Countdown auf Weihnachten: Linzer Gebäck

Ihr müsst jetzt ganz tapfer sein: in drei Wochen ist der erste Advent! 🙂 Und weil dem so ist, fange ich schon mal jetzt behutsam mit dem ersten Rezept für Weihnachtskekse an – Linzer Kekse mit Ribiselmarmelade. Schnell und einfach herzustellen, schmeckt dieser Klassiker natürlich auch unter dem Jahr zum Nachmittagskaffee und doch, für mich läuten sie den Countdown auf Weihnachten ein! Übrigens: Mit diesem Rezept nehme ich an der Blogparade von Tchibo teil – ihr könnt vom 14.-28.11.2018 auf dem Tchibo Blog für meinen Beitrag abstimmen, und dabei sogar eine Cafissimo mini in Rot gewinnen!

(( Mit freundlicher Unterstützung von Tchibo. Werbung, da Markennennung und Verlinkung ))

Weiterlesen

Advertisements

Meine liebsten Keksrezepte für Weihnachten

Weihnachten steht vor der Tür – und obwohl wahrscheinlich schon viele ihre Weihnachtsbäckerei für heuer abgeschlossen haben, darf ich euch heute in diesem Post nochmal alle meine liebsten Keksrezepte der vergangenen Jahre präsentieren. 🙂 Viele davon kennt ihr vermutlich, ein paar habt ihr vielleicht verpasst. Darum jetzt: Vorhang auf für meine besten Keksrezepte!

Weiterlesen

Weihnachten vor der Tür: Feine Mokkakekse

Wenn die Tage immer kürzer und die Nächte länger und kälter werden, wird mir bewusst, wie unglaublich glücklich sich jeder einzelnen schätzen müsste, der ein Dach über dem Kopf und Essen im Kühlschrank hat. Leider haben nämlich viel zu viele Menschen nicht soviel Glück – genauer gesagt, ist es jeder 7. Mensch in Österreich, der akut von Armut betroffen ist – weitere 1,2 Millionen ÖsterreicherInnen sind armutsgefährdet. Wegschauen ist nicht mein Ding und so steht das heutige Rezept für feine Mokkakese mit Walnüssen, das ich euch vorstellen will, auch ganz unter dem Stern der Caritas Aktion #keksehelfen

[Unentgeltliche Werbung]

Weiterlesen

Tapas zum grillen: Spargel im Speckmantel

Der Sommer ist da! Und mit ihm auch die Grillsaison – heute gibt’s dazu von mir deshalb eine Inspiration für eure nächste Grillparty. Als „Rezept“ würde ich den Spargel im Speckmantel ja nicht gerade bezeichnen – aber ich schwöre euch: Falls ihr das noch nicht probiert habt, werdet ihr mir für die deppensichere Inspiration dankbar sein. 😉

Die simpelsten Ideen schmecken bekanntlich oft am besten und da bei uns gerne und oft (sogar noch nach der Arbeit) gegrillt wird, habe ich mir vorgenommen, in diesem Sommer etwas experimentierfreudiger zu sein. Denn vermutlich kennt ihr das: Aus Zeitmangel, mangelnder Planung und Ideenlosigkeit landet letztendlich häufig doch immer wieder dasselbe Grillfleisch, Salat und Brot auf dem Teller. Das will ich ändern – also Vorhang auf für:

Spargel im Speckmantel

Zutaten (als Vorspeise für 4 Personen):

  • 1 Bund grüner Spargel (aus dem Marchfeld)
  • Pro Spargelstange jeweils eine Scheibe Schinkenspeck
  • Salz, Pfeffer

Und so geht’s: Grünen Spargel waschen, die Enden kürzen und ggf. von holzigen Stellen befreien. Mit je einer Scheibe Schinkenspeck umwickeln und auf dem Grill zunächst bei direkter Hitze ca. 5 Minuten von allen Seiten gleichmäßig anbraten. Während des Grillvorgangs mit etwas frisch geriebenem Pfeffer und Salz würzen. Servieren & schmecken lassen – Mahlzeit!

Dazu passt übrigens ein klassisches Tzatziki mit frischen Kräutern – lasst es euch schmecken! 🙂

Lecker & erfrischend: Kaltes Sommersüppchen mit Grana Padano

Das folgende Rezept, das ich euch hier vorstellen möchte, klingt vielleicht etwas paradox. Denn es handelt sich um ein sahnig leichtes Süppchen mit Grana Padano – und es ist, dank seiner leichten und feinen Textur – durchaus ein ideales Rezept für den Sommer! 🙂 

Kennenlernen durfte ich das Rezept bei einem Bloggerevent, bei dem der Sternekoch Frank Oehler praktische Tipps und Tricks für die Zubereitung von Grana Padano und San Daniele Prosciutto gab. Eines der Rezepte, das ich dort kennengelernt habe, werde ich in diesem Sommer sicherlich noch nachkochen und möchte es euch nicht vorenthalten! 🙂

Zutaten (als Vorspeise für 4 Personen):

  • 0,1l Geflügelfond
  • 100g Crème Fraiche
  • 0,1l Schlagobers
  • 1EL natives Olivenöl
  • 1/2 TL Thymian
  • 1/2 TL Rosmarin
  • 1/2 Zehe Knoblauch
  •  Zitronenabrieb
  • etwas Grana Padano zum drüberstreuen

Zubereitung:

Die Kräuter fein hacken. Knoblauch und Zitronenabrieb in etwas Olivenöl anschwitzen, mit dem Geflügelfond ablöschen. Crème Fraiche und Sahne hinzugeben, 2 Minuten kochen lassen und schaumig aufmixen. Kalt stellen und vor dem Servieren mit etwas Rosmarin sowie Grana Padano bestreuen. Dazu passen Grissini (am besten mit Prosciutto umwickelt). Mahlzeit! 🙂

Das ausgezeichnete kalte Grana Padano Süppchen – hier serviert mit Erdäpfeln mit einer Kruste aus San Daniele Prosciutto.

Frisch & würzig: Selbstgemachtes Bärlauch-Pesto

Mit dem März kommt auch der Frühling zurück ins Land. In einigen Gegenden rund um die Donauauen werden in den kommenden Wochen wieder ganze Bärlauchfelder stehen. Der Verwandte von Knoblauch und Zwiebel schmeckt herrlich würzig und macht sich nicht nur in Spätzle toll. Um den kurzzeitigen Genuss länger haltbar zu machen, empfehle ich die Herstellung eines Bärlauch-Pestos.

Wer den Bärlauch einmal für sich entdeckt hat, freut sich wie ich jedes Jahr wieder auf die Ernte im Wald und in den Donauauen. Damit der Geschmack länger verfügbar ist, habe ich dieses Bärlauchpesto-Rezept für mich entdeckt – es schmeckt pur hervorragend auf Nudeln (aber auch nur auf einem Brot). Es eignet sich auch zum Würzen von Tiefkühlgemüse. Dazu einfach TK-Gemüse nach Wahl (z.B. Erbsen, Karotten, Karfiol und Mais) in der heißen Pfanne auftauen und anrösten, 2 TL Pesto dazu und mit Créme fraîche verfeinern. Auf kleiner Flamme kurz erhitzen und fertig ist das würzige Rahmgemüse mit Bärlauch-Aroma! 🙂

Zutaten:

  • 250 g Bärlauch
  • 30 g Pinienkerne
  • 1 TL Salz
  • 150 ml gutes Olivenöl
  • 50 g Parmesan (gerieben)
  • Eventuell 2-5 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Zunächst in einer Pfanne ohne Öl die Pinienkerne anrösten, darauf achten, dass nichts anbrennt. Den Bärlauch waschen und gut abtrocknen, eventuell schon mit einem Messer in kleinere Stücke hacken. Nun in einem Mörser die Pinienkerne zerkleinern – wer es gerne besonders „knofelig“ mag, kann hierzu auch geschälte und klein gehackte Knoblauchzehen hinzugeben. Die Masse, den Bärlauch und Salz in ein hohes Gefäß füllen und mit dem Stabmixer (oder in einer Küchenmaschine) zerkleinern. Nach und nach das Olivenöl zugießen, bis eine feine, cremige Masse entsteht.

Das Pesto in heiß ausgewaschene, saubere Gläschen füllen und am besten im Kühlschrank lagern.

Gutes aus der Resteküche: Spargelcremesuppe

Meine Rezepte für Spargelkuchen, Risotto und Ofenspargel kennt ihr ja schon. Doch was macht man am besten aus den Resten vom Spargelfest – genauer gesagt, den Schalen und holzigen Enden? Meine Antwort: Eine cremige Spargelsuppe mit knackigen Spargelspitzen.

STEIRERBLUT & HIMBEERSAFT_rezept_REsteküche_Spargelcremesuppe_Aufmacher_Copyright_Heike_rössler

Für die Zubereitung dieser cremigen Suppe braucht es nicht viel, und es ist die ideale Möglichkeit, aus den Spargelresten (die ansonsten im Müll gelandet wären), noch etwas Genießbares zu zaubern. 🙂 Die Mühe, den Spargelsud vorab anzufertigen, lohnt sich, denn die Suppe überzeugt mit intensiv-feinem Spargelaroma.

Zutaten (für ca. 1 Liter Suppe):

  • Schalen und Spargelenden von 1/2 kg Spargel
  • 1 EL Zucker
  • 1 trockene Semmel vom Vortag
  • 1/4 kg weißer Spargel
  • 1 große Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 0,25 L Cremefine
  • 2 EL Suppenwürze
  • Salz, Pfeffer, Vegeta

Steirerblut_und_Himbeersaft_Resteküche_Spargelcremesuppe_copyright_Heike_Rössler

Zubereitung:

Den Spargel schälen und die holzigen Enden entfernen. Die Spargelreste aber nicht wegwerfen, sondern für den Spargelfond beiseite legen. Die Reste gemeinsam mit einem Liter Wasser, einem gestrichenen Teelöffel Salz, Suppenwürze und Zucker sowie der trockenen Semmel (diese dient dazu, die Bitterstoffe aus dem Spargelgericht zu entfernen) in einem Topf aufkochen und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Anschließend den Sud durch ein feines Sieb abseihen und auffangen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel würfeln und in Butter anschwitzen. Mit dem Mehl abstauben, den Sud dazugießen und gründlich umrühren. Die Spargelstangen in Stücke schneiden und die Spitzen beiseite legen (diese werden später als Einlage zur Suppe gereicht). Die Spargelstücke zur Suppe geben und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten lang köcheln lassen. Cremefine unterrühren, mit Salz, Pfeffer und ggf. Vegeta würzen und mit einem Pürierstab pürieren. Ziehen lassen und abschmecken. Vor dem Servieren die Spargelspitzen der Länge nach halbieren und 5 Minuten vor dem Servieren in der Suppe verteilen. Mahlzeit! 🙂

Steirerblut_und_Himbeersaft_Rezept_Spargelcremesuppe_Copyright_Heike_Rössler