Picknick, Grillen & Co.: 3 Tipps für’s Outdoor-Schlemmen!

Auch wenn viele den Sommer schon mental abgeschrieben haben: Noch hat uns der Herbst nicht eingeholt und die Grill- und Picknick-Saison ist nach wie vor in vollem Gange. An den heißen  August-Wochenenden werfen tausende Menschen selbst den Grill an und genießen gemeinsam das Essen im Freien. Passend dazu habe ich euch ein paar Tipps für das Outdoor Essensvergnügen zusammengestellt. 

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1. Better be safe than sorry

Die oberste Regel – ganz egal, ob es um ein Picknick oder Grillerei geht – gute Vorbereitung ist die halbe Miete! Das bedeutet: Überlegt euch im Vorfeld, was ihr unbedingt mitnehmen/einpacken müsst und notiert es euch (das empfiehlt sich besonders, wenn ein Picknick in der mittelbaren Umgebung geplant ist). Nichts ist ärgerlicher als mitten im Vergnügen feststellen zu müssen, dass man leider zuwenig Alu-Grilltassen eingekauft oder den Korkenzieher, mit dem man den Prosecco öffnen wollte, zuhause in der Schublade vergessen hat (been there, done that) 😉

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Gerne vergessen werden in der Regel:

  • Grillanzünder
  • Korkenzieher
  • Outdoor-Mini-Lautsprecher und Powerbank (für Musik)
  • Feuchte Erfrischungstücher
  • Sonnencreme
  • Gelsenspray
  • Kühlakkus bereits am Vortag ins Gefrierfach legen

Übrigens: Überlegt euch am besten bereits im Vorfeld des Einkaufs, welche Gerichte ihr anbieten wollt. Gerade bei Grillfeiern wird häufig viel zu viel vorab eingekauft – nach dem Motto „es könnte ja jemand verhungern“. Das ist zwar löblich, aber im Hinblick auf das eigene Geldbörsel sowie die Nachhaltigkeit (Stichwort: Lebensmittelverschwendung) sollte man sich bereits im Vorfeld gut überlegen, wie viel Lebensmittel man tatsächlich braucht. Grillspieße mit verschiedenen Gemüse- und Fleischarten lassen sich z.B. hervorragend vorbereiten und einplanen. Mehr als 4 Spieße wird kaum jemand essen, da lässt sich die Planung gut einteilen.

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Gut vorzubereiten und planbar: Grillspieße mit marinierten Scampi oder herzhaft mit Filetstücken vom Schwein und Gemüse.

 

2. Selbst mariniert schmeckt besser

Beinahe nichts ist blutleerer als eine Grillerei, bei der nur fix fertig mariniertes Grillgut aus dem Supermarkt auf den Grill landet, gerade weil Essen für mich viel mehr bedeutet als die bloße Befriedung des Hungersgefühls. Deswegen trifft meine Abneigung gegen halbfertige Nahrungsmittel auch auf andere Convenience-Produkte wie fertige Gemüsespieße, vorgeschnittenes Gemüse im Allgemeinen oder Tramezzini von der Tankstelle zu.Und obwohl ich durchaus selbst manchmal Convenience-Produkte wie Fertig-Blätterteig benutze (sei es aus Zeitgründen, sei es aus Bequemlichkeit), bin ich beim Grillen unnachgiebig. Grill-Fleisch, -Gemüse oder -Fisch muss sorgfältig ausgewählt, vorbereitet und in jedem Fall selbst gewürzt werden.

Wer keine Idee hat, aus welchen Gewürzzusammenstellungen sich eine gute Grillmarinade zusammensetzt, dem seien fertige Grillgewürz-Mischungen ans Herz gelegt. Die Basis für eine Grillmarinade mit Gösser Bier von Kotanyi wird einfach mit ein paar EL Maiskeimöl angerührt und schmeckt – und zwar nicht nur deshalb, weil ich als gebürtige Steirerin dem Gösser Bier traditionell verbunden bin (für alle, die es nicht wussten: Göss ist ein Ortsteil von Leoben, meiner Heimatstadt). Ich mag die Kotanyi-Produkte auch, weil sie komplett ohne Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel oder Farbstoffe hergestellt werden und variabel einsetzbar sind. Das „Grillgewürz Gösser Märzen mit Hopfen und Malz“ habe ich bereits seit letztem Sommer mit unterschiedlichen Fleischsorten (Hähnchen, Koteletts) ausprobiert und kann sie deshalb sehr empfehlen. Aber auch das Barbecue Gewürzsalz ist einfach in der Anwendung und schmeckt vor allem mit Schweinefleisch sehr gut.

Frische Zutaten sind die beste Basis für ein gelungenes Grillvergnügen. Das Fleisch selbst zu würzen, versteht sich von selbst.

Frische Zutaten sind die beste Basis für ein gelungenes Grillvergnügen. Das Fleisch selbst zu würzen, versteht sich von selbst.

3. Achtet auf den Flüssigkeitshaushalt

Auf jeder Party solltet ihr darauf achten, genug antialkoholische Getränke vorzubereiten – das gilt vor allem für den Gastgeber, der pro Person im Sommer zumindest 1 Liter Wasser einplanen. Kaltes Wasser mit selbstgemachten Sirupen – z.B. Limetten-Ingwer-Minz-Zitronen-Sirup oder Ribisel-Pfirsich-Sirup und Eiswürfeln erfrischen ebenfalls und schmecken herrlich.Bei den alkoholischen Getränkeklassikern, die auf den meisten Grillfeiern gereicht werden, handelt es sich meistens um Bier oder weißen Spritzer. Aber wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Cider? Ich habe für mich den Goldkehlchen Cider als willkommene Alternative entdeckt. Die Äpfel, die für den Goldkehlchen Cider (erhältlich im gut sortierten Fachhandel – z.B. Gourmet SPAR oder bei Merkur am hohen Markt) verwendet werden, kommen übrigens ebenfalls aus der Steiermark, wecken bei mir also durchaus heimatliche Gefühle. 😉

Goldkehlchen Cider Himbeer (auch als Apfel-Variante erhältlich) erfrischt auf die steirische Art.

Goldkehlchen Cider erfrischt mit heimischem Obst.

Ich hoffe, meine Tipps für einen gelungenen Grill- und Picknickausflug gefallen euch und wünsche euch damit noch einen herrlichen Sommer! 🙂

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Griechischer Salat mal anders

Einer DER Klassiker in der Sommerküche ist der Griechische Salat mit Paradeisern, Paprika, Fetakäse und mediterranen Kräutern. Heute stelle ich euch eine Variante dieses Gerichts vor, das ich vor einigen Jahren während meines Griechenland-Urlaubs kennengelernt habe: Griechischer Salat aus dem Ofen! 

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Dieses Gericht habe ich vor einigen Jahren in einem kleinen Hafen-Restaurant auf Samos kennengelernt, dort wurde es mir als Vorspeise mit frischem Weißbrot serviert. Der griechische Salat aus dem Ofen ist einfach zubereitet und lässt sich mit jedem vorhandenen Gemüse variieren (etwa Melanzani, Mais, oä). Ein klassisch zubereiteter griechischer Salat enthält natürlich Salatgurke, diese wird bei diesem Rezept aber kurzerhand durch die gebraten wesentlich schmackhaftere Zucchini ersetzt. Abgerundet wird das Gericht durch die Zugabe von mediterranen Kräutern, wie Basilikum, Oregano, Rosmarin, Majoran und Thymian. Wer diese nicht frisch parat hat, dem ist die neue Gewürzmischung „Dalmatinische Kräuter“ von Kotányi empfohlen, die aus 100% Kräutern besteht und schnell zur Hand ist.

Zutaten (für 4 Personen):

Zubereitung:

Gemüse waschen, trockentupfen und in etwa gleich große Würfel schneiden. Den Fetakäse in kleine Vierecke zerteilen. Vier etwa 30×30 cm große Rechtecke aus Alufolie vorbereiten und das Gemüse zu gleichen Teilen auf der Alufolie verteilen. Den Fetakäse mit der Hand zerbröseln und über dem Gemüse verteilen. Nun kommt die Kotányi-Gewürzmischung „Dalmatinische Kräuter“ zum Einsatz. Diese großzügig über den Gemüsehäufchen verteilen und mit etwas Olivenöl beträufeln.

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Anschließend wird das Ganze fest zu kleinen Paketen gefaltet, die anschließend bei mittlerer Hitze (etwa 200° C) in den Ofen kommen. Nach etwa 25 Minuten können die Pakete aus dem Ofen genommen und auf einem Teller serviert werden. Das Öffnen der Salatpakete erfolgt dann direkt am Tisch, dazu passt Weißbrot mit Olivenöl. Mahlzeit! 🙂

Klassiker der Österreich-Küche: Linsen mit Speck

Im Herbst beim Bergsteigen auf einer Hütte in den steirischen Alpen wiederentdeckt, im Winter auf dem Teller in Wien. Linsen mit Speck sind ein klassisches Gericht der österreichischen Küche, und doch war dieses Rezept für mich eine Premiere – denn selbst gekocht habe ich diese erstmals nach einem Ausflug in die Berge.

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Wer in seiner Freizeit gerne Berge erklimmt, weiß, wie gut das das einfache Essen auf der Berghütte schmeckt. Das liegt nicht nur an der Höhenluft und den Anstrengungen des Aufstiegs, sondern auch daran, dass aus wenigen Zutaten ein herzhaftes Essen zubereitet wird, das durch Einfachheit besticht. Eines dieser Gerichte sind eindeutig Linsen mit Speck. Ein erprobtes Rezept möchte ich euch heute vorstellen:

Zutaten (für ca. 6 Personen):

  • 500 g grüne oder rote Linsen (getrocknet, nicht aus der Dose)
  • 1 Liter Rindssuppe
  • 300 g Speckwürfel
  • 1 große Zwiebel (gehackt)
  • 5 kleine, saure Gurken (z.B. Cornichons)
  • 5 Stück Sardellenfilets
  • 5-8 Stück kleine Kapernbeeren
  • 1-2 EL Senf
  • 1 EL Petersilie (fein gehackt)
  • 1 EL Mehl (glatt)
  • 2 Stück Lorbeerblätter
  • 4-5 Wacholderbeeren
  • 1-2 Knoblauchzehen (gehackt)
  • Thymian
  • Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Becher Créme fraîche
  • 2 EL Butter zum anschwitzen

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Zubereitung:

Die Linsen etwa 3-4 Stunden vor der Zubereitung in lauwarmen Wasser einweichen und quellen lassen – das Rezept funktioniert am besten mit getrockneten Linsen, denn mit den Exemplaren aus der Dose wird das Ganze leider eher zu einem Brei statt zu einem herzhaften Gericht mit Biss.

Linsen abgießen und beiseite stellen. In einem großen Topf die Butter schmelzen lassen und darin die Zwiebel sowie den Speck anrösten – anschließend mit dem Mehl abstauben. Die Linsen hinzufügen und mit der heißen Rindssuppe aufgießen. Wacholderbeeren, Thymian, Salz, Pfeffer und Lorbeerblätter hinzufügen und ca. 30 Minuten auf niedriger Flamme köcheln lassen. Nach dieser Zeit sollten die Linsen weichgekocht und die Suppe verdunstet sein. Im Bedarfsfall noch etwas Rindssuppe hinzufügen und weiterköcheln lassen, bis die Linsen weich sind und eine sämige Soße entsteht.

In der Zwischenzeit die Gurkerl, Sardellen und die Kapernbeeren klein hacken und gemeinsam mit dem Senf und der Petersilie zu einer pikanten Würzmischung vermengen.

Die Wacholderbeeren und die Lorbeerblätter aus dem Linsentopf entfernen und die Würzmischung hinzufügen. Mit einem kräftigen Schuss Weißweinessig und Créme fraîche abschmecken und gut verrühren. Zu dem Gericht schmecken am besten selbstgemachte Semmelknödel – oder einfach auch nur eine Scheibe Brot. Mahlzeit! 🙂

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Vielleicht kein Augenschmaus auf dem Teller, aber dafür umso mehr auf der Zunge: Herzhafte Linsen mit Speck und selbstgemachten Semmelknödeln.

Weihnachtsstress? Dagegen hab ich ein Rezept!

„Deine Erinnerung: Du hast diese Woche 10 Veranstaltungen“. Ich liebe Weihnachten, die Wochen im Advent, in denen alles glitzert und nach Keksen duftet. Was ich an der Vorweihnachtszeit jedoch nicht so gerne mag, sind die vielen Events und Einladungen sowie die „Das-müssen-wir-noch-vor-Jahresende-fertig-kriegen“-Mentalität. Jede Woche eine Neueröffnung, alle drei Tage eine Punsch-Einladung.. ich habe dieses Jahr deshalb für mich beschlossen, mich dem Stress zu verweigern – und trinke stattdessen lieber ein Gläschen Rosé-Sekt rosa Pfeffer. Ideal auch für spontane Gäste!

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Die Vorweihnachtszeit ist kurz, aber bei mir, wie den meisten auch, dicht gedrängt: Weihnachtsfeiern hier, Einladungen zum Punsch und zur Restauranteröffnung dort und Familien- und Freundschaftsbesuche allenortens. Dass über all diesen Dingen die Zeit für sich selbst auf der Strecke bleibt, ist natürlich ein First-World-Problem. Anderswo haben die Menschen ganz andere Sorgen, das ist mir bewusst. Wer allerdings über all den schlechten Dingen, die man jeden Tag lesen muss, behauptet zu vergessen, wie sehr einen Stress – körperlich und seelisch – beeinträchtigen kann, der leugnet eine wichtige Wahrheit über sich selbst. Manchmal muss man einfach abschalten, egal wie schwer es einem fällt.

Was mir beim abschalten hilft: süße Kekse backen, zum Friseur gehen und zum Abschluss des Tages ein Glas Sekt genießen.
Wie gut, dass ich erst unlängst bei einem wirklich tollen Blogger-Event (organisiert von den fabelhaften Ladys von Oh Darling, let’s celebrate) von der österreichischen Sektmarke Hochriegl mit einem Fläschchen Rosé-Sekt ausgestattet wurde! 😉

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Damit das Ganze aber nicht fad wird, trinke ich den Sekt natürlich nicht einfach so: Sekt Rosé mit Himbeeren und rosa Beeren sind eine angenehm-fruchtige Überraschung und werden auch den eingefleischten Sekt-Fan noch überraschen!
Das Rezept habe ich bei einem Blogger-Event von Kotányi im Sommer kennen- und lieben gelernt. Anders, als viele glauben, sind rosa Beeren, die häufig einer Bunten-Pfeffer-Mischung beigemengt sind, nämlich gar kein Pfeffer. Sie wachsen auf dem brasilianischen Pfefferbaum und sind geschmacklich beim Wacholder angesiedelt, eine leicht pfeffrige Note ist aber auch ihnen nicht abzuschreiben. Meiner Meinung nach ein idealer Begleiter zu Rosé-Sekt und Himbeeren.

Zutaten:

  • 1 Flasche Hochriegl Rosé Sekt
  • Frische Himbeeren (TK geht auch)
  • Rosa Beeren (Kotányi)
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Sekt mit rosa Beeren.

Zubereitung:
Pro Glas 3 Himbeeren und 3-6 rosa Beeren bereit legen. Mit eisgekühltem Rosé-Sekt auffüllen – fertig. Prost!