Süße Versuchung: Marzipan-Cupcakes mit Schoko-Topping und Mandelkrokant

Ich gebe zu: Manche Rezepte probiere ich alleine deshalb aus, weil ich im Küchenregal eine bestimmte Zutat gefunden habe, die verarbeitet werden muss, ehe sie schlecht wird. So erging es mir unlängst, als ich beim wegräumen der Weihnachtsbackzutaten über eine Packung vergessenes Marzipan gestolpert bin. In der Vorweihnachtszeit hätte ich das Marzipan für die Herstellung von Zimtsternen benötigt, aber wer will so kurz vor dem Frühling schon noch Weihnachtsgebäck essen? Auf der Suche nach einer Verwertungsidee bin ich über dieses Rezept gestolpert, das ich nun mit euch teilen möchte. ((Beitrag enthält unbezahlte Werbung durch Verlinkung))

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Bussi, Bussi! Kokosbusserl!

So kurz vor Weihnachten läuft in vielen Küchen die Keksproduktion auf Hochtouren – ein Klassiker auf den Kekstellern Österreichs sind die Kokosbusserl, die ich euch heute präsentiere! Das Originalrezept dazu stammt aus dem berühmten Wiener Kochbuch „Die gute Küche“ von Plachutta. Weil ich es allerdings nicht ganz so süß mag, verwende ich für meine Busserl weniger Zucker als im Original angegeben – das mache ich übrigens bei ziemlich allen meinen Gebäckskreationen so! 🙂 Ich hoffe, sie munden euch!

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Auch ich habe mich vom vorweihnachtlichen Backfieber anstecken lassen und in diesem Jahr erstmals seit Langem wieder Kokosbusserl gebacken – ein wunderbar weiches und saftiges Gebäck, das häufig unterschätzt wird! So ganz nebenbei sind diese ganz einfach zuzubereitenden Kekse übrigens auch eine wunderbare Resteverwertung für das viele Eiklar, das für gewöhnlich bei der Weihnachtsbäckerei anfällt! 🙂

Zutaten (für ca. 2 Bleche):

  • 5 Eiklar
  • 200 g Staubzucker
  • 250 g Kokosraspel
  • 1 EL Mehl
  • Backoblaten

Zubereitung:

Die Eiklar mit dem Zucker zu einer festen Masse schlagen, Kokosraspel untermengen und das Ganze über einem Topf mit kochendem Wasser sehr warm rühren (dabei fällt die Masse wieder etwas zusammen). Das Mehl unterheben und verrühren.

Auf einem Backblech Backpapier ausbreiten und die Backoblaten darauf verteilen. Mit einem Kaffeelöffel aus der Masse Busserl formen und auf die Oblaten setzen. Im vorgeheizten Backrohr bei etwa 200°C rund 15 Minuten lang backen, bis sie goldbraun sind.

Die Busserl abkühlen lassen und in einer verschlossenen Blechdose am besten zwei Tage lang an einem kühlen Ort aufbewahren – dann sind sie am besten! 🙂

Steirerblut_und_Himbeersaft_Rezept_Kokosbusserl_Weihnachten_Gebäck_Teller_Copyright_Heike_Rössler

Meine herrlich saftigen und süßen Kokosbusserl! Die ideale Vewertung für Eiklar-Überbleibsel aus der Keksbäckerei!

 

Landliebe: Hausgemachte Lebkuchenherzen

Im Rahmen der LANDLIEBE hab ich mich an ein Rezept für Lebkuchenherzen gewagt und wurde vorab schon vor große Probleme gestellt (dazu später). Weil aufgeben aber so gar nicht meine Sache ist, hab ich heute herrlich würzige Lebkuchenherzen für euch – die sofort (!) nach dem Backen weich und mit gaaaanz viel Liebe gemacht sind! 🙂

Steirerblut_und_Himbeersaft_Landliebe_Rezept_Aufmacher_Lebkuchenherzen_Copyright_Heike_Rössler

Habt ihr schon mal versucht, Mitte August Lebkuchengewürz aufzutreiben? In den Läden der näheren Umgebung gab es zwar schon Lebkuchen und Zimtsterne zu kaufen, aber bei den Gewürzen herrschte – zumindest als ich danach suchte – gähnende Leere im Regal. Also musste ich das Lebkuchengewürz für meine Herzen selber herstellen (was eigentlich gar nicht so schwer war, da ich die meisten der Einzel-Zutaten (Zimt, Nelken, Kardamom, Koriander, Ingwerpulver, Muskatnuss, Piment) ohnehin bereits zuhause hatte. 🙂 Allein das Mörsern war ganz schön kraftraubend.

Steirerblut_und_Himbeersaft_Rezept_Lebkuchenherzen_Lebkuchengewürz_selbst_gemörsert_Copyright_Heike_Rössler

Zutaten für den Teig (Menge reicht für ca. 7 Stück Lebkuchenherzen):

  • 400 g Roggenmehl (klappt auch mit Weizenmehl)
  • 100 g geriebene Haselnüsse
  • 100 g Staubzucker
  • 50 g Lebkuchengewürz
  • 1 Pckg. Backpulver
  • 50 g Butter
  • 300 g Honig
  • 2 Eier
  • Wasser
  • 1 Ei zum Glasieren

Für die Verzierung:

  • Schokoladekuvertüre
  • Saft einer halben Zitrone
  • Staubzucker
  • Zuckerblüten und -perlen
  • Zuckerschrift

Zubereitung:

Für den Teig zunächst die trockenen Zutaten (Mehl, Nüsse, Zucker, Gewürz und Backpulver) miteinander vermischen und mit der Butter abbröseln (also mit den Händen einarbeiten). Anschließend eine Mulde formen und Eier und Honig dazu geben. Die Zutaten sorgfältig vermengen (ist zwar eine klebrige Angelegenheit, funktioniert aber mit den Händen am besten) und mit etwas Wasser zu einer geschmeidigen, mittelfesten Masse verarbeiten. Der Teig sollte weder zu flüssig noch zu fest sein, da sich das negativ auf die Beschaffenheit der Lebkuchenherzen auswirkt. Den Teig mit einem Tuch oder Alufolie abdecken und für etwa 48 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Anschließend den Teig auf einer bemehlten Fläche nicht zu dünn ausrollen (kleiner Tipp: wenn man das Nudelholz vor dem ausrollen etwas befeuchtet, klebt es nicht) – der Teig sollte ungefähr 1 cm dick sein. Mit Mehl bestreuen und vorsichtig entlang einer Schablone (Karton in Herzform) mit einem Messer einzelne Herzen ausschneiden, diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit der verkehrten Seite eines Teelöffels zwei Löcher einstechen (durch die zieht man nach dem Backen die Bänder zum Umhängen). Die Herzen anschließend mit dem versprudelten Ei glasieren (bringt Glanz) und bei ca. 180 Grad rund 10-12 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen die Herzen mit der Schokoladekuvertüre überziehen und erneut trocknen lassen. Für die Verzierung den Saft einer halben Zitrone mit Staubzucker vermischen (nach und nach hinzugeben, sodass eine zähflüssige Masse entsteht). Die Zuckerglasur in einen Spritzbeutel füllen und je nach Gusto Muster oder Kleckse auf das Herz auftragen, und mit Zuckerperlen oder -blüten verzieren. Fertig! 🙂

Meine fertigen Lebkuchenherzen - zwar nicht perfekt, aber dafür mit ganz viel Liebe gemacht! :)

Meine fertigen Lebkuchenherzen – zwar nicht perfekt, aber dafür mit ganz viel Liebe gemacht! 🙂

Ob die Lebkuchenherzen geschmeckt haben? Ich würde mal sagen, ja! ;)

Ob die Lebkuchenherzen geschmeckt haben? Ich würde mal sagen, ja! 😉

Steirerblut_Und_HImbeersaft_Landliebe_Rezept_Lebkuchenherzen_Alle_Copyright_Catherine_Ebser

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