Steirische Erdäpfelschnitzel mit Parmigiano-Kürbiskern-Panade

Hand aufs Herz: Die österreichische Küche liebt Frittiertes. Nicht umsonst ist der berühmte „Bröselteppich“ aka Wiener Schnitzel unser liebstes Nationalgericht. Champignons, Kürbis und vieles weitere landet in der Fritteuse. Warum also nicht eigentlich auch Erdäpfel?! Obwohl es so naheliegend ist, habe ich bis zum „Der Geschmack von Dolce Vita“-Kochparty noch nie zuvor darüber nachgedacht. (( Einladung / Werbung, da Markennennung und Verlinkungen))

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Gut zum einfrieren: Serviettenknödel als Beilage

Wer einen hungrigen Mann zuhause hat, kennt das: Am liebsten soll jeden Tag Fleisch auf den Tisch und dazu eine reichhaltige, herzhafte Beilage. Weil aber Ofengemüse nun nicht immer verfügbar ist, bereite ich gerne Serviettenknödel als Beilage vor. Der Vorteil: Die Masse lässt sich, einmal vorbereitet, hervorragend portionieren und zum jederzeitigen Gebrauch einfrieren und eignen sich als wunderbare Beilage, etwa zu Linsen mit Speck. Mit verquirltem Ei abgebraten und mit Salat dazu sind die selbstgemachten Serviettenknödel aus dem Tiefkühlfach aber auch solo eine gute Mahlzeit. 

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Zutaten:

  • 500 g Knödelbrot
  • 4 Eier
  • 100 g Butter
  • 500 ml Milch
  • 1 Packung Topfen
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Bund Petersilie (fein gehackt)
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • evt. etwas Mehl zum binden
  • Alufolie zum portionieren

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Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Butter in einer Pfanne schmelzen und darin die Zwiebel glasig andünsten lassen. Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Die Milch mit den ganzen Eiern versprudeln und die fein gehackten Kräuter dazu geben. Das Knödelbrot in eine große Schüssel geben und mit der Ei-Milch-Mischung sowie den Zwiebeln übergießen. Den Topfen mit einer Gabel zerkleinern und gemeinsam mit Salz, Pfeffer sowie einer Prise Muskatnuss zu den Semmelwürfeln geben. Anschließend alles mit den Händen unterheben und vorsichtig vermengen, dabei allerdings nicht zuviel Druck ausüben – es soll ja kein Teig werden, sondern eine schöne, griffige Masse.

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Die Masse nun etwa 20 Minuten lang bei Zimmertemperatur quellen lassen. Anschließend die Alufolie vorbereiten, mit feuchten Händen eine mittelgroße Portion Knödelmasse auf der Folie verteilen, zu einer etwa 20 cm langen Rolle formen und sorgfältig mit der Alufolie einschlagen. Die Enden werden einfach vorsichtig zusammengedreht, sodass kein Kochwasser eindringen kann. Tipp: Bei der Länge des Knödels orientiert ihr euch am besten am Durchmesser jenes Kochtopfs, in dem ihr später die Knödel kochen wollt – idealerweise passt der Knödel nämlich quer gut hinein und hat auch noch ein bisschen Spielraum.

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So sehen die fertigen Serviettenknödel kurz vor dem Einfrieren aus – eine Rolle reicht dabei als Beilage für etwa 2-3 Personen.

Die Knödel sind nun bereit zum einfrieren – sie halten sich gut gekühlt ca. 6 Monate. Zur Zubereitung lässt man die Rolle noch tiefgefroren einfach in einen großen Topf mit reichlich siedendem Wasser gleiten. In schwach wallendem Wasser werden die Knödel nun ca. 30 Minuten gegart. Nach dem Ende der Garzeit mit einer Zange herausheben und an einem warmen Ort rasten lassen. Erst dann die Folie vorsichtig abziehen, den Knödel in fingerdicke Scheiben schneiden und servieren. Mahlzeit! 🙂

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Sonnige Wärme im Winter: Geröstete Paradeisersuppe mit Chorizo

Im Winter kann man eigentlich nie genug Suppenrezepte parat haben. Mein Rezept für geröstete Tomatensuppe schmeckt sommers wie winters, denn durch den Röstvorgang mit Zwiebeln, Kräutern und Olivenöl mutieren auch fade Glashausparadeiser zu wahren Geschmacksbomben!  

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Griechischer Salat mal anders

Einer DER Klassiker in der Sommerküche ist der Griechische Salat mit Paradeisern, Paprika, Fetakäse und mediterranen Kräutern. Heute stelle ich euch eine Variante dieses Gerichts vor, das ich vor einigen Jahren während meines Griechenland-Urlaubs kennengelernt habe: Griechischer Salat aus dem Ofen! 

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Dieses Gericht habe ich vor einigen Jahren in einem kleinen Hafen-Restaurant auf Samos kennengelernt, dort wurde es mir als Vorspeise mit frischem Weißbrot serviert. Der griechische Salat aus dem Ofen ist einfach zubereitet und lässt sich mit jedem vorhandenen Gemüse variieren (etwa Melanzani, Mais, oä). Ein klassisch zubereiteter griechischer Salat enthält natürlich Salatgurke, diese wird bei diesem Rezept aber kurzerhand durch die gebraten wesentlich schmackhaftere Zucchini ersetzt. Abgerundet wird das Gericht durch die Zugabe von mediterranen Kräutern, wie Basilikum, Oregano, Rosmarin, Majoran und Thymian. Wer diese nicht frisch parat hat, dem ist die neue Gewürzmischung „Dalmatinische Kräuter“ von Kotányi empfohlen, die aus 100% Kräutern besteht und schnell zur Hand ist.

Zutaten (für 4 Personen):

Zubereitung:

Gemüse waschen, trockentupfen und in etwa gleich große Würfel schneiden. Den Fetakäse in kleine Vierecke zerteilen. Vier etwa 30×30 cm große Rechtecke aus Alufolie vorbereiten und das Gemüse zu gleichen Teilen auf der Alufolie verteilen. Den Fetakäse mit der Hand zerbröseln und über dem Gemüse verteilen. Nun kommt die Kotányi-Gewürzmischung „Dalmatinische Kräuter“ zum Einsatz. Diese großzügig über den Gemüsehäufchen verteilen und mit etwas Olivenöl beträufeln.

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Anschließend wird das Ganze fest zu kleinen Paketen gefaltet, die anschließend bei mittlerer Hitze (etwa 200° C) in den Ofen kommen. Nach etwa 25 Minuten können die Pakete aus dem Ofen genommen und auf einem Teller serviert werden. Das Öffnen der Salatpakete erfolgt dann direkt am Tisch, dazu passt Weißbrot mit Olivenöl. Mahlzeit! 🙂

Kochen mit Rum: Jamaikanischer Gemüseeintopf

Vor einiger Zeit war ich zu einem Koch-Event in der wunderbaren Ich Koche-Kochschule eingeladen, bei dem das Kochen mit Rum im Vordergrund stand. Denn ja, mit gutem Rum lässt sich nicht nur backen, sondern es lassen sich daraus auch herzhafte Gerichte zubereiten! 🙂 Heute zeige ich euch deshalb ein Rezept für einen vegetarischen, ja sogar veganen jamaikanischen Eintopf mit Rum und viel Gemüse! 

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Die Einladung ins Kochstudio von Ichkoche.at erfolgte von Appleton Estate Jamaica Rum und sollte BloggerInnen und Journalisten näherbringen, dass man mit wirklich gutem Rum mehr machen kann, außer Cocktails und Rumkugeln.

Ursprünglich war das Rezept als jamaikanischer Fleischeintopf geplant, da ich in allerdings in einer Kochgruppe mit zwei eingefleischten Vegetariern landete, wurde kurzerhand umdisponiert und eine vegetarische Variante ausgedacht. Und, was soll ich sagen? Die fleischlose Variante war ausgesprochen schmackhaft und so möchte ich das Rezept heute mit euch teilen! 🙂

Zutaten (für ca. 4 Personen)

  • 1 Packung Suppengrün (Karotten, gelbe Rüben, Wurzelwerk – in kleine Würfel gehackt)
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Stück Fenchel, kleinwürfelig geschnitten
  • 3 Stück Frühlingszwiebel
  • 1 Dose Kidney-Bohnen
  • 1 Knoblauchzehe (geschält und fein geschnitten)
  • 60 ml Appleton Estate Rum
  • 200 ml Kokosmilch
  • 3/4 Liter Gemüsefond
  • 200 g Langkornreis
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Thymian
  • 1/2 TL Curry
  • 2-3 Pimentkörner
  • 2 1/2 Chilischoten (klein gehackt, ohne Samen!)
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl
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Jamaikanischer Gemüseeintopf mit Rum in the making.

Zubereitung:

In einem großen Topf Olivenöl erhitzen, darin die Zwiebel sowie den Knoblauch anrösten. Paprikapulver, Piment, Thymian und Curry hinzugeben und ebenfalls kurz anrösten. Das klein gewürfelte Suppengrün sowie den Fenchel hinzugeben, anrösten und mit Rum ablöschen. Anschließend mit Suppe und Kokosmilch aufgießen und den Reis sowie die klein gehackten Chilischoten hinzugeben. Bei niedriger Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen – der Eintopf ist dann fertig, wenn die Suppe aufgesogen ist und eine sämige Konsistenz aufweist. Gegen Ende der Garzeit die Bohnen abgießen und gemeinsam mit den Jungzwiebeln zum Eintopf hinzugeben. Sobald der Eintopf gut durch erhitzt ist, kann er serviert werden. Besonders gut dazu schmeckt frisches Baguette. Mahlzeit! 🙂

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Ein veganer jamaikanischer Gemüseeintopf – serviert mit Appleton Jamaican Mule.

Vorankündigung: Die dm Boxenwoche startet wieder

Guten Morgen, liebe Leser! Heute habe ich eine schöne Vorankündigung für euch, denn: Die dm Boxenwoche startet wieder! Ab heute könnt ihr bis zum 4. Dezember auf meindm.at jeden Tag eine mit Überraschungen gefüllte Box zu unterschiedlichen Themen erwerben. Was drin ist? Bei mir gibt’s eine Vorschau – und schnell sein lohnt sich!

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Im Mai hatte ich zum ersten Mal die Ehre, von dm drogerie markt mit einer Themenbox bedacht zu werden. Wem das Konzept der dm Boxenwoche noch nicht bekannt sein sollte: Zweimal im Jahr laucht dm drogerie markt jeweils fünf, mit unterschiedlichen Produkten ausgestattete Themenboxen, die man in einer Woche ausschließlich online (über meindm.at) zu einem Fixpreis – diesmal in der Höhe von 7,50 Euro (oder im Tausch gegen 150 active beauty-Punkte) – erwerben kann.

Die Produkte aus der Beautybox vom Mai benutze ich noch heute und bin vollauf zufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis, das man geboten bekommt. Jetzt, kurz vor Weihnachten, durfte ich mich erneut über ein Überraschungspaket (vielen Dank an dieser Stelle an das Team von dm drogerie markt!) in der Post freuen und konnte bereits vorab einen Blick auf die „Biologische Genussmomente für einen echten Feinspitz“-Box werfen.

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Die dm Genussbox im Detail – vom 30. November bis 4. Dezember über meindm.at zu beziehen.

Dass ich gerne koche, dürfte sich also mittlerweile rumgesprochen haben 😉 und ich lernte dabei so ganz nebenbei die Eigenmarke dmBio kennen. Denn obwohl ich ein großer Fan von den Balea-Beauty-Produkten bin, muss ich leider gestehen, dass ich die Lebensmittelabteilung bei dm bisher immer nur ’nebenbei‘ wahrgenommen habe. Dass die Lebensmittel aus der Box allesamt nachhaltig produziert und biologisch angebaut sind, stimmt mich jedenfalls schon mal positiv. In den kommenden Tagen werde ich – in echter Feinspitz-Marnier – die Produkte testen. 🙂

Für euch heißt es jetzt auf jeden Fall schnell sein, denn ab heute schon geht’s mit der dm Boxenwoche auf meindm.at los. Ich hoffe, dieses Mal bekomme ich noch eine meiner Wunsch-Boxen – das letzte mal war ich nämlich leider bereits zu spät dran. In diesem Fall gilt dann wohl das Motto: Früher Vogel fängt den Wurm. 😉

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Die Produkte aus der dmBio-Palette sind allesamt biologisch und nachhaltig produziert.

Herbstküche: Panierte Kürbis-Schnitzel mit Kernöldip

Bevor es in die Zielgerade auf Weihnachten mit all der feinen Adventbäckerei, Zimtgeruch im Haus und Punsch auf der Terrasse geht, gibt’s von mir noch einmal ein Rezept zur Herbstküche. Mit den Schnitzeln vom Hokkaido-Kürbis in einer knusprigen Panade aus gehackten Kürbiskernen und dem Kernöl-Joghurt-Dip lässt sich die Farbenpracht des Herbstlaubs auch auf dem Teller genießen.

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Der Herbst ist ja an und für sich eine verschwenderische Phase – da kann man gerne auch mal was draus machen! Die panierten Kürbissschnitzel schmecken herrlich nussig und schmecken auch noch am nächsten Tag.

Zutaten ( Vorspeise: 4 Personen, Hauptgang: 2 Personen): 

  • 1 Hokkaidokürbis, mittelgroß
  • 1 große Tasse Kürbiskerne, gehackt
  • 1 große Tasse Semmelbrösel
  • Mehl zum Panieren
  • 1 großes Ei
  • Pflanzenöl zum Frittieren

Für den Dip:

  • 400 ml griechischer Joghurt
  • 2-3 EL Kürbiskerne, gehackt
  • Kürbiskernöl
  • Salz, Pfeffer
Herbst auf dem Teller: Hokkaidokürbis schmeckt herrlich nussig und fein.

Herbst auf dem Teller: Hokkaidokürbis schmeckt herrlich nussig und fein.

Zubereitung:

Zunächst den Hokkaidokürbis halbieren, die Kerne mit einem Löffel entfernen und mit einem scharfen Messer schälen. Anschließend in ca. 2,5 cm dicke Spalten schneiden und in kochendem Wasser 5 Minuten lang blanchieren. In Eiswasser abschrecken, mit einem Küchentuch trocken tupfen und beiseite stellen.

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Für die Panade die gehackten Kürbiskerne und die Semmelbrösel miteinander vermengen und in einem tiefen Teller zum Panieren bereit stellen. Das Ei mit Salz und Pfeffer in einem weiteren tiefen Teller verquirlen und genau wie einen Teller Mehl bereit stellen. Die trockenen Kürbisspalten nun abwechselnd durch Mehl und Ei ziehen, schließlich großzügig mit der Brösel-Kürbiskern-Mischung bestreuen.

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Schnitzel vom Hokkaido in knuspriger Kürbiskernpanade.

Die fertigen Schnitzel werden anschließend in einer Pfanne mit heißem Pflanzenöl herausgebraten (mittlere Hitze), bis sie goldgebräunt  sind. Aus der Pfanne heben und auf Küchenrolle abtropfen lassen.

Joghurt-Kernöl-Dip in the making.

Joghurt-Kernöl-Dip in the making.

Für den Dip den griechischen Joghurt in eine Schüssel füllen, mit Salz und Pfeffer würzen und die gehackten Kürbiskerne unterrühren. Einen anständigen Schuß Kürbiskernöl einrühren, bis ein homogener Dip entsteht.

Die panierten Kürbisschnitzel mit dem Dip auf einem Teller anrichten und servieren. Dazu passt ein einfacher Vogerlsalat (= Feldsalat) mit einer Marinade aus (NoNa!) Kürbiskernöl, weißem Balsamicoessig und Salz. Mahlzeit! 🙂

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Zu Schnitzeln und Dip passt Vogerlsalat mit einer Kernöl-Balsamicoessig-Marinade.