Kochen mit Rum: Jamaikanischer Gemüseeintopf

Vor einiger Zeit war ich zu einem Koch-Event in der wunderbaren Ich Koche-Kochschule eingeladen, bei dem das Kochen mit Rum im Vordergrund stand. Denn ja, mit gutem Rum lässt sich nicht nur backen, sondern es lassen sich daraus auch herzhafte Gerichte zubereiten! 🙂 Heute zeige ich euch deshalb ein Rezept für einen vegetarischen, ja sogar veganen jamaikanischen Eintopf mit Rum und viel Gemüse! 

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Die Einladung ins Kochstudio von Ichkoche.at erfolgte von Appleton Estate Jamaica Rum und sollte BloggerInnen und Journalisten näherbringen, dass man mit wirklich gutem Rum mehr machen kann, außer Cocktails und Rumkugeln.

Ursprünglich war das Rezept als jamaikanischer Fleischeintopf geplant, da ich in allerdings in einer Kochgruppe mit zwei eingefleischten Vegetariern landete, wurde kurzerhand umdisponiert und eine vegetarische Variante ausgedacht. Und, was soll ich sagen? Die fleischlose Variante war ausgesprochen schmackhaft und so möchte ich das Rezept heute mit euch teilen! 🙂

Zutaten (für ca. 4 Personen)

  • 1 Packung Suppengrün (Karotten, gelbe Rüben, Wurzelwerk – in kleine Würfel gehackt)
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Stück Fenchel, kleinwürfelig geschnitten
  • 3 Stück Frühlingszwiebel
  • 1 Dose Kidney-Bohnen
  • 1 Knoblauchzehe (geschält und fein geschnitten)
  • 60 ml Appleton Estate Rum
  • 200 ml Kokosmilch
  • 3/4 Liter Gemüsefond
  • 200 g Langkornreis
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Thymian
  • 1/2 TL Curry
  • 2-3 Pimentkörner
  • 2 1/2 Chilischoten (klein gehackt, ohne Samen!)
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl
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Jamaikanischer Gemüseeintopf mit Rum in the making.

Zubereitung:

In einem großen Topf Olivenöl erhitzen, darin die Zwiebel sowie den Knoblauch anrösten. Paprikapulver, Piment, Thymian und Curry hinzugeben und ebenfalls kurz anrösten. Das klein gewürfelte Suppengrün sowie den Fenchel hinzugeben, anrösten und mit Rum ablöschen. Anschließend mit Suppe und Kokosmilch aufgießen und den Reis sowie die klein gehackten Chilischoten hinzugeben. Bei niedriger Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen – der Eintopf ist dann fertig, wenn die Suppe aufgesogen ist und eine sämige Konsistenz aufweist. Gegen Ende der Garzeit die Bohnen abgießen und gemeinsam mit den Jungzwiebeln zum Eintopf hinzugeben. Sobald der Eintopf gut durch erhitzt ist, kann er serviert werden. Besonders gut dazu schmeckt frisches Baguette. Mahlzeit! 🙂

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Ein veganer jamaikanischer Gemüseeintopf – serviert mit Appleton Jamaican Mule.

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Gesunder Start ins neue Jahr: Salat Süß-Sauer mit Avocado und Sojasprossen

Kurz nach den Festtagen verfallen gefühlte 90 % der Frauen derzeit dem Wahn, nun „detoxen“ zu müssen. Da wochenlang auf feste Nahrung zu verzichten, für mich keine echte Option ist, zeige ich euch heute stattdessen ein Rezept für einen gesunden und knackigen Salat mit asiatisch inspiriertem Süß-Sauer-Dressing, der garantiert kein schlechtes Gewissen macht – und noch dazu vegan ist! 😉

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Ganz in Grün kommt mein asiatisch inspirierter Salat mit Gurke und Sojasprossen daher. Dank der Avocado sättigt der Salat auch, und serviert mit einer Scheibe frischem Brot esse ich den Salat gerne als Mittagsmahlzeit! 🙂 Ich hoffe, er schmeckt euch!

Zutaten (für 2 Personen):

  • 100 g Sojasprossen (gewaschen)
  • 100 g Vogerlsalat
  • 1 Avocado
  • 1/2 Gurke
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 1 EL Zucker
  • 3-4 EL Essig
  • 1-2  EL Sesamöl
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Grün, Grüner, Salat süß-sauer!

Zubereitung:

Alle Zutaten waschen und gut abtrocknen. Die Gurke, Avocado und Frühlingszwiebel in kleine Stücke schneiden und gemeinsam mit dem Vogerlsalat und den Sojasprossen in eine große Salatschüssel füllen. In der Zwischenzeit den Essig in einem Topf aufkochen lassen. Sobald der Essig kocht, den Zucker hinzugeben und verrühren. Die Essig-Zucker-Mischung auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis sich der Zucker gelöst hat und der scharfe Essiggeruch verflogen ist (ca. 1-2 Minuten). Die noch warme Marinade über den Salat geben, Sesamöl hinzufügen und gut verrühren. Mit einer Scheibe frischem Brot (mit Aufstrich oder Frischkäse bestrichen) servieren.

Extra-saftige vegane Schoko-Nuss-Muffins fürs Gemüt

Brrrrr, kalt ist es draußen! Da braucht man etwas Süßes fürs Gemüt. Und was hilft gegen den Kälte-Blues besser als ein Blech saftiger Schoko-Nuss-Muffins? 🙂 Und das Besondere an ihnen ist: sie sind vollkommen vegan!

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Vor Kurzem habe ich den Geburtstag einer Freundin zum Anlass genommen, zum ersten Mal vegan zu backen – und musste gleich im Vorfeld feststellen, dass sich das für eine Nicht-Veganerin leichter anhört als es ist. Dass nämlich in den gängigen veganen Ei-Ersatz-Pulvern mit Methylzellulose ein Tapetenkleister-Bestandteil (!) enthalten ist, löste bei mir erstmal blankes Entsetzen aus. Zum Glück gibt es aber Alternativen zum künstlichen Kleister – nämlich Bananen! 🙂 Dank des Einsatzes von Pflanzenöl und Kokosmilch gerieten die Muffins sehr saftig und schmeckten fein nach Schokolade, Nüssen und Bananen.

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Veni, vidi, vegan

In Teil 2 meiner Mini-Serie zum Thema Veganismus möchte ich euch heute einen eben erschienenen Stadtführer vorstellen, der sich auf vegane Restaurants, Märkte und Shopping-Alternativen spezialisiert hat: Vegan in Wien.

"Vegan in Wien" ist im Holzbaum Verlag erschienen. Erhältlich um 9,99 € auf holzbaumverlag.at und überall, wo es Bücher gibt.

„Vegan in Wien“ ist im Holzbaum Verlag erschienen. Erhältlich um 9,99 € auf holzbaumverlag.at und überall, wo es Bücher gibt.

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Pudding zum Frühstück

Veganismus ist in letzter Zeit in aller Munde – deshalb habe ich beschlossen, mich damit auseinander- und in den kommenden Posts einen kleinen Schwerpunkt dahingehend zu setzen. Zum Einstieg ins Thema möchte ich euch ein leckeres, veganes Rezept für einen Frühstückspudding präsentieren. Ja, ihr habt richtig gelesen: Pudding zum Frühstück! 🙂 

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Als Basis für dieses Rezept dienen Chiasamen. Diese aus Mexiko stammenden Samen einer Salbeipflanze waren bereits den alten Azteken bekannt und werden dort bis heute aufgrund ihres hohen Anteils an Eiweiß, Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen, Antioxidantien und Mineralstoffen geschätzt. Dank dieser wertvollen Inhaltsstoffe werden die Samen in Europa seit einiger Zeit mit dem schmissigen Beinamen „Powerfood“ verkauft. Denn mit Chiasamen lässt sich nicht nur einfach und schnell ein äußerst schmackhafter veganer Pudding herstellen, die Samen sollen auch die Ausdauer und Leistungsfähigkeit steigern. Weiterlesen