Weihnachtsbäckerei: Dotterbusserl mit Marmeladenfülle und Schokoglasur

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt! Zum heutigen zweiten Advent stelle ich euch meinen All-Time-Favourite in Sachen Weihnachtskekse vor. Ganz im Ernst, dieses Rezept ist so unglaublich lecker, dass ihr diese Kekse vermutlich nicht nur zur Adventzeit, sondern auch unterm Jahr zum Kaffee servieren werdet. Viel Eidotter, selbstgemachte Marmelade und eine knackige Schokoglasur machen diese Kekse zu einem süßen und flaumigen Leckerbissen, dem kaum jemand widerstehen kann.

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In den letzten Jahren habe ich euch ja bereits einige meiner liebsten Keksrezepte vorgestellt. Darunter neuen Favoriten wie die Kürbiskernkekse mit Ribiselmarmelade, aber auch Klassiker wie würziger Lebkuchenherrlich mürbe Vanillekipferl oder klassische Kokosbusserl und Zimtsterne. Heute ist ein All-Time-Favourite dran, nämlich Dotterbusserl mit Marmeladefüllung und Schokoglasur.

Zutaten (für ca. 25 Stück):

  • 80 g zimmerwarme Butter
  • 80 g Staubzucker
  • 4 Dotter
  • 120 g Mehl
  • 1 Vanilleschote
  • Ribiselmarmelade für die Füllung
  • Kuvertüre

Zubereitung:

Butter, Zucker und Dotter gut miteinander vermixen, sodass eine schaumige Masse entsteht. Eine Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark mit einem Messer herauskratzen und zu der Masse geben. Anschließend das Mehl sorgfältig unterheben und verrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech kleine, etwa gleich große Kekse aufspritzen. Bei ca. 170°C ca. 15 Minuten lang backen, bis die Kekse schön goldbraun sind. Aus dem Ofen nehmen und gut abkühlen lassen. Anschließend jeweils zwei Kekse mit einem Klecks Ribiselmarmelade (alternativ geht auch Marillenmarmelade) zusammenkleben und am besten über Nacht trocknen lassen. Anschließend die Kuvertüre nach Packungsanleitung schmelzen lassen und die Kekse jeweils zur Hälfte in Schokolade tauchen. Auf einem Rost aushärten lassen und in einer gut verschlossenen Keksdose an einem kühlen Ort aufbewahren. Lasst es euch schmecken!🙂

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Übrigens, dieser Beitrag entstand im Rahmen eines Advent-Kalenders, bei denen ich euch an den kommenden Adventsonntagen bis Weihnachten gemeinsam mit anderen Bloggern mit weihnachtlichen Rezepten und DIY-Geschenkideen überraschen!🙂 So entdeckt ihr heute zum Beispiel auf Vienna Sunday Kitchen eine Früchteteemischung zum Selbermachen oder bei Laura Dreams of Cakes Nikolaus-Cupcakes. Nächsten Sonntag geht’s dann weiter auf Kraut & Rübe mit einem Last-Minute-Eierlikör und einem Keksrezept auf Genusswolke!

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Happy Thanksgiving: Kürbis zum Trinken

Bevor es endgültig in die heiße Phase auf Weihnachten geht, darf ich euch zum heutigen Thanksgiving ein letztes Mal mit einem Kürbisrezept verwöhnen.🙂 Entdeckt habe ich den fruchtigen Kürbispunsch beim Besuch des „Wunderbrunch“ in der Wunderkammer, der ganz im Zeichen von Thanksgiving, des heutigen amerikanischen Feiertags, stand.

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Thanksgiving ist ja ein amerikanischer Feiertag, der im Gegensatz zu Halloween in Europa bisher noch keine großen Spuren hinterlassen hat (bis auf den Black Friday Sale, der langsam aber sicher auch von den großen Online-Anbietern durchgeführt wird). Eigentlich schade, denn ich bin sicher: Gefüllter Truthahn, cremiges Süßkartoffelpüree, Crème brûlée und Kürbispunsch mit Kernöl schmeckt auch den Österreichern!😉 Überzeugen konnte ich mich vom guten Geschmack dieser Köstlichkeiten am letzten Wochenende, als ich im Restaurant „Wunderkammer“ des Hotel Renaissance Wien zum „Wunderbrunch“ eingeladen war.

Dieser Brunch, der neben dem auch aus anderen Restaurants bekannten Standard Wurst-und-Käse-Buffet zusätzlich eine breite Auswahl an saisonal wechselnden und frisch gekochten Speisen (wie der eben erwähnte Truthahn, gebratenes Bisonsteak oder gegrillte Garnelen nebst diverser warmer Beilagen) bietet, findet einmal im Monat statt und ist, so durfte ich mich überzeugen, durchaus empfehlenswert und bietet auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis!🙂 Für Interessierte findet der nächste Wunderbrunch übrigens am 18. Dezember 2016 statt und steht dann unter dem Motto „Rocking Santa Claus“ (Reservierung wird empfohlen).

Doch zurück zum Rezept für den Kürbispunsch! Diesen Welcome-Cocktail bekamen die Gäste des Wunderbrunch serviert und er ist so angenehm fruchtig-erfrischend, dass ich sogleich nach dem Rezept fragen musste!

Zutaten (für 1 Glas):

  • 2 cl Wodka
  • 5 cl Orangensaft
  • 1 TL Kürbispüree
  • 1 Schuss gutes Kürbiskernöl

Zubereitung: 

Für das Kürbispüree einen kleinen Hokkaido-Kürbis waschen, würfeln und in etwas Wasser kochen lassen. Sobald der Kürbis weichgekocht ist, das Wasser abseihen und die Kürbisstücke mit einem Pürierstab fein pürieren. Damit keine großen Stücke dazwischen geraten, das Püree durch ein feines Küchensieb streichen und gründlich abkühen lassen.

Einen gehäuften Teelöffel Kürbispüree, Wodka und Orangensaft in einen Cocktailshaker geben und ordentlich durchschütteln. Den Inhalt in ein Sektglas füllen, mit einem kräftigen Schuss Kürbiskernöl garnieren und sofort servieren. Wohl bekomm’s!🙂

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Der Kürbispunsch schmeckt leicht süßlich (ein bisschen nach Marille) und ist dank des Kürbiskernöls für mich ein idealer Begrüßungscocktail!

DIY Weihnachts-Türkranz ohne Heißklebepistole

Ihr sucht nach einer schnellen und individuellen Weihnachtsdekoration für eure Haustür? Wie wäre es mit einem selbst geschmückten Türkranz, der ganz ohne Heißkleber auskommt und obendrein mit minimalen Kosten und Aufwand verbunden ist? Bitte sehr, hier kommt mein DIY-Weihnachts-Türkranz ohne Schnick-Schnack und Kleben! 

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Ihr braucht:

  • Weidenkranz (gibt’s als weiße Variante bei Butlers oder in Natur bei Depot)
  • Verschiedenfarbige Kordeln und Geschenksbänder (gibt’s z.B. von Tedi, Ikea, Depot oder Butlers) oder Geschenksband-Reste
  • Passende Weihnachtsanhänger wie kleine Kugeln, Geschenksanhänger oder ähnliches
  • Basteldraht
  • Schere und Klebeband
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Die „Zutaten“ für dieses DIY: Geschenkbänder in unterschiedlichen Farben und Ausführungen, auch Kordelreste kamen zum Einsatz.

Und so wird’s gemacht:

Das Prinzip des Türkranzes ohne Heißkleber ist einfach: Es wird nicht geklebt, sondern geknotet. Das funktioniert erstaunlich gut und lässt einem so auch die Möglichkeit, die Bänder später wieder abzumachen und den Kranz für eine andere Jahreszeit (oder in anderen Farbkombinationen) zu dekorieren. Zuerst von einem dicken Geschenkband ein etwa 50 cm langes Stück abschneiden und als Aufhängung zweifach um den Kranz wickeln und auf der Rückseite verknoten. Ich habe zu diesem Zweck eine alte Halskette zweckentfremdet und sie als Aufhängung genutzt. Und das ist auch schon der Hauptteil der Arbeit.

Denn nun könnt ihr beginnen, jene Geschenkbänder, die ihr auf dem Kranz haben wollt, ganz nach Lust und Laune ein-, zwei- oder mehrfach um den Kranz zu wickeln. Dabei etwa 10 cm vom Band an der Rückseite des Kranzes überstehen lassen, gut festhalten und die Bänder straff um den Kranz wickeln. Auf gewünschter Länge abschneiden, mit dem Anfangsstück verknoten und fertig.

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So sieht die Rückseite des Türkranzes aus. Die Kordeln und Geschenkbänder werden mittels Knoten zusammengehalten. Die steiferen Kordeln wurden mit Klebeband fixiert.

Ich habe für meinen Kranz Geschenkbänder in zarten Rosé-, Silber- und Goldtönen ausgewählt, und ihn lediglich mit ein paar Dekokugeln und -päckchen (gibt’s u.a. bei Nanu Nana) verziert. Befestigt wurden diese mit Basteldraht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder?😉 Viel Spaß beim Nachbasteln und eine schöne Vorweihnachtszeit!

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Voilá, mein fertiger Türkranz. Die asymmetrische Anordnung der Bänder ist übrigens durchaus gewollt – gefällt er euch?🙂

Süß & steirisch: Kürbiskernkekse mit Marmeladefüllung und Schokoglasur

Kaum zu glauben, aber in 3 Wochen ist doch tatsächlich schon wieder der erste Advent! Höchste Zeit also, die Backutensilien herauszukramen und sich langsam aber sicher ans Backwerk zu machen.🙂 Als sanften Auftakt stelle ich euch heute ein Rezept vor für extra saftige Kürbiskern-Kekse mit einer Füllung aus selbst gemachter Ribisel-Marmelade und mit knackiger Schokoglasur. Na, wie klingt das?😉

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Zutaten (für ca. 20 Stück doppelbödige Kekse): 

  • 300 g Mehl (glatt)
  • 200 g Butter
  • 100 g Staubzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 100 g Kürbiskerne (fein oder grob gemahlen)
  • 2 EL gutes Kürbiskernöl
  • Ribiselmarmelade zum Füllen (alternativ geht auch Marillenmarmelade)
  • Dunkle Schokolade-Kuvertüre für die Glasur
Gute Zutaten für herrlich saftige Kekse.

Gute Zutaten für herrlich saftige Kekse.

Zubereitung: 

Für den Mürbteig das Mehl, Kürbiskerne Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel miteinander vermengen. Die kalte Butter in kleine Stücke hacken und auf dem Gemisch verteilen. Nun eine Mulde in der Mitte der Schüssel formen und das Kürbiskernöl hinzufügen. Alle Zutaten mit der Hand gründlich zu einem Teig verkneten (der Teig ist dann fertig, wenn er sich ohne Probleme von der Schüsselwand löst. Den Teig zu einer Kugel formen, in Alufolie einschlagen und mindestens 1-2 Stunden im Kühlschrank rasten lassen.

Teig herausnehmen und erneut gut und kräftig durchkneten, bis der Teig geschmeidig ist. Anschließend mit einem Nudelwalker auf einer antihaftbeschichteten Backunterlage ca. 2 mm dick ausrollen und mit Keks-Ausstechern jeweils zwei Stück (Ober- und Unterseite) einer Form ausstechen, bis der Teig aufgebraucht ist. Übrigens: Sollte der Teig während des Ausstechens zu warm werden, einfach kurz zurück in den Kühlschrank damit, nach einer kurzen Pause kann man problemlos weitermachen. Die Kekse mit einem Spatel vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech heben und im vorgeheizten Backofen bei ca. 180°C (Ober- und Unterhitze) rund 8 Minuten backen lassen. Kekse aus dem Ofen nehmen und gründlich abkühlen lassen.

Im Anschluss jeweils zwei zueinander passende Kekse mit einem Klecks Marmelade aufeinander befestigen und am besten über Nacht antrocknen lassen. Am nächsten Tag die Kuvertüre im Wasserbad oder Mikrowelle (nach Packungsanleitung) schmelzen lassen und die Kekse entweder vollständig mit Schokolade glasieren oder nur halb hinein tunken. Anschließend kann man die Kekse noch mit Zuckerperlen verzieren. Meine Kekse stellen ja die Tiere des Waldes dar, also habe ich den Bären, Füchsen, Igeln und Rehen mit Zuckerperlen kleine Gesichter gegeben. Gefallen sie euch?🙂 Die süßen Ausstechformen bekommt ihr übrigens ab kommender Woche bei Tchibo.

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So sehen übrigens meine süßen Bewohner des Waldes aus: Die grüne Farbe kommt vom Kernöl und den Kürbiskernen, und gefüllt sind sie natürlich mit süß-säuerlicher (am besten selbst gemachter) Marmelade.

Last but not least: Ihr könnt gewinnen!

Wichtiger Hinweis für meine treuen LeserInnen: Dieser Beitrag erschien im Rahmen der diesjährigen Tchibo Blogparade zum Thema „So süß kann Vorfreude sein“ – und ab kommenden Mittwoch (9.11.2016) könnt ihr direkt am Tchibo Blog für mich bzw. mein Rezept voten. Unter allen Teilnehmern an der Abstimmung wird ein Backset von Tchibo verlost!🙂 Es lohnt sich also für euch, mir eure Stimme zu geben!😉 Also, vielen Dank im Vorhinein für eure Stimme, viel Glück beim Gewinnspiel und habt eine schöne vorweihnachtliche Zeit!

Backe, Backe Kuchen! :) Mit den praktischen Helferlein von Tchibo (vielen Dank an dieser Stelle) macht das Keksebacken gleich noch viel mehr Spaß!

Backe, Backe Kuchen!🙂 Mit den praktischen Helferlein von Tchibo (vielen Dank an dieser Stelle) macht das Keksebacken gleich noch viel mehr Spaß!

Naked Cake mit Vanille-Topfen-Füllung und frischen Beeren

Vor dem heutigen Rezept möchte ich euch ausdrücklich warnen, denn ihr werdet süchtig werden nach diesem Kuchen.😉 Nicht nur, dass er ruckzuck und ohne viel Aufwand gebacken ist – er ist auch noch so herrlich leicht und dabei angenehm fruchtig-säuerlich, dass gerne noch ein zweites Stück genommen wird. Ich selbst habe den Naked Cake aus fluffig-weichem Buskuit mit einer Vanille-Topfenfüllung und frischen Beeren in den letzten beiden Wochen sage und schreibe vier mal backen müssen, so groß war die Nachfrage unter Freunden und Familie an diesem herrlichen Kuchen zum Nachmittagskaffee!😀 Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!😉

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Für den Teig (2 Springformen à 28 cm):

  • 4 Eier
  • 16 dag Mehl
  • 15 dag Staubzucker
  • 1 dag Vanillezucker
  • 3 EL Wasser
  • 1/2 Pckg. Backpulver

Zubereitung: 

Zunächst die Eier trennen, das Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Die übrigen Zutaten gründlich vermixen (zuerst die trockenen Zutaten, anschließend die nassen), den Schnee unterheben und mit einem Schneebesen vorsichtig einarbeiten. Die Masse durch 2 teilen und nacheinander in jeweils eine Springform (Form vorher gut fetten und mit Mehl bestäuben) füllen und backen. Bei 180 C° dauert es ca. 10-15 Minuten pro Form, bis der Kuchen eine schöne goldbraune Farbe hat.

Mit einem Zahnstocher kann überprüft werden, ob der Kuchen fertig ist (dazu den Zahnstocher in die Mitte des Teiges stechen, bleibt kein Teig daran kleben, ist der Kuchen fertig gebacken. Noch heiß aus der Form auf Backpapier stürzen und gründlich auskühlen lassen.

Für die Creme:

  • 2 Pckg Qimiq Vanille
  • 1 Pckg Speisetopfen
  • 100 g Kristallzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 250 g gemischte frische oder TK Himbeeren, Heidelbeeren, öä.

Zubereitung:

Für die Creme alle Zutaten (bis auf die Beeren) gut miteinander vermixen. Den ersten Tortenboden auf einen Teller legen, mit einem Tortenring fixieren und großzügig mit den Beeren belegen. Darauf dann zwei Drittel der Creme verteilen und gleichmäßig verstreichen. Nun noch eine Schicht Beeren auflegen und den zweiten Tortenboden darauf absetzen, vorsichtig nach unten drücken. Darauf die restliche Creme glattstreichen, mit Beeren dekorieren und für mindestens 4 Stunden (besser: über Nacht) in den Kühlschrank stellen. Bitte darauf achten, dass ihr keine offenen Lebensmittel neben der Torte lagert, da der Topfen sehr schnell Gerüche annimmt! Den Tortenring erst kurz vor dem Verzehr vorsichtig mithilfe eines Backmessers vom Rand lösen, nach oben abheben. Ein Stück genießen und süchtig sein!😉

Der Kuchen, der süchtig macht! :D

Der Kuchen, der süchtig macht!😀

Würziges Ofengemüse: Der Alleskönner unter den Beilagen

Eine Beilage, die bei mir oft und immer wieder gerne auf den Tisch kommt, ist Ofengemüse mit Erdäpfeln als Basis, die gemeinsam mit Gemüse und Gewürzen im Ofen geröstet werden. Das Tolle an diesem Rezept ist, dass man das Gemüse je nach Saison und Verfügbarkeit variieren kann und es trotzdem immer gut schmeckt – ausprobieren ist also ausdrücklich erlaubt!🙂

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Das Ofengemüse eignet sich als hervorragender Begleiter zu Kurzgebratenem, gefüllten Lungenbraten im Prosciuttomantel oder aber auch Fisch. Basis ist immer ein Mix aus Erdäpfeln, Zwiebeln, Kräutern und Knoblauch. Das übrige Gemüse kann je nach Saison und Verfügbarkeit variiert werden – und mit einem Salat dazu wird daraus sogar ein eigenständiges Mittagsmenü! Ein perfekter Alleskönner unter den Beilagen, eben.😉

Zutaten:

  • 4 mittelgroße Erdäpfel (festkochend)
  • 2 mittelgroße Zwiebel
  • 2-3 Zehen Knoblauch (ganz)
  • 1 rote oder gelbe Paprika
  • 1 kleine Zucchini (wahlweise auch Melanzani)
  • 1 Packung Suppengemüse (Karotten, gelbe Rüben, Sellerie, Petersilwurzel, Lauch)
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Zuberbeitung: 

Die Erdäpfel waschen (nicht schälen, lediglich unschöne Stellen herausschneiden) und in etwa 5 mm dicke Scheiben vierteln. Die Zwiebel schälen und in grobe Stücke vierteln (nicht zu dünn, sonst verbrennen sie im Ofen). Ebenso das übrige Gemüse wie Zucchini, Melanzani, Suppengemüse waschen bzw. schälen und zerkleinern. Die Knoblauchzehen nicht schälen, sondern mitsamt Schale gemeinsam mit dem übrigen Gemüse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Gehackte Kräuter wie Rosmarin auf dem Gemüse verteilen, mit reichlich Meersalz und Pfeffer würzen und großzügig mit Olivenöl beträufeln (etwa 4-5 EL). Mit den Händen gut vermengen und gleichmäßig auf dem Backblech verteilen.

Ob mit Zucchini oder Suppengemüse (Karotten, Lauch, Petersilwurzel und Sellerie): Das Ofengemüse schmeckt immer.

Ob mit Zucchini oder Suppengemüse (Karotten, Lauch, Petersilwurzel und Sellerie): Das Ofengemüse schmeckt immer.

Im Ofen bei ca. 180 C° (am besten Umluft-Funktion einschalten) 30-40 Minuten lang braten lassen, zwischendurch immer wieder gut wenden. Sobald die Erdäpfel gar sind, ist auch das Ofengemüse fertig. Der Knoblauch sollte nun in seiner Schale weich gegart worden sein – eine besondere Delikatesse in meinen Augen. Einfach aus der Schale drücken und gemeinsam mit dem Ofengemüse genießen!😉

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Eine sommerliche Variante vom Ofengemüse mit frischen Zucchini und Kräutern.

Italienisch inspiriert: Gefüllter Lungenbraten im Prosciutto-Mantel

Heute möchte ich euch ein Rezept vorstellen, das wir im Sommer gerne auf dem Grill hatten, das aber ebensogut auch am heimischen Herd zubereitet werden kann und mir so im Herbst einen Hauch von Sommergefühl beschert.😉 Ein mit Grana Padano und getrockneten Tomaten gefüllter Schweins-Lungenbraten mit einem Mantel aus herrlich knusprigem Prosciutto. 

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Wenn ich an den Sommer zurückdenke, fallen mir als erstes die vielen Grillabende auf unserer Terrasse ein – und ob zu zweit mit meinem Schatz oder gemeinsam mit lieben Freunden, ein Gericht kam in diesem Sommer häufig auf den Grill. Ein mit Grana Padano und getrockneten Tomaten gefüllter Lungenbraten vom Schwein, ummantelt mit einem schmackhaften Mantel aus gegrilltem Prosciutto.

Ein Glücksfall, dass ich da unlängst mit einer  fein gesäbelten Portion Prosciutto di San Daniele und einem feinen Eck eines sehr schmackhaften Grana Padano ausgestattet wurde!🙂 Was ich an diesen Produkten aus der Region der Po-Ebene mag, ist dass sie bis heute vollkommen unverfälscht nach Italien und diesem besonderen Geschmack des Dolce Vita schmecken. Gewachsener und ausschließlich mit Meersalz gewürzter Schinken aus Friaul-Julisch Venetien in hauchdünnen Scheiben ist eine Delikatesse, der wohl kaum jemand widerstehen kann. Man könnte ja nun sagen, dass es Frevel sei, den zarten Prosciutto nicht pur mit Melone zu verzehren, sondern zu verkochen – aber genau dies ist eine Herausforderung, der man sich meiner Meinung auch stellen darf.😉

Zutaten (für ca. 4 Personen):

  • ca. 1 kg Schweins-Lungenbraten am Stück
  • 500 g Prosciutto in Scheiben (alternativ geht auch Speck in Scheiben)
  • Grana Padano (alternativ: Feta-Käse)
  • Getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft
  • jeweils 1 EL Butter und Öl
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Prosciutto di San Daniele und Grana Padano – zwei Produkte, die mit authentischem Italien-Geschmack überzeugen und gemeinsam mit getrockneten Tomaten ein perfektes Triumvirat ergeben.

Zubereitung: 

Den Schweins-Lungenbraten parieren und mit einem großen Fleischmesser in Scheiben (etwa messerbreit) schneiden, stehend zur Hälfte einschneiden und Fleisch umklappen. Vom gut durchgekühlten Grana Padano mit dem Messer 5 mm dicke Scheiben abschneiden (Tipp: je kälter der Käse, desto eher bricht er beim Schneiden nicht) und halbe getrocknete Tomaten in Öl vorbereiten. Das Fleisch mit je einem Stück Grana Padano und einer halben getrockneten Tomate (abgetropft) füllen und zuklappen. Anschließend mit jeweils zwei Scheinen Prosciutto (kreuzweise übereinandergelegt) wie ein Geschenk einpacken und festdrücken.

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Messerbreite Scheiben vom Lungenbraten anschneiden, mit getrockneten Tomaten und Grana Padano füllen und fest mit Prosciutto umwickeln.

Ein Feststecken mit Zahnstochern oä sollte nicht notwendig sein, da sich das Fett im Prosciutto durch das scharfe Anbraten verbindet und ein schöner Mantel entsteht. Ebenso müssen meines Erachtens nach auch keine weiteren Gewürze mehr verwendet werden, die aromatischen Zutaten kommen pur am besten zur Geltung.

Im Anschluss die festen Päckchen in etwas Butter und Öl (am besten in einer Grillpfanne) scharf von allen Seiten anbraten, spätestens jetzt sollte sich das Fett gut verbunden haben und ein festes Fleischpäckchen entstanden sein. Im Anschluss die Lungenbraten-Packerl in eine feuerfeste Form heben und ohne Deckel bei etwa 180 C° für ca. 15-20 Minuten im Backofen braten.

Aus dem Ofen nehmen und jeweils zwei Stück auf einem Teller anrichten. Dazu passt hervorragend saisonales Ofengemüse, oder aber auch simple Erdäpfel mit Petersilie, gebratene Maiskolben aber auch Reis! Mahlzeit!🙂

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Italienisch inspiriert: Schweins-Lungenbraten mit einer Grana Padano-Tomaten-Füllung und in einem Mantel aus feinem Prosciutto. Dazu Ofengemüse mit Erdäpfeln, Zucchini und Zwiebeln.