Urlaub in der Heimat: Ausflug zum Wilden Berg

Der Name meines Blogs kommt ja nicht von ungefähr und auch wenn ich es nicht mehr ganz so häufig in die Heimat schaffe, so verbringe ich dann eben doch gerne meine Urlaubstage in der Steiermark. Das grüne Herz Österreichs hat nämlich im Sommer jede Menge zu bieten – und deshalb darf ich euch heute ein Ausflugsziel vorstellen, das ich seit meiner Kindheit bis  heute immer wieder gerne besuche: Der Wilde Berg Mautern in der Obersteiermark. 

Das Ausflugsziel sieht heute anders allerdings ganz aus als in meiner Kindheit – den Wildtierpark mit angeschlossener Sommerrodelbahn in der Hochsteiermark gibt es zwar schon seit einiger Zeit, vor ein paar Jahren wurde der „Wilde Berg“ allerdings generalsaniert, der Tierpark ausgebaut und das gesamte Areal neu gestaltet. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Wo vor einigen Jahren gerade einmal ein Dammwildgehege, eine Sommerrodelbahn sowie ein Restaurant mit angeschlossenem Streichelzoo standen, erstreckt sich heute ein liebevoll angelegter Ausflugsort für Groß und Klein.

Auf Du&Du mit Wolf, Braunbär & Co.

Ob ihr lieber zu Fuß auf den Berg hinaufsteigen (eine moderate Wanderung auf gut ausgeschilderten und befestigten Forstwegen) oder den bequemeren Weg mit dem Zweier-Sessellift nehmen wollt, bleibt euch in Mautern selbst überlassen. Oben angekommen, geht es ab in den weitläufigen Wildtierpark mit mehr als 270 Wildtieren: Braunbären, Wölfe, Füchse, Greifvögel und vieles mehr können dort in einer lebensnahen Umgebung beobachtet werden. Eine Führung lohnt sich, ist aber kein Muss. Wer hungrig ist, muss natürlich auch nicht verzweifeln. Ein Restaurant mit großer Aussichtsterrasse bietet einige Schmankerln, und auch die Kleinen müssen sich nicht langweilen: ein Schau-Bauernhof sowie ein Spielpark laden zum Verweilen ein.

Rasant den Berg hinunter

Hinunter geht es dann entweder von oben zu Fuß, mit dem Sessellift oder von der Mittelstation mit dem Wiesengleiter (der Sommerrodelbahn) oder dem Mountain-Kart (einem Offroad-Gokart). Zwar kann man dieses nur gegen Aufpreis nutzen, ich lasse mir die Gelegenheit zu diesem Spaß aber nie entgehen! 🙂

Den Berg runter geht’s für mich mit dem Mountain-Kart – ein Riesenspaß, die Forstwege runterzubrettern! 😀

Also, falls ihr in diesem Sommer oder Herbst einmal in der Obersteiermark sein solltet – stattet dem Wilden Berg einen Besuch ab. Ich kann euch versprechen, dass ihr einen informativen, spannenden und aufregenden Tag in der freien Natur verbringen werdet!

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15 Fakten über mich oder Nominierung zum Liebster Award

So einen Blog zu betreiben, kann ja mitunter ein ganzes Stück Arbeit sein: Themenfindung, Bildbearbeitung, Texte schreiben und vieles mehr macht zwar Spaß, erledigt sich aber auch nicht von alleine. Umso schöner, wenn die eigene Arbeit von anderen Menschen wertgeschätzt wird. Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass ich gleich von drei Bloggern für den Liebster Award nominiert wurde! 🙂

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Die Nominierungen zum „Liebster Award“ kamen von der sportlichen Ju von JuYogi, der wunderbar ehrlichen Daniela von Babbleventure sowie von Micky von dem informativen und schön gestalteten Blog Entdeckerei! Vielen Dank, ihr Lieben – es ehrt mich, dass mein kleiner Blog von euch so hoch geschätzt wird! 🙂 Die Regeln des Liebster Award besagen, dass elf Fragen beantwortet werden müssen. Weil aber 33 Antworten doch zuviel des Guten wären, habe ich mir erlaubt, jeweils fünf Fragen herauszupicken, die ich hier beantworten werde!

Danielas Fragen von Babbleventure:

  • Was hat dich zum Bloggen bewegt?
    Mit dem Gedanken an einen Blog ging ich ja schon länger schwanger. Als ich dann im Februar diesen Jahres mein Social Media Management-Studium begann, wurde aus dem Gedanken Wirklichkeit. Damit schlage ich zwei Fliegen mit einer Klatsche: Ich kann meine Leidenschaft zum schreiben einbringen und lerne gleichzeitig den praktischen Umgang mit Social Media Plattformen und Co.
  • Zeige ein Bild von einem Gegenstand, den du  mit dem Bloggen verbindest!
    Mein neuer hübscher "Block for the Blog"!
    Diesen hübschen Notizblock hat mir meine langjährige Freundin Isa zum Start von Steirerblut & Himbeersaft geschenkt. Darin halte ich meine Rezepte, Ideen und Interviews fest. Den passenden Kugelschreiber dazu hat sie mir ebenfalls geschenkt, und ich liebe es, dass man alles damit Geschriebene auch ganz einfach wieder ausradieren kann!
  • Was ist deine liebste Urlaubserinnerung?
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    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – diesen Moment am frühen Morgen im Addo Elephant Park in Südafrika, als plötzlich eine ganze Herde Elefanten zum Wasserloch hinabstieg – den werde ich wohl niemals vergessen! 🙂
  • Was liest du persönlich am liebsten auf anderen Blogs?
    Am allerliebsten lese ich Rezepte – ich koche gerne und hole mir so neue Ideen. Reiseberichte und DIY mag ich auch gerne (vor allem, wenn die Bilder dazu zum Träumen bzw. Basteln einladen). Mode- und Beautyposts hingegen mag ich nur dann, wenn  nicht immer nur die ewig gleichen „IT-Teile“ gezeigt werden – ich mag es viel lieber, wenn eine Bloggerin ihren persönlichen Stil zeigt, der über das klassische „Was halt gerade im Trend ist“ hinausgeht.
  • Was ist dein liebstes Foto und warum?

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    Dieses Bild, das mich 1985 und 2012 auf einem Klettergerüst für Kinder auf der Teichalm zeigt, ist eines meiner liebsten Fotos. Ich finde es einfach toll, dass dieses Spielgerät nach so vielen Jahren top-gepflegt und immer noch praktisch unverändert an derselben Stelle steht! 🙂

Mickys Fragen von der Entdeckerei:

  • Verdienst Du mit Deinem Blog auch Geld oder bleibt’s bei der puren Freude?
    Der größte Teil meines Verdiensts ist die pure Freude, die ich am Schreiben habe. In der Tat erhalte ich aber von Zeit zu Zeit durchaus Angebote für Kooperationen. Diese werden allerdings sehr sorgfältig geprüft, ob die Produkte zu mir und meinem Blog passen und ob es meine LeserInnen interessieren könnte. Grundsätzlich schreibe ich nur über Produkte und Services, von denen ich auch persönlich überzeugt bin – und dann auch meistens ohne Auftrag oder Bezahlung, sondern einfach, weil ich denke, dass es von Interesse sein könnte. Wenn ich doch einmal einen gesponserten Post veröffentliche, lege ich großen Wert darauf, dass meine Leser einen Nutzen daraus ziehen können. Bloße Werbung wäre mir zuwider.
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  • Was ist Dein größtes Glück?
    Obwohl auch in meinem Leben nicht immer alles nach Plan verläuft, so würde ich mich doch als Glückskind bezeichnen. Ich glaube fest daran, dass alles im Leben einen Sinn hat und am Ende alles gut wird. Und wenn es nicht gut ist, ist es halt auch noch nicht zu Ende! 😉 Bislang wurde ich mit dieser Einstellung nicht wirklich enttäuscht – und ich glaube, dieser Optimismus ist mein größtes Glück. 🙂
  • Wer darf Deine Texte kritisieren?
    Nachdem ich jahrelang als Redakteurin in Verlagshäusern gearbeitet habe, musste ich mich naturgemäß mit (im besten Fall konstruktiver) Kritik von unterschiedlichen Seiten auseinandersetzen und habe auch versucht, das nicht persönlich zu nehmen. Bei meinen Blogtexten verhält es sich etwas anders: Ich schätze konstruktive Kritik zwar auch hier (z.B. bei Tippfehlern oä), lasse mir allerdings bei Themenauswahl oder Schreibstil ungern dreinreden. Das ist halt „mein Baby“! 😉
  • Wen bewunderst Du und warum?
    Ich hab’s nicht so mit Idolen – insofern bewundere ich jeden Menschen, der es schafft, sich selbst und seinen Idealen treu zu bleiben ohne sich von den Hürden des Alltags unterkriegen zu lassen. Hört sich einfacher an als es ist. 😉
  • Was müsste mal erfunden werden?
    Ein Kleiderschrank, der über ein ähnlich großes Fassungsvermögen wie Mary Poppins magische Tasche verfügt. 😉

Ju’s Fragen von JuYogi:

  • Dein Lieblingsrezept von der Mama?
    Meine Mama kocht und backt wahnsinnig gut, deshalb ist es schwierig, eines ihrer Rezepte als „DAS Lieblingsrezept“ herauszustreichen. Müsste ich mich jedoch entscheiden, dann wäre das wohl ihre unvergleichlich cremige und saftige Nusstorte! 🙂 Von ihr abgeguckt habe ich mir auch eine leckere Zubereitungsart für Karotten – diese gare ich im Ganzen zuerst in etwas Brühe bissfest und brate sie anschließend mit einem Stück Butter: eine herrliche Beilage zu Fleisch und Fisch!
  • Wie sehr bist du mit deiner Heimat verbunden?
    Obwohl ich schon lange in Wien lebe und diese Stadt auch innig liebe, bin ich mit meiner Heimat – der Steiermark – immer noch sehr verbunden. Das Gefühl, in den Himmel zu schauen, die Sterne zu sehen und die Natur zu genießen oder einfach mal einen Spaziergang zu machen, ohne dabei auch nur einer Menschenseele zu begegnen, brauche ich regelmäßig, um meine Batterien aufzuladen.
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Nur eines der Dinge, die Wien mir nicht bieten kann: Schwarzbeeren brocken für die Marmelade in den steirischen Wäldern. 😉

  • Lieber Sport im Freien oder eine Stunde im Studio?
    Definitiv im Freien – Fitnessstudios mag ich nicht. Sobald Wetter und Zeit es zulassen, gehe ich gerne im Augarten laufen. Als Ergänzung dazu lege ich zweimal die Woche eine Session auf der PowerPlate ein – ein effektives Training, wenn man es richtig macht! Und wenn es eisig kalt ist, schwitze ich gerne beim Bikram Yoga.
  • Auf welches Gewürz / welche Kräuter / welche Geheimzutat kannst du in deiner Küche nicht verzichten?
    Wenn ich die Basics (Salz, Pfeffer, Knoblauch und Standardkräuter wie Schnittlauch oder Petersilie) außer acht lasse, so backe und koche ich in letzter Zeit sehr gerne mit Zimt. Ob in Kuchen, Kompott oder Curry, auf eine Prise Zimt möchte ich nicht verzichten! 🙂
  • Kaffee oder Tee?
    Kaffee, Kaffee, Kaffee – und auch diesen gerne mit einer Prise Zimt und Kakao! 😉

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Die Regeln des Liebster-Awards:

  1. Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat in deinem Artikel und verlinke den Blog.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir gestellt wurden.
  3. Nominiere bis zu 11 Blogger für den Award, die weniger als 1000 Facebook Fans haben.
  4. Denke die 11 neue Fragen aus, die du den Nominierten stellen möchtest.
  5. Vermerke die Regeln in deinem Artikel.
  6. Informiere den der dich nominiert hat, dass dein Artikel online ist.

Meine elf Fragen an die Nominierten:

  1. Welche App bzw. welches Programm verwendest du für die Bildbearbeitung?
  2. Wo holst du dir deine Inspirationen für neue Blogposts?
  3. Welche(n) Blogger(in) würdest du gerne einmal treffen und warum?
  4. Was kommt bei dir auf den Tisch, wenn du Gäste erwartest?
  5. Und was servierst du, wenn es schnell gehen muss?
  6. Wirst du in 5 Jahren noch immer Blogger sein?
  7. Was magst du an anderen Blogs besonders gerne?
  8. Wenn du ein Gespräch mit einer (lebendigen oder toten) Person deiner Wahl führen könntest, wer wäre das – und worüber würdest du sprechen wollen?
  9. Welcher Urlaubsort ist deiner Meinung nach total überbewertet?
  10. Welches Buch würdest du deinen Lesern schwer ans Herz legen?
  11. Was ist deine liebste Kindheitserinnerung?

Und das sind meine Nominierten – klickt doch mal bei ihnen rein!

Schlemmerbalkon – Tolle Rezepte und viel Informatives über Kräuter & Co.

Urlaubsgeschichten – Die Bilder bringen mich immer zum träumen

Prettycurvysecrets – Mode, Beauty und Rezepte von einer sehr lieben Bloggerkollegin

Miss Blue eyes – Englischsprachiger Beauty und Fashion-Blog von der süßen Elina aus Wien

My Impressions 4 U – Schöne Blogbeiträge, mit viel Herz geschrieben

Episoden.Film – Wunderschöne Bilderstrecken von fernen und nahen Orten

Wortman – Ein Blog für Leser, mit vielen interessanten Geschichten und Beiträgen

Glasgeflüster – Seit ich diesen Blog verfolge, koche ich immer wieder mal was ein

Vienna Fashion Waltz – Drei hochsympatische Schwestern mit viel Witz, Kreativität und Kochtalent

Garments & Statements – Die fabelhafte Bobby Be beweist auf ihrem Fashion-Blog, wie schick Plus Size aussehen kann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwammerlschmaus: Herzhafte Muffins mit Schwammerlsauce

Was bislang nur wenige Auserwählte wussten, tue ich hiermit öffentlich kund: Jedes Jahr, nachdem ich in der Steiermark Schwammerlsuchen war, lade ich anschließend zum mittlerweile fast schon traditionellen Schwammerlschmaus. 🙂 Dabei gibt’s – je nach Lust und Laune – Schwammerl satt in unterschiedlichen Variationen. In diesem Jahr servierte ich erstmals zweierlei herzhafte Muffins (halb vegetarisch, halb mit Speck) mit Schwammerlsauce. Und weil ich euch das Ganze nicht vorenthalten möchte, gibt’s hier das Rezept dazu! 😉

Steirerblut_und_Himbeersaft_Schwammerlschmaus_Rezepte_Aufmacherbild_Copyright_Heike_Rössler

Die Menüfolge für den Schwammerlschmaus:

Als Vorspeise serviere ich einen einfachen, aber extrem schmackhaften Salat, den aufmerksame Leser bereits als „Eiligen Ziegenkäse-Birnen-Rucola-Salat à la Barbara“ kennen! Der Hauptgang sind zweierlei herzhafte Muffins  – einmal als vegetarische Variante mit Ziegenkäse und für die Fleisch-Liebhaber mit saftigem Speck – mit einer cremigen Schwammerlsauce. Um das Menü abzuschließen wird als Nachtisch ein Klassiker der steirischen Küche – Vanilleeis mit Kürbiskernöl – gereicht. Weiterlesen

Eine kleine Pilzkunde

Sommerzeit bedeutet Schwammerlzeit. Die Menschheit lässt sich ja grob in zwei Gruppen einteilen: Da wären zum einen diejenigen, die leidenschaftlich gern in den Wäldern herumkrabbeln, klettern und sich selbst auf die Suche nach Schwammerln und Pilzen machen und die anderen, die zwar gerne Pilzgerichte verspeisen, das Sammeln jedoch anderen überlassen. Ich gehöre jedenfalls zur ersten Gattung und möchte euch heute in einer kleinen Pilzkunde einige Schwammerl und Pilze vorstellen, die in den Wäldern der Steiermark vorkommen (kein Anspruch auf Vollständigkeit). 

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Anfangs muss ich jetzt einmal ein bisschen strenger mit euch sein (das bin ich aber nur, weil ich möchte, dass es euch gut geht und ihr den Pilzgenuss später nicht bereut! 😉 ). Denn grundsätzlich gilt bei der Pilzsuche: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! Nimm deshalb ausschließlich jene Pilze mit, von denen du dir ABSOLUT sicher bist, dass sie nicht giftig sind. Alles andere lässt du stehen. Kein mutwilliges Zertrampeln, kein Zuerst-abschneiden-und-dann-entscheiden-ob-der-Pilz-essbar-ist, gar nichts.

Riskiere außerdem nicht dein Leben, nur weil du auf dem steilen, rutschigen Abhang einen stattlichen Steinpilz entdeckt hast. Großstädter (bzw. Menschen, die sich selten bis gar nie in den Bergen aufhalten) unterschätzen oft die Gefahren, die mit einem Sturz im Berg einhergehen – einen Abhang mit gebrochenem Knöchel (oder schlimmerem) hinabzusteigen, ist jedoch eine äußerst schmerzhafte und ziemlich verzichtbare Angelegenheit. Folgenden Satz, den ich von meinen Großeltern oft gehört habe, sollte man deshalb bei jeder Wanderung in den Bergen (und dazu gehört auch das Schwammerlsuchen jenseits der 500 Meter Seehöhe) stets im Hinterkopf behalten: Der Berg verzeiht nichts. Deshalb sind anständige Bergschuhe Pflicht, Sneakers oder gar Flip-Flops (hab ich alles schon erlebt! 😉 ) haben im Wald nichts verloren und stellen eine Gefahr für Leib und Leben dar.

Nachdem wir die Sicherheitsangelegenheiten geklärt haben, kommen wir zum Wesentlichen. 🙂 Immer dabei haben sollte der findige Schwammerlsucher diese drei Utensilien:

  • einen Korb (wahlweise auch ein Jutesackerl) zum Aufbewahren der Pilze – Plastiksackerl sind ein No-Go, die Pilze fangen an zu schwitzen und verderben, ehe man wieder in der eigenen Küche angekommen ist,
  • ein Messer, um die Schwammerl aus der Erde zu schneiden (die nachhaltigste Erntemethode – denn im Folgejahr können dort wieder Pilze sprießen! 🙂 ) und vor Ort gleich zu putzen (denn mal ganz ehrlich, warum sollte man den ganzen Dreck zuerst nachhause schleppen, um die Schwammerl dort in mühsamer Kleinarbeit davon zu befreien?! Eben!)
  • und das Handy. Zwar hat man in den Wäldern oft nur schlechten Empfang, im Ernstfall kann das Mobiltelefon aber Leben retten (oder die GPS-Funktion einen zumindest vor einer Nacht im Freien bewahren).

Bedenke außerdem, dass du immer nur so viele Schwammerl mitnimmst (in der Steiermark und in Salzburg sind pro Person und Tag maximal 2 Kilogramm erlaubt), wie du auch selbst verzehren kannst.

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Grüße aus der Sommerfrische!

In den letzten Tagen ist es etwas stiller als sonst geworden auf meinem kleinen Blog – das liegt in erster Linie daran, dass ich derzeit auf Sommerfrische in der Steiermark weile. 🙂 In ein paar Tagen werde ich allerdings wieder zurück in Wien sein und euch wie gewohnt mit neuen Posts verwöhnen – darunter auch die Kürung des Gewinners beim „Unnützes Habsburger Wissen“-Gewinnspiel! 😉 Also, liebe Leser, bitte bleibt mir gewogen – zum Trost schicke ich euch – quasi als virtuelle Postkarte – Impressionen von einem erfrischenden Bergquell, die ich heute bei meiner Wanderung auf den Thalerkogel im Herz-Berg-Land mit der Kamera eingefangen habe. 

Sommer, Sonne, Steiermark - Herz, was willst du mehr?! :)

Sommer, Sonne, Steiermark – Herz, was willst du mehr?! 🙂

Moderner Trachtenlook für Großstadtpflänzchen

Ach, wie schön ist die Steiermark im Frühling… Der Einladung zum Geburtstagsfest einer lieben Freundin ins wunderbare Ratsch an der Weinstraße bin ich deshalb nur allzu gern gefolgt. Den Dresscode „Dirndl & Lederhose“ habe ich zum Anlass genommen, meine Version eines trachtigen Outfits zu tragen. Denn sind wir mal ehrlich: Auch Tracht darf sich weiterentwickeln und modern interpretiert werden! 🙂

Steiermark_Outfit_Dirndl_Modern_Faszinator_Copyright_Heike_Rössler

 

Der Frühling in der Untersteiermark ist farbenprächtig und beeindruckend, allerorten blühen Obstbäume und Wiesenblumen. Das alleine wäre schon ein Grund, einen der vielen Buschenschanken (die in Wien Heurigen heißen) – sofern sie denn „ausg’steckt“ (also geöffnet) haben – zu besuchen. Für mich war es aber das Geburtstagsfest einer lieben Freundin, das mich unlängst ins schöne Ratsch an der Weinstraße verschlug. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit und es regnete zwischendurch immer wieder, aber für mich war es eine willkommene Abwechslung zur Großstadt, in der ich mich ja meistens aufhalte. Dem Dresscode „Dirndl & Lederhose“ nachzukommen, bereitete mir erstmal einiges Kopfzerbrechen, immerhin besitze ich mittlerweile doch bereits fünf Dirndl… 😉  Letztendlich habe ich mich aber dazu entschlossen, an diesem Tag die klassische Tracht im Schrank zu lassen und stattdessen einen modern interpretierten Trachtenlook für Großstadtpflänzchen zu tragen!

Mein Lieblingsstück an diesem Outfit ist ganz klar der spitzenbesetzte Trachtenrock, den ich im vergangenen Sommer gemeinsam mit meiner Mama – der an dieser Stelle ein großes Dankeschön für ihre tatkräftige Unterstützung und ihr Know-How gebührt 🙂 – selbst genäht habe. Den dunkelblauen Blazer mit Dreiviertelarm (Second Hand, von einer guten Freundin geerbt) habe ich für das Outfit mit einem weißen Spitzentop (H&M) und einem roséfarbenen Gürtel (Mango) kombiniert. Perfekt dazu passt Perlenschmuck und die altrosa Handtasche (Accessorize).

Die Broschen sind vom Vintage-Flohmarkt und passen haargenau zu meinem brandneuen Fascinator (ja, das heißt wirklich so!), den die begabte Irina von La niña de mis ojos in Handarbeit kreiert hat. Dank der Seidenbänder lässt sich der biegsame Haarreifen an die Kopfform anpassen, ist äußerst bequem und verrutscht kaum. Aktuelle Neuheiten sowie die gesamte Kollektion der La niña de mis ojos-Haarkränze, Kämme und Fascinatoren (die auf Kundenwunsch in unterschiedlichen Farben hergestellt werden können) findet ihr übrigens auch auf ihrem Facebook-Profil!

Was sagt ihr zu meinem modernen Trachtenlook – ich hoffe, er gefällt euch?! 🙂 Alles Liebe und viel Sonnenschein, eure Heike!

Lang lebe der Edelstoff!

Na, habt ihr am Wochenende schon was vor? 😉 Wenn nein, möchte ich den Fashionistas und Modebegeisterten unter euch einen ganz besonderen Termin-Tipp ans Herz legen! Denn am 26. und 27. April findet in der ehemaligen Anker Expedithalle in 1100 Wien der Designmarkt Edelstoff statt! 

Im vergangenen Herbst war ich das erste Mal zu Gast bei dieser Veranstaltung, die von Simone Aichholzer und Sabine Hochstätter nun bereits zum fünften Mal organisiert wird. Über den anhaltenden Erfolg freuen sich die beiden Organisationstalente sehr: „Nach fünf Märkten hat sich der Designmarkt Edelstoff als wichtige Verkaufs- und Vernetzungsplattform des jungen Designs etabliert. Da kann man schon stolz sein, an dessen Verwirklichung mitgearbeitet zu haben.“

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