Endlich wieder ein Rezept: Saftiger Marillenblechkuchen

Noch ist es Hochsommer – und damit nicht nur Urlaubszeit, sondern auch die Zeit von Marillen, Zwetschken und mannigfaltigen Beeren! 🙂 Und wie immer um diese Jahreszeit, backe ich mir gerne aus frischen Früchten – in diesem Fall Marillen – einen schnellen Blechkuchen. In heutigen Fall habe ich ein Rezept mit Qimiq und Sahnesteif ausprobiert (zwei Produkte, die ich zufällig noch im Schrank stehen hatte), und weil das Ergebnis sehr saftig und fruchtig geschmeckt hat, möchte ich es euch vorstellen!

Ab und an überkommt mich die Lust auf etwas Süßes – und dann muss es jedenfalls etwas Selbstgebackenes sein. Deshalb möchte ich heute meine Blogpause beenden und darf euch ein schnelles und einfaches Rezept für einen saftigen Blechkuchen vorstellen.

Zutaten (für 1 Backblech):

  • 500 g Marillen
  • 250 g Zucker
  • 1 Pckg. Qimiq Saucenbasis
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1/2 Pckg. Backpulver
  • 250 g Mehl
  • 250 g geschmolzene Butter
  • 5 Eier
  • 1 Pckg. Sahnesteif

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C vorheizen und die Marillen waschen, halbieren und entsteinen.

In einer großen Schüssel den Zucker, Vanillezucker, Qimiq und Eier schaumig rühren. Die Butter dazugeben und das Mehl sowie das Backpulver unterheben. Anschließend die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech heben und gleichmäßig verstreichen. Die Marillenhälften mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig legen. Damit die Marillen den Saft während des Backens nicht an den Teig abgeben, das Sahnesteif über die Früche verstreuen (das hilft wirklich – einfach mal ausprobieren, falls ihr sowieso ein Päckchen zuhause herumliegen habt).

Bei 180°C im Backofen auf zweiter Stufe etwa 30 Minuten backen lassen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren – Mahlzeit! 🙂

Lasst euch die sommerlich-süße Köstlichkeit nicht entgehen – der Kuchenteig funktioniert auch fabelhaft mit Zwetschken oder anderen Steinfrüchten – aber die Kirschen passen natürlich besser in einen saftigen, lauwarmen Clafoutis – hier geht’s zum Rezept! 😉

Dreaming of Barcelona: Von der City an den Strand

Angesichts des durchwachsenen Frühsommerwetters bin ich sicher nicht alleine: ich träume von Sonne, Strand und Mee(h)r und plane den Sommerurlaub… Wo es hingeht, wird in den nächsten Tagen entschieden. Eines der schönsten Reiseziele der letzten Jahre war für mich der City-Trip nach Barcelona. Diese Stadt hat einfach alles, wovon man träumen kann: Reiche Kulturgeschichte, leckeres Essen (Tapas!), Shoppingmöglichkeiten bis zum Umfallen und einen Strand, der sogar mit der U-Bahn erreichbar ist. Ich denke, es ist Zeit, dorthin zurückzukehren…

Lange, bevor ich diesen Blog gegründet habe, habe ich die schöne Stadt an der katalonischen Küste besucht – das war 2012. Und jetzt, beim Anschauen der Urlaubsfotos von damals, wird mir bewusst, dass ich gerne noch einmal dorthin reisen möchte. Damals habe ich mir neben dem Parc Güell, der Sagrada Familia und dem Picasso Museum (alle Reisetipps findet ihr auf der offiziellen Tourismusseite von Barcelona) auch den Stadtstrand angesehen, der sogar mit der U-Bahn erreichbar ist.

Outfit für City & Strand gesucht!

Meine Garderobe war damals allerdings nicht ganz praktisch gewählt – die Challenge, ein Outfit für City UND Strand zusammenzustellen, fiel mir im Nachhinein nicht ganz leicht. Der trägerlose Bikini rutschte, das (ebenfalls trägerlose) Kleid zwickte und in die Handtasche passte nicht annähernd all der Kram, der für einen entspannten Strandtag notwendig ist.

2012 am Strand von Barcelona.

Für meine nächste Reise nach Barcelona habe ich mir deshalb ein Traum-Outfit zusammengestellt, das ich bei einem künftigen Trip gerne mitnehmen würde. Ein weißer Badeanzug, darüber ein leichtes Hemdblusenkleid, ein Hut zum Schutz vor der spanischen Sommersonne und der Kleinkram (wie Sonnencreme) wird in einem praktischen Rucksack verstaut. Wie gefällt euch mein Wunsch-Outfit? Und habt ihr noch ein paar Geheimtipps für meinen nächsten Barcelona-Trip für mich? 😉

Von der City an den Strand

Originell und lecker: Gefüllte Erdäpfelrolle

Heute stelle ich euch ein Rezept vor, das ich bereits vergangenes Jahr in einer Kochgruppe gefunden und seither mehrmals zubereitet habe: Eine mit Schinken und Käse gefüllte Erdäpfelrolle. Sozusagen also eine pikante Roulade. 😉 Das Ganze ist recht schnell zubereitet, wenn man einmal den Bogen raus hat – und damit auch nichts schief geht, gibt’s dazu eine Step-by-step-Anleitung von mir.

Zutaten:

  • 500 g Erdäpfel
  • 2 Eier
  • 1 große Zwiebel
  • 100 g geriebener Käse
  • 5-6 Scheiben Käse (Gouda, Emmentaler oder Gruyère)
  • 5-6 Scheiben Beinschinken
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung: 

Zunächst die rohen Erdäpfel schälen und mit einer Reibe in grobe Stücke reiben und in eine Schüssel füllen. Die Zwiebel ebenfalls schälen, in kleine Würfel hacken und zu den Erdäpfeln in die Schüssel geben. Nun den geriebenen Käse untermengen und mit den zwei Eiern zu einem Erdäpfelteig vermengen. Salzen und pfeffern. Die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gleichmäßig (ca. 1 cm dick) verteilen und im vorgeheizten Backrohr bei ca. 180°C etwa 25 Minuten lang backen lassen.

Schritt 1: Die etwa 1 cm dicke Erdäpfelmasse im Backrohr etwa 25 Minuten goldbraun backen lassen.

Anschließend das Blech aus dem Ofen nehmen, das Backpapier unter Zuhilfenahme eines nassen Fetzens (mit dem das Papier bestrichen wird) vom Erdäpfelkuchen ablösen und das Ganze ca. 5 Minuten auf einem neuen Backpapier auskühlen lassen.

Schritt 2: Den Erdäpfelkuchen auf ein neues Backpapier stürzen. Mithilfe eines nassen Fetzens (mit dem über das noch heiße Backpapier gestrichen wird) lässt sich nun das Backpapier ganz einfach abziehen.

Den Erdäpfelkuchen nun mit Schinken und Käse belegen und anschließend unter Zuhilfenahme des Backpapiers zu einer Rolle formen. Dabei ist es wichtig, dass der Kuchen vorher nicht zu sehr ausgekühlt ist, denn ansonsten entstehen Risse. Das ist zwar nicht weiter schlimm, sieht aber dann am Teller nicht so hübsch aus.

Schritt 3: Den Erdäpfelkuchen mit Schinken und Käse belegen.

Schritt 4: Mithilfe des Backpapiers den Kuchen zu einer Rolle formen. Dabei darauf achten, dass möglichst keine Risse entstehen.

Schritt 5: Die Rolle erneut ins Backrohr geben und ca. 10 Minuten lang nachbacken, bis der Käse geschmolzen ist.

Nun die Rolle inklusive Backpapier zurück aufs Backblech heben und die Roulade nochmals bei etwa 180°C ca. 10 Minuten lang backen lassen. Sobald der Käse geschmolzen ist, kann die Roulade aus dem Rohr genommen, in Scheiben geschnitten und serviert werden. Dazu passt am besten grüner Salat. Mahlzeit! 🙂

 

Glamour zum Muttertag: Wer sagt, dass es immer Blumen sein müssen?!

Nächsten Sonntag ist es wieder soweit – der Muttertag steht ins Haus. In ganz Österreich werden dann wieder allerhand Blumensträuße, Schokolade und selbst Gebasteltes verschenkt. Doch wer sagt eigentlich, dass es immer nur langweilige Blumen sein müssen? In meiner Geschenke-Liste gibt’s deshalb ausnahmslos Dinge, die weder essbar sind noch in eine Vase gehören. Dafür aber jede Menge Glamour versprühen – und seien wir ehrlich: Den kann jede Frau gebrauchen! 😉 

Geschenkideen für den Muttertag
Ja, ich stehe auf Gold – und auf Weiß. Entsprechend beschränkt sich meine Wishlist auch auf diese beiden Farben. 😉 Schmuckbaum und Dekoobjekte (Ananas und Kaktus in zwei Größen) gibt’s bei Nanu Nana bzw. Depot. Die süße Tasse aus weißem Porzellan mit Herzen aus echtem Gold sowie die auffällige Kette aus Silber mit Zirkonia findet ihr aktuell bei Tchibo – alle Links findet ihr beim Klick aufs Bild.
Was schenkt ihr euren Mamas zum Muttertag?

Frisch & würzig: Selbstgemachtes Bärlauch-Pesto

Mit dem März kommt auch der Frühling zurück ins Land. In einigen Gegenden rund um die Donauauen werden in den kommenden Wochen wieder ganze Bärlauchfelder stehen. Der Verwandte von Knoblauch und Zwiebel schmeckt herrlich würzig und macht sich nicht nur in Spätzle toll. Um den kurzzeitigen Genuss länger haltbar zu machen, empfehle ich die Herstellung eines Bärlauch-Pestos.

Wer den Bärlauch einmal für sich entdeckt hat, freut sich wie ich jedes Jahr wieder auf die Ernte im Wald und in den Donauauen. Damit der Geschmack länger verfügbar ist, habe ich dieses Bärlauchpesto-Rezept für mich entdeckt – es schmeckt pur hervorragend auf Nudeln (aber auch nur auf einem Brot). Es eignet sich auch zum Würzen von Tiefkühlgemüse. Dazu einfach TK-Gemüse nach Wahl (z.B. Erbsen, Karotten, Karfiol und Mais) in der heißen Pfanne auftauen und anrösten, 2 TL Pesto dazu und mit Créme fraîche verfeinern. Auf kleiner Flamme kurz erhitzen und fertig ist das würzige Rahmgemüse mit Bärlauch-Aroma! 🙂

Zutaten:

  • 250 g Bärlauch
  • 30 g Pinienkerne
  • 1 TL Salz
  • 150 ml gutes Olivenöl
  • 50 g Parmesan (gerieben)
  • Eventuell 2-5 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Zunächst in einer Pfanne ohne Öl die Pinienkerne anrösten, darauf achten, dass nichts anbrennt. Den Bärlauch waschen und gut abtrocknen, eventuell schon mit einem Messer in kleinere Stücke hacken. Nun in einem Mörser die Pinienkerne zerkleinern – wer es gerne besonders „knofelig“ mag, kann hierzu auch geschälte und klein gehackte Knoblauchzehen hinzugeben. Die Masse, den Bärlauch und Salz in ein hohes Gefäß füllen und mit dem Stabmixer (oder in einer Küchenmaschine) zerkleinern. Nach und nach das Olivenöl zugießen, bis eine feine, cremige Masse entsteht.

Das Pesto in heiß ausgewaschene, saubere Gläschen füllen und am besten im Kühlschrank lagern.

Gut zum einfrieren: Serviettenknödel als Beilage

Wer einen hungrigen Mann zuhause hat, kennt das: Am liebsten soll jeden Tag Fleisch auf den Tisch und dazu eine reichhaltige, herzhafte Beilage. Weil aber Ofengemüse nun nicht immer verfügbar ist, bereite ich gerne Serviettenknödel als Beilage vor. Der Vorteil: Die Masse lässt sich, einmal vorbereitet, hervorragend portionieren und zum jederzeitigen Gebrauch einfrieren und eignen sich als wunderbare Beilage, etwa zu Linsen mit Speck. Mit verquirltem Ei abgebraten und mit Salat dazu sind die selbstgemachten Serviettenknödel aus dem Tiefkühlfach aber auch solo eine gute Mahlzeit. 

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Zutaten:

  • 500 g Knödelbrot
  • 4 Eier
  • 100 g Butter
  • 500 ml Milch
  • 1 Packung Topfen
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Bund Petersilie (fein gehackt)
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • evt. etwas Mehl zum binden
  • Alufolie zum portionieren

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Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Butter in einer Pfanne schmelzen und darin die Zwiebel glasig andünsten lassen. Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Die Milch mit den ganzen Eiern versprudeln und die fein gehackten Kräuter dazu geben. Das Knödelbrot in eine große Schüssel geben und mit der Ei-Milch-Mischung sowie den Zwiebeln übergießen. Den Topfen mit einer Gabel zerkleinern und gemeinsam mit Salz, Pfeffer sowie einer Prise Muskatnuss zu den Semmelwürfeln geben. Anschließend alles mit den Händen unterheben und vorsichtig vermengen, dabei allerdings nicht zuviel Druck ausüben – es soll ja kein Teig werden, sondern eine schöne, griffige Masse.

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Die Masse nun etwa 20 Minuten lang bei Zimmertemperatur quellen lassen. Anschließend die Alufolie vorbereiten, mit feuchten Händen eine mittelgroße Portion Knödelmasse auf der Folie verteilen, zu einer etwa 20 cm langen Rolle formen und sorgfältig mit der Alufolie einschlagen. Die Enden werden einfach vorsichtig zusammengedreht, sodass kein Kochwasser eindringen kann. Tipp: Bei der Länge des Knödels orientiert ihr euch am besten am Durchmesser jenes Kochtopfs, in dem ihr später die Knödel kochen wollt – idealerweise passt der Knödel nämlich quer gut hinein und hat auch noch ein bisschen Spielraum.

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So sehen die fertigen Serviettenknödel kurz vor dem Einfrieren aus – eine Rolle reicht dabei als Beilage für etwa 2-3 Personen.

Die Knödel sind nun bereit zum einfrieren – sie halten sich gut gekühlt ca. 6 Monate. Zur Zubereitung lässt man die Rolle noch tiefgefroren einfach in einen großen Topf mit reichlich siedendem Wasser gleiten. In schwach wallendem Wasser werden die Knödel nun ca. 30 Minuten gegart. Nach dem Ende der Garzeit mit einer Zange herausheben und an einem warmen Ort rasten lassen. Erst dann die Folie vorsichtig abziehen, den Knödel in fingerdicke Scheiben schneiden und servieren. Mahlzeit! 🙂

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Sonnige Wärme im Winter: Geröstete Paradeisersuppe mit Chorizo

Im Winter kann man eigentlich nie genug Suppenrezepte parat haben. Mein Rezept für geröstete Tomatensuppe schmeckt sommers wie winters, denn durch den Röstvorgang mit Zwiebeln, Kräutern und Olivenöl mutieren auch fade Glashausparadeiser zu wahren Geschmacksbomben!  

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