Meine liebsten Keksrezepte für Weihnachten

Weihnachten steht vor der Tür – und obwohl wahrscheinlich schon viele ihre Weihnachtsbäckerei für heuer abgeschlossen haben, darf ich euch heute in diesem Post nochmal alle meine liebsten Keksrezepte der vergangenen Jahre präsentieren. 🙂 Viele davon kennt ihr vermutlich, ein paar habt ihr vielleicht verpasst. Darum jetzt: Vorhang auf für meine besten Keksrezepte!

  1. Dotterbusserl

    Meine absoluten Alltime-Favorites in Sachen Weihnachtskekse: Der Keks selbst ist weich und mürb, saure Ribiselmarmelade in der Mitte und Schokokuvertüre außen ergeben ein fulminantes Geschmackserlebnis!

  2. Lebkuchen

    Der Klassiker – in der Zubereitung vielleicht etwas aufwändiger als andere Kekse (wegen der langen Ruhezeit), aber unübertroffen in Sachen Haltbarkeit. Mein Rezept ist schnell gemacht und der Lebkuchen sofort weich!

  3. Mokka-Kekse

    Eher aufwändig, allerdings entschädigen der mürbe Keks, die süße Creme und der feine Kaffee-Geschmack für die Mühen. Macht sich hervorragend am Keksteller und ist bei meinen KollegInnen im Büro ein gern gesehener Keks!

  4. Vanillekipferl

    Ein weiterer Klassiker, der auf keinem weihnachtlichen Keksteller fehlen darf! Meine Vanillekipferl werden ohne Ei zubereitet und sind deshalb schön mürb und schmecken einfach nur herrlich!

  5. Kokosbusserl

    Eine gute Verwertungsidee für übrig gebliebenes Eiweiß – ich tunke den Boden meiner Kokosbusserl nach dem Erkalten noch gerne in etwas Schokoladekuvertüre: schmeckt fast wie Bounty! 😉

  6. Kürbiskernkekse

    Ganz klar, dass dieses Rezept für Kürbiskernkekse mit echtem steirischem Kernöl nicht fehlen darf! Wer mag, kann den Teig nicht nur in beliebiger Form ausstechen, sondern auch einfach nur wie Vanillekipferl rollen.

  7. Zimtsterne

    Es ist eine Art Hassliebe, die ich mit den Zimtsternen verbinde. Denn trotz Backmatte und herumprobieren wollen mir die kleinen Köstlichkeiten einfach nicht so gelingen, dass sie nicht nur gut schmecken, sondern auch schön aussehen! Naja, irgendwann schaff ich es! 😉

  8. Schokomakronen mit Nüssen

    Und noch eine gute Verwertungsidee für das viele Eiklar, das bei der Weihnachtsbäckerei anfällt. Unaufwändig in der Herstellung sind die kleinen Makronen schön saftig und schmecken herrlich nach Schokolade und Nüssen – ein Traum!

  9. Schwedische Haferflockenkekse

    Seit ich sie das erste mal gebacken habe, sind die Haferflockenkekse auf Anhieb in meiner Lieblings-Keksliste gelandet. Warum? Na, weil sie außen knusprig und innen weich sind – und wenn man sie (statt in Plätzchenform) handtellergroß bäckt, sind sie noch dazu der ideale Frühstückskeks!

Advertisements

Ei, Ei, Eiklar: Köstliche Schokomakronen mit Nüssen

Wer vor Weihnachten viel bäckt, kennt das Problem: Für viele Kekssorten benötigt man ausschließlich Eidotter. Die Folge: immer mehr Eiklar sammelt sich an – und wer wie ich nicht sonderlich viel für einfache Windbäckerei übrig hat, muss sich etwas überlegen, um das übriggebliebene Eiweiß (das sich verschlossen im Kühlschrank übrigens durchaus mehrere Wochen gut hält) zu verwerten. Auf der Suche nach einem passenden Rezept habe ich heuer köstliche Schokomakronen mit Nüssen gebacken!

Die Menge an Eiklar war heuer angesichts der ausufernden Bäckerei von Dotterbusserln und Mokkakeksen schon fast unübersichtlich. Aus den Resten habe ich in den letzten Jahren immer Kokosbusserl gebacken – weil das zwar sehr köstlich, aber irgendwann halt auch langweilig ist, habe ich in diesem Jahr erstmals eine Variante mit Kakao und gemischten Nüssen ausprobiert. Das Ergebnis? Sehr köstlich, weich, schokoladig und nussig. Genau so sollen Weihnachtskekse schmecken! 🙂 Viel Spaß beim nachbacken!

Zutaten (Menge reicht für etwa 3 Bleche):

  • 6 Eiweiß (etwa 1/4 l)
  • 400 g gemahlene Nüsse (Wal- und Haselnüsse, halb-halb)
  • 350 g Zucker
  • 3 EL Mehl
  • 2 EL Backkakao (ungesüßt)
  • 1 Messerspitze Zimtpulver
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Backoblaten
  • Kuvertüre und Kokosfett zum verzieren

Zubereitung:

Backofen auf 160°C (Umluft 140°C) vorheizen. Das Eiweiß mit den Nüssen, Zucker, Vanillezucker, Salz, Mehl und Kakao in einen möglichst breiten Topf geben. Bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten erhitzen, dabei ständig umrühren. Die Masse soll heiß werden, aber nicht kochen!

Vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Backoblaten auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Die ausgekühlte, noch lauwarme Makronenmasse in einen Spritzbeutel füllen und damit kleine Häufchen auf die Backoblaten setzen.

Die Kekse im Backofen auf der mittleren Einschubleiste etwa 20 Minuten backen – anschließend gut auskühlen lassen. Für die Verzierung die Kuvertüre schmelzen und im Verhältnis 1:1 mit Kokosfett glatt abrühren. Die Glasur ebenfalls in einen Spritzbeutel füllen und mit schnellen Bewegungen feine Schokoladelinien über die Makronen ziehen. Gut auskühlen lassen.

Die Makronen sind kühl und luftdicht gelagert, mindestens 4 Wochen haltbar!

Männer-Spezial: Anzughemden für Anzughasser

Es gibt Männer, die tragen gerne Anzug und Krawatte. Und es gibt meinen Mann, der zwar gerne gut gekleidet ist, aber das „Eingeschnürtsein“ von Hemd und Krawatte partout nicht leiden kann und deshalb kaum Hemden trägt. Das finde ich sehr schade, denn eigentlich hatte ich ihn als smarten Anzugträger kennen- und liebengelernt! 😉 Dass er deshalb früher oder später von mir ein schickes Herrenhemd geschenkt bekommt, war also für niemanden wirklich überraschend.

[WERBUNG, da Markennennung.]

Man sagt Frauen ja gerne nach, wir würden den Kleidungsstil unserer Männer entscheidend prägen – zumindest in meinem Fall muss ich mich schuldig bekennen. Also dachte ich mir, das Klischee sitzt ohnehin wie angegossen und so habe ihm zwar bisher zwar noch keine Socken und Krawatten geschenkt, aber ihm doch das eine oder andere Stück beim bummeln empfohlen, das ich heute gerne an ihm sehe. 😉

Ein besonderes Stück, über das wir uns beide sehr freuen, möchte ich heute zeigen: Das kragenlose Hemd stammt vom kleinen Wiener Label No Tie und die schmale Passform und der originelle Schnitt haben Andreas auf Anhieb gefallen – und das, obwohl er sonst fast ausschließlich T-Shirts und Hoodies trägt. Selbstredend, dass er dann auch Modell stehen muss – eine Premiere, dass sich der Mann freiwillig (!!!) als Model anbietet! Bühne frei für den Mann:

Erstmals stand Andreas überhaupt vor der „Steirerblut & Himbeersaft“-Kamera – das Posing hat er schon ganz gut drauf! 😉

Das graue Hemd, das er sich ausgesucht hat, hat keinen Kragen und auch keinen obersten, einengenden Knopf – sondern wird einfach mit einem schönen kleinen Knopf (dem Signature-Knopf des Labels) verschlossen. Bequem, pflegeleicht und schick, genauso stellt sich Andreas das perfekte Hemd vor. Und genau das erfüllt das Hemd von No tie – dass es obendrein aus pflegeleichter Baumwolle ist, freut ihn dann noch mehr (immerhin ist auch er derjenige, der es bügeln muss – das mache ich prinzipiell nicht 😉 ).

Mich hingegen begeistert, dass es kein seriöses Anzughemd ist, sondern durch den modernen Schnitt und den feinen Stoff gleichzeitig sehr zeitgemäß und stilvoll daherkommt. Kombiniert mit einer dunklen Jeanshose und Lederschuhen ist das ein Outfit, mit dem man(n) jedenfalls ins Theater oder zur Date Night gehen kann, ohne overdressed zu sein.

Wie gefällt euch mein Ausflug in die Männer-Lifestylefotografie? Vielleicht kann ja die eine oder andere von euch noch einen Geschenk-Tipp für Männer gebrauchen, die in der Regel partout kein klassisches Herrenhemd tragen wollen. Es ist ja immerhin bald Weihnachten, gell?! 😉

Weihnachten vor der Tür: Feine Mokkakekse

Wenn die Tage immer kürzer und die Nächte länger und kälter werden, wird mir bewusst, wie unglaublich glücklich sich jeder einzelnen schätzen müsste, der ein Dach über dem Kopf und Essen im Kühlschrank hat. Leider haben nämlich viel zu viele Menschen nicht soviel Glück – genauer gesagt, ist es jeder 7. Mensch in Österreich, der akut von Armut betroffen ist – weitere 1,2 Millionen ÖsterreicherInnen sind armutsgefährdet. Wegschauen ist nicht mein Ding und so steht das heutige Rezept für feine Mokkakese mit Walnüssen, das ich euch vorstellen will, auch ganz unter dem Stern der Caritas Aktion #keksehelfen

[Unentgeltliche Werbung]

Kekse schmecken ja bekanntlich vor Weihnachten am besten – und da ich euch lieben LeserInnen gerne zeitnah gute Rezepte präsentieren will, habe ich dieses besondere Rezept schon weit vor dem heiligen Abend ausprobiert. Ich kann euch sagen: Noch nie habe ich mir für jeden einzelnen Keks soviel Mühe gegeben! Und das mache ich nicht nur, weil ich die Gaumen UND Augen meiner Gäste verwöhnen möchte, sondern weil es in diesem speziellen Fall um den guten Zweck geht.

#keksehelfen

Unter dem Hashtag #keksehelfen fordert die Caritas nämlich zum Keks-Spendenmarathon in der Vorweihnachtszeit auf – jeder einzelne Keks, der im Namen der Aktion verkauft wird, bedeutet nämlich eine Spende für die Armen in Österreich. Und jeder einzelne kann mitmachen – einfach Kekse backen, auf der Kampagnenseite das Keks-o-meter befüllen, und die Kekse gegen eine freiwillige Spende im Büro, Vereinslokal oder Sportkurs verteilen. Mit dem gespendeten Geld werden Heizkostenzuschüsse und Babypakete für Bedürftige finanziert oder ein Dach über dem Kopf für Obdachlose. Eine gute Aktion, an der ich mich hiermit gerne freiwillig beteilige! 🙂 Und jetzt viel Spaß mit dem Rezept!

Zutaten für den Teig (für etwa 25 Stück):

  • 160 g Mehl
  • 80 g Staubzucker
  • 80 g geriebene Nüsse (zB. Walnüsse)
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Eidotter
  • 120 g Butter
  • 2 EL starker Kaffee
  • 1 EL Kahlua oder Rum

Für die Creme:

  • 80 g Butter
  • 80 g Staubzucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 EL Kahlua oder Rum

Für die Glasur:

  • 5-6 EL Staubzucker
  • 1 Schuss geschmacksneutrales Speiseöl (Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 1 Schuss starker Kaffee
  • 1 Schuss Kahlua oder Rum

Zum Verzieren: 

  • Zuckerperlen oder Schoko-Kaffeebohnen

Zubereitung (Teig):

Zunächst die trockenen Zutaten (Mehl, Staubzucker, Nüsse, Vanillezucker) in einer Schüssel miteinander vermengen. Die Butter mit dem Eidotter schaumig rühren und sorgfältig mit den trockenen Zutaten verrühren. Rum sowie Kaffee ebenfalls einrühren, bis ein homogener Teig entsteht.

Den Teig im Kühlschrank abgedeckt mind. 60 Minuten rasten lassen.

Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (etwa 4 mm dick), Kreise ausstechen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech platzieren.

Die Kreise etwa 10-12 Minuten backen und auskühlen lassen.

Zubereitung (Creme): 

Die Butter schaumig rühren, Staubzucker sowie Vanillezucker einrieseln lassen und mit dem Rum glattrühren.

Nun jeweils einen gestrichenen Teelöffel Creme auf jeden zweiten Keks setzen, mit dem anderen Keks abdecken.

Zubereitung (Glasur):

5 EL Staubzucker mit Kaffee und einem Schuss Öl verrühren, bis eine glatte, streichfähige Masse entsteht (bei Bedarf mit Staubzucker oder Kaffee ausgleichen).

Die gefüllten Kekse nun mit einem Klecks Glasur versehen und mit einem Messer glattstreichen. In die Mitte jeweils eine Zuckerperle oder Kaffeebohne setzen.

Die Kekse zum trocknen in eine gut verschließbare Dose geben und an einem trockenen und kühlen Ort aufbewahren – so sind sie etwa 2 Wochen haltbar. Bis dahin sollten allerdings ohnehin schon längst alle Kekse im Rahmen der #keksehelfen Aktion verspeist worden sein! 😉

Weihnachten vor der Tür: Gesunde Haferkekse

In den vergangenen Jahren habe ich euch ja schon einige meiner liebsten Keks-Rezepte vorgestellt: Von Vanillekipferln über Zimtsterne, Dotterbusserl und Lebkuchen bis hin zu Kokosbusserl war bisher sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Da liegt die Latte nun natürlich hoch, um euch weiterhin mit köstlichen Keksrezepten zur Weihnachtszeit zu versorgen. 🙂 Ein schmackhaftes Rezept, das ich ausprobiert habe, sind diese schwedischen Haferkekse mit Nüssen und Schokoglasur. 

Für gewöhnlich kommen Haferflocken bei mir – wie auch vielen anderen – am ehesten während des Frühstücks auf den Tisch. Heute kommen die gesunden Flocken – die übrigens auch positive Auswirkungen auf den Blutdruck sowie den Cholesterinspiegel haben – bei mir allerdings in das erste Keksrezept des Jahres! 😉

Zutaten (für 2 Bleche):

  • 180 g Butter
  • 160 g Haferflocken (kernig)
  • 150 g Zucker
  • 120 g Mehl
  • 1 großes Ei (wahlweise 2 kleine)
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zimt
  • 100 g grob gehackte Mandeln
  • Dunkle Kuvertüre zum verzieren

Zubereitung:

Zunächst die Butter in einem Topf schmelzen, anschließend vom Herd nehmen und die Haferflocken sorgfältig unterrühren. Etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver, Zimt, Salz sowie die gehackten Mandeln) in einer Schüssel vermengen. Anschließend die Haferflocken-Butter-Mischung unterheben und mit den Eiern sorgfältig verrühren.

Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Mit einem Teelöffel kleine Portionen Keksteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech platzieren – der Abstand der Kekse sollte großzügig bemessen sein, da er beim Backen noch auseinandergeht.

Die Kekse nun etwa 10-15 Minuten lang backen. Keine Angst: Auch wenn sie anfangs noch sehr weich erscheinen, sie härten beim auskühlen noch etwas nach. Nun die Kuvertüre nach Packungsanleitung erhitzen und die Kekse jeweils zur Hälfte in Schokolade tauchen. Wer mag, kann die fertigen Kekse noch mit Haferflocken oder gehackten Mandelstücken verzieren.

Nach dem Abkühlen sollten die Kekse in einer luftdichten Dose an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt werden – sie sind mindestens 4 Wochen haltbar.

Der Winter kommt: Die Pflichttermine im Winter

In ein paar Wochen ist schon wieder Weihnachten – Grund genug, um sich bereits jetzt auf der Suche nach originellen Geschenkideen auf Design- und Flohmärkte zu begeben. Ich habe deshalb für euch meine Top-Termine der Saison (für ganz Österreich) zusammengestellt!

Punschen für den guten Zweck: 15. November – 3. Jänner in Wien

Unter dem Motto „Punschen für die Gruft“ lädt das Team der Caritas auf der Mariahilferstraße zum Punschgenuss ein. Die Erlöse kommen dem Betreuungszentrum Gruft für Obdachlose zugute. Also wenn schon punscheln, dann für den guten Zweck!

Fesch’Markt: 17.-19. November in Wien // 15.-17. Dezember in Feldkirch

Im November geht in der Ottakringer Brauerei der mittlerweile 15. Wiener Fesch’Markt über die Bühne. Und auch das Ländle darf sich noch vor Jahresende über einen Event freuen. Vom 15.-17. Dezember gastiert der 5. Fesch’Markt in Feldkirch. Mein Tipp: Unbedingt eine Wundertüte mit unterschiedlichen Goodies erstehen!

Handwerk: 17. – 19. November in Wien

Zum zweiten Mal gastiert mit der „Handwerk“ die maskuline Variante eines Food- und Designmarktes in Wien. In den Wiener Sofiensälen zeigen mehr als 30 Aussteller ihr Handwerk, darunter Messerhersteller, Zirbenholzmöbelhersteller, uvm.

Craft Bier Fest: 24. und 25. November in Wien

BierliebhaberInnen sollten sich das letzte Novbemberwochenende dick im Kalender markieren. In der Wiener Marx-Halle findet dann nämlich das Craft Bier Fest Wien mit allerlei Spezialitäten rund um das gebraute Gold statt. Dort kann man auch das perfekte Geschenk für Bier-Afficiandos erstehen.

Mittelalterlicher Adventmarkt: 30. November – 3. Dezember in Wien

Ein Adventmarkt der außergewöhnlichen Sorte geht vom 30. November bis 3. Dezember vor dem Heeresgeschichtlichen Museum (am Arsenal) in Wien über die Bühne. Marktschreier, Gaukler und mittelalterliche Atmosphäre machen den mittelalterlichen Adventmarkt zu einem Spektakel, das nicht nur Mittelalter-Freaks, sondern auch Familien mit Kindern gut gefallen wird.

Edelstoff: 2. und 3. Dezember in Wien

Allerlei selbstgemachtes, Schönes und Leckeres findet man auf der Food- und Designmesse Edelstoff ebenfalls in der Wiener Marx-Halle am 2. und 3. Dezember.

Winter Food Festival: 8.-10. Dezember in Wien

Nur einen Katzensprung von mir zuhause entfernt findet vom 8. bis 10. Dezember das Winter Food Festival statt. Angekündigt sind Burger, Cocktails und vielerlei kulinarische Spezialitäten – ich werd’s mir anschauen!

Vienna Coffee Festival: 12.-14. Jänner 2018 in Wien

Kaffee-Süchtige aufgepasst! Ins neue Jahr 2018 startet man am besten ganz gediegen beim Vienna Coffee Festival. In der Wiener Ottakringerhalle zeigen Baristas, Kaffeeröster & Co. ihr Können. Durchkosten ist ausdrücklich empfohlen!

Mondscheinbazar: 27. Jänner 2018 in Wien // 24. Februar 2018 in Innsbruck

Beim ersten Mondscheinbazar war ich als Ausstellerin dabei und habe ihn als stressigen, aber sehr lustigen Nachtflohmarkt mit allerlei Kuriositäten, Klamotten und musikalischer Untermalung in Erinnerung. Mittlerweile bevorzuge ich es, als Gast beim Mondscheinbazar dabei zu sein und mich durch das buntgemischte Flohmarktangebot zu wühlen.

G’schmackige Resteverwertung: Chutney aus grünen Paradeisern

Der Sommer 2017 ist ja bereits seit einigen Wochen endgültig Geschichte und doch habe ich erst vor einigen Tagen die letzten Pflanzen auf der Dachterrasse eingewintert. Auch in diesem Jahr trug unsere „Tom-Tato“ (eine Veredelung einer Erdapfelplanze mit aufgepfropfter Paradeiserpflanze) wieder reichlich Früchte. 🙂 Doch leider wurden nicht alle Paradeiser vor dem ersten Frost rot und so sah ich mich – wie viele andere GartenbesitzerInnen auch – mit kiloweise unreifen Paradeisern konfrontiert. Auf der Suche nach einer Lösung für dieses Problem fand ich dieses schmackhafte Chutney-Rezept!

Das Chutney ist im Prinzip sehr einfach herzustellen, der aufwändigste Part ist da wohl das Putzen und kleinschneiden der Paradeiser. Das Chutney ist in sauberen Einmachgläsern und kühl und trocken gelagert ca. 1 Jahr haltbar und schmeckt am besten zu kurzgebratenem Fleisch, Ofengemüse, aber auch zu Käse.

Zutaten: 

  • 2300 g grüne Paradeiser
  • 1 großer Bund Frühlingszwiebel
  • 4 EL Salz
  • 1 kg Zucker
  • 200 g Datteln
  • 1 TL Ingwer
  • 300 ml Essig
  • 2 EL scharfer Senf
  • 2 kleine rote Pfefferonischoten
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Kurkuma
  • 2 EL gelbe Currypaste
  • 3 EL Maizena

Zubereitung: 

Die Paradeiser waschen und in kleine (etwa 1 cm groß) Würfel schneiden, ebenso mit den Frühlingszwiebeln verfahren. Beides gemeinsam mit dem Salz in eine große Schüssel füllen und mehrere Stunden (am besten über Nacht) zugedeckt stehen lassen.

Am nächsten Tag die Masse gut ausdrücken und in einen Kochtopf umfüllen. Die Datteln, Knoblauch sowie Pfefferoni kleinschneiden und zu den Paradeisern geben. Den Zucker sowie die übrigen trockenen Gewürze (also alles, bis auf die Currypaste) hinzufügen und mit dem Essig aufgießen. Auf niedriger Stufe im offenen Topf etwa 30-40 Minuten kochen lassen, dabei immer wieder zwischendurch umrühren. Gegen Ende der Kochzeit mit der Currypaste abschmecken – ich habe etwa 2 EL genommen, je nach Geschmack und gewünschtem Schärfegrad kann man aber auch variieren.

Abschließend noch etwas Wasser mit Maizena anrühren und zu dem Chutney geben, um eine sämige Konsistenz zu erhalten. Anschließend die noch heiße Masse sofort in saubere, ausgespülte Gläser füllen und verschließen. Die Gläser für etwa 5 Minuten auf den Kopf stellen, damit alles luftdicht verschlossen ist. An einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren und zur nächsten Grillfeier oder einfach zum nächsten Abendessen etwas Chutney genießen! 🙂