Keine Pailletten? Keine Party!

Das Jahresende naht mit Riesenschritten und allenortens hört man jetzt wieder die gefürchtete Frage: „Und, was machst du zu Silvester?“ In den letzten Jahren haben wir es immer recht entspannt gehalten und zu einem Fest bei uns zuhause geladen. Dass sich heute oft bis kurz vor dem Fest kaum jemand verbindlich eine Zusage zu geben traut, ist wohl eine zeitgeistige Erscheinung. 😉 Heuer sind wir aber wieder einmal auswärts unterwegs und da stellt sich für mich jetzt natürlich die Frage: Was ziehe ich an? Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Peek & Cloppenburg.

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Männer-Spezial: Anzughemden für Anzughasser

Es gibt Männer, die tragen gerne Anzug und Krawatte. Und es gibt meinen Mann, der zwar gerne gut gekleidet ist, aber das „Eingeschnürtsein“ von Hemd und Krawatte partout nicht leiden kann und deshalb kaum Hemden trägt. Das finde ich sehr schade, denn eigentlich hatte ich ihn als smarten Anzugträger kennen- und liebengelernt! 😉 Dass er deshalb früher oder später von mir ein schickes Herrenhemd geschenkt bekommt, war also für niemanden wirklich überraschend.

[WERBUNG, da Markennennung.]

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Weihnachten vor der Tür: Gesunde Haferkekse

In den vergangenen Jahren habe ich euch ja schon einige meiner liebsten Keks-Rezepte vorgestellt: Von Vanillekipferln über Zimtsterne, Dotterbusserl und Lebkuchen bis hin zu Kokosbusserl war bisher sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Da liegt die Latte nun natürlich hoch, um euch weiterhin mit köstlichen Keksrezepten zur Weihnachtszeit zu versorgen. 🙂 Ein schmackhaftes Rezept, das ich ausprobiert habe, sind diese schwedischen Haferkekse mit Nüssen und Schokoglasur. 

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G’schmackige Resteverwertung: Chutney aus grünen Paradeisern

Der Sommer 2017 ist ja bereits seit einigen Wochen endgültig Geschichte und doch habe ich erst vor einigen Tagen die letzten Pflanzen auf der Dachterrasse eingewintert. Auch in diesem Jahr trug unsere „Tom-Tato“ (eine Veredelung einer Erdapfelplanze mit aufgepfropfter Paradeiserpflanze) wieder reichlich Früchte. 🙂 Doch leider wurden nicht alle Paradeiser vor dem ersten Frost rot und so sah ich mich – wie viele andere GartenbesitzerInnen auch – mit kiloweise unreifen Paradeisern konfrontiert. Auf der Suche nach einer Lösung für dieses Problem fand ich dieses schmackhafte Chutney-Rezept!

Das Chutney ist im Prinzip sehr einfach herzustellen, der aufwändigste Part ist da wohl das Putzen und kleinschneiden der Paradeiser. Das Chutney ist in sauberen Einmachgläsern und kühl und trocken gelagert ca. 1 Jahr haltbar und schmeckt am besten zu kurzgebratenem Fleisch, Ofengemüse, aber auch zu Käse.

Zutaten: 

  • 2300 g grüne Paradeiser
  • 1 großer Bund Frühlingszwiebel
  • 4 EL Salz
  • 1 kg Zucker
  • 200 g Datteln
  • 1 TL Ingwer
  • 300 ml Essig
  • 2 EL scharfer Senf
  • 2 kleine rote Pfefferonischoten
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Kurkuma
  • 2 EL gelbe Currypaste
  • 3 EL Maizena

Zubereitung: 

Die Paradeiser waschen und in kleine (etwa 1 cm groß) Würfel schneiden, ebenso mit den Frühlingszwiebeln verfahren. Beides gemeinsam mit dem Salz in eine große Schüssel füllen und mehrere Stunden (am besten über Nacht) zugedeckt stehen lassen.

Am nächsten Tag die Masse gut ausdrücken und in einen Kochtopf umfüllen. Die Datteln, Knoblauch sowie Pfefferoni kleinschneiden und zu den Paradeisern geben. Den Zucker sowie die übrigen trockenen Gewürze (also alles, bis auf die Currypaste) hinzufügen und mit dem Essig aufgießen. Auf niedriger Stufe im offenen Topf etwa 30-40 Minuten kochen lassen, dabei immer wieder zwischendurch umrühren. Gegen Ende der Kochzeit mit der Currypaste abschmecken – ich habe etwa 2 EL genommen, je nach Geschmack und gewünschtem Schärfegrad kann man aber auch variieren.

Abschließend noch etwas Wasser mit Maizena anrühren und zu dem Chutney geben, um eine sämige Konsistenz zu erhalten. Anschließend die noch heiße Masse sofort in saubere, ausgespülte Gläser füllen und verschließen. Die Gläser für etwa 5 Minuten auf den Kopf stellen, damit alles luftdicht verschlossen ist. An einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren und zur nächsten Grillfeier oder einfach zum nächsten Abendessen etwas Chutney genießen! 🙂

Wandern im Herbst – Impressionen

Wenn im Herbst die Tage kürzer werden, kann man entweder zuhause bleiben und es sich ganz „Hygge„-lig machen oder ein letztes Mal vor den Wintermonaten die Natur genießen. Ganz ohne die sommerlichen Schönwetterwanderer strahlen die Berge und Wälder eine ganz eigene Anziehungskraft aus. 

Diesen Beitrag habe ich – Prokrastination sei Dank – eigentlich bereits letztes Jahr vorbereitet. Der Ausflug führte uns Ende Oktober 2016 auf die Leobener Hütte – eine bewirtschaftete Almhütte unweit der Gemeinde Vordernberg. Dort habe ich nicht nur einen warmen Tee, sondern auch ein sehr g’schmackiges Linsengericht verspeist, das mich darauf brachte, selbst einmal Linsen mit Speck zu kochen! 🙂 Im Anschluss an die Wanderung ließ sich dann doch noch die Sonne blicken und wir statteten auch der alten Bergwerksstadt Vordernberg eine Stippvisite ab. Das stillgelegte Radwerk, die verschlafenen Gassen und natürlich die imposante Dampflokomotive mitten in der Ortschaft, die übrigens eine waschechte Wienerin ist 😉 rechtfertigen durchaus einen kurzen Zwischenstopp.

Und auch, wenn uns bereits am folgenden Tag nach der Wanderung ein heftiger Wintereinbruch mit Schnee und eisigem Wind unserem Vorhaben, noch einmal rauszugehen, ein jähes Ende gesetzt hat, so hat mir das vergangene Jahr eins gezeigt: Solange man gesund ist, sollte man jede Gelegenheit zum wandern und spazieren gehen nutzen.

Meine Impressionen vom Wandertag auf die Leobener entstanden deshalb auch nicht an einem sonnigen und warmen Herbsttag, sondern an einem schlichtweg bedeckten, spätherbstlichen Tag mit kühlem Wind, dem man den nahenden Winter schon anmerkt. Mitunter kommt dann doch noch die Sonne raus – und das hätte man in den eigenen vier Wänden gar nicht mitbekommen! 😉 Die meisten dieser Bilder wurden übrigens mit einer Olympus Pen gemacht, die Kamera hatte ich mir zum testen (Danke an dieser Stelle an Opernfoto Graz für die freundliche, kostenlose Leihgabe) ausgeliehen.

Outfit-Inspiration: Glencheck, Rot & ganz viel Herbst!

Auch wenn der Herbst bislang einige sehr schöne und sonnige Tage zu bieten hatte, so muss man sich beim Blick auf den Kalender eines eingestehen: Der Winter kommt. Und damit man möglichst stylisch durch den Herbst kommen will, kommt man an diesen Trends nicht vorbei: Glencheck-Karos und ganz viel Farbe (vornehmlich in Rot oder Dunkelblau).

Schon in den vergangenen Jahren hat meine Vorliebe für kräftige Farben meine Herbsttage versüßt – an meinen roten Mantel von Esprit können sich treue LeserInnen dieses Blogs vielleicht noch erinnern (ich trug ihn nämlich vor drei Jahren im Rahmen eines Fotoshootings zum Thema „Hut tut gut“).

Der rote Woll-Mantel ist von Esprit.

Nun, den Mantel trage ich immer noch sehr gerne, aber manchmal stört es mich, dass ich ihn wegen der großen Krempe (die zum Schalkragen umgeschlagen wird) im Prinzip nicht offen tragen kann – ein großes Manko an Herbsttagen, an denen sich überraschend doch noch die Sonne zeigt. In diesem Winter möchte ich mir einen neuen Wintermantel zulegen und war deshalb in den letzten Tagen schon in einigen Geschäften in der Wiener Innenstadt unterwegs. Das Ergebnis: Ich bin unzählige Meter gelaufen, war in zig Geschäften und habe immer noch keine neue Winterjacke! 😀

Aber: Ich habe jede Menge Inspiration aus den Läden und von der Straße mitgenommen und weiß daher jetzt drei Dinge:

  1. Eine neue Farbe muss her: Einen roten Mantel habe ich ja schon, deshalb soll es dieses Mal ein dunkelblaues Modell werden.
  2. Auf die Länge kommt’s an: Ich bin eher klein und trage auch praktisch nie hohe Schuhe – ein langer Mantel würde das noch betonen. Zu kurz darf’s aber auch nicht sein. Also die goldene Mitte.
  3. Funktion meets Design: Funktionalität Ja, sehr gerne! Ein Outdoor-Parka, mit dem ich auch am Großglockner gut angezogen wäre? Nein danke, eher nichts für mich. Die Lösung:  Ein Zwei-in-Eins-Modell!

Die Glencheck-Karohose habe ich schon im Schrank, diese kombiniere ich an kalten Tagen mit einem roten Rollkragenpullover, schwarzen Chelsea-Boots, brauner Handtasche und einem senffarbenem Schal zum dunkelblauen Wintermantel. Immer mit am Handgelenk dabei: Meine Junghans Max Bill Automatikuhr. 🙂

In den dunkelblauen Mantel von Esprit habe ich mich auf den ersten Blick verliebt – nicht nur, weil er einfach schön anzuschauen ist, sondern auch wegen der praktischen Kombination aus warmem Wollmantel und ausknöpfbarer Steppjacke. Das Beste aus praktischer und modischer Welt, sozusagen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werdet ihr mich also bald in dem guten Stück durch den Winter flanieren sehen! 😉

Eine Hose im Glencheck-Karo befindet sich bereits seit ein paar Wochen in meinem Kleiderschrank (eine ähnliche gibt’s hier), ein roter Rollkragenpullover sowie klassische Chelsea-Boots dazu – und voilá, fertig ist der Look für kalte Tage! Unaufgeregte Accessoires wie eine cognacfarbene Handtasche und eine klassische Armbanduhr runden das Outfit ab und eignen sich perfekt für einen Tag im Büro oder einen langen Herbstspaziergang! Wie gefällt euch mein Outfit?

Dreaming of Barcelona: Von der City an den Strand

Angesichts des durchwachsenen Frühsommerwetters bin ich sicher nicht alleine: ich träume von Sonne, Strand und Mee(h)r und plane den Sommerurlaub… Wo es hingeht, wird in den nächsten Tagen entschieden. Eines der schönsten Reiseziele der letzten Jahre war für mich der City-Trip nach Barcelona. Diese Stadt hat einfach alles, wovon man träumen kann: Reiche Kulturgeschichte, leckeres Essen (Tapas!), Shoppingmöglichkeiten bis zum Umfallen und einen Strand, der sogar mit der U-Bahn erreichbar ist. Ich denke, es ist Zeit, dorthin zurückzukehren…

Lange, bevor ich diesen Blog gegründet habe, habe ich die schöne Stadt an der katalonischen Küste besucht – das war 2012. Und jetzt, beim Anschauen der Urlaubsfotos von damals, wird mir bewusst, dass ich gerne noch einmal dorthin reisen möchte. Damals habe ich mir neben dem Parc Güell, der Sagrada Familia und dem Picasso Museum (alle Reisetipps findet ihr auf der offiziellen Tourismusseite von Barcelona) auch den Stadtstrand angesehen, der sogar mit der U-Bahn erreichbar ist.

Outfit für City & Strand gesucht!

Meine Garderobe war damals allerdings nicht ganz praktisch gewählt – die Challenge, ein Outfit für City UND Strand zusammenzustellen, fiel mir im Nachhinein nicht ganz leicht. Der trägerlose Bikini rutschte, das (ebenfalls trägerlose) Kleid zwickte und in die Handtasche passte nicht annähernd all der Kram, der für einen entspannten Strandtag notwendig ist.

2012 am Strand von Barcelona.

Für meine nächste Reise nach Barcelona habe ich mir deshalb ein Traum-Outfit zusammengestellt, das ich bei einem künftigen Trip gerne mitnehmen würde. Ein weißer Badeanzug, darüber ein leichtes Hemdblusenkleid, ein Hut zum Schutz vor der spanischen Sommersonne und der Kleinkram (wie Sonnencreme) wird in einem praktischen Rucksack verstaut. Wie gefällt euch mein Wunsch-Outfit? Und habt ihr noch ein paar Geheimtipps für meinen nächsten Barcelona-Trip für mich? 😉