Raffinierter Partysnack: Dattel-Speck-Cakepops

Ob Neujahrsempfang, Faschingsparty oder Geburtstagsfest: Zwischendurch braucht man als Gastgeberin schnelle und dennoch raffinierte Rezepte, die man seinen Gästen auf einer Party servieren kann. Idealerweise sollte es dann auch noch gut vorzubereiten sein, damit man nicht bis kurz vor dem Eintreffen der Gäste in der Küche werkeln muss. Die Dattel-Speck-Cakepops, die ich euch heute vorstelle, bestehen aus nur 3 Zutaten, schmecken köstlich und lassen sich wunderbar vorbereiten!

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Klassiker der Österreich-Küche: Linsen mit Speck

Im Herbst beim Bergsteigen auf einer Hütte in den steirischen Alpen wiederentdeckt, im Winter auf dem Teller in Wien. Linsen mit Speck sind ein klassisches Gericht der österreichischen Küche, und doch war dieses Rezept für mich eine Premiere – denn selbst gekocht habe ich diese erstmals nach einem Ausflug in die Berge.

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Wer in seiner Freizeit gerne Berge erklimmt, weiß, wie gut das das einfache Essen auf der Berghütte schmeckt. Das liegt nicht nur an der Höhenluft und den Anstrengungen des Aufstiegs, sondern auch daran, dass aus wenigen Zutaten ein herzhaftes Essen zubereitet wird, das durch Einfachheit besticht. Eines dieser Gerichte sind eindeutig Linsen mit Speck. Ein erprobtes Rezept möchte ich euch heute vorstellen:

Zutaten (für ca. 6 Personen):

  • 500 g grüne oder rote Linsen (getrocknet, nicht aus der Dose)
  • 1 Liter Rindssuppe
  • 300 g Speckwürfel
  • 1 große Zwiebel (gehackt)
  • 5 kleine, saure Gurken (z.B. Cornichons)
  • 5 Stück Sardellenfilets
  • 5-8 Stück kleine Kapernbeeren
  • 1-2 EL Senf
  • 1 EL Petersilie (fein gehackt)
  • 1 EL Mehl (glatt)
  • 2 Stück Lorbeerblätter
  • 4-5 Wacholderbeeren
  • 1-2 Knoblauchzehen (gehackt)
  • Thymian
  • Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Becher Créme fraîche
  • 2 EL Butter zum anschwitzen

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Zubereitung:

Die Linsen etwa 3-4 Stunden vor der Zubereitung in lauwarmen Wasser einweichen und quellen lassen – das Rezept funktioniert am besten mit getrockneten Linsen, denn mit den Exemplaren aus der Dose wird das Ganze leider eher zu einem Brei statt zu einem herzhaften Gericht mit Biss.

Linsen abgießen und beiseite stellen. In einem großen Topf die Butter schmelzen lassen und darin die Zwiebel sowie den Speck anrösten – anschließend mit dem Mehl abstauben. Die Linsen hinzufügen und mit der heißen Rindssuppe aufgießen. Wacholderbeeren, Thymian, Salz, Pfeffer und Lorbeerblätter hinzufügen und ca. 30 Minuten auf niedriger Flamme köcheln lassen. Nach dieser Zeit sollten die Linsen weichgekocht und die Suppe verdunstet sein. Im Bedarfsfall noch etwas Rindssuppe hinzufügen und weiterköcheln lassen, bis die Linsen weich sind und eine sämige Soße entsteht.

In der Zwischenzeit die Gurkerl, Sardellen und die Kapernbeeren klein hacken und gemeinsam mit dem Senf und der Petersilie zu einer pikanten Würzmischung vermengen.

Die Wacholderbeeren und die Lorbeerblätter aus dem Linsentopf entfernen und die Würzmischung hinzufügen. Mit einem kräftigen Schuss Weißweinessig und Créme fraîche abschmecken und gut verrühren. Zu dem Gericht schmecken am besten selbstgemachte Semmelknödel – oder einfach auch nur eine Scheibe Brot. Mahlzeit! 🙂

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Vielleicht kein Augenschmaus auf dem Teller, aber dafür umso mehr auf der Zunge: Herzhafte Linsen mit Speck und selbstgemachten Semmelknödeln.

Brunchen wie ein König: Eier-Tartelettes im Speckmantel

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht – aber meinen Freund kann ich mit einem gesundem Frühstück (Birchermüsli, Chiasamen-Pudding oä) nicht hinterm Ofen hervor locken. Vielmehr bevorzugt er (wie gefühlte 99% aller Männer) am Morgen Deftiges, wie Eier und Speck. Weil ein Spiegelei mit Speckstreifen nun an sich aber gar nichts Besonderes ist, zeige ich euch heute mein Rezept für köstliche Eier-Tartelettes im Speckmantel! 

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Dieses Rezept habe ich von meiner Mama (Dankeschön an dieser Stelle!), und seit wir es zu Ostern probiert haben, gibt es bei uns jeden Sonntag zum Brunch das Gleiche: die leckeren Eier-Tartelettes im Speckmantel an einem schönen, herzhaften Vogerlsalat. Das Schöne an ihnen ist, dass sie im Nullkommanichts zuzubereiten sind, und sich nicht nur zum Frühstück, sondern auch als Vorspeise gut eignen.

Zutaten (pro Person):

  • 1-2 Scheiben Schinkenspeck (am besten schmeckt Prosciutto – nicht zu dünn geschnitten!)
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Handvoll Vogerlsalat
  • Kürbiskernöl
  • Weißer Balsamico-Essig
  • Frühstücksbrötchen

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Zubereitung: 

Ein Blatt Backpapier in mehrere Quadrate schneiden (pro Person wird ein Quadrat benötigt), dieses unter fließendem Wasser zerknüllen und in eine Muffin-Backform einfügen. Den Schinkenspeck (je nach Scheibengröße) zuschneiden und jeweils zwei Scheiben kreuzförmig in die Muffin-Mulden legen, sodass eine mit Speck ausgeformte „Schüssel“ entsteht. Das Ei hineinschlagen und mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Bei ca. 200° C (Umluft) ca. 18-20 Minuten im Ofen backen (das Eigelb sollte innen noch flüssig sein).

In der Zwischenzeit den Vogerlsalat waschen, schleudern und mit einer Marinade aus Salz, Pfeffer, weißem Balsamico und Kürbiskernöl würzen. Die fertig gebackenen Eier-Tartelettes aus dem Ofen nehmen und gemeinsam mit dem Vogerlsalat und Frühstücksbrötchen servieren. Mahlzeit! 🙂

Die fertigen Eier-Tartelettes im Speckmantel an einem herrlich kernigen Vogerlsalat.

Die fertigen Eier-Tartelettes im Speckmantel an einem herrlich kernigen Vogerlsalat.

 

 

Ein Kürbis, drei Gänge: Kürbis im Schinken-Mantel auf Vogerlsalat mit Kürbiskernöl-Croutons

Und weiter geht’s mit „Ein Kürbis, drei Gänge“! 🙂 Heute zeige ich euch ein Rezept für eine herzhafte und dennoch leichte Hauptspeise: Hokkaido-Kürbis im Speckmantel auf Vogerlsalat mit Kürbiskernöl-Croutons. Klingt doch fabelhaft, oder? 😉 Die Inspiration für dieses Rezept hab ich übrigens hier gefunden.

 

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 1 mittelgroßer Hokkaido Kürbis
  • 200 g Serrano-Schinken (oder Speckscheiben)
  • 200 g Vogerlsalat (Feldsalat)
  • 1 mittelgroßer, säuerlicher Apfel
  • 150 g Chavroux Ziegenkäse
  • 4 Scheiben Schwarzbrot
  • Kernöl
  • Roter Balsamico-Essig
  • Salz, Pfeffer

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Zubereitung: 

Die Brotscheiben in kleine Würfel schneiden und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech mit etwas Kürbiskernöl marinieren. Die Croûtons auf der mittleren Backofenschiene bei maximal 110°C Grad (keinesfalls heißer – durch die Hitze wird das Kernöl bitter) ca. 10-15 Minuten backen – bis sie knusprig sind.

In der Zwischenzeit den Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren und mit einem Löffel von den Kernen sowie vom Strunk befreien. Mit einem Messer etwa gleich große, etwa 1,5 cm dicke Scheiben abschneiden. Die Kürbisscheiben mit jeweils ein bis zwei Schinkenscheiben umwickeln und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Der Schinken-Kürbis muss nun für ca. 10-15 Minuten bei 180°C in den Backofen.

Die Kürbisspalten mit Serranoschinken (oder Schinkenspeck) umwickeln und ca. 10-15 Minuten im Backofen backen.

Die Kürbisspalten mit Serranoschinken (oder Schinkenspeck) umwickeln und ca. 10-15 Minuten im Backofen backen.

Den Vogerlsalat waschen und abtropfen lassen. Den Apfel in kleine Stücke schneiden. Für das Dressing in einem kleinen Gläschen 3 Teile Kürbiskernöl und 1 Teil Balsamicoessig mit Salz und Pfeffer vermischen. Den Salat und die Äpfel auf Tellern anrichten, mit dem Dressing übergießen und auf jedem Teller 4-5 Speck-Kürbisstücke platzieren.

Mit einem Teelöffel kleine Nockerl aus dem Ziegenfrischkäse ausstechen und neben den Kürbisstücken platzieren. Zu guter Letzt die Kürbiskerncroûtons über den Hauptgang streuen und servieren!

Das fertige Hauptgericht: Spalten vom Hokkaido-Kürbis im knusprigen Serranoschinken auf fruchtig-frischem Vogerlsalat mit Äpfeln, Ziegenfrischkäse und Kernölcroûtons.

Das fertige Hauptgericht: Spalten vom Hokkaido-Kürbis im knusprigen Serranoschinken auf fruchtig-frischem Vogerlsalat mit Äpfeln, Ziegenfrischkäse und knusprigen Kernölcroûtons.