Winter is coming: Die Pflichttermine im Herbst

Liebgewonnene Traditionen sollte man ja tunlichst pflegen. Und damit ihr auch weiterhin auf dem Laufenden bleibt, präsentiere ich euch erneut meine aktualisierte Liste mit den besten Pflichtterminen für den bevorstehenden Herbst in Graz, Leoben und Wien! ((Beitrag enthält Verlinkungen – daher Werbung))

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Steirisch inspiriert: Kernöl-Guglhupf

Meine Vorliebe fürs backen hat sich mittlerweile herumgesprochen. In vergangener Zeit habe ich gerne auf den klassischen Guglhupf gesetzt, wenn es galt, schnell etwas Süßes zu zaubern, das sich ins Büro oder zu Besuch bei der Familie mitnehmen lässt. Und weil der Guglhupf gar so praktisch ist, wird es heute steirisch: Ein Guglhupf mit geriebenen Kürbiskernen! 

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Steirische Erdäpfelschnitzel mit Parmigiano-Kürbiskern-Panade

Hand aufs Herz: Die österreichische Küche liebt Frittiertes. Nicht umsonst ist der berühmte „Bröselteppich“ aka Wiener Schnitzel unser liebstes Nationalgericht. Champignons, Kürbis und vieles weitere landet in der Fritteuse. Warum also nicht eigentlich auch Erdäpfel?! Obwohl es so naheliegend ist, habe ich bis zum „Der Geschmack von Dolce Vita“-Kochparty noch nie zuvor darüber nachgedacht. (( Einladung / Werbung, da Markennennung und Verlinkungen))

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Wandern im Herbst – Impressionen

Wenn im Herbst die Tage kürzer werden, kann man entweder zuhause bleiben und es sich ganz „Hygge„-lig machen oder ein letztes Mal vor den Wintermonaten die Natur genießen. Ganz ohne die sommerlichen Schönwetterwanderer strahlen die Berge und Wälder eine ganz eigene Anziehungskraft aus. 

Diesen Beitrag habe ich – Prokrastination sei Dank – eigentlich bereits letztes Jahr vorbereitet. Der Ausflug führte uns Ende Oktober 2016 auf die Leobener Hütte – eine bewirtschaftete Almhütte unweit der Gemeinde Vordernberg. Dort habe ich nicht nur einen warmen Tee, sondern auch ein sehr g’schmackiges Linsengericht verspeist, das mich darauf brachte, selbst einmal Linsen mit Speck zu kochen! 🙂 Im Anschluss an die Wanderung ließ sich dann doch noch die Sonne blicken und wir statteten auch der alten Bergwerksstadt Vordernberg eine Stippvisite ab. Das stillgelegte Radwerk, die verschlafenen Gassen und natürlich die imposante Dampflokomotive mitten in der Ortschaft, die übrigens eine waschechte Wienerin ist 😉 rechtfertigen durchaus einen kurzen Zwischenstopp.

Und auch, wenn uns bereits am folgenden Tag nach der Wanderung ein heftiger Wintereinbruch mit Schnee und eisigem Wind unserem Vorhaben, noch einmal rauszugehen, ein jähes Ende gesetzt hat, so hat mir das vergangene Jahr eins gezeigt: Solange man gesund ist, sollte man jede Gelegenheit zum wandern und spazieren gehen nutzen.

Meine Impressionen vom Wandertag auf die Leobener entstanden deshalb auch nicht an einem sonnigen und warmen Herbsttag, sondern an einem schlichtweg bedeckten, spätherbstlichen Tag mit kühlem Wind, dem man den nahenden Winter schon anmerkt. Mitunter kommt dann doch noch die Sonne raus – und das hätte man in den eigenen vier Wänden gar nicht mitbekommen! 😉 Die meisten dieser Bilder wurden übrigens mit einer Olympus Pen gemacht, die Kamera hatte ich mir zum testen (Danke an dieser Stelle an Opernfoto Graz für die freundliche, kostenlose Leihgabe) ausgeliehen.

Köstlich im Winter: Jetzt Hollerkoch einkochen!

Der Herbst ist die Zeit, in der es gilt, Früchte und Gemüse einzukochen und einzulagern, damit man auch im Winter von den Vorräten zehren kann. Zum Glück war ich unlängst im Wald, denn jetzt – im September – gibt es fast überall reife Hollerbeeren (auch Hollunder genannt). Von den saftigen, aber roh ungenießbaren Beeren habe ich mir einige eingepackt und diese gemeinsam mit Zwetschken und Äpfeln zu einem fruchtigen Hollerkoch verarbeitet. 

Der Hollunderbusch ist schon eine wahrlich nützliche Pflanze: Im Frühling lässt sich aus den Blütenständen Likör und Sirup und auch als Ganzes schmecken die Hollunderblüten im Backteig herausgebraten mit Zucker besonders gut. Im Spätsommer und Herbst ist es dann nochmals soweit und die Hollerbeeren werden ebenfalls zu Konfitüren, Sirup oder auch Hollerkoch verarbeitet.

Als ich unlängst in den steirischen Wäldern unterwegs war, sind mir die Hollerstauden auch aufgefallen und so nahm ich auch einen halben Kilogramm Hollerbeeren mit nach Hause. Übrigens: Die Beeren lassen sich sehr leicht mit einer Gabel von den Dolden trennen, dazu einfach mit der Gabel zwischen die Ästchen fahren und die Beeren herunterrebeln.

Beim Rezept für meinen Hollerkoch habe ich mich grob an dem Rezept aus der „Guten Küche“ orientiert, habe dieses aber nach meinem Geschmack etwas verändert. Am besten passt der Hollerkoch zu Grießpudding oder einem Topfenstrudel, aber auch zu einem einfachen Vanillepudding schmeckt das Kompott hervorragend. Viel Spaß beim Nachkochen! 🙂

Zutaten (für etwa 3 Gläser Hollerkoch):

  • 450 g Hollunderbeeren (gewaschen, entstielt)
  • 500 g Zwetschken
  • 1 mittelgroßer Apfel
  • 1/2 TL Nelkenpulver (wahlweise 3 Nelken am Stück)
  • 1 Zimtstange
  • 75 g Zucker
  • 25 g Vanillezucker
  • 2 EL Maizena

Zubereitung:

Die Hollunderbeeren wie oben beschrieben, entstielen und waschen. Zwetschken und Äpfel waschen, entkernen und in etwa 1×1 cm große Stücke schneiden. Gemeinsam mit den Beeren in einen Topf füllen. Anschließend den Vanillezucker, Zucker, Nelken, sowie die in zwei Teile gebrochene Zimtstange in den Topf geben. Langsam erhitzen und leicht sieden lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit der Hollerkoch nicht anbrennt. Nach etwa 20 Minuten Kochzeit sollte die Masse ausreichend eingedickt sein, falls nicht, zwei EL Maizena in die Masse einrühren. Die Zimtstange sowie für den Fall, dass ihr ganze Nelken verwendet habt, auch diese aus dem Koch entfernen.

Das Kompott noch heiß in ausgewaschene und saubere Konfitürengläser füllen und sofort verschließen. Die Hollerkochgläser auf den Kopf stellen und auskühlen lassen. Im sauber ausgekochten Glas hält sich der Hollerkoch einige Monate. Lasst es euch als Beilage oder als Geschenk für Freunde und Verwandte schmecken! 🙂

 

Urlaub in der Heimat: Ausflug zum Wilden Berg

Der Name meines Blogs kommt ja nicht von ungefähr und auch wenn ich es nicht mehr ganz so häufig in die Heimat schaffe, so verbringe ich dann eben doch gerne meine Urlaubstage in der Steiermark. Das grüne Herz Österreichs hat nämlich im Sommer jede Menge zu bieten – und deshalb darf ich euch heute ein Ausflugsziel vorstellen, das ich seit meiner Kindheit bis  heute immer wieder gerne besuche: Der Wilde Berg Mautern in der Obersteiermark. 

Das Ausflugsziel sieht heute anders allerdings ganz aus als in meiner Kindheit – den Wildtierpark mit angeschlossener Sommerrodelbahn in der Hochsteiermark gibt es zwar schon seit einiger Zeit, vor ein paar Jahren wurde der „Wilde Berg“ allerdings generalsaniert, der Tierpark ausgebaut und das gesamte Areal neu gestaltet. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Wo vor einigen Jahren gerade einmal ein Dammwildgehege, eine Sommerrodelbahn sowie ein Restaurant mit angeschlossenem Streichelzoo standen, erstreckt sich heute ein liebevoll angelegter Ausflugsort für Groß und Klein.

Auf Du&Du mit Wolf, Braunbär & Co.

Ob ihr lieber zu Fuß auf den Berg hinaufsteigen (eine moderate Wanderung auf gut ausgeschilderten und befestigten Forstwegen) oder den bequemeren Weg mit dem Zweier-Sessellift nehmen wollt, bleibt euch in Mautern selbst überlassen. Oben angekommen, geht es ab in den weitläufigen Wildtierpark mit mehr als 270 Wildtieren: Braunbären, Wölfe, Füchse, Greifvögel und vieles mehr können dort in einer lebensnahen Umgebung beobachtet werden. Eine Führung lohnt sich, ist aber kein Muss. Wer hungrig ist, muss natürlich auch nicht verzweifeln. Ein Restaurant mit großer Aussichtsterrasse bietet einige Schmankerln, und auch die Kleinen müssen sich nicht langweilen: ein Schau-Bauernhof sowie ein Spielpark laden zum Verweilen ein.

Rasant den Berg hinunter

Hinunter geht es dann entweder von oben zu Fuß, mit dem Sessellift oder von der Mittelstation mit dem Wiesengleiter (der Sommerrodelbahn) oder dem Mountain-Kart (einem Offroad-Gokart). Zwar kann man dieses nur gegen Aufpreis nutzen, ich lasse mir die Gelegenheit zu diesem Spaß aber nie entgehen! 🙂

Den Berg runter geht’s für mich mit dem Mountain-Kart – ein Riesenspaß, die Forstwege runterzubrettern! 😀

Also, falls ihr in diesem Sommer oder Herbst einmal in der Obersteiermark sein solltet – stattet dem Wilden Berg einen Besuch ab. Ich kann euch versprechen, dass ihr einen informativen, spannenden und aufregenden Tag in der freien Natur verbringen werdet!

Auffi auf’n Berg! Aber bitte gut ausgerüstet!

Der Herbst bietet sich ja  perfekt zum Wandern an. Auch ich packe nach den heißen Sommermonaten gerne meine Wanderstiefel aus und begebe mich in luftige Höhen. 🙂 Weil aber gerade beim Wandern eine gute Ausrüstung die halbe Miete ist, zeige ich euch heute meine besten Begleiter für eine Wanderung im Herbst.

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Ob für eine ausgedehnte Bergtour oder ein Ausflug in den nahegelegenen Wienerwald: Warme, wind- und wetterfeste Bekleidung ist Pflicht beim Wandern im Herbst. Ich baue meine Outfits fürs Wandern nach dem Zwiebel-Prinzip auf, und trage lieber eine Schicht mehr als zuwenig – man will ja weder frieren noch schwitzen. Über Shirt und Hemd trage ich eine wind- und wetterfeste Softshelljacke. Mein Modell ist von Parforce und zeichnet sich neben dem wind- und wetterfesten Material durch die abnehmbare Kapuze sowie ein wärmendes und atmungsaktives Innenfleece aus. Ein schöner Allrounder, der sich mit dem taillierten Schnitt auch für herbstliche Ausflüge in den Zoo eignet.

Neben festen Outdoor-Wanderschuhen (von denen ich auch einige Paar im Schrank habe und je nach Witterung bzw. Schwierigkeitsgrad der Wanderung auswähle), ist ein bequemer Rucksack beim Wandern von Vorteil. Jacke, Jause und Getränk wollen schließlich auch gut verstaut sein und nichts nervt mehr als ein unbequemer Rucksack, der drückt und nicht gut sitzt. Leider habe ich erst in diesem Herbst ein richtig tolles Modell von Deuter entdeckt, das meinen Ansprüchen gerecht wird. Dank dem ausgeklügelten Rückennetz gehört ein verschwitzter Rücken mit dem Rucksack nun nämlich endgültig der Vergangenheit an. 🙂 Im Rucksack befindet sich übrigens auch mein Jausen-Etui, das ich unlängst auf dem Flohmarkt gefunden habe. Das gibt’s allerdings nicht zu kaufen! 😉

Dieser Blogpost entstand mit freundlicher Unterstützung von Frankonia.de.