Lecker & erfrischend: Kaltes Sommersüppchen mit Grana Padano

Das folgende Rezept, das ich euch hier vorstellen möchte, klingt vielleicht etwas paradox. Denn es handelt sich um ein sahnig leichtes Süppchen mit Grana Padano – und es ist, dank seiner leichten und feinen Textur – durchaus ein ideales Rezept für den Sommer! 🙂 

Kennenlernen durfte ich das Rezept bei einem Bloggerevent, bei dem der Sternekoch Frank Oehler praktische Tipps und Tricks für die Zubereitung von Grana Padano und San Daniele Prosciutto gab. Eines der Rezepte, das ich dort kennengelernt habe, werde ich in diesem Sommer sicherlich noch nachkochen und möchte es euch nicht vorenthalten! 🙂

Zutaten (als Vorspeise für 4 Personen):

  • 0,1l Geflügelfond
  • 100g Crème Fraiche
  • 0,1l Schlagobers
  • 1EL natives Olivenöl
  • 1/2 TL Thymian
  • 1/2 TL Rosmarin
  • 1/2 Zehe Knoblauch
  •  Zitronenabrieb
  • etwas Grana Padano zum drüberstreuen

Zubereitung:

Die Kräuter fein hacken. Knoblauch und Zitronenabrieb in etwas Olivenöl anschwitzen, mit dem Geflügelfond ablöschen. Crème Fraiche und Sahne hinzugeben, 2 Minuten kochen lassen und schaumig aufmixen. Kalt stellen und vor dem Servieren mit etwas Rosmarin sowie Grana Padano bestreuen. Dazu passen Grissini (am besten mit Prosciutto umwickelt). Mahlzeit! 🙂

Das ausgezeichnete kalte Grana Padano Süppchen – hier serviert mit Erdäpfeln mit einer Kruste aus San Daniele Prosciutto.

Frisch & würzig: Selbstgemachtes Bärlauch-Pesto

Mit dem März kommt auch der Frühling zurück ins Land. In einigen Gegenden rund um die Donauauen werden in den kommenden Wochen wieder ganze Bärlauchfelder stehen. Der Verwandte von Knoblauch und Zwiebel schmeckt herrlich würzig und macht sich nicht nur in Spätzle toll. Um den kurzzeitigen Genuss länger haltbar zu machen, empfehle ich die Herstellung eines Bärlauch-Pestos.

Wer den Bärlauch einmal für sich entdeckt hat, freut sich wie ich jedes Jahr wieder auf die Ernte im Wald und in den Donauauen. Damit der Geschmack länger verfügbar ist, habe ich dieses Bärlauchpesto-Rezept für mich entdeckt – es schmeckt pur hervorragend auf Nudeln (aber auch nur auf einem Brot). Es eignet sich auch zum Würzen von Tiefkühlgemüse. Dazu einfach TK-Gemüse nach Wahl (z.B. Erbsen, Karotten, Karfiol und Mais) in der heißen Pfanne auftauen und anrösten, 2 TL Pesto dazu und mit Créme fraîche verfeinern. Auf kleiner Flamme kurz erhitzen und fertig ist das würzige Rahmgemüse mit Bärlauch-Aroma! 🙂

Zutaten:

  • 250 g Bärlauch
  • 30 g Pinienkerne
  • 1 TL Salz
  • 150 ml gutes Olivenöl
  • 50 g Parmesan (gerieben)
  • Eventuell 2-5 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Zunächst in einer Pfanne ohne Öl die Pinienkerne anrösten, darauf achten, dass nichts anbrennt. Den Bärlauch waschen und gut abtrocknen, eventuell schon mit einem Messer in kleinere Stücke hacken. Nun in einem Mörser die Pinienkerne zerkleinern – wer es gerne besonders „knofelig“ mag, kann hierzu auch geschälte und klein gehackte Knoblauchzehen hinzugeben. Die Masse, den Bärlauch und Salz in ein hohes Gefäß füllen und mit dem Stabmixer (oder in einer Küchenmaschine) zerkleinern. Nach und nach das Olivenöl zugießen, bis eine feine, cremige Masse entsteht.

Das Pesto in heiß ausgewaschene, saubere Gläschen füllen und am besten im Kühlschrank lagern.

Gut zum einfrieren: Serviettenknödel als Beilage

Wer einen hungrigen Mann zuhause hat, kennt das: Am liebsten soll jeden Tag Fleisch auf den Tisch und dazu eine reichhaltige, herzhafte Beilage. Weil aber Ofengemüse nun nicht immer verfügbar ist, bereite ich gerne Serviettenknödel als Beilage vor. Der Vorteil: Die Masse lässt sich, einmal vorbereitet, hervorragend portionieren und zum jederzeitigen Gebrauch einfrieren und eignen sich als wunderbare Beilage, etwa zu Linsen mit Speck. Mit verquirltem Ei abgebraten und mit Salat dazu sind die selbstgemachten Serviettenknödel aus dem Tiefkühlfach aber auch solo eine gute Mahlzeit. 

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Zutaten:

  • 500 g Knödelbrot
  • 4 Eier
  • 100 g Butter
  • 500 ml Milch
  • 1 Packung Topfen
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Bund Petersilie (fein gehackt)
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • evt. etwas Mehl zum binden
  • Alufolie zum portionieren

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Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Butter in einer Pfanne schmelzen und darin die Zwiebel glasig andünsten lassen. Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Die Milch mit den ganzen Eiern versprudeln und die fein gehackten Kräuter dazu geben. Das Knödelbrot in eine große Schüssel geben und mit der Ei-Milch-Mischung sowie den Zwiebeln übergießen. Den Topfen mit einer Gabel zerkleinern und gemeinsam mit Salz, Pfeffer sowie einer Prise Muskatnuss zu den Semmelwürfeln geben. Anschließend alles mit den Händen unterheben und vorsichtig vermengen, dabei allerdings nicht zuviel Druck ausüben – es soll ja kein Teig werden, sondern eine schöne, griffige Masse.

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Die Masse nun etwa 20 Minuten lang bei Zimmertemperatur quellen lassen. Anschließend die Alufolie vorbereiten, mit feuchten Händen eine mittelgroße Portion Knödelmasse auf der Folie verteilen, zu einer etwa 20 cm langen Rolle formen und sorgfältig mit der Alufolie einschlagen. Die Enden werden einfach vorsichtig zusammengedreht, sodass kein Kochwasser eindringen kann. Tipp: Bei der Länge des Knödels orientiert ihr euch am besten am Durchmesser jenes Kochtopfs, in dem ihr später die Knödel kochen wollt – idealerweise passt der Knödel nämlich quer gut hinein und hat auch noch ein bisschen Spielraum.

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So sehen die fertigen Serviettenknödel kurz vor dem Einfrieren aus – eine Rolle reicht dabei als Beilage für etwa 2-3 Personen.

Die Knödel sind nun bereit zum einfrieren – sie halten sich gut gekühlt ca. 6 Monate. Zur Zubereitung lässt man die Rolle noch tiefgefroren einfach in einen großen Topf mit reichlich siedendem Wasser gleiten. In schwach wallendem Wasser werden die Knödel nun ca. 30 Minuten gegart. Nach dem Ende der Garzeit mit einer Zange herausheben und an einem warmen Ort rasten lassen. Erst dann die Folie vorsichtig abziehen, den Knödel in fingerdicke Scheiben schneiden und servieren. Mahlzeit! 🙂

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Sonnige Wärme im Winter: Geröstete Paradeisersuppe mit Chorizo

Im Winter kann man eigentlich nie genug Suppenrezepte parat haben. Mein Rezept für geröstete Tomatensuppe schmeckt sommers wie winters, denn durch den Röstvorgang mit Zwiebeln, Kräutern und Olivenöl mutieren auch fade Glashausparadeiser zu wahren Geschmacksbomben!  

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Würziges Ofengemüse: Der Alleskönner unter den Beilagen

Eine Beilage, die bei mir oft und immer wieder gerne auf den Tisch kommt, ist Ofengemüse mit Erdäpfeln als Basis, die gemeinsam mit Gemüse und Gewürzen im Ofen geröstet werden. Das Tolle an diesem Rezept ist, dass man das Gemüse je nach Saison und Verfügbarkeit variieren kann und es trotzdem immer gut schmeckt – ausprobieren ist also ausdrücklich erlaubt! 🙂

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Das Ofengemüse eignet sich als hervorragender Begleiter zu Kurzgebratenem, gefüllten Lungenbraten im Prosciuttomantel oder aber auch Fisch. Basis ist immer ein Mix aus Erdäpfeln, Zwiebeln, Kräutern und Knoblauch. Das übrige Gemüse kann je nach Saison und Verfügbarkeit variiert werden – und mit einem Salat dazu wird daraus sogar ein eigenständiges Mittagsmenü! Ein perfekter Alleskönner unter den Beilagen, eben. 😉

Zutaten:

  • 4 mittelgroße Erdäpfel (festkochend)
  • 2 mittelgroße Zwiebel
  • 2-3 Zehen Knoblauch (ganz)
  • 1 rote oder gelbe Paprika
  • 1 kleine Zucchini (wahlweise auch Melanzani)
  • 1 Packung Suppengemüse (Karotten, gelbe Rüben, Sellerie, Petersilwurzel, Lauch)
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Zuberbeitung: 

Die Erdäpfel waschen (nicht schälen, lediglich unschöne Stellen herausschneiden) und in etwa 5 mm dicke Scheiben vierteln. Die Zwiebel schälen und in grobe Stücke vierteln (nicht zu dünn, sonst verbrennen sie im Ofen). Ebenso das übrige Gemüse wie Zucchini, Melanzani, Suppengemüse waschen bzw. schälen und zerkleinern. Die Knoblauchzehen nicht schälen, sondern mitsamt Schale gemeinsam mit dem übrigen Gemüse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Gehackte Kräuter wie Rosmarin auf dem Gemüse verteilen, mit reichlich Meersalz und Pfeffer würzen und großzügig mit Olivenöl beträufeln (etwa 4-5 EL). Mit den Händen gut vermengen und gleichmäßig auf dem Backblech verteilen.

Ob mit Zucchini oder Suppengemüse (Karotten, Lauch, Petersilwurzel und Sellerie): Das Ofengemüse schmeckt immer.

Ob mit Zucchini oder Suppengemüse (Karotten, Lauch, Petersilwurzel und Sellerie): Das Ofengemüse schmeckt immer.

Im Ofen bei ca. 180 C° (am besten Umluft-Funktion einschalten) 30-40 Minuten lang braten lassen, zwischendurch immer wieder gut wenden. Sobald die Erdäpfel gar sind, ist auch das Ofengemüse fertig. Der Knoblauch sollte nun in seiner Schale weich gegart worden sein – eine besondere Delikatesse in meinen Augen. Einfach aus der Schale drücken und gemeinsam mit dem Ofengemüse genießen! 😉

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Eine sommerliche Variante vom Ofengemüse mit frischen Zucchini und Kräutern.

Griechischer Salat mal anders

Einer DER Klassiker in der Sommerküche ist der Griechische Salat mit Paradeisern, Paprika, Fetakäse und mediterranen Kräutern. Heute stelle ich euch eine Variante dieses Gerichts vor, das ich vor einigen Jahren während meines Griechenland-Urlaubs kennengelernt habe: Griechischer Salat aus dem Ofen! 

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Dieses Gericht habe ich vor einigen Jahren in einem kleinen Hafen-Restaurant auf Samos kennengelernt, dort wurde es mir als Vorspeise mit frischem Weißbrot serviert. Der griechische Salat aus dem Ofen ist einfach zubereitet und lässt sich mit jedem vorhandenen Gemüse variieren (etwa Melanzani, Mais, oä). Ein klassisch zubereiteter griechischer Salat enthält natürlich Salatgurke, diese wird bei diesem Rezept aber kurzerhand durch die gebraten wesentlich schmackhaftere Zucchini ersetzt. Abgerundet wird das Gericht durch die Zugabe von mediterranen Kräutern, wie Basilikum, Oregano, Rosmarin, Majoran und Thymian. Wer diese nicht frisch parat hat, dem ist die neue Gewürzmischung „Dalmatinische Kräuter“ von Kotányi empfohlen, die aus 100% Kräutern besteht und schnell zur Hand ist.

Zutaten (für 4 Personen):

Zubereitung:

Gemüse waschen, trockentupfen und in etwa gleich große Würfel schneiden. Den Fetakäse in kleine Vierecke zerteilen. Vier etwa 30×30 cm große Rechtecke aus Alufolie vorbereiten und das Gemüse zu gleichen Teilen auf der Alufolie verteilen. Den Fetakäse mit der Hand zerbröseln und über dem Gemüse verteilen. Nun kommt die Kotányi-Gewürzmischung „Dalmatinische Kräuter“ zum Einsatz. Diese großzügig über den Gemüsehäufchen verteilen und mit etwas Olivenöl beträufeln.

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Anschließend wird das Ganze fest zu kleinen Paketen gefaltet, die anschließend bei mittlerer Hitze (etwa 200° C) in den Ofen kommen. Nach etwa 25 Minuten können die Pakete aus dem Ofen genommen und auf einem Teller serviert werden. Das Öffnen der Salatpakete erfolgt dann direkt am Tisch, dazu passt Weißbrot mit Olivenöl. Mahlzeit! 🙂

Gutes aus der Resteküche: Spargelcremesuppe

Meine Rezepte für Spargelkuchen, Risotto und Ofenspargel kennt ihr ja schon. Doch was macht man am besten aus den Resten vom Spargelfest – genauer gesagt, den Schalen und holzigen Enden? Meine Antwort: Eine cremige Spargelsuppe mit knackigen Spargelspitzen.

STEIRERBLUT & HIMBEERSAFT_rezept_REsteküche_Spargelcremesuppe_Aufmacher_Copyright_Heike_rössler

Für die Zubereitung dieser cremigen Suppe braucht es nicht viel, und es ist die ideale Möglichkeit, aus den Spargelresten (die ansonsten im Müll gelandet wären), noch etwas Genießbares zu zaubern. 🙂 Die Mühe, den Spargelsud vorab anzufertigen, lohnt sich, denn die Suppe überzeugt mit intensiv-feinem Spargelaroma.

Zutaten (für ca. 1 Liter Suppe):

  • Schalen und Spargelenden von 1/2 kg Spargel
  • 1 EL Zucker
  • 1 trockene Semmel vom Vortag
  • 1/4 kg weißer Spargel
  • 1 große Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 0,25 L Cremefine
  • 2 EL Suppenwürze
  • Salz, Pfeffer, Vegeta

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Zubereitung:

Den Spargel schälen und die holzigen Enden entfernen. Die Spargelreste aber nicht wegwerfen, sondern für den Spargelfond beiseite legen. Die Reste gemeinsam mit einem Liter Wasser, einem gestrichenen Teelöffel Salz, Suppenwürze und Zucker sowie der trockenen Semmel (diese dient dazu, die Bitterstoffe aus dem Spargelgericht zu entfernen) in einem Topf aufkochen und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Anschließend den Sud durch ein feines Sieb abseihen und auffangen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel würfeln und in Butter anschwitzen. Mit dem Mehl abstauben, den Sud dazugießen und gründlich umrühren. Die Spargelstangen in Stücke schneiden und die Spitzen beiseite legen (diese werden später als Einlage zur Suppe gereicht). Die Spargelstücke zur Suppe geben und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten lang köcheln lassen. Cremefine unterrühren, mit Salz, Pfeffer und ggf. Vegeta würzen und mit einem Pürierstab pürieren. Ziehen lassen und abschmecken. Vor dem Servieren die Spargelspitzen der Länge nach halbieren und 5 Minuten vor dem Servieren in der Suppe verteilen. Mahlzeit! 🙂

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