Glamour zum Muttertag: Wer sagt, dass es immer Blumen sein müssen?!

Nächsten Sonntag ist es wieder soweit – der Muttertag steht ins Haus. In ganz Österreich werden dann wieder allerhand Blumensträuße, Schokolade und selbst Gebasteltes verschenkt. Doch wer sagt eigentlich, dass es immer nur langweilige Blumen sein müssen? In meiner Geschenke-Liste gibt’s deshalb ausnahmslos Dinge, die weder essbar sind noch in eine Vase gehören. Dafür aber jede Menge Glamour versprühen – und seien wir ehrlich: Den kann jede Frau gebrauchen! 😉 

Geschenkideen für den Muttertag
Ja, ich stehe auf Gold – und auf Weiß. Entsprechend beschränkt sich meine Wishlist auch auf diese beiden Farben. 😉 Schmuckbaum und Dekoobjekte (Ananas und Kaktus in zwei Größen) gibt’s bei Nanu Nana bzw. Depot. Die süße Tasse aus weißem Porzellan mit Herzen aus echtem Gold sowie die auffällige Kette aus Silber mit Zirkonia findet ihr aktuell bei Tchibo – alle Links findet ihr beim Klick aufs Bild.
Was schenkt ihr euren Mamas zum Muttertag?
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Süß & steirisch: Kürbiskernkekse mit Marmeladefüllung und Schokoglasur

Kaum zu glauben, aber in 3 Wochen ist doch tatsächlich schon wieder der erste Advent! Höchste Zeit also, die Backutensilien herauszukramen und sich langsam aber sicher ans Backwerk zu machen. 🙂 Als sanften Auftakt stelle ich euch heute ein Rezept vor für extra saftige Kürbiskern-Kekse mit einer Füllung aus selbst gemachter Ribisel-Marmelade und mit knackiger Schokoglasur. Na, wie klingt das? 😉

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Zutaten (für ca. 20 Stück doppelbödige Kekse): 

  • 300 g Mehl (glatt)
  • 200 g Butter
  • 100 g Staubzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 100 g Kürbiskerne (fein oder grob gemahlen)
  • 2 EL gutes Kürbiskernöl
  • Ribiselmarmelade zum Füllen (alternativ geht auch Marillenmarmelade)
  • Dunkle Schokolade-Kuvertüre für die Glasur
Gute Zutaten für herrlich saftige Kekse.

Gute Zutaten für herrlich saftige Kekse.

Zubereitung: 

Für den Mürbteig das Mehl, Kürbiskerne Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel miteinander vermengen. Die kalte Butter in kleine Stücke hacken und auf dem Gemisch verteilen. Nun eine Mulde in der Mitte der Schüssel formen und das Kürbiskernöl hinzufügen. Alle Zutaten mit der Hand gründlich zu einem Teig verkneten (der Teig ist dann fertig, wenn er sich ohne Probleme von der Schüsselwand löst. Den Teig zu einer Kugel formen, in Alufolie einschlagen und mindestens 1-2 Stunden im Kühlschrank rasten lassen.

Teig herausnehmen und erneut gut und kräftig durchkneten, bis der Teig geschmeidig ist. Anschließend mit einem Nudelwalker auf einer antihaftbeschichteten Backunterlage ca. 2 mm dick ausrollen und mit Keks-Ausstechern jeweils zwei Stück (Ober- und Unterseite) einer Form ausstechen, bis der Teig aufgebraucht ist. Übrigens: Sollte der Teig während des Ausstechens zu warm werden, einfach kurz zurück in den Kühlschrank damit, nach einer kurzen Pause kann man problemlos weitermachen. Die Kekse mit einem Spatel vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech heben und im vorgeheizten Backofen bei ca. 180°C (Ober- und Unterhitze) rund 8 Minuten backen lassen. Kekse aus dem Ofen nehmen und gründlich abkühlen lassen.

Im Anschluss jeweils zwei zueinander passende Kekse mit einem Klecks Marmelade aufeinander befestigen und am besten über Nacht antrocknen lassen. Am nächsten Tag die Kuvertüre im Wasserbad oder Mikrowelle (nach Packungsanleitung) schmelzen lassen und die Kekse entweder vollständig mit Schokolade glasieren oder nur halb hinein tunken. Anschließend kann man die Kekse noch mit Zuckerperlen verzieren. Meine Kekse stellen ja die Tiere des Waldes dar, also habe ich den Bären, Füchsen, Igeln und Rehen mit Zuckerperlen kleine Gesichter gegeben. Gefallen sie euch? 🙂 Die süßen Ausstechformen bekommt ihr übrigens ab kommender Woche bei Tchibo.

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So sehen übrigens meine süßen Bewohner des Waldes aus: Die grüne Farbe kommt vom Kernöl und den Kürbiskernen, und gefüllt sind sie natürlich mit süß-säuerlicher (am besten selbst gemachter) Marmelade.

Last but not least: Ihr könnt gewinnen!

Wichtiger Hinweis für meine treuen LeserInnen: Dieser Beitrag erschien im Rahmen der diesjährigen Tchibo Blogparade zum Thema „So süß kann Vorfreude sein“ – und ab kommenden Mittwoch (9.11.2016) könnt ihr direkt am Tchibo Blog für mich bzw. mein Rezept voten. Unter allen Teilnehmern an der Abstimmung wird ein Backset von Tchibo verlost! 🙂 Es lohnt sich also für euch, mir eure Stimme zu geben! 😉 Also, vielen Dank im Vorhinein für eure Stimme, viel Glück beim Gewinnspiel und habt eine schöne vorweihnachtliche Zeit!

Backe, Backe Kuchen! :) Mit den praktischen Helferlein von Tchibo (vielen Dank an dieser Stelle) macht das Keksebacken gleich noch viel mehr Spaß!

Backe, Backe Kuchen! 🙂 Mit den praktischen Helferlein von Tchibo (vielen Dank an dieser Stelle) macht das Keksebacken gleich noch viel mehr Spaß!

Urlaub auf Balkonien: Countdown zum Frühling

Auch wenn es draußen noch nicht so wirklich danach aussieht: Der Frühling steht in den Startlöchern. Doch weil ich dieses Jahr erstmals den  Urlaub auf der eigenen Dachterrasse verbringen kann, wird jetzt schon für den Frühling eingerichtet. Das heißt für euch: Einrichtungs- und Deko-Tipps die auch für schmale Balkone funktionieren!

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Der Frühling ist nicht mehr weit, zumindest wenn es nach mir geht! 😉 Denn ich kann es kaum mehr erwarten, endlich die Dachterrasse einzuweihen und selbst Blumen, Tomaten und Salat auf dem Balkon zu ziehen. Damit’s dann endlich losgehen kann, habe ich jetzt schon angefangen, die Utensilien für den Balkon zu besorgen. Und das macht Sinn: Denn unser Balkon ist zwar sehr lang, allerdings relativ schmal. Gute Planung zahlt sich aus, denn Tische, Sessel, Sonnenliege und -schirm brauchen Platz und im Endeffekt soll die Terasse ja nicht zugestellt sein.

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Meine Farben des Sommers: Türkis, grau und gelb. Rosenschere, Hängetöpfe und Gießkanne sind von Tchibo, der Budda von Suppan & Suppan, die Textilien von Depot.

Gartenmöbel mit Klappfunktion

Wir grillen gerne und oft im Sommer, und auch sonst verbringen wir fast jede freie Minute auf der Terrasse. Weil wir dabei oft nicht nur zu zweit bleiben, sind Möbel mit Klappfunktion ein Muss. Unser Gartentisch (von Ikea)  kann mit wenigen Handgriffen ausgeklappt werden und bietet dann bis zu 6 Personen locker Platz, zusätzliche Stühle nehmen zusammengeklappt ebenfalls kaum Raum ein und werden nur bei Bedarf hervorgeholt. Damit die Sessel auch bequem sind, kommen große Sitzkissen (von Depot) zum Einsatz. Der Tischläufer ist ebenfalls von Depot und passt zum Farbkonzept: Türkis, Gelb und Grau.

Schlaue Pflanzen-Aufbewahrung

Aber was nutzt es einem, auf einer Terrasse zu sitzen, die nur grau ist? Blumen und Gemüsepflanzen benötigen allerdings Platz, und da gerade das häufig auf Balkonen Mangelware ist, sind ausladende Pflanzkübel auch bei uns eher nicht drin. Die Lösung: Das Geländer für die Bepflanzung nutzen! Balkonhängetöpfe (von Tchibo) nehmen wenig Platz weg und können bei Bedarf – wie einer Sturmwarnung – einfach abgenommen und verstaut werden. Besonders praktisch finde ich meine Hänge-Gießkanne (gibt es ab 14.03. bei Tchibo), die mit der abgeflachten Seite ebenso einfach am Geländer aufgehängt werden kann! 🙂

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Die praktischen Balkonhängetöpfe (ab 14.03. bei Tchibo erhältlich) können einfach am Geländer befestigt und bei Bedarf auch als normaler Blumentopf verwendet werden.

Buddhas sind die neuen Gartenzwerge

Und weil ich jetzt bei der Einrichtung so viel Platz gespart habe, passt jetzt sogar der „Gartenzwerg für Bobos“ – also die obligatorische Budda-Statue auf den Balkon! 😉 Mein Liebster mag Buddhas sehr gerne und deshalb habe ich – natürlich passend zum Farbkonzept Türkis/Gelb/Grau – ein besonders hübsches Exemplar bei Suppan & Suppan erstanden. Der wird in Kürze seinen Platz neben der Balkontür beziehen und dort für gutes Karma sorgen. Jetzt kann der Frühling kommen – ich bin gewappnet! 🙂

Weg mit den Weihnachtskilos: Vitaminbomben zum Trinken

Weihnachten ist schon wieder länger als einen Monat vorbei und doch scheint es mir, als wäre es gestern gewesen. Vor allem beim Blick auf die Waage: Höchste Zeit, mit gesunder Ernährung gegenzusteuern! Smoothie-Maker sind perfekt, um mit wenig Aufwand selbst fruchtige Energiekicks zu mixen, die den kleinen Heißhunger zwischendurch bekämpfen und so beim Abnehmen helfen können.

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Es ist eine Crux: Je älter ich werde, desto hartnäckiger scheinen es sich die Extra-Kilos auf meinen Hüften und am Bauch bequem zu machen. Nach Weihnachten ist es besonders schlimm. Doch so sehr ich auch versuche, das Problem zu ignorieren – die zwackende Jeans lässt sich auch durch das Vermeiden von Blicken in den Ganzkörperspiegel nicht ausblenden. So kann es nicht weitergehen! Da kam mir die Teilnahme an der Tchibo-Blogparade zum Thema „Vitaminbomben“ gerade recht. Ich bekam einen Smoothie-Maker sowie ein Set von praktischen Schneide-Unterlagen (alles ab 27. Jänner bei Tchibo erhältlich) zugesendet und konnte loslegen. Die Vorteile von Smoothies – also püriertne Früchte oder Gemüse mit Kokosmilch, Joghurt oder ähnlichem – liegen auf der Hand: Sie sind schnell zubereitet (man muss die Früchte nicht zwangsläufig schälen) und sie geben Energie, wenn man sie braucht. Und der Vorteil von selbstgemachten Smoothies ist ebenso klar: Man kann exakt jene Früchte und Gemüsesorten verarbeiten, die einem ganz individuell schmecken.

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Ob Apfel, Mango oder Karotte: Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt – einfach auf einer Schneide-Unterlage (ab 27. Jänner bei Tchibo erhältlich) klein schneiden, ab in den Smoothie-Maker und fertig.

Frische oder gefrorene Früchte sind – je nach Saison und Gusto – schnell gekauft und dank der wirklich sehr einfachen Handhabung und unaufwändiger Pflege (alle Teile bis auf den Elektromixer können problemlos in der Spülmaschine gereinigt werden) habe ich nun schon ein paar Rezepte ausprobiert – und vor allem wurde meine Kreativität geweckt. Ich schaue beim einkaufen, welche Früchte und Gemüsesorten zueinander passen und experimentiere einfach drauf los. Das macht tatsächlich Spaß – und ist kein Vergleich zu dem Aufwand, den ich mit dem großen, schwer zu reinigenden Entsafter, den ich mal besaß, betreiben musste. Online lasse ich mich natürlich auch inspirieren: hier geht’s zu meiner Pinterest-Pinnwand mit Rezepten und Inspirationen zum Thema Smoothie.

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Für meinen ersten Smoothie habe ich die Klassiker Banane, Apfel, Kiwi und Karotte miteinander kombiniert. Einfach mit etwas Flüssigkeit (ich habe Kokosmilch verwendet) im Blender zu einem geschmeidigen Smoothie mixen.

Für meinen gesunden Smoothie (2 Personen) für zwischendurch braucht ihr:

  • 1 Banane
  • 1 Karotte
  • 1 kleiner Apfel
  • 1 Kiwi
  • 1/8 l Kokosmilch

Die geschälte Banane, Kiwi und Karotte klein schneiden, beim gewaschenen Apfel ebenso verfahren. Alles ab in den Becher, der gleichzeitig auch als Pürieraufsatz dient und  1/8 Liter Kokosmilch dazufügen. Geschmeidig durch mixen und genießen! Durch die Banane wird der Drink gehaltvoller und stoppt akute Hungerattacken.

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Gesunder Smoothie für zwischendurch: Lecker und gesund.

Voten und Vitaminbomben-Set gewinnen

Übrigens: Ich nehme mit diesem Beitrag an der „Vitaminbomben“-Blogparade von Tchibo teil. Auf dem Tchibo Blog findet ihr alle Blogger-Beiträge (in die es sich sicher ebenfalls reinzuschmökern lohnt). Aber eine Bitte hätte ich: gebt mir bzw. diesem Beitrag von Steirerblut & Himbeersaft auf diesem Beitrag doch bitte in der Zeit vom 27. Jänner bis zum 10. Februar 2016 eure Stimme, damit ich mit meinem kleinen Rezept ganz nach oben rutsche. 🙂

Und natürlich sollt auch ihr etwas davon haben: Mit eurem Voting nehmt ihr an der Verlosung eines Tchibo-Vitaminbomben-Packages teil, das unter allen Teilnehmern verlost wird (nähere Infos dazu findet ihr auf dem Tchibo-Blog)! Ich sage schon mal Dankeschön im Voraus für eure Stimme, viel Glück beim Gewinnspiel und Prost beim Smoothie-Genuss!

Noch 50 Tage bis Weihnachten: Zeit, den Adventkalender vorzubereiten

Ich gebe es offen zu: Weihnachten ist für mich ein ganz großes Ding und ich dekoriere nicht nur ein bisschen, ich führe ein WDV durch (kurz für Weihnachtsdekorationsverfahren). 😉 Ein Pudel mit Tutu und Perlenkette als Christbaumkugel? Geht immer. Glitzernde Lichterketten? Immer her damit. Weihnachtskitsch in jeder Ecke? Aber sicher doch! Ehrensache, dass ich da viel Wert auf einen Adventkalender lege, der selbst befüllt wird. Weil der erste Dezember auch schon praktisch um die Ecke ist (und der mit Schokolade gefüllte Papp-Kalender für wahre Weihnachts-Fans wie mich nicht in Frage kommt), ist jetzt die beste Zeit, den Adventkalender für die Liebsten vorzubereiten.

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Mittlerweile gibt es ja viele verschiedene Adventkalender zum Selbst-Befüllen in allen Farben und Formen. Mir persönlich ist es wichtig, dass die einzelnen Säckchen/Taschen oder Laden nicht zu klein geraten, aber gleichzeitig der Kalender nicht zu groß ist (Stichwort: Platzsparende Aufbewahrung unterm Jahr). Ich habe mich in diesem Jahr für einen mittelgroßen Papp-Kalender mit Schubfächern in Baumform von Tchibo entschieden, den es in dieser Woche zu kaufen gibt. Mit ein bisschen Spitzenborte, Deko-Knöpfen, Goldmarker und buntem Papier habe ich diesen individuell gestaltet. Jetzt habe ich noch genügend Zeit, die „Füllung“ zu besorgen und dann darf der erste Dezember kommen. Wie gefällt euch mein Kalender? 🙂

Den Adventkalender aus Pappe mit Schiebetürchen gibt es derzeit bei Tchibo zu kaufen.

Den Adventkalender aus Pappe mit Schiebetürchen gibt es derzeit bei Tchibo zu kaufen.

Abgekapselt: Zurück zum Filterkaffee

Innovationen sind in aller Regel ja etwas Schönes und Gutes. Eine Erfindung, die sich in den vergangenen Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut, ist die Kaffeekapsel. Fraglos praktisch: Kapsel in die Maschine, Knopf drücken und Sekunden später eine Tasse Espresso Crema genießen. Praktisch ja, aber zu welchem Preis? 

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Seit ich von zuhause ausgezogen bin, hat mich ein Einrichtungsgegenstand über all die Jahre treu begleitet: Die silberfarbene Espresso-Kanne von Bialetti, mit der schon meine Oma Kaffee gekocht hat. 4 Tassen Espresso (oder besser eine große Tasse starker Kaffee für mich allein) passen hinein, sämtliche Verschleißteile (wie z,B. den Dichtungsring) kann man nachkaufen und sowieso ist das Teil quasi unkaputtbar. Das einzige Manko: Wenn mehr als eine Person einen großen Kaffee haben möchte, heißt es warten und neuen Kaffee brühen. Doch damit lässt es sich leben, schließlich hat man ja nicht jeden Tag Kaffee-Besuch.

Als ich nun aber immer öfter meinen täglichen Morgenkaffee nicht mehr bei mir zuhause, sondern bei meinem Freund genoss, nutzte ich dessen Kaffeekapsel-Maschine von Nespresso. Zwei Kapseln „Volluto“ ergaben einen zweifellos wunderbaren Kaffee mit angenehmer Stärke (bei mir muss Kaffee stark sein) und einer feinen Crema. Doch nach mehreren Wochen Kaffeekapsel-Genuss wurde das schlechte Gewissen immer lauter: „Jeden Tag soviel Geld ausgeben? Und dann noch der Müll! Muss das wirklich sein?!“

Kaffeekapseln: Teuer und umweltbelastend

Denn in der Tat sind die Kosten für Kaffekapseln mit durchschnittlichen Preisen von ca. 80 Euro pro Kilo nicht nur exorbitant höher als jene Kosten für einen normalen Kilo Kaffee (der liegt zwischen 5-12 Euro, je nach Anbieter und Qualität). Kaffeekapseln sind auch enorm umweltschädlich – bedenkt man doch, dass das Aluminium, das für die Kapseln benötigt wird, zunächst aufwändig hergestellt werden muss und nur von den wenigsten Personen ordnungsgemäß recycelt wird. Viel zu viele Kapseln landen nach dem Gebrauch im Hausmüll und so wächst der Aluminiumberg jeden Tag ein weiteres Stück an. Kein Wunder, dass der Erfinder der Kaffeekapseln John Sylvan, seine Erfindung mittlerweile bereut. In einem Interview bezweifelt Sylvan, der mit seinen Kapseln ein Vermögen verdient hat, dass er der Welt mit seinen Kapseln angesichts der ökologischen Belastung einen Gefallen getan hat – und trinkt seinen Kaffee aus der Filtermaschine.

Ich weiß ja nicht, wie ihr dazu steht – aber ich möchte der Nachwelt keine von Aluminium und anderen Metallen belastete Natur hinterlassen, nur damit ich cremigen Kaffee trinken kann. Also habe ich kurzerhand die Espresso-Kapsel-Maschine meines Freundes stillgelegt und eine simple Filtermaschine von Moulinex ohne viel Chi-Chi angeschafft. Seither trinken wir unseren Kaffee wieder ganz klassisch aus dem Filter. Und entgegen den herrschenden Vorurteilen ist Filterkaffee – sofern er frisch gebraut und nicht mit Billigkaffee hergestellt wird – eine herrliche Angelegenheit, auch für Kaffeeliebhaber wie mich!

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Kaffeegenuss ohne schlechtes Gewissen: Einfach auf Kapseln verzichten und Filterkafffee trinken.

Filterkaffee: Günstig, schnell und gut

Die Vorteile der Zubereitung von Filterkaffee liegen auf der Hand: Den Sud kann man wunderbar als Dünger für Balkonpflanzen verwenden, wenn sich Gäste ansagen, ist eine große Kanne im Nu frisch gebrüht und auch die Kosten, die in Kaffee investiert werden müssen, sind erheblich niedriger. Ich bevorzuge ja nach wie vor starken Kaffee in hoher Qualität und lasse ihn wenn möglich frisch im Geschäft mahlen. Mein derzeitiger Favorit für die Filtermaschine ist der Tchibo Black and white Kaffee. Der hat nur ein Manko: Dass er nämlich (noch) nicht unter 100% Fair Trade-Bedingungen angebaut wird.

Wie trinkt ihr eigentlich euren Kaffee und wie steht ihr zu den Kaffeekapseln? Ich freu mich über eure Kommentare zum Thema! 🙂

Christmas around the corner: Zimtsterne

Bis Weihnachten ist es zwar noch ein bisschen hin, aber jetzt ist die beste Zeit, um schon mal mit dem Üben für die Adventsbäckerei anzufangen. Denn um richtig gute (und schöne) Zimtsterne zu backen, braucht es definitiv ein wenig Erfahrung (und die richtigen Utensilien). Also los geht’s mit der fröhlichen Bäckerei. 🙂 Und das Beste: Ihr könnt dabei auch noch was gewinnen! 😉

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Als die liebe Karin vom Tchibo Blog bei mir angefragt hat, ob ich Lust hätte, an einer Blogparade teilzunehmen und bei dieser Gelegenheit gleich die neuen Backutensilien (erhältlich ab 18. November) zu testen, habe ich gerne zugesagt.

Bei der Blogparade „Adventsbacken“ werden ab morgen mehrere Food Blogger ihre süßen Köstlichkeiten präsentieren – und ihr, liebe LeserInnen, habt die Möglichkeit, für euren persönlichen Favoriten zu stimmen – von dem ich hoffe, dass es Steirerblut & Himbeersaft sein wird! 😉 Unter allen Kommentaren, die bis 1. Dezember auf dem Tchibo Blog einlangen, wird von Tchibo ein Backset verlost! Also abstimmen und gewinnen!

Um hausgemachte Zimtsterne herzustellen, ist es übrigens von Vorteil, das passende Werkzeug daheim zu haben – ansonsten wird das nämlich eine ziemliche Kleckserei (glaubt mir, ich habe es versucht!) 😉 Mit dem Zimtstern-Backset, das aus zwei Silikon-Matten besteht, und in die der Teig bzw. das Topping einfach eingestrichen werden können, hat es allerdings ganz gut geklappt! 🙂 Zum zweiteiligen Set dazu geliefert wird auch ein Rezept – das ich allerdings etwas abgewandelt habe.

Praktisch: Unten kommt der Teig rein - oben wird die Baisermasse eingestrichen. Beides zusammen wird gebacken - und fertig! :) Erhältlich ab 18. November bei Tchibo/Eduscho.

Praktisch: Unten kommt der Teig rein – oben wird die Baisermasse eingestrichen. Beides zusammen wird gebacken – und fertig! 🙂 Erhältlich ab 18. November bei Tchibo/Eduscho.

Zutaten (für etwa 55 Stück Zimtsterne):

  • 3 Eiweiß
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 300 g gemahlene Mandeln
  • 150 g Marzipanrohmasse
  • 1 Prise Nelkenpulver
Ohne die stabilen Backhelfer (erhältlich ab 18. November bei Tchibo/Eduscho) wäre das Zimtsternbacken eine heillose Kleckserei geworden! :)

Ohne die stabilen Backhelfer (erhältlich ab 18. November bei Tchibo/Eduscho) wäre das Zimtsternbacken eine heillose Kleckserei geworden! 🙂

Zubereitung:

Backofen vorheizen (Elektro: 120° Grad, Umluft: 100°C). Die Eiweiße sehr steif schlagen, dabei nach und nach den gesiebten Puderzucker sowie die Prise Salz einrieseln lassen. 1/3 der Eischneemasse für das Topping beiseite stellen und mit einer Prise Zimt mischen. Mandeln, Marzipan, Zimt und Nelkenpulver miteinander verkneten und die restlichen 2/3 der Eischneemasse vorsichtig unterheben.

Den Teig mit einem kleinen Löffel in die untere Schablonenmatte streichen (darauf achten, dass auch in den Ecken Teig ist) – anschließend die zweite Matte darüber legen und die Toppingmasse (am besten unter Zuhilfenahme des Backhelfers) in die Formen streichen. Nach diesem Vorgang vorsichtig die obere Silikonmatte wieder entfernen.

Wer die Zimtstern-Backform nicht zur Hand hat: Den Teig etwa einen halben Zentimeter dick ausrollen, mit einer Ausstechform Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Anschließend die Toppingmasse mit einem Messer auf die Sterne auftragen.

Den Backofen auf etwa 100° Grad (Umluft: 80°C) herunterdrehen und die Schablone bzw. das Backblech auf der unteren Einschubleiste etwa 40 bis 45 Minuten mehr trocknen als backen lassen. Die Zimtsterne in den Formen auskühlen lassen und anschließend vorsichtig entnehmen.

Am besten bewahrt man die Zimtsterne danach ein paar Tage in einem geschlossenen Keksbehälter auf, damit die Baisermasse schön durchtrocknen kann.

Mein Tipp: Solltet ihr so wie ich einen Gasofen haben (der mindestens 150°C heiß wird), reduziert sich die Backzeit auf etwa 25 Minuten – leider lässt sich durch die hohe Hitze nicht vermeiden, dass die Baisermasse eine etwas bräunlichere Farbe annimmt (tut dem Geschmack allerdings keinen Abbruch).

Seid nicht zu ungeduldig mit dem Herausnehmen aus der Form – mir ist vor lauter Hudelei leider einiges von der Baisermasse verloren gegangen. Und, ganz wichtig: Seid nicht irritiert, wenn die Baisermasse am ersten Tag „pickt“ und klebt – das legt sich, wenn die Zimtsterne ein paar Tage Zeit zum Rasten in der Keksbox hatten! 🙂

Meine Zimtsterne sind nicht ganz perfekt geworden - was auch an meinem Gas-Backofen liegt (der mindestens 150°C heiß wird) - aber schmecken tun sie hervorragend! ;)

Meine ersten Zimtsterne sind nicht perfekt geworden – was auch an meinem Gas-Backofen liegt – aber schmecken tun sie hervorragend! 😉 Zum Glück hab ich ja bis Weihnachten noch etwas Zeit zum üben.