Feine Vorspeise: Carpaccio vom Steinpilz

Das Rezept, das ich euch heute vorstellen will, gehört eindeutig zur Kategorie: So simpel, dass es schon wieder genial ist. Denn hinter dieser Vorspeise steckt wahrlich nicht viel – weder Zutaten noch Aufwand. Der Geschmack allerdings ist sensationell und so will ich diese Vorspeise der Extraklasse heute mit euch teilen!

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Best of: Skurrile Suchbegriffe

Es ist immer wieder spannend zu erfahren, was meine Leser interessant finden. Besonders aufmerksam verfolge ich deshalb die Suchbegriffe, die auf Google eingegeben werden und die Menschen schließlich auf Steirerblut und Himbeersaft führen. Neben alltäglichen und relevanten Begriffen googeln die Leute nämlich auch ziemlich eigenartige Begriffe, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Deshalb zeige ich euch heute meine Top 10 der skurrilsten und lustigsten Suchbegriffe, die Menschen auf der Suche nach meinem Blog eingegeben haben! 🙂

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  1. Zeig mir wie Schuppen weg Show Italien
    Ein Suchbegriff zum Schmunzeln! 😀 Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, welches Ergebnis sich der Suchende von dieser Google-Suche erhofft hat – in meiner Vorstellung hüpfen aufgeregte Italiener in einer Fernsehshow umher und freuen sich wie irre, dass ihre Schuppen endlich weg sind! 😉 Noch rätselhafter ist für mich aber, wie man durch die Eingabe dieser Begriffe auf meinem Blog landen kann. Ich hoffe jedenfalls, dass dieser Leser – wer auch immer das gewesen sein mag – trotzdem eine schöne Zeit auf meinem Blog verbracht hat! 😉
  2. Astronautin
    Aus mir nicht näher bekannten Gründen suchen Menschen auf Google nach einer Astronautin – und landen auf Steirerblut und Himbeersaft. Den Grund dafür finde ich meinem Foto dieses schönen Graffitis, das im Rahmen meines Fotowalks entlang des Wiener Donaukanals entstanden ist.

    Eine unbekannte Astronautin - süß finde ich auch den Wichtel im Vordergrund! :)

    Eine unbekannte Astronautin – süß finde ich auch den Wichtel im Vordergrund! 🙂

  3. Blog herrlich herzlich
    Das ist eine Suchanfrage, über die ich mich wirklich sehr gefreut habe! Ob der/die Suchende tatsächlich explizit nach meinem Blog gesucht hat, weiß ich nicht. Vermutlich gelangte er über diesen Artikel auf meinem Blog. Ganz abgesehen davon freue ich mich natürlich ganz besonders, dass mein Blog auf Google mit so positiven Begriffen assoziiert wird! 🙂
  4. Clown Sakko
    Ich trage zwar nur äußerst selten bunt karierte Clown Sakkos mit einer Plastikblume, aus der Wasser spritzt, aber ich vermute, dass für diese Verbindung meine Harlekin-Kostümierung für Halloween bzw. Fasching verantwortlich ist. 😉
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  5. 1060 Clothes teuer
    Bei manchen Google-Verbindungen muss ich kapitulieren – wie etwa bei dieser. Nur in den seltensten Fällen kaufe ich überhaupt im 6. Bezirk ein (ich meide die Riesenbaustelle auf der Mariahilferstraße, wenn es geht), und mir erschließt sich auch kein plausibler Grund, warum man explizit nach teuren Klamotten suchen sollte (und nicht etwa nach hochwertigen oder trendigen, etc.). Ich jedenfalls achte beim Klamottenkauf  lieber auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und investiere vielleicht einmal etwas mehr in gute Qualität, von der ich auch länger etwas habe. Nur teuer ist für mich kein Kaufargument.
  6. Ein paar Steinpilz Bilder kostenlos bitte keine anderen Bilder
    Es gibt auch Suchanfragen, über die ich mich persönlich ärgere. Fotos ungefragt aus dem Internet downzuloaden und für die eigenen Zwecke zu verwenden, mag zwar gang und gäbe sein, ist aber definitiv nicht die feine englische Art. Offenbar hat dem/der Suchenden meine kleine Pilzkunde sehr gut gefallen. Wenn ich allerdings jemals draufkommen sollte, dass mein Steinpilz-Foto, für das ich aufgrund der Steigung im Gelände Kopf und Kragen riskierte, ungefragt auf einer anderen Webseite veröffentlicht wird, dann rappelt’s im Karton! :/

    Der Steinpilz (auch Herrenpilz genannt) ist der König der Pilze - und die Trophäe für jeden Schwammerlsucher.

    Der Steinpilz (auch Herrenpilz genannt) ist der König der Pilze – und die Trophäe für jeden Schwammerlsucher.

  7. Was man über Wien wissen muss
    Wien, Wien – nur du allein, wirst stets die Stadt meiner Träume sein! Nicht nur in meinem Buchtipp über „Unnützes Wissen über Wien“, erfährt man allerhand Neues und Wissenswertes über diese schöne Stadt (wie etwa, dass man den Kot der Schönbrunner Elefanten um 3,50 € pro Kübel als Pflanzendünger unter dem Namen „Elefantenglück“ käuflich erwerben kann). Dass die Menschen außerdem meine Veranstaltungs- und Location-Tipps gerne annehmen, beweist dieser Google-Suchbegriff, der direkt zu meinem Blog führt. 🙂
  8. Frauen mit Dirndl von hinten
    Ohlala, was für eine zweideutige Googelei! 😉 Ist aber mit großer Wahrscheinlichkeit meinem Beitrag über das korrekte Schleifenbinden beim Dirndl geschuldet! Eine auf dem Rücken gebundene Schleife tragen traditionell übrigens verwitwete Frauen, aber auch das Servicepersonal auf der Wiesn.
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  9. Oktoberfest-haben Männer auch eine Schleife als Erkennungszeichen
    Passend zum Dirndl-Suchbegriff… Zugegeben, die Idee an sich finde ich super! 😀 Andererseits bin ich überzeugt, dass die urige Männlichkeit, die eine Krachlederne (=Lederhose) ausstrahlt, durch ein süßes Schleifchen doch stark beeinträchtigt würde! 😉
  10. Armband Nichtraucher
    Ich habe mir schon öfter den Kopf zerbrochen, was dieses Nichtraucher-Armband sein soll (und wozu es gut ist), aber leider bis heute keine Antwort darauf gefunden. Ganz sicher bin ich mir deshalb auch nicht, warum dieser Suchbegriff bereits mehrere Male dazu geführt hat, dass Menschen auf Steirerblut und Himbeersaft landen! Meine einzige Erklärung: Mein allererster Blog-Beitrag über meine Anfänge als Läuferin behandelt das Thema Rauchen und stellt vermutlich den Grund, warum diese Verbindung zu Steirerblut und Himbeersaft funktioniert!

    Sie trainiert für den Frauenlauf.

    Sie trainiert für den Frauenlauf.

Eine kleine Pilzkunde

Sommerzeit bedeutet Schwammerlzeit. Die Menschheit lässt sich ja grob in zwei Gruppen einteilen: Da wären zum einen diejenigen, die leidenschaftlich gern in den Wäldern herumkrabbeln, klettern und sich selbst auf die Suche nach Schwammerln und Pilzen machen und die anderen, die zwar gerne Pilzgerichte verspeisen, das Sammeln jedoch anderen überlassen. Ich gehöre jedenfalls zur ersten Gattung und möchte euch heute in einer kleinen Pilzkunde einige Schwammerl und Pilze vorstellen, die in den Wäldern der Steiermark vorkommen (kein Anspruch auf Vollständigkeit). 

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Anfangs muss ich jetzt einmal ein bisschen strenger mit euch sein (das bin ich aber nur, weil ich möchte, dass es euch gut geht und ihr den Pilzgenuss später nicht bereut! 😉 ). Denn grundsätzlich gilt bei der Pilzsuche: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! Nimm deshalb ausschließlich jene Pilze mit, von denen du dir ABSOLUT sicher bist, dass sie nicht giftig sind. Alles andere lässt du stehen. Kein mutwilliges Zertrampeln, kein Zuerst-abschneiden-und-dann-entscheiden-ob-der-Pilz-essbar-ist, gar nichts.

Riskiere außerdem nicht dein Leben, nur weil du auf dem steilen, rutschigen Abhang einen stattlichen Steinpilz entdeckt hast. Großstädter (bzw. Menschen, die sich selten bis gar nie in den Bergen aufhalten) unterschätzen oft die Gefahren, die mit einem Sturz im Berg einhergehen – einen Abhang mit gebrochenem Knöchel (oder schlimmerem) hinabzusteigen, ist jedoch eine äußerst schmerzhafte und ziemlich verzichtbare Angelegenheit. Folgenden Satz, den ich von meinen Großeltern oft gehört habe, sollte man deshalb bei jeder Wanderung in den Bergen (und dazu gehört auch das Schwammerlsuchen jenseits der 500 Meter Seehöhe) stets im Hinterkopf behalten: Der Berg verzeiht nichts. Deshalb sind anständige Bergschuhe Pflicht, Sneakers oder gar Flip-Flops (hab ich alles schon erlebt! 😉 ) haben im Wald nichts verloren und stellen eine Gefahr für Leib und Leben dar.

Nachdem wir die Sicherheitsangelegenheiten geklärt haben, kommen wir zum Wesentlichen. 🙂 Immer dabei haben sollte der findige Schwammerlsucher diese drei Utensilien:

  • einen Korb (wahlweise auch ein Jutesackerl) zum Aufbewahren der Pilze – Plastiksackerl sind ein No-Go, die Pilze fangen an zu schwitzen und verderben, ehe man wieder in der eigenen Küche angekommen ist,
  • ein Messer, um die Schwammerl aus der Erde zu schneiden (die nachhaltigste Erntemethode – denn im Folgejahr können dort wieder Pilze sprießen! 🙂 ) und vor Ort gleich zu putzen (denn mal ganz ehrlich, warum sollte man den ganzen Dreck zuerst nachhause schleppen, um die Schwammerl dort in mühsamer Kleinarbeit davon zu befreien?! Eben!)
  • und das Handy. Zwar hat man in den Wäldern oft nur schlechten Empfang, im Ernstfall kann das Mobiltelefon aber Leben retten (oder die GPS-Funktion einen zumindest vor einer Nacht im Freien bewahren).

Bedenke außerdem, dass du immer nur so viele Schwammerl mitnimmst (in der Steiermark und in Salzburg sind pro Person und Tag maximal 2 Kilogramm erlaubt), wie du auch selbst verzehren kannst.

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