Originell und lecker: Gefüllte Erdäpfelrolle

Heute stelle ich euch ein Rezept vor, das ich bereits vergangenes Jahr in einer Kochgruppe gefunden und seither mehrmals zubereitet habe: Eine mit Schinken und Käse gefüllte Erdäpfelrolle. Sozusagen also eine pikante Roulade. 😉 Das Ganze ist recht schnell zubereitet, wenn man einmal den Bogen raus hat – und damit auch nichts schief geht, gibt’s dazu eine Step-by-step-Anleitung von mir.

Zutaten:

  • 500 g Erdäpfel
  • 2 Eier
  • 1 große Zwiebel
  • 100 g geriebener Käse
  • 5-6 Scheiben Käse (Gouda, Emmentaler oder Gruyère)
  • 5-6 Scheiben Beinschinken
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung: 

Zunächst die rohen Erdäpfel schälen und mit einer Reibe in grobe Stücke reiben und in eine Schüssel füllen. Die Zwiebel ebenfalls schälen, in kleine Würfel hacken und zu den Erdäpfeln in die Schüssel geben. Nun den geriebenen Käse untermengen und mit den zwei Eiern zu einem Erdäpfelteig vermengen. Salzen und pfeffern. Die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gleichmäßig (ca. 1 cm dick) verteilen und im vorgeheizten Backrohr bei ca. 180°C etwa 25 Minuten lang backen lassen.

Schritt 1: Die etwa 1 cm dicke Erdäpfelmasse im Backrohr etwa 25 Minuten goldbraun backen lassen.

Anschließend das Blech aus dem Ofen nehmen, das Backpapier unter Zuhilfenahme eines nassen Fetzens (mit dem das Papier bestrichen wird) vom Erdäpfelkuchen ablösen und das Ganze ca. 5 Minuten auf einem neuen Backpapier auskühlen lassen.

Schritt 2: Den Erdäpfelkuchen auf ein neues Backpapier stürzen. Mithilfe eines nassen Fetzens (mit dem über das noch heiße Backpapier gestrichen wird) lässt sich nun das Backpapier ganz einfach abziehen.

Den Erdäpfelkuchen nun mit Schinken und Käse belegen und anschließend unter Zuhilfenahme des Backpapiers zu einer Rolle formen. Dabei ist es wichtig, dass der Kuchen vorher nicht zu sehr ausgekühlt ist, denn ansonsten entstehen Risse. Das ist zwar nicht weiter schlimm, sieht aber dann am Teller nicht so hübsch aus.

Schritt 3: Den Erdäpfelkuchen mit Schinken und Käse belegen.

Schritt 4: Mithilfe des Backpapiers den Kuchen zu einer Rolle formen. Dabei darauf achten, dass möglichst keine Risse entstehen.

Schritt 5: Die Rolle erneut ins Backrohr geben und ca. 10 Minuten lang nachbacken, bis der Käse geschmolzen ist.

Nun die Rolle inklusive Backpapier zurück aufs Backblech heben und die Roulade nochmals bei etwa 180°C ca. 10 Minuten lang backen lassen. Sobald der Käse geschmolzen ist, kann die Roulade aus dem Rohr genommen, in Scheiben geschnitten und serviert werden. Dazu passt am besten grüner Salat. Mahlzeit! 🙂

 

Frisch & würzig: Selbstgemachtes Bärlauch-Pesto

Mit dem März kommt auch der Frühling zurück ins Land. In einigen Gegenden rund um die Donauauen werden in den kommenden Wochen wieder ganze Bärlauchfelder stehen. Der Verwandte von Knoblauch und Zwiebel schmeckt herrlich würzig und macht sich nicht nur in Spätzle toll. Um den kurzzeitigen Genuss länger haltbar zu machen, empfehle ich die Herstellung eines Bärlauch-Pestos.

Wer den Bärlauch einmal für sich entdeckt hat, freut sich wie ich jedes Jahr wieder auf die Ernte im Wald und in den Donauauen. Damit der Geschmack länger verfügbar ist, habe ich dieses Bärlauchpesto-Rezept für mich entdeckt – es schmeckt pur hervorragend auf Nudeln (aber auch nur auf einem Brot). Es eignet sich auch zum Würzen von Tiefkühlgemüse. Dazu einfach TK-Gemüse nach Wahl (z.B. Erbsen, Karotten, Karfiol und Mais) in der heißen Pfanne auftauen und anrösten, 2 TL Pesto dazu und mit Créme fraîche verfeinern. Auf kleiner Flamme kurz erhitzen und fertig ist das würzige Rahmgemüse mit Bärlauch-Aroma! 🙂

Zutaten:

  • 250 g Bärlauch
  • 30 g Pinienkerne
  • 1 TL Salz
  • 150 ml gutes Olivenöl
  • 50 g Parmesan (gerieben)
  • Eventuell 2-5 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Zunächst in einer Pfanne ohne Öl die Pinienkerne anrösten, darauf achten, dass nichts anbrennt. Den Bärlauch waschen und gut abtrocknen, eventuell schon mit einem Messer in kleinere Stücke hacken. Nun in einem Mörser die Pinienkerne zerkleinern – wer es gerne besonders „knofelig“ mag, kann hierzu auch geschälte und klein gehackte Knoblauchzehen hinzugeben. Die Masse, den Bärlauch und Salz in ein hohes Gefäß füllen und mit dem Stabmixer (oder in einer Küchenmaschine) zerkleinern. Nach und nach das Olivenöl zugießen, bis eine feine, cremige Masse entsteht.

Das Pesto in heiß ausgewaschene, saubere Gläschen füllen und am besten im Kühlschrank lagern.

Gut zum einfrieren: Serviettenknödel als Beilage

Wer einen hungrigen Mann zuhause hat, kennt das: Am liebsten soll jeden Tag Fleisch auf den Tisch und dazu eine reichhaltige, herzhafte Beilage. Weil aber Ofengemüse nun nicht immer verfügbar ist, bereite ich gerne Serviettenknödel als Beilage vor. Der Vorteil: Die Masse lässt sich, einmal vorbereitet, hervorragend portionieren und zum jederzeitigen Gebrauch einfrieren und eignen sich als wunderbare Beilage, etwa zu Linsen mit Speck. Mit verquirltem Ei abgebraten und mit Salat dazu sind die selbstgemachten Serviettenknödel aus dem Tiefkühlfach aber auch solo eine gute Mahlzeit. 

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Zutaten:

  • 500 g Knödelbrot
  • 4 Eier
  • 100 g Butter
  • 500 ml Milch
  • 1 Packung Topfen
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Bund Petersilie (fein gehackt)
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • evt. etwas Mehl zum binden
  • Alufolie zum portionieren

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Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Butter in einer Pfanne schmelzen und darin die Zwiebel glasig andünsten lassen. Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Die Milch mit den ganzen Eiern versprudeln und die fein gehackten Kräuter dazu geben. Das Knödelbrot in eine große Schüssel geben und mit der Ei-Milch-Mischung sowie den Zwiebeln übergießen. Den Topfen mit einer Gabel zerkleinern und gemeinsam mit Salz, Pfeffer sowie einer Prise Muskatnuss zu den Semmelwürfeln geben. Anschließend alles mit den Händen unterheben und vorsichtig vermengen, dabei allerdings nicht zuviel Druck ausüben – es soll ja kein Teig werden, sondern eine schöne, griffige Masse.

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Die Masse nun etwa 20 Minuten lang bei Zimmertemperatur quellen lassen. Anschließend die Alufolie vorbereiten, mit feuchten Händen eine mittelgroße Portion Knödelmasse auf der Folie verteilen, zu einer etwa 20 cm langen Rolle formen und sorgfältig mit der Alufolie einschlagen. Die Enden werden einfach vorsichtig zusammengedreht, sodass kein Kochwasser eindringen kann. Tipp: Bei der Länge des Knödels orientiert ihr euch am besten am Durchmesser jenes Kochtopfs, in dem ihr später die Knödel kochen wollt – idealerweise passt der Knödel nämlich quer gut hinein und hat auch noch ein bisschen Spielraum.

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So sehen die fertigen Serviettenknödel kurz vor dem Einfrieren aus – eine Rolle reicht dabei als Beilage für etwa 2-3 Personen.

Die Knödel sind nun bereit zum einfrieren – sie halten sich gut gekühlt ca. 6 Monate. Zur Zubereitung lässt man die Rolle noch tiefgefroren einfach in einen großen Topf mit reichlich siedendem Wasser gleiten. In schwach wallendem Wasser werden die Knödel nun ca. 30 Minuten gegart. Nach dem Ende der Garzeit mit einer Zange herausheben und an einem warmen Ort rasten lassen. Erst dann die Folie vorsichtig abziehen, den Knödel in fingerdicke Scheiben schneiden und servieren. Mahlzeit! 🙂

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Sonnige Wärme im Winter: Geröstete Paradeisersuppe mit Chorizo

Im Winter kann man eigentlich nie genug Suppenrezepte parat haben. Mein Rezept für geröstete Tomatensuppe schmeckt sommers wie winters, denn durch den Röstvorgang mit Zwiebeln, Kräutern und Olivenöl mutieren auch fade Glashausparadeiser zu wahren Geschmacksbomben!  

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Auf Vorrat kochen: Gefüllte Paprika mit Paradeisersauce

Glücklich, wer einen großen Schmortopf sein eigen nennen kann! 🙂 Meine Küche musste auch relativ lange auf den Einzug eines solchen Multitalents warten, denn irgendwie sagte mir keines der (häufig überteuerten) Exemplare zu. Als ich dann aber endlich meinen eigenen Emaille-Schmortopf gefunden hatte, gab es kein Halten mehr. Seitdem kommt bei uns häufig ein Gericht auf den Tisch, das sich perfekt vorbereiten und auf Vorrat kochen lässt: Mit Faschiertem gefüllte Paprika mit einer würzigen Paradeisersauce!

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Würziges Ofengemüse: Der Alleskönner unter den Beilagen

Eine Beilage, die bei mir oft und immer wieder gerne auf den Tisch kommt, ist Ofengemüse mit Erdäpfeln als Basis, die gemeinsam mit Gemüse und Gewürzen im Ofen geröstet werden. Das Tolle an diesem Rezept ist, dass man das Gemüse je nach Saison und Verfügbarkeit variieren kann und es trotzdem immer gut schmeckt – ausprobieren ist also ausdrücklich erlaubt! 🙂

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Das Ofengemüse eignet sich als hervorragender Begleiter zu Kurzgebratenem, gefüllten Lungenbraten im Prosciuttomantel oder aber auch Fisch. Basis ist immer ein Mix aus Erdäpfeln, Zwiebeln, Kräutern und Knoblauch. Das übrige Gemüse kann je nach Saison und Verfügbarkeit variiert werden – und mit einem Salat dazu wird daraus sogar ein eigenständiges Mittagsmenü! Ein perfekter Alleskönner unter den Beilagen, eben. 😉

Zutaten:

  • 4 mittelgroße Erdäpfel (festkochend)
  • 2 mittelgroße Zwiebel
  • 2-3 Zehen Knoblauch (ganz)
  • 1 rote oder gelbe Paprika
  • 1 kleine Zucchini (wahlweise auch Melanzani)
  • 1 Packung Suppengemüse (Karotten, gelbe Rüben, Sellerie, Petersilwurzel, Lauch)
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Zuberbeitung: 

Die Erdäpfel waschen (nicht schälen, lediglich unschöne Stellen herausschneiden) und in etwa 5 mm dicke Scheiben vierteln. Die Zwiebel schälen und in grobe Stücke vierteln (nicht zu dünn, sonst verbrennen sie im Ofen). Ebenso das übrige Gemüse wie Zucchini, Melanzani, Suppengemüse waschen bzw. schälen und zerkleinern. Die Knoblauchzehen nicht schälen, sondern mitsamt Schale gemeinsam mit dem übrigen Gemüse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Gehackte Kräuter wie Rosmarin auf dem Gemüse verteilen, mit reichlich Meersalz und Pfeffer würzen und großzügig mit Olivenöl beträufeln (etwa 4-5 EL). Mit den Händen gut vermengen und gleichmäßig auf dem Backblech verteilen.

Ob mit Zucchini oder Suppengemüse (Karotten, Lauch, Petersilwurzel und Sellerie): Das Ofengemüse schmeckt immer.

Ob mit Zucchini oder Suppengemüse (Karotten, Lauch, Petersilwurzel und Sellerie): Das Ofengemüse schmeckt immer.

Im Ofen bei ca. 180 C° (am besten Umluft-Funktion einschalten) 30-40 Minuten lang braten lassen, zwischendurch immer wieder gut wenden. Sobald die Erdäpfel gar sind, ist auch das Ofengemüse fertig. Der Knoblauch sollte nun in seiner Schale weich gegart worden sein – eine besondere Delikatesse in meinen Augen. Einfach aus der Schale drücken und gemeinsam mit dem Ofengemüse genießen! 😉

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Eine sommerliche Variante vom Ofengemüse mit frischen Zucchini und Kräutern.

Italienisch inspiriert: Gefüllter Lungenbraten im Prosciutto-Mantel

Heute möchte ich euch ein Rezept vorstellen, das wir im Sommer gerne auf dem Grill hatten, das aber ebensogut auch am heimischen Herd zubereitet werden kann und mir so im Herbst einen Hauch von Sommergefühl beschert. 😉 Ein mit Grana Padano und getrockneten Tomaten gefüllter Schweins-Lungenbraten mit einem Mantel aus herrlich knusprigem Prosciutto. 

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Wenn ich an den Sommer zurückdenke, fallen mir als erstes die vielen Grillabende auf unserer Terrasse ein – und ob zu zweit mit meinem Schatz oder gemeinsam mit lieben Freunden, ein Gericht kam in diesem Sommer häufig auf den Grill. Ein mit Grana Padano und getrockneten Tomaten gefüllter Lungenbraten vom Schwein, ummantelt mit einem schmackhaften Mantel aus gegrilltem Prosciutto.

Ein Glücksfall, dass ich da unlängst mit einer  fein gesäbelten Portion Prosciutto di San Daniele und einem feinen Eck eines sehr schmackhaften Grana Padano ausgestattet wurde! 🙂 Was ich an diesen Produkten aus der Region der Po-Ebene mag, ist dass sie bis heute vollkommen unverfälscht nach Italien und diesem besonderen Geschmack des Dolce Vita schmecken. Gewachsener und ausschließlich mit Meersalz gewürzter Schinken aus Friaul-Julisch Venetien in hauchdünnen Scheiben ist eine Delikatesse, der wohl kaum jemand widerstehen kann. Man könnte ja nun sagen, dass es Frevel sei, den zarten Prosciutto nicht pur mit Melone zu verzehren, sondern zu verkochen – aber genau dies ist eine Herausforderung, der man sich meiner Meinung auch stellen darf. 😉

Zutaten (für ca. 4 Personen):

  • ca. 1 kg Schweins-Lungenbraten am Stück
  • 500 g Prosciutto in Scheiben (alternativ geht auch Speck in Scheiben)
  • Grana Padano (alternativ: Feta-Käse)
  • Getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft
  • jeweils 1 EL Butter und Öl
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Prosciutto di San Daniele und Grana Padano – zwei Produkte, die mit authentischem Italien-Geschmack überzeugen und gemeinsam mit getrockneten Tomaten ein perfektes Triumvirat ergeben.

Zubereitung: 

Den Schweins-Lungenbraten parieren und mit einem großen Fleischmesser in Scheiben (etwa messerbreit) schneiden, stehend zur Hälfte einschneiden und Fleisch umklappen. Vom gut durchgekühlten Grana Padano mit dem Messer 5 mm dicke Scheiben abschneiden (Tipp: je kälter der Käse, desto eher bricht er beim Schneiden nicht) und halbe getrocknete Tomaten in Öl vorbereiten. Das Fleisch mit je einem Stück Grana Padano und einer halben getrockneten Tomate (abgetropft) füllen und zuklappen. Anschließend mit jeweils zwei Scheinen Prosciutto (kreuzweise übereinandergelegt) wie ein Geschenk einpacken und festdrücken.

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Messerbreite Scheiben vom Lungenbraten anschneiden, mit getrockneten Tomaten und Grana Padano füllen und fest mit Prosciutto umwickeln.

Ein Feststecken mit Zahnstochern oä sollte nicht notwendig sein, da sich das Fett im Prosciutto durch das scharfe Anbraten verbindet und ein schöner Mantel entsteht. Ebenso müssen meines Erachtens nach auch keine weiteren Gewürze mehr verwendet werden, die aromatischen Zutaten kommen pur am besten zur Geltung.

Im Anschluss die festen Päckchen in etwas Butter und Öl (am besten in einer Grillpfanne) scharf von allen Seiten anbraten, spätestens jetzt sollte sich das Fett gut verbunden haben und ein festes Fleischpäckchen entstanden sein. Im Anschluss die Lungenbraten-Packerl in eine feuerfeste Form heben und ohne Deckel bei etwa 180 C° für ca. 15-20 Minuten im Backofen braten.

Aus dem Ofen nehmen und jeweils zwei Stück auf einem Teller anrichten. Dazu passt hervorragend saisonales Ofengemüse, oder aber auch simple Erdäpfel mit Petersilie, gebratene Maiskolben aber auch Reis! Mahlzeit! 🙂

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Italienisch inspiriert: Schweins-Lungenbraten mit einer Grana Padano-Tomaten-Füllung und in einem Mantel aus feinem Prosciutto. Dazu Ofengemüse mit Erdäpfeln, Zucchini und Zwiebeln.