Dinner for two: Gamsbraten im Wurzelsößchen

Nach der Vorspeise – einem cremigen Süppchen aus getrockneten Steinpilzen – folgt nun der Hauptgang für mein „Dinner for two“. Das Rezept dafür stammt von meiner Mama, die sich nicht nur zu Weihnachten ordentlich ins Zeug legt, um regionale und saisonale Spezialitäten aufzutischen. In diesem Fall handelt es sich um eine Braten von der Gams, der in einer feinen und gelingsicheren Wurzelgemüsesoße serviert wird. (Beitrag enthält Werbung // Kooperationsbeitrag mit Tchibo)


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Dinner for two: Steinpilzsuppe als Vorspeise

Alle Jahre wieder die gleiche Frage: Was soll man am Heiligen Abend kochen? Wenn ihr wie ich selbst (noch) keine eigene Familie habt, gibt’s für euch mit „Dinner for two“ ein 3-Gänge-Menü für zwei Personen, das köstlich schmeckt und gut vorzubereiten ist. Zum Start der Rezepte-Reihe gibt’s eine Vorspeise, die sich gut bereits einige Stunden im Voraus zubereiten lässt und die durch das längere Ziehen-lassen sogar noch an Geschmacksintensität gewinnt: Eine cremige Suppe aus getrockneten Steinpilzen.

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Easy-peasy selbst gemacht: Senfgurken aus dem Garten

Wie viele andere habe auch ich den Sommer nicht zur Gänze auf Balkonien, sondern auch in südlicheren Gefilden Europas verbracht. Zwar hatte mein Dachgarten während meiner Abwesenheit gute Betreuung, aber es wurde in dieser Zeit auch nicht geerntet. Was zur Folge hatte, dass einige meiner Gurken an der Pflanze gelb wurden. Doch was tun mit dem holzigen Gemüse? Wegwerfen ist keine Option, also habe ich sie kurzerhand als Senfgurken eingemacht!

((Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung, da Markennennung + Verlinkung))

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Steirische Erdäpfelschnitzel mit Parmigiano-Kürbiskern-Panade

Hand aufs Herz: Die österreichische Küche liebt Frittiertes. Nicht umsonst ist der berühmte „Bröselteppich“ aka Wiener Schnitzel unser liebstes Nationalgericht. Champignons, Kürbis und vieles weitere landet in der Fritteuse. Warum also nicht eigentlich auch Erdäpfel?! Obwohl es so naheliegend ist, habe ich bis zum „Der Geschmack von Dolce Vita“-Kochparty noch nie zuvor darüber nachgedacht. (( Einladung / Werbung, da Markennennung und Verlinkungen))

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Trendküche: Karfiolbombe de luxe

Von Zeit zu Zeit entwickeln manche Rezepte in den Kochgruppen der sozialen Netzwerke eine regelrechte Eigendynamik: Plötzlich kochen gefühlt alle dasselbe Gericht.  So erging es nicht nur der Erdäpfelrolle, sondern auch der Karfiolbombe, die ich natürlich auch ausprobiert habe. Und obwohl ich den Karfiol (oder Blumenkohl, wie man in Deutschland so sagt) im Hackfleisch-Speck-Mantel geschmacklich gut fand, schmeckte das existierende Rezept schlichtweg fad. Deshalb präsentiere ich euch heute – nach einigem Herumtüfteln am Rezept – meine Karfiolbombe de luxe mit extra viel Geschmack! 

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G’schmackige Resteverwertung: Chutney aus grünen Paradeisern

Der Sommer 2017 ist ja bereits seit einigen Wochen endgültig Geschichte und doch habe ich erst vor einigen Tagen die letzten Pflanzen auf der Dachterrasse eingewintert. Auch in diesem Jahr trug unsere „Tom-Tato“ (eine Veredelung einer Erdapfelplanze mit aufgepfropfter Paradeiserpflanze) wieder reichlich Früchte. 🙂 Doch leider wurden nicht alle Paradeiser vor dem ersten Frost rot und so sah ich mich – wie viele andere GartenbesitzerInnen auch – mit kiloweise unreifen Paradeisern konfrontiert. Auf der Suche nach einer Lösung für dieses Problem fand ich dieses schmackhafte Chutney-Rezept!

Das Chutney ist im Prinzip sehr einfach herzustellen, der aufwändigste Part ist da wohl das Putzen und kleinschneiden der Paradeiser. Das Chutney ist in sauberen Einmachgläsern und kühl und trocken gelagert ca. 1 Jahr haltbar und schmeckt am besten zu kurzgebratenem Fleisch, Ofengemüse, aber auch zu Käse.

Zutaten: 

  • 2300 g grüne Paradeiser
  • 1 großer Bund Frühlingszwiebel
  • 4 EL Salz
  • 1 kg Zucker
  • 200 g Datteln
  • 1 TL Ingwer
  • 300 ml Essig
  • 2 EL scharfer Senf
  • 2 kleine rote Pfefferonischoten
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Kurkuma
  • 2 EL gelbe Currypaste
  • 3 EL Maizena

Zubereitung: 

Die Paradeiser waschen und in kleine (etwa 1 cm groß) Würfel schneiden, ebenso mit den Frühlingszwiebeln verfahren. Beides gemeinsam mit dem Salz in eine große Schüssel füllen und mehrere Stunden (am besten über Nacht) zugedeckt stehen lassen.

Am nächsten Tag die Masse gut ausdrücken und in einen Kochtopf umfüllen. Die Datteln, Knoblauch sowie Pfefferoni kleinschneiden und zu den Paradeisern geben. Den Zucker sowie die übrigen trockenen Gewürze (also alles, bis auf die Currypaste) hinzufügen und mit dem Essig aufgießen. Auf niedriger Stufe im offenen Topf etwa 30-40 Minuten kochen lassen, dabei immer wieder zwischendurch umrühren. Gegen Ende der Kochzeit mit der Currypaste abschmecken – ich habe etwa 2 EL genommen, je nach Geschmack und gewünschtem Schärfegrad kann man aber auch variieren.

Abschließend noch etwas Wasser mit Maizena anrühren und zu dem Chutney geben, um eine sämige Konsistenz zu erhalten. Anschließend die noch heiße Masse sofort in saubere, ausgespülte Gläser füllen und verschließen. Die Gläser für etwa 5 Minuten auf den Kopf stellen, damit alles luftdicht verschlossen ist. An einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren und zur nächsten Grillfeier oder einfach zum nächsten Abendessen etwas Chutney genießen! 🙂

Köstlich im Winter: Jetzt Hollerkoch einkochen!

Der Herbst ist die Zeit, in der es gilt, Früchte und Gemüse einzukochen und einzulagern, damit man auch im Winter von den Vorräten zehren kann. Zum Glück war ich unlängst im Wald, denn jetzt – im September – gibt es fast überall reife Hollerbeeren (auch Hollunder genannt). Von den saftigen, aber roh ungenießbaren Beeren habe ich mir einige eingepackt und diese gemeinsam mit Zwetschken und Äpfeln zu einem fruchtigen Hollerkoch verarbeitet. 

Der Hollunderbusch ist schon eine wahrlich nützliche Pflanze: Im Frühling lässt sich aus den Blütenständen Likör und Sirup und auch als Ganzes schmecken die Hollunderblüten im Backteig herausgebraten mit Zucker besonders gut. Im Spätsommer und Herbst ist es dann nochmals soweit und die Hollerbeeren werden ebenfalls zu Konfitüren, Sirup oder auch Hollerkoch verarbeitet.

Als ich unlängst in den steirischen Wäldern unterwegs war, sind mir die Hollerstauden auch aufgefallen und so nahm ich auch einen halben Kilogramm Hollerbeeren mit nach Hause. Übrigens: Die Beeren lassen sich sehr leicht mit einer Gabel von den Dolden trennen, dazu einfach mit der Gabel zwischen die Ästchen fahren und die Beeren herunterrebeln.

Beim Rezept für meinen Hollerkoch habe ich mich grob an dem Rezept aus der „Guten Küche“ orientiert, habe dieses aber nach meinem Geschmack etwas verändert. Am besten passt der Hollerkoch zu Grießpudding oder einem Topfenstrudel, aber auch zu einem einfachen Vanillepudding schmeckt das Kompott hervorragend. Viel Spaß beim Nachkochen! 🙂

Zutaten (für etwa 3 Gläser Hollerkoch):

  • 450 g Hollunderbeeren (gewaschen, entstielt)
  • 500 g Zwetschken
  • 1 mittelgroßer Apfel
  • 1/2 TL Nelkenpulver (wahlweise 3 Nelken am Stück)
  • 1 Zimtstange
  • 75 g Zucker
  • 25 g Vanillezucker
  • 2 EL Maizena

Zubereitung:

Die Hollunderbeeren wie oben beschrieben, entstielen und waschen. Zwetschken und Äpfel waschen, entkernen und in etwa 1×1 cm große Stücke schneiden. Gemeinsam mit den Beeren in einen Topf füllen. Anschließend den Vanillezucker, Zucker, Nelken, sowie die in zwei Teile gebrochene Zimtstange in den Topf geben. Langsam erhitzen und leicht sieden lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit der Hollerkoch nicht anbrennt. Nach etwa 20 Minuten Kochzeit sollte die Masse ausreichend eingedickt sein, falls nicht, zwei EL Maizena in die Masse einrühren. Die Zimtstange sowie für den Fall, dass ihr ganze Nelken verwendet habt, auch diese aus dem Koch entfernen.

Das Kompott noch heiß in ausgewaschene und saubere Konfitürengläser füllen und sofort verschließen. Die Hollerkochgläser auf den Kopf stellen und auskühlen lassen. Im sauber ausgekochten Glas hält sich der Hollerkoch einige Monate. Lasst es euch als Beilage oder als Geschenk für Freunde und Verwandte schmecken! 🙂