Eine Hochzeit und ein Notfall: Was soll ich bloß anziehen?!

Im Frühsommer ist es wieder einmal soweit: Ich bin als Gast auf der Hochzeit von Bekannten eingeladen. Weil ich natürlich weiß, welche Dresscodes auf einer Hochzeit für die Gäste gelten, mache ich mir bereits jetzt Gedanken darüber, was ich anziehen werde. Bei Esprit bin ich fündig geworden und habe drei wunderbare Outfits zur Auswahl zusammengestellt – was meint ihr, welches soll es werden?

1. Outfit: Gestreiftes Leinen

Beim Kauf eines Kleidungsstücks achte ich mittlerweile auf gute Qualität – das Kleid mit den großen Streifen hat mich deshalb mit seiner Qualität aus 100% Leinen überzeugt. Weil es in der Kirche, aber auch beim nächtlichen Feiern auf der Terrasse durchaus kühl werden kann, würde ich mich für den dunkelblauen Kurz-Blazer entscheiden. Schuhe, Tasche und Accessoires in Silber passen perfekt dazu und vervollständigen den sommerlichen Look.

2. Outfit: Zart in Off-Tönen

Ich weiß ja nicht, wie ihr zu Tüllröcken steht – ich jedenfalls mag die luftigen Röckchen mit Ballerina-Flair sehr gerne. 🙂 Alleine, in rosa würde ich mir so etwas nicht mehr kaufen, da bevorzuge ich eher gedeckte Töne, wie das schöne Taupe (eine Klassiker-Farbe, die sich sehr gut kombinieren lässt). Auch hier muss ein kleines Jäckchen sein – in diesem Fall ein Kastenjäckchen im Chanel-Stil.

3. Outfit: Maxikleid

 Als dritte Variante habe ich mir ein Maxikleid überlegt. Der fröhliche Blumendruck passt zum Anlass, mit dem Bolero in passender Farbe sowie Accessoires in Silber (unter dem langen Kleid kann frau ja auch mal flache Schuhe tragen) passt das Outfit perfekt zu einer Garten-Hochzeit.

So, nun stehe ich vor der Qual der Wahl – und muss mich entscheiden. 🙂 Übrigens, falls ihr ebenfalls zu einer Hochzeit eingeladen seid – auf Pinterest habe ich euch eine Pinnwand mit Geschenk-Ideen zur Hochzeit zusammengestellt. Alle Bezugslinks zu den Outfits findet ihr auf meinem Polyvore-Profil. Schaut mal rein!

Originell und lecker: Gefüllte Erdäpfelrolle

Heute stelle ich euch ein Rezept vor, das ich bereits vergangenes Jahr in einer Kochgruppe gefunden und seither mehrmals zubereitet habe: Eine mit Schinken und Käse gefüllte Erdäpfelrolle. Sozusagen also eine pikante Roulade. 😉 Das Ganze ist recht schnell zubereitet, wenn man einmal den Bogen raus hat – und damit auch nichts schief geht, gibt’s dazu eine Step-by-step-Anleitung von mir.

Zutaten:

  • 500 g Erdäpfel
  • 2 Eier
  • 1 große Zwiebel
  • 100 g geriebener Käse
  • 5-6 Scheiben Käse (Gouda, Emmentaler oder Gruyère)
  • 5-6 Scheiben Beinschinken
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung: 

Zunächst die rohen Erdäpfel schälen und mit einer Reibe in grobe Stücke reiben und in eine Schüssel füllen. Die Zwiebel ebenfalls schälen, in kleine Würfel hacken und zu den Erdäpfeln in die Schüssel geben. Nun den geriebenen Käse untermengen und mit den zwei Eiern zu einem Erdäpfelteig vermengen. Salzen und pfeffern. Die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gleichmäßig (ca. 1 cm dick) verteilen und im vorgeheizten Backrohr bei ca. 180°C etwa 25 Minuten lang backen lassen.

Schritt 1: Die etwa 1 cm dicke Erdäpfelmasse im Backrohr etwa 25 Minuten goldbraun backen lassen.

Anschließend das Blech aus dem Ofen nehmen, das Backpapier unter Zuhilfenahme eines nassen Fetzens (mit dem das Papier bestrichen wird) vom Erdäpfelkuchen ablösen und das Ganze ca. 5 Minuten auf einem neuen Backpapier auskühlen lassen.

Schritt 2: Den Erdäpfelkuchen auf ein neues Backpapier stürzen. Mithilfe eines nassen Fetzens (mit dem über das noch heiße Backpapier gestrichen wird) lässt sich nun das Backpapier ganz einfach abziehen.

Den Erdäpfelkuchen nun mit Schinken und Käse belegen und anschließend unter Zuhilfenahme des Backpapiers zu einer Rolle formen. Dabei ist es wichtig, dass der Kuchen vorher nicht zu sehr ausgekühlt ist, denn ansonsten entstehen Risse. Das ist zwar nicht weiter schlimm, sieht aber dann am Teller nicht so hübsch aus.

Schritt 3: Den Erdäpfelkuchen mit Schinken und Käse belegen.

Schritt 4: Mithilfe des Backpapiers den Kuchen zu einer Rolle formen. Dabei darauf achten, dass möglichst keine Risse entstehen.

Schritt 5: Die Rolle erneut ins Backrohr geben und ca. 10 Minuten lang nachbacken, bis der Käse geschmolzen ist.

Nun die Rolle inklusive Backpapier zurück aufs Backblech heben und die Roulade nochmals bei etwa 180°C ca. 10 Minuten lang backen lassen. Sobald der Käse geschmolzen ist, kann die Roulade aus dem Rohr genommen, in Scheiben geschnitten und serviert werden. Dazu passt am besten grüner Salat. Mahlzeit! 🙂

 

Glamour zum Muttertag: Wer sagt, dass es immer Blumen sein müssen?!

Nächsten Sonntag ist es wieder soweit – der Muttertag steht ins Haus. In ganz Österreich werden dann wieder allerhand Blumensträuße, Schokolade und selbst Gebasteltes verschenkt. Doch wer sagt eigentlich, dass es immer nur langweilige Blumen sein müssen? In meiner Geschenke-Liste gibt’s deshalb ausnahmslos Dinge, die weder essbar sind noch in eine Vase gehören. Dafür aber jede Menge Glamour versprühen – und seien wir ehrlich: Den kann jede Frau gebrauchen! 😉 

Geschenkideen für den Muttertag
Ja, ich stehe auf Gold – und auf Weiß. Entsprechend beschränkt sich meine Wishlist auch auf diese beiden Farben. 😉 Schmuckbaum und Dekoobjekte (Ananas und Kaktus in zwei Größen) gibt’s bei Nanu Nana bzw. Depot. Die süße Tasse aus weißem Porzellan mit Herzen aus echtem Gold sowie die auffällige Kette aus Silber mit Zirkonia findet ihr aktuell bei Tchibo – alle Links findet ihr beim Klick aufs Bild.
Was schenkt ihr euren Mamas zum Muttertag?

Gutes tun & Freude schenken

Ich mache auf meinem Blog ja mittlerweile kaum noch Werbung für Produkte irgendwelcher Art (vor allem nicht, wenn ich diese Produkte ungefragt zugesendet bekomme), aber in dem heutigen Fall möchte ich eine Ausnahme machen. Ich hoffe, ihr verzeiht es mir – denn von dieser Aktion profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch das SOS Kinderdorf. 

Umweltschutz ist ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Nie werde ich es zum Beispiel verstehen können, warum gerade in Wien – der größten österreichischen Stadt – augenscheinlich so wenig Wert auf Mülltrennung gelegt wird. In meiner steirischen Heimat befindet sich praktisch vor jeder größeren Siedlung eine ganze Armada an Mülltonnen: Papier, Bioabfälle, Altmetall und Dosen, Glasflaschen, Plastikverpackungen und Restmüll. Für jede Art von Müll gibt es in unmittelbarerer Gehweite Mülltonnen.

Anders in Wien. Vor den größten Gemeindebauten stehen in der Regel maximal drei Tonnen: Eine für Papier und zwei für den Restmüll. Und das war’s dann auch schon. Glas- oder Dosencontainer in Gehweite? Biomüll und Plastikverpackungen ordnungsgerecht entsorgen? In den meisten Fällen leider Fehlanzeige. Die Stadt Wien (bzw. die MA 48) hat in dieser Hinsicht meiner Meinung nach noch erheblich Aufholbedarf. Aber das ist eine andere Geschichte.

Umso mehr freue ich mich, wenn auch Privatunternehmen den Umweltschutz fördern. Und vielleicht habt ihr auch schon von der Recyclinginitative Rutschfreude von dm drogerie markt und Fa gehört. Bis zum 30.04.2017 stehen in jeder dm Filiale Recycling-Bosen, in denen die Kunden ihre leeren Fa Plastikflaschen zurückgeben können. Diese werden anschließend recycelt und aus dem Plastik werden Rutschen gefertigt, die an die SOS Kinderdörfer gespendet werden! 🙂 Also los, leere Fa Flaschen sammeln und zu dm bringen, damit die Umwelt schonen und gleichzeitig Gutes für die Kinder tun!

Vielen Dank an dieser Stelle an dm drogerie markt, die mir die Produkte für diesen Blogpost zur Verfügung gestellt hat.

Frisch & würzig: Selbstgemachtes Bärlauch-Pesto

Mit dem März kommt auch der Frühling zurück ins Land. In einigen Gegenden rund um die Donauauen werden in den kommenden Wochen wieder ganze Bärlauchfelder stehen. Der Verwandte von Knoblauch und Zwiebel schmeckt herrlich würzig und macht sich nicht nur in Spätzle toll. Um den kurzzeitigen Genuss länger haltbar zu machen, empfehle ich die Herstellung eines Bärlauch-Pestos.

Wer den Bärlauch einmal für sich entdeckt hat, freut sich wie ich jedes Jahr wieder auf die Ernte im Wald und in den Donauauen. Damit der Geschmack länger verfügbar ist, habe ich dieses Bärlauchpesto-Rezept für mich entdeckt – es schmeckt pur hervorragend auf Nudeln (aber auch nur auf einem Brot). Es eignet sich auch zum Würzen von Tiefkühlgemüse. Dazu einfach TK-Gemüse nach Wahl (z.B. Erbsen, Karotten, Karfiol und Mais) in der heißen Pfanne auftauen und anrösten, 2 TL Pesto dazu und mit Créme fraîche verfeinern. Auf kleiner Flamme kurz erhitzen und fertig ist das würzige Rahmgemüse mit Bärlauch-Aroma! 🙂

Zutaten:

  • 250 g Bärlauch
  • 30 g Pinienkerne
  • 1 TL Salz
  • 150 ml gutes Olivenöl
  • 50 g Parmesan (gerieben)
  • Eventuell 2-5 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Zunächst in einer Pfanne ohne Öl die Pinienkerne anrösten, darauf achten, dass nichts anbrennt. Den Bärlauch waschen und gut abtrocknen, eventuell schon mit einem Messer in kleinere Stücke hacken. Nun in einem Mörser die Pinienkerne zerkleinern – wer es gerne besonders „knofelig“ mag, kann hierzu auch geschälte und klein gehackte Knoblauchzehen hinzugeben. Die Masse, den Bärlauch und Salz in ein hohes Gefäß füllen und mit dem Stabmixer (oder in einer Küchenmaschine) zerkleinern. Nach und nach das Olivenöl zugießen, bis eine feine, cremige Masse entsteht.

Das Pesto in heiß ausgewaschene, saubere Gläschen füllen und am besten im Kühlschrank lagern.

Winter-Soulfood: Geschmorte Rindsrouladen

Wenn der Frühling noch nicht ganz im Lande angekommen ist und die Tage noch kalt sind, isst man am liebsten Essen, das der Seele schmeichelt. Ob nun ein Wohlfühl-Hähnchen in Milch und Lorbeer oder klassische Krautfleckerl: Es sind jene Gerichte, die man meist von zuhause kennt, und die nach Heimat, Kindheit und Co. schmecken. Für mich sind das mit Karotten, Speck und Cornichons gefüllte Rindsrouladen aus dem Schmortopf.

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Es gibt nur wenige Gerichte, die so ein intensiv wohliges Gefühl von Geborgenheit und Wärme hervorrufen wie jene Geschmäcker, die man in der Kindheit genossen hat. Zuhause schmeckt’s am besten, das ist Fakt & ein Bussal an dieser Stelle an meine liebe Frau Mama! ❤ 🙂 Solches Seelen-Essen bedeutet für mich u.A. Eiernockerl und auch Rindsrouladen. Letzteres ist ein Gericht, das ich jahrelang nicht mehr am Teller hatte, das ich in diesem letzten kalten Winter allerdings öfter zubereitet habe – auch weil es gut vorzubereiten ist und garantiert am nächsten Tag auch noch schmeckt.

Zutaten:

  • 1 kg Rindsschnitzel
  • 3 große Zwiebel
  • 5 mittelgroße Karotten
  • 20 g Kapern
  • 150 g Speck (gewürfelt)
  • 10 Stück Cornichons
  • Estragonsenf
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 2 EL Mehl
  • 750 – 1.000  ml klare Gemüsesuppe
  • Eventuell: 1 Becher Créme fraîche
  • Salz, Pfeffer
  • Pro Schnitzel ca. 50 cm Bindfaden oder Zahnstocher

Zubereitung:

Zunächst die Rindsschnitzel gleichmäßig flach klopfen (ich erledige dies meist mit einer Bratpfanne), in etwa gleich große Schnitzel schneiden und beiseite legen. Anschließend die Kapern, Cornichons, die Karotten und den Speck in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und halbieren. Eine halbe Zwiebel sehr fein hacken, den Rest grob zerkleinern. Nun in einer Schüssel die Karotten, Speck, die fein gewürfelte Zwiebelhälfte, Cornichons und Kapern geben und gleichmäßig vermischen.

steirerblut_und_himbeersaft_rezept_rindsrouladen_gefuellt_zubereitung_copyright_heike_roessler

Nun die Schnitzel salzen und pfeffern, mit etwa 1 TL Senf bestreichen. Nun je einen Esslöfel Füllung mittig auftragen, das Fleisch von einer Seite her sorgfältig zusammenrollen und mit einem Stück Bindfaden „verpacken“ (alternativ gehen auch Zahnstocher). Übrigens: Es wird einiges von der Füllung übrig bleiben, dies ist allerdings beabsichtigt – es wird für die Sauce verwendet!

steirerblut_und_himbeersaft_rezept_rindsrouladen_gefuellt_vorbereitung_schmortopf_copyright_heike_roessler

Den Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Nun in einem großen Schmortopf 2 Esslöffel Öl erhitzen, darin die Rindsrouladen scharf von allen Seiten anbraten. Sobald die Rouladen Farbe und Röstaromen angenommen haben, herausheben und beiseite stellen. In dem Bratensaft werden nun die Zwiebeln angeschwitzt und bei mittlerer Hitze glasig gebraten. Anschließend mit 2 Esslöffeln Mehl abstauben, mit der heißen Suppe aufgießen und den Rest der Füllung zur Sauce geben.

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Nun den Deckel auf den Schmortopf setzen und das Ganze in den Backofen geben. Bei 180 Grad etwa 1,5 Stunden schmoren lassen. Zwischenzeitlich immer wieder einmal die Rouladen drehen, sodass sie nicht austrocknen. Am Ende der Garzeit die Rouladen aus der Sauce heben und mit einer Schere den Bindfaden lösen.

Nun hat man mehrere Möglichkeiten, die Sauce zuzubereiten:
a) Für eine gebundene Cremesauce die Sauce in einem separaten Topf mit einem Pürierstab fein pürieren, eventuell mit Mehl binden, einem Becher Créme fraîche verfeinern und mit Salz, Pfeffer, Senf und eventuell Suppe abschmecken.

b) Für eine klare Sauce die Zwiebel-Gemüse-Speck-Mischung mit einem feinen Sieb abseihen und abschmecken.

c) Natur schmeckt’s mir am besten, denn ich mag auch die groben Stücke Zwiebel, Speck und Karotten in der Sauce – diese Mischung macht meiner Meinung nämlich auch solo am nächsten Tag mit gekochten Eierspätzle ordentlich was her. 🙂 In dem Fall einfach nur mit wie gehabt abschmecken und fertig!

Zu den Rindsrouladen schmeckt selbstgemachtes Erdäpfelpüree und ein Salat. Mahlzeit! 🙂

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Gut zum einfrieren: Serviettenknödel als Beilage

Wer einen hungrigen Mann zuhause hat, kennt das: Am liebsten soll jeden Tag Fleisch auf den Tisch und dazu eine reichhaltige, herzhafte Beilage. Weil aber Ofengemüse nun nicht immer verfügbar ist, bereite ich gerne Serviettenknödel als Beilage vor. Der Vorteil: Die Masse lässt sich, einmal vorbereitet, hervorragend portionieren und zum jederzeitigen Gebrauch einfrieren und eignen sich als wunderbare Beilage, etwa zu Linsen mit Speck. Mit verquirltem Ei abgebraten und mit Salat dazu sind die selbstgemachten Serviettenknödel aus dem Tiefkühlfach aber auch solo eine gute Mahlzeit. 

steirerblut_und_himbeersaft_rezept_semmelknoedel_serviettenknoedel_vorrat_einfrieren_aufmacher_copyright_heike_roessler

Zutaten:

  • 500 g Knödelbrot
  • 4 Eier
  • 100 g Butter
  • 500 ml Milch
  • 1 Packung Topfen
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Bund Petersilie (fein gehackt)
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • evt. etwas Mehl zum binden
  • Alufolie zum portionieren

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Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Butter in einer Pfanne schmelzen und darin die Zwiebel glasig andünsten lassen. Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Die Milch mit den ganzen Eiern versprudeln und die fein gehackten Kräuter dazu geben. Das Knödelbrot in eine große Schüssel geben und mit der Ei-Milch-Mischung sowie den Zwiebeln übergießen. Den Topfen mit einer Gabel zerkleinern und gemeinsam mit Salz, Pfeffer sowie einer Prise Muskatnuss zu den Semmelwürfeln geben. Anschließend alles mit den Händen unterheben und vorsichtig vermengen, dabei allerdings nicht zuviel Druck ausüben – es soll ja kein Teig werden, sondern eine schöne, griffige Masse.

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Die Masse nun etwa 20 Minuten lang bei Zimmertemperatur quellen lassen. Anschließend die Alufolie vorbereiten, mit feuchten Händen eine mittelgroße Portion Knödelmasse auf der Folie verteilen, zu einer etwa 20 cm langen Rolle formen und sorgfältig mit der Alufolie einschlagen. Die Enden werden einfach vorsichtig zusammengedreht, sodass kein Kochwasser eindringen kann. Tipp: Bei der Länge des Knödels orientiert ihr euch am besten am Durchmesser jenes Kochtopfs, in dem ihr später die Knödel kochen wollt – idealerweise passt der Knödel nämlich quer gut hinein und hat auch noch ein bisschen Spielraum.

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So sehen die fertigen Serviettenknödel kurz vor dem Einfrieren aus – eine Rolle reicht dabei als Beilage für etwa 2-3 Personen.

Die Knödel sind nun bereit zum einfrieren – sie halten sich gut gekühlt ca. 6 Monate. Zur Zubereitung lässt man die Rolle noch tiefgefroren einfach in einen großen Topf mit reichlich siedendem Wasser gleiten. In schwach wallendem Wasser werden die Knödel nun ca. 30 Minuten gegart. Nach dem Ende der Garzeit mit einer Zange herausheben und an einem warmen Ort rasten lassen. Erst dann die Folie vorsichtig abziehen, den Knödel in fingerdicke Scheiben schneiden und servieren. Mahlzeit! 🙂

Steirerblut_und_Himbeersaft_Rezept_Linsen_mit_Speck_Copyright_Heike_Rössler