Schnittentorte mag man eben

Der Countdown auf Weihnachten läuft – doch bevor ich mich mit Eifer auf die Weihnachtsbäckerei stürze, habe ich noch ein süßes Rezept für eine Torte vorbereitet, das ich mir unlängst ausgedacht habe. Als Basis dient das Rezept für den Keksrestekuchen, doch bei dieser Variante habe ich mit Mannerschnitten gearbeitet, die der Torte einen wunderbaren Nougatgeschmack verleihen. Gehackte Mandeln sorgen für knackigen Biss und der Guss aus Schokopudding hält die Torte saftig. (Beitrag enthält unbezahlte Werbung durch Markennennung & Verlinkung)

Ab und zu kommt es vor, dass ich mir während einer Heißhungerattacke einen Vorrat an Süßigkeiten kaufe und diesen dann aus unerfindlichen Gründen in der hintersten Ecke des Schranks „vergesse“. Zum Glück durchforste ich aber regelmäßig unsere Vorratschränke – und so kam es, dass ich unlängst bei der Inventur meiner Backzutaten (das vorweihnachtliche Backen beginnt ja schon in Kürze!) auf einen gefühlten Jahresvorrat an Mannerschnitten gestoßen bin. Ich liebe die Waffeln mit der Nuss-Kakaomasse, doch sie einfach so zu essen, war mir nicht genug. Kurzerhand habe ich deshalb beschlossen, ein neues Rezept auszuprobieren – und das Ergebnis kann sich sehen lassen! 🙂 Also, wenn ihr auf der Suche nach einer leckeren Verwertungsidee für jede Menge Schnitten des rosaroten Süßigkeitenproduzenten aus dem 17. Wiener Gemeindebezirk seid – ihr werdet es nicht bereuen (außer, wenn ihr gerade auf Diät seid)! 😉

Zutaten:

  • 400 g Mannerschnitten
  • 100 g Mandeln (gehackt)
  • 375 ml Milch
  • 125 ml Manner Neapolitaner Likör (alternativ geht auch Rum)
  • 5 Eier
  • 100 g Butter
  • 100 g Mehl
  • 100 g Zucker

Für den Puddingguss:

Zur Dekoration:

  • 2 Packungen Giotto (z.B. Cookies & Cream)

Zubereitung:

Die Schnitten in der Küchenmaschine zerkleinern und gemeinsam mit den Mandeln in eine Schüssel geben. Die Butter verflüssigen und unterheben. Anschließend die Milch erhitzen und zusammen mit dem Likör zur Masse geben und verrühren. Alles zusammen nun ca. 20 Minuten ziehen lassen.

Anschließend die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker) sowie die Eier hinzugeben und sorgfältig verrühren.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine Spring-Tortenform (ca. 28 cm Durchmesser) ausfetten, die Masse hineinfüllen und ca. 40 Minuten backen (Stäbchenprobe nach ca. 35 Minuten). Die gebackene Torte vorsichtig aus der Form nehmen, mit einem Messer (oder Tortenschneider) halbieren und beide Hälften gründlich auskühlen lassen.

Für den Puddingguss 2 Packungen kaltes (!) Qimiq Whip mit dem Mixer aufschlagen, ein Drittel als Füllung zwischen den beiden Tortenböden verteilen, den Rest als Glasur über die Torte verteilen. Zur Dekoration habe ich die knusprigen Waffelkugeln von Giotto auf der Torte verteilt. Anschließend mind. 4 Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank kalt stellen. Die Torte hält sich bei kühler Lagerung etwa 1 Woche.

Wer kennt sie nicht, die Waffeln mit Nussfüllung aus dem 17. Wiener Gemeindebezirk? Die Schnitten geben der Torte ein schönes Nougataroma, unterstrichen wird dies durch den Einsatz des Neapolitaner-Likörs (leider nicht ganzjährig erhältlich).

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2 Gedanken zu „Schnittentorte mag man eben

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