucker
  • 1 dag Vanillezucker
  • 3 EL Wasser
  • 1/2 Pckg. Backpulver

Zubereitung: 

Zunächst die Eier trennen, das Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Die übrigen Zutaten gründlich vermixen (zuerst die trockenen Zutaten, anschließend die nassen), den Schnee unterheben und mit einem Schneebesen vorsichtig einarbeiten. Die Masse durch 2 teilen und nacheinander in jeweils eine Springform (Form vorher gut fetten und mit Mehl bestäuben) füllen und backen. Bei 180 C° dauert es ca. 10-15 Minuten pro Form, bis der Kuchen eine schöne goldbraune Farbe hat.

Mit einem Zahnstocher kann überprüft werden, ob der Kuchen fertig ist (dazu den Zahnstocher in die Mitte des Teiges stechen, bleibt kein Teig daran kleben, ist der Kuchen fertig gebacken. Noch heiß aus der Form auf Backpapier stürzen und gründlich auskühlen lassen.

Für die Creme:

  • 2 Pckg Qimiq Vanille
  • 1 Pckg Speisetopfen
  • 100 g Kristallzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 250 g gemischte frische oder TK Himbeeren, Heidelbeeren, öä.

Zubereitung:

Für die Creme alle Zutaten (bis auf die Beeren) gut miteinander vermixen. Den ersten Tortenboden auf einen Teller legen, mit einem Tortenring fixieren und großzügig mit den Beeren belegen. Darauf dann zwei Drittel der Creme verteilen und gleichmäßig verstreichen. Nun noch eine Schicht Beeren auflegen und den zweiten Tortenboden darauf absetzen, vorsichtig nach unten drücken. Darauf die restliche Creme glattstreichen, mit Beeren dekorieren und für mindestens 4 Stunden (besser: über Nacht) in den Kühlschrank stellen. Bitte darauf achten, dass ihr keine offenen Lebensmittel neben der Torte lagert, da der Topfen sehr schnell Gerüche annimmt! Den Tortenring erst kurz vor dem Verzehr vorsichtig mithilfe eines Backmessers vom Rand lösen, nach oben abheben. Ein Stück genießen und süchtig sein! 😉

Der Kuchen, der süchtig macht! :D

Der Kuchen, der süchtig macht! 😀

Clafoutis: Französischer Eierkuchen mit sommerlichem Steinobst

Sommerzeit ist Erntezeit: Ob Kirschen, Marillen, Pfirsiche oder Zwetschken – in der Zeit von Juni bis September ist bei mir eindeutig Obstkuchenzeit. 🙂 Heute zeige ich euch ein sommerlich-leichtes und fruchtiges Obstkuchen-Rezept, das ich vor ein paar Jahren bei einer Freundin kennengelernt habe: Der Clafoutis ist eine französische Variante des Eierkuchens, der am besten lauwarm schmeckt und mit nahezu allen Früchten zubereitet werden kann!

Steirerblut_und_Himbeersaft_Aufmacher_Rezept_Clafoutis_Copyright_Heike_Rössler

Ob mit Kirschen, Nektarinen, Pfirsichen oder Marillen: Der Clafoutis ist für mich das perfekte Naschwerk, um sommerliches Obst (gerne auch im Mix untereinander) zu verwerten. Der Teig ist leicht zuzubereiten, kann variiert werden und der Kuchen funktioniert sogar mit Mango oder Ananas (aber bitte jedenfalls frisch, und nicht aus der Dose). Am besten schmeckt der Clafoutis im lauwarmen Zustand, mit Puderzucker bestreut, aber auch kalt schmeckt der Eierkuchen immer noch sehr gut. Traditionell wird der Clafoutis mit Kirschen zubereitet und in einer Quicheform gebacken.

Zutaten (für 2 Quiche-Formen Ø 26 cm):

  • 6 Eier
  • 300 ml Milch
  • 1 EL Zucker
  • 1 Tl Vanillezucker
  • 1 gehäufter EL Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 500 g Früchte (entsteinte Kirschen, säuerliche Äpfel, Marillen- oder Nektarinen-Würfel, je nachdem, was gerade zu verwerten ist)
  • Staubzucker zum Bestreuen
  • Butter zum Ausfetten der Form

Zubereitung:

Für den Teig werden zunächst die Eier mit der Milch versprudelt und anschließend die trockenen Zutaten hinzugefügt und verquirlt. Das Obst wird in kleine Stücke gewürfelt und gut durchmischt. Der Ofen wird auf 180 Grad vorgeheizt (bei Ober- und Unterhitze; für Umluft reichen 160 Grad). Übrigens gelingt der Kuchen bei Ober- und Unterhitze ähnlich wie eine Creme brulée – bei Umluft geht er lockig-flockig auf. So oder so ist der Clafoutis lecker! 😉

Anschließend werden die Quiche-Formen mit der Butter ausgefettet, damit sich der Clafoutis später aus der Form heben lässt. Das Obst wird nun zu gleichen Teilen und regelmäßig in die gebutterte Form gegeben. Anschließend den Eierteig über den Früchten verteilen und die Quiche-Formen im Ofen bei 180 bzw. 160 Grad eine Stunde lang backen lassen. Der Clafoutis ist dann fertig, wenn die Stichprobe nicht mehr klebt und die Oberfläche schön goldbraun gebacken ist. Mit etwas Puderzucker bestreuen und in noch lauwarmen Zustand servieren. Mahlzeit! 🙂

Steirerblut_und_Himbeersaft_Rezept_Clafoutis_Copyright_Heike_Rössler

Herrlich fuchtig-fluffig: Der Clafoutis ist ein wahrer Allrounder im Sommer und kann mit allen Früchten zubereitet werden.

 

Resteküche: Tiramisu aus Lebkuchen- und Keksresten

Das Rezept, das ich euch heute zeige, hab ich vor einigen Wochen selbst benötigt (man merkt es auch schnell an den Zutaten) 😉 doch es funktioniert nicht nur mit Lebkuchen, sondern auch mit trockenen Keksen, Kuchenresten und ähnlichem, was nach größeren Feiern zurückbleibt. Mein Rezept für das Lebkuchen-Tiramisu ist nicht nur deppensicher, sondern auch ohne viel Aufwand gemacht! 

Rezept_Resteküche_AufmacherLebkuchentiramisu_einfach_schnell_Copyright_Heike_Rössler

Ich weiß ja nicht, wie’s euch geht: Aber in den vergangenen Wochen nach den Feiertagen, der Völlerei und kalorienreichen Geschenken war ich froh, erstmal keine Kekse, Lebkuchen oder ähnlichen Süßkram zu sehen und habe darüber fast eine Schachtel mit allerhand Keksen und Lebkuchenresten vergessen.  Doch was tun mit dem Mix aus selbst gebackenen und gekauften Leckereien, die bereits trocken und eher hart als zart sind? Mein Rezept der Stunde: Ein feines und deppensicheres Tiramisu mit Rum, Kaffee und Kakao – aber ohne Ei!

Rezept Lebkuchen-Tiramisu ohne Ei

Ich habe die Tiramisu mit einem Mix aus gekauften Lebkuchen mit dunkler Kuvertüre sowie selbst gebackenem Lebkuchen mit Zuckerguss probiert. Die Schokolade-Kuvertüre bleibt bei diesem Rezept herrlich knackig – das schmeckt überraschend anders als normales Tiramisu. Im Kühlschrank ist die Tiramisu zugedeckt mindestens drei Tage haltbar – perfekt, um Reste zu verwerten. Ich habe die Tiramisu in Einzel-Portionen in kleinen Gläschen (die man etwa bei den Gü-Desserts dazu erhält und die auch hitzeresistent sind!) zubereitet.

Rezept_Resteküche_Lebkuchentiramisu_einfach_schnell_Zutaten_Copyright_Heike_Rössler

Perfekte Resteverwertung: Lebkuchenreste zu einem Tiramisu verarbeiten. Den Bourbon-Vanille-Zucker könnt ihr übrigens ganz einfach selbst herstellen, indem ihr ausgeschabte Bourbonvanille-Schoten in einem geschlossenen Glas zum Zucker zugebt.

Zutaten (für etwa 10-12 Portionen): 

  • 400 g Keks- oder Lebkuchenreste
  • 150 g Bourbon-Vanille-Zucker (oder Staubzucker)
  • 1 TL Zimt
  • 250 ml Schlagobers (Schlagsahne)
  • 250 g Topfen (Speisetopfen)
  • 250 g Mascarpone
  • 2-3 EL Rum (z.B. von Appleton Estate)
  • 1/2 Tasse Espresso oder starken Kaffee, kalt
  • Kakaopulver zum Bestreuen

Zubereitung:

Zunächst die Keks- und Lebkuchenreste mit einem Messer in ca. 0,5 cm große Würfel hacken und in eine passende Auflaufform einfüllen. Dabei die Keksreste, mit sanften Druck auf dem Boden des Gefäßes drücken, sodass eine kompakte, gleichmäßig dicke Masse den Boden bedeckt. In einem separaten Gefäß Topfen, Mascarpone und Schlagobers zusammengeben und mit einem Mixer gleichmäßig verrühren, Zimt und Zucker einrieseln lassen, bis eine homogene Masse entsteht. Kühl stellen.

Den kalten Espresso mit dem Rum (unbedingt guten Rum verwenden! – ich verwende für solche Zwecke den Appleton Estate Signature Blend, der mit seinem fruchtigen Aroma perfekt für solche Zwecke ist) verquirlen und mit dem Löffel über dem Lebkuchen-Boden verteilen. Nicht zuviel Würz-Kaffee auf einmal verwenden, der Boden soll zwar gut durchtränkt sein, darf aber auch nicht in Flüssigkeit stehen.

Darüber mit einem Back-Spatel eine Schicht Mascarpone-Zimt-Creme auftragen und gleichmäßig verteilen. Anschließend eine weitere Schicht Lebkuichen-Stücke auftragen, mit Würz-Kaffee übergießen, usw. Mit einer Schicht Creme abschließen. Mit gesiebtem Kakaopulver bestreuen. Anschließend die Form mit Alufolie bedecken und mindestens 3 Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank ziehen lassen. Kalt servieren, Mahlzeit! 🙂

Rezept_Resteküche_Lebkuchentiramisu_einfach_schnell_Copyright_Heike_Rössler

Tiramisu aus Lebkuchenresten und ohne Ei.

 

Süß, saftig, steirisch: Apfel-Muffins mit geriebenen Kürbiskernen

Zwischendurch überkommt einen einfach die Lust auf etwas Süßes – da kommt ein schnelles Rezept für Apfel-Muffins mit geriebenen Kürbiskernen  und einer kleinen Prise Zimt gerade recht. Süß, saftig, steirisch: Echte Steirer-Muffins halt! 😉

Steirerblut_und_Himbeersaft_Rezept_Apfel_Muffins_Kürbiskerne_gerieben_Copyright_Heike_Rössler

Manchmal beschert einem der Zufall die schönsten Rezepte – das Basisrezept zu diesen Muffins bekam ich von einer Facebook-Freundin, nachdem mir beim Einkäufe-nach-Hause-tragen zwei Eier kaputt gegangen waren und ich keine Ahnung hatte, was ich mit den beschädigten Eiern anfangen sollte. 🙂 Als Steirermädel, das ich bin, habe ich sogleich eine Packung geriebene Kürbiskerne aus dem Vorratsschrank gezaubert und zum Teig gemischt. Herausgekommen sind herrlich saftige und flaumige Steirer-Muffins – die euch hoffentlich genauso gut schmecken wie mir! 🙂

Zutaten: 

  • 2 Eier
  • 3/4 Tasse Staubzucker
  • 1,5 Tassen Mehl
  • 1/2 Pckg. Backpulver
  • 1 Pckg. Vanillezucker
  • 1/2 Tasse Sonnenblumenöl (oder Maiskeimöl)
  • 2 mittelgroße Äpfel (säuerlich)
  • 1 Tasse geriebene Kürbiskerne (oder Haselnüsse)
  • 1 Msp. Zimt

Zubereitung (für 12 Stück):

Zunächst die trockenen Zutaten (Zucker, Mehl, Backpulver, Zimt, Kürbiskerne bzw. Nüsse und Vanillezucker) miteinander vermengen. Anschließend das Ei und das Öl unterrühren, bis ein flaumiger Teig entsteht. Die Äpfel waschen, klein reiben und unter die Masse heben. Den Teig in ein mit Förmchen ausgelegtes Muffinblech füllen (Form zu 2/3 ausfüllen) und bei 180° C ca. 10-12 Minuten lang backen.

Steirerblut_und_Himbeersaft_Rezept_Apfel_Muffins_Kürbiskerne_gerieben_fertig_Copyright_Heike_Rössler