Lecker & erfrischend: Kaltes Sommersüppchen mit Grana Padano

Das folgende Rezept, das ich euch hier vorstellen möchte, klingt vielleicht etwas paradox. Denn es handelt sich um ein sahnig leichtes Süppchen mit Grana Padano – und es ist, dank seiner leichten und feinen Textur – durchaus ein ideales Rezept für den Sommer! 🙂 

Kennenlernen durfte ich das Rezept bei einem Bloggerevent, bei dem der Sternekoch Frank Oehler praktische Tipps und Tricks für die Zubereitung von Grana Padano und San Daniele Prosciutto gab. Eines der Rezepte, das ich dort kennengelernt habe, werde ich in diesem Sommer sicherlich noch nachkochen und möchte es euch nicht vorenthalten! 🙂

Zutaten (als Vorspeise für 4 Personen):

  • 0,1l Geflügelfond
  • 100g Crème Fraiche
  • 0,1l Schlagobers
  • 1EL natives Olivenöl
  • 1/2 TL Thymian
  • 1/2 TL Rosmarin
  • 1/2 Zehe Knoblauch
  •  Zitronenabrieb
  • etwas Grana Padano zum drüberstreuen

Zubereitung:

Die Kräuter fein hacken. Knoblauch und Zitronenabrieb in etwas Olivenöl anschwitzen, mit dem Geflügelfond ablöschen. Crème Fraiche und Sahne hinzugeben, 2 Minuten kochen lassen und schaumig aufmixen. Kalt stellen und vor dem Servieren mit etwas Rosmarin sowie Grana Padano bestreuen. Dazu passen Grissini (am besten mit Prosciutto umwickelt). Mahlzeit! 🙂

Das ausgezeichnete kalte Grana Padano Süppchen – hier serviert mit Erdäpfeln mit einer Kruste aus San Daniele Prosciutto.

Originell und lecker: Gefüllte Erdäpfelrolle

Heute stelle ich euch ein Rezept vor, das ich bereits vergangenes Jahr in einer Kochgruppe gefunden und seither mehrmals zubereitet habe: Eine mit Schinken und Käse gefüllte Erdäpfelrolle. Sozusagen also eine pikante Roulade. 😉 Das Ganze ist recht schnell zubereitet, wenn man einmal den Bogen raus hat – und damit auch nichts schief geht, gibt’s dazu eine Step-by-step-Anleitung von mir.

Zutaten:

  • 500 g Erdäpfel
  • 2 Eier
  • 1 große Zwiebel
  • 100 g geriebener Käse
  • 5-6 Scheiben Käse (Gouda, Emmentaler oder Gruyère)
  • 5-6 Scheiben Beinschinken
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung: 

Zunächst die rohen Erdäpfel schälen und mit einer Reibe in grobe Stücke reiben und in eine Schüssel füllen. Die Zwiebel ebenfalls schälen, in kleine Würfel hacken und zu den Erdäpfeln in die Schüssel geben. Nun den geriebenen Käse untermengen und mit den zwei Eiern zu einem Erdäpfelteig vermengen. Salzen und pfeffern. Die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gleichmäßig (ca. 1 cm dick) verteilen und im vorgeheizten Backrohr bei ca. 180°C etwa 25 Minuten lang backen lassen.

Schritt 1: Die etwa 1 cm dicke Erdäpfelmasse im Backrohr etwa 25 Minuten goldbraun backen lassen.

Anschließend das Blech aus dem Ofen nehmen, das Backpapier unter Zuhilfenahme eines nassen Fetzens (mit dem das Papier bestrichen wird) vom Erdäpfelkuchen ablösen und das Ganze ca. 5 Minuten auf einem neuen Backpapier auskühlen lassen.

Schritt 2: Den Erdäpfelkuchen auf ein neues Backpapier stürzen. Mithilfe eines nassen Fetzens (mit dem über das noch heiße Backpapier gestrichen wird) lässt sich nun das Backpapier ganz einfach abziehen.

Den Erdäpfelkuchen nun mit Schinken und Käse belegen und anschließend unter Zuhilfenahme des Backpapiers zu einer Rolle formen. Dabei ist es wichtig, dass der Kuchen vorher nicht zu sehr ausgekühlt ist, denn ansonsten entstehen Risse. Das ist zwar nicht weiter schlimm, sieht aber dann am Teller nicht so hübsch aus.

Schritt 3: Den Erdäpfelkuchen mit Schinken und Käse belegen.

Schritt 4: Mithilfe des Backpapiers den Kuchen zu einer Rolle formen. Dabei darauf achten, dass möglichst keine Risse entstehen.

Schritt 5: Die Rolle erneut ins Backrohr geben und ca. 10 Minuten lang nachbacken, bis der Käse geschmolzen ist.

Nun die Rolle inklusive Backpapier zurück aufs Backblech heben und die Roulade nochmals bei etwa 180°C ca. 10 Minuten lang backen lassen. Sobald der Käse geschmolzen ist, kann die Roulade aus dem Rohr genommen, in Scheiben geschnitten und serviert werden. Dazu passt am besten grüner Salat. Mahlzeit! 🙂

 

Frisch & würzig: Selbstgemachtes Bärlauch-Pesto

Mit dem März kommt auch der Frühling zurück ins Land. In einigen Gegenden rund um die Donauauen werden in den kommenden Wochen wieder ganze Bärlauchfelder stehen. Der Verwandte von Knoblauch und Zwiebel schmeckt herrlich würzig und macht sich nicht nur in Spätzle toll. Um den kurzzeitigen Genuss länger haltbar zu machen, empfehle ich die Herstellung eines Bärlauch-Pestos.

Wer den Bärlauch einmal für sich entdeckt hat, freut sich wie ich jedes Jahr wieder auf die Ernte im Wald und in den Donauauen. Damit der Geschmack länger verfügbar ist, habe ich dieses Bärlauchpesto-Rezept für mich entdeckt – es schmeckt pur hervorragend auf Nudeln (aber auch nur auf einem Brot). Es eignet sich auch zum Würzen von Tiefkühlgemüse. Dazu einfach TK-Gemüse nach Wahl (z.B. Erbsen, Karotten, Karfiol und Mais) in der heißen Pfanne auftauen und anrösten, 2 TL Pesto dazu und mit Créme fraîche verfeinern. Auf kleiner Flamme kurz erhitzen und fertig ist das würzige Rahmgemüse mit Bärlauch-Aroma! 🙂

Zutaten:

  • 250 g Bärlauch
  • 30 g Pinienkerne
  • 1 TL Salz
  • 150 ml gutes Olivenöl
  • 50 g Parmesan (gerieben)
  • Eventuell 2-5 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Zunächst in einer Pfanne ohne Öl die Pinienkerne anrösten, darauf achten, dass nichts anbrennt. Den Bärlauch waschen und gut abtrocknen, eventuell schon mit einem Messer in kleinere Stücke hacken. Nun in einem Mörser die Pinienkerne zerkleinern – wer es gerne besonders „knofelig“ mag, kann hierzu auch geschälte und klein gehackte Knoblauchzehen hinzugeben. Die Masse, den Bärlauch und Salz in ein hohes Gefäß füllen und mit dem Stabmixer (oder in einer Küchenmaschine) zerkleinern. Nach und nach das Olivenöl zugießen, bis eine feine, cremige Masse entsteht.

Das Pesto in heiß ausgewaschene, saubere Gläschen füllen und am besten im Kühlschrank lagern.

Winter-Soulfood: Geschmorte Rindsrouladen

Wenn der Frühling noch nicht ganz im Lande angekommen ist und die Tage noch kalt sind, isst man am liebsten Essen, das der Seele schmeichelt. Ob nun ein Wohlfühl-Hähnchen in Milch und Lorbeer oder klassische Krautfleckerl: Es sind jene Gerichte, die man meist von zuhause kennt, und die nach Heimat, Kindheit und Co. schmecken. Für mich sind das mit Karotten, Speck und Cornichons gefüllte Rindsrouladen aus dem Schmortopf.

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Es gibt nur wenige Gerichte, die so ein intensiv wohliges Gefühl von Geborgenheit und Wärme hervorrufen wie jene Geschmäcker, die man in der Kindheit genossen hat. Zuhause schmeckt’s am besten, das ist Fakt & ein Bussal an dieser Stelle an meine liebe Frau Mama! ❤ 🙂 Solches Seelen-Essen bedeutet für mich u.A. Eiernockerl und auch Rindsrouladen. Letzteres ist ein Gericht, das ich jahrelang nicht mehr am Teller hatte, das ich in diesem letzten kalten Winter allerdings öfter zubereitet habe – auch weil es gut vorzubereiten ist und garantiert am nächsten Tag auch noch schmeckt.

Zutaten:

  • 1 kg Rindsschnitzel
  • 3 große Zwiebel
  • 5 mittelgroße Karotten
  • 20 g Kapern
  • 150 g Speck (gewürfelt)
  • 10 Stück Cornichons
  • Estragonsenf
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 2 EL Mehl
  • 750 – 1.000  ml klare Gemüsesuppe
  • Eventuell: 1 Becher Créme fraîche
  • Salz, Pfeffer
  • Pro Schnitzel ca. 50 cm Bindfaden oder Zahnstocher

Zubereitung:

Zunächst die Rindsschnitzel gleichmäßig flach klopfen (ich erledige dies meist mit einer Bratpfanne), in etwa gleich große Schnitzel schneiden und beiseite legen. Anschließend die Kapern, Cornichons, die Karotten und den Speck in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und halbieren. Eine halbe Zwiebel sehr fein hacken, den Rest grob zerkleinern. Nun in einer Schüssel die Karotten, Speck, die fein gewürfelte Zwiebelhälfte, Cornichons und Kapern geben und gleichmäßig vermischen.

steirerblut_und_himbeersaft_rezept_rindsrouladen_gefuellt_zubereitung_copyright_heike_roessler

Nun die Schnitzel salzen und pfeffern, mit etwa 1 TL Senf bestreichen. Nun je einen Esslöfel Füllung mittig auftragen, das Fleisch von einer Seite her sorgfältig zusammenrollen und mit einem Stück Bindfaden „verpacken“ (alternativ gehen auch Zahnstocher). Übrigens: Es wird einiges von der Füllung übrig bleiben, dies ist allerdings beabsichtigt – es wird für die Sauce verwendet!

steirerblut_und_himbeersaft_rezept_rindsrouladen_gefuellt_vorbereitung_schmortopf_copyright_heike_roessler

Den Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Nun in einem großen Schmortopf 2 Esslöffel Öl erhitzen, darin die Rindsrouladen scharf von allen Seiten anbraten. Sobald die Rouladen Farbe und Röstaromen angenommen haben, herausheben und beiseite stellen. In dem Bratensaft werden nun die Zwiebeln angeschwitzt und bei mittlerer Hitze glasig gebraten. Anschließend mit 2 Esslöffeln Mehl abstauben, mit der heißen Suppe aufgießen und den Rest der Füllung zur Sauce geben.

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Nun den Deckel auf den Schmortopf setzen und das Ganze in den Backofen geben. Bei 180 Grad etwa 1,5 Stunden schmoren lassen. Zwischenzeitlich immer wieder einmal die Rouladen drehen, sodass sie nicht austrocknen. Am Ende der Garzeit die Rouladen aus der Sauce heben und mit einer Schere den Bindfaden lösen.

Nun hat man mehrere Möglichkeiten, die Sauce zuzubereiten:
a) Für eine gebundene Cremesauce die Sauce in einem separaten Topf mit einem Pürierstab fein pürieren, eventuell mit Mehl binden, einem Becher Créme fraîche verfeinern und mit Salz, Pfeffer, Senf und eventuell Suppe abschmecken.

b) Für eine klare Sauce die Zwiebel-Gemüse-Speck-Mischung mit einem feinen Sieb abseihen und abschmecken.

c) Natur schmeckt’s mir am besten, denn ich mag auch die groben Stücke Zwiebel, Speck und Karotten in der Sauce – diese Mischung macht meiner Meinung nämlich auch solo am nächsten Tag mit gekochten Eierspätzle ordentlich was her. 🙂 In dem Fall einfach nur mit wie gehabt abschmecken und fertig!

Zu den Rindsrouladen schmeckt selbstgemachtes Erdäpfelpüree und ein Salat. Mahlzeit! 🙂

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Sonnige Wärme im Winter: Geröstete Paradeisersuppe mit Chorizo

Im Winter kann man eigentlich nie genug Suppenrezepte parat haben. Mein Rezept für geröstete Tomatensuppe schmeckt sommers wie winters, denn durch den Röstvorgang mit Zwiebeln, Kräutern und Olivenöl mutieren auch fade Glashausparadeiser zu wahren Geschmacksbomben!  

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Weihnachtsbäckerei: Dotterbusserl mit Marmeladenfülle und Schokoglasur

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt! Zum heutigen zweiten Advent stelle ich euch meinen All-Time-Favourite in Sachen Weihnachtskekse vor. Ganz im Ernst, dieses Rezept ist so unglaublich lecker, dass ihr diese Kekse vermutlich nicht nur zur Adventzeit, sondern auch unterm Jahr zum Kaffee servieren werdet. Viel Eidotter, selbstgemachte Marmelade und eine knackige Schokoglasur machen diese Kekse zu einem süßen und flaumigen Leckerbissen, dem kaum jemand widerstehen kann.

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In den letzten Jahren habe ich euch ja bereits einige meiner liebsten Keksrezepte vorgestellt. Darunter neuen Favoriten wie die Kürbiskernkekse mit Ribiselmarmelade, aber auch Klassiker wie würziger Lebkuchenherrlich mürbe Vanillekipferl oder klassische Kokosbusserl und Zimtsterne. Heute ist ein All-Time-Favourite dran, nämlich Dotterbusserl mit Marmeladefüllung und Schokoglasur.

Zutaten (für ca. 25 Stück):

  • 80 g zimmerwarme Butter
  • 80 g Staubzucker
  • 4 Dotter
  • 120 g Mehl
  • 1 Vanilleschote
  • Ribiselmarmelade für die Füllung
  • Kuvertüre

Zubereitung:

Butter, Zucker und Dotter gut miteinander vermixen, sodass eine schaumige Masse entsteht. Eine Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark mit einem Messer herauskratzen und zu der Masse geben. Anschließend das Mehl sorgfältig unterheben und verrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech kleine, etwa gleich große Kekse aufspritzen. Bei ca. 170°C ca. 15 Minuten lang backen, bis die Kekse schön goldbraun sind. Aus dem Ofen nehmen und gut abkühlen lassen. Anschließend jeweils zwei Kekse mit einem Klecks Ribiselmarmelade (alternativ geht auch Marillenmarmelade) zusammenkleben und am besten über Nacht trocknen lassen. Anschließend die Kuvertüre nach Packungsanleitung schmelzen lassen und die Kekse jeweils zur Hälfte in Schokolade tauchen. Auf einem Rost aushärten lassen und in einer gut verschlossenen Keksdose an einem kühlen Ort aufbewahren. Lasst es euch schmecken! 🙂

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Übrigens, dieser Beitrag entstand im Rahmen eines Advent-Kalenders, bei denen ich euch an den kommenden Adventsonntagen bis Weihnachten gemeinsam mit anderen Bloggern mit weihnachtlichen Rezepten und DIY-Geschenkideen überraschen! 🙂 So entdeckt ihr heute zum Beispiel auf Vienna Sunday Kitchen eine Früchteteemischung zum Selbermachen oder bei Laura Dreams of Cakes Nikolaus-Cupcakes. Nächsten Sonntag geht’s dann weiter auf Kraut & Rübe mit einem Last-Minute-Eierlikör und einem Keksrezept auf Genusswolke!

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Happy Thanksgiving: Kürbis zum Trinken

Bevor es endgültig in die heiße Phase auf Weihnachten geht, darf ich euch zum heutigen Thanksgiving ein letztes Mal mit einem Kürbisrezept verwöhnen. 🙂 Entdeckt habe ich den fruchtigen Kürbispunsch beim Besuch des „Wunderbrunch“ in der Wunderkammer, der ganz im Zeichen von Thanksgiving, des heutigen amerikanischen Feiertags, stand.

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Thanksgiving ist ja ein amerikanischer Feiertag, der im Gegensatz zu Halloween in Europa bisher noch keine großen Spuren hinterlassen hat (bis auf den Black Friday Sale, der langsam aber sicher auch von den großen Online-Anbietern durchgeführt wird). Eigentlich schade, denn ich bin sicher: Gefüllter Truthahn, cremiges Süßkartoffelpüree, Crème brûlée und Kürbispunsch mit Kernöl schmeckt auch den Österreichern! 😉 Überzeugen konnte ich mich vom guten Geschmack dieser Köstlichkeiten am letzten Wochenende, als ich im Restaurant „Wunderkammer“ des Hotel Renaissance Wien zum „Wunderbrunch“ eingeladen war.

Dieser Brunch, der neben dem auch aus anderen Restaurants bekannten Standard Wurst-und-Käse-Buffet zusätzlich eine breite Auswahl an saisonal wechselnden und frisch gekochten Speisen (wie der eben erwähnte Truthahn, gebratenes Bisonsteak oder gegrillte Garnelen nebst diverser warmer Beilagen) bietet, findet einmal im Monat statt und ist, so durfte ich mich überzeugen, durchaus empfehlenswert und bietet auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis! 🙂 Für Interessierte findet der nächste Wunderbrunch übrigens am 18. Dezember 2016 statt und steht dann unter dem Motto „Rocking Santa Claus“ (Reservierung wird empfohlen).

Doch zurück zum Rezept für den Kürbispunsch! Diesen Welcome-Cocktail bekamen die Gäste des Wunderbrunch serviert und er ist so angenehm fruchtig-erfrischend, dass ich sogleich nach dem Rezept fragen musste!

Zutaten (für 1 Glas):

  • 2 cl Wodka
  • 5 cl Orangensaft
  • 1 TL Kürbispüree
  • 1 Schuss gutes Kürbiskernöl

Zubereitung: 

Für das Kürbispüree einen kleinen Hokkaido-Kürbis waschen, würfeln und in etwas Wasser kochen lassen. Sobald der Kürbis weichgekocht ist, das Wasser abseihen und die Kürbisstücke mit einem Pürierstab fein pürieren. Damit keine großen Stücke dazwischen geraten, das Püree durch ein feines Küchensieb streichen und gründlich abkühen lassen.

Einen gehäuften Teelöffel Kürbispüree, Wodka und Orangensaft in einen Cocktailshaker geben und ordentlich durchschütteln. Den Inhalt in ein Sektglas füllen, mit einem kräftigen Schuss Kürbiskernöl garnieren und sofort servieren. Wohl bekomm’s! 🙂

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Der Kürbispunsch schmeckt leicht süßlich (ein bisschen nach Marille) und ist dank des Kürbiskernöls für mich ein idealer Begrüßungscocktail!