[Coming soon] Darf ich bitten?

Der erste Blogpost 2015 und schon geht es mit einem besonderen Extra für euch los! Gemeinsam mit meinen Blogger-Kolleginnen von Vienna Fashion Waltz, Cat’s bits and pieces, Prettycurvysecrets und My Impressions 4 U zeige ich euch morgen ein kleines, aber feines Special zur Ballsaison! Ihr dürft gespannt sein! 😉

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Ausgestattet mit edlen Roben von Peek & Cloppenburg und feinem Schmuck von Omega, präsentiere ich euch morgen mein perfektes Outfit für eine rauschende Ballnacht – und weil es gar so schön ist, gibt es für ein(en) meine Leser auch eine hübsche Kleinigkeit zu gewinnen!

Übrigens, falls ihr euch noch nicht recht entschließen konntet, welchen Ball ihr in dieser Saison besuchen wollt: Hier findet ihr eine Übersicht über alle Bälle und Gschnas-Feierlichkeiten in Österreich!

Welches Outfit für den Jahreswechsel?

Jedes Jahr ist es dasselbe Dilemma: Silvester steht praktisch vor der Tür (Partytechnisch gesehen zumindest) und wieder einmal habe ich keinen Schimmer, was man zum Jahreswechsel anstellen könnte. So viele Partys, zu viele Möglichkeiten. Damit ich in meiner Planlosigkeit aber nicht vollkommen versinke, mach ich mir zumindest schon mal Gedanken über ein Outfit, mit dem es sich beschwingt ins neue Jahr hineinfeiern lässt! 😉

In Italien ist es Brauch, dass Frauen in der Silvesternacht rote Unterwäsche tragen, da diese Farbe Glück für das neue Jahr bringen soll. Ich möchte in dieser Hinsicht auf Nummer sicher gehen und bin beim Stöbern online auf dieses süße rote Cocktailkleid aus Satin mit Netzeinsatz am Dekolleté gestoßen. Damit sollte mir 2015 ein Stück vom Glück sicher sein! 😉

Ich mag Stilbrüche, deshalb trage ich zu eleganten Kleidern am liebsten eine grobe Lederjacke, die aber unbedingt auf Taille geschnitten sein sollte, um nicht plump zu wirken. Pumps in Leopardenoptik gehen ja eigentlich immer, und die graue Ledertasche in Schlangenoptik harmoniert sehr schön mit dem goldfarbenen Schmuck und Uhr.

Na, was haltet ihr von meinem Outfit? 🙂 Jetzt müsste ich nur noch wissen, auf welcher Party ich meinen Silvesterabend verbringen werde – aber das ist eine andere Geschichte! 😀

Mehr Mut zum Hut!

Herbstzeit ist Hutzeit! Um euch zu zeigen, dass man auch bei Wind und Wetter mit Hut eine gute Figur machen kann, zeige ich euch heute gemeinsam mit Prettycurvysecrets, Cat’s bits and pieces, My Impressions 4U und dem Vienna Fashion Waltz-Trio in einer Blogparade, wie man Hüte in diesem Herbst richtig kombiniert! 🙂

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Hüte sind ja meine liebsten Begleiter im Herbst. In dieser Saison habe ich mich für einen schwarzen Fedora von Forever 21 entschieden (einen ähnlichen gibt’s hier), den ich gerne mit meinen super-bequemen Chelsea Boots von Deichmann und der schwarzen Beuteltasche von Primark kombiniere (hier gibt’s eine ähnliche).

Damit das Schwarz nicht überhand nimmt, trage ich dazu gerne einen Mantel in Knallfarbe. Mein roter Mantel mit XL-Kragen aus italienischem Wollstoff stammt von Esprit und ist leider nicht mehr erhältlich. Dafür gibt es die Ohrringe in Schloss-Form im Zweierpack sowie eine ähnliche Halskette derzeit bei H&M.

Unterm Mantel trage ich – den kühlen Temperaturen entsprechend – ein dunkelblaues Denim-Hemd mit langen Ärmeln (ein ähnliches gibt’s hier), das ich zur schwarzen Skinny-Jeans und einer Strickweste im Leo-Look kombiniere.

Kleiner Tipp am Rande: Ein Klick aufs Bild öffnet die Galerie! 

Na, wie gefällt euch mein Hut-Outfit? 🙂 Wenn ihr übrigens wissen wollt, wie die anderen Bloggerinnen in diesem Herbst Mut zum Hut beweisen, solltet ihr auch einmal bei ihnen vorbeischauen! 🙂

 

Coming soon: Hut tut gut!

Der Herbst hat Einzug ins Land gehalten und damit ist es wieder an der Zeit für ein schönes Blogger-Projekt. 🙂 Nach „Über den Dächern von Wien“ und „Landliebe“ dürfen wir euch morgen mit einer kleinen Blogparade zum Thema „Hut tut gut“ unterhalten! 🙂 Auf fünf Blogs findet ihr unterschiedliche Herbst-Outfits mit Hut – Ihr dürft auf jeden Fall gespannt sein!

Morgen geht’s los – Hut tut gut! Besuche die Bloggerinnen:

 

 

Modisch durch den kühlen Herbst

Jetzt ist es offiziell: Der Herbst ist da. Den bunten Blättern und kräftigen Herbstfarben kann ich aber durchaus etwas abgewinnen. Denn die Farbpalette von Laubblatt-Gelb über Weinblatt-Rot bis hin zu Baumrinden-Braun eignet sich perfekt für eine herbstlich-schöne Herbst-Garderobe! 🙂

Lange Spaziergänge durch den bunt gefärbten Blätterwald, durch Laubhaufen laufen, anschließend heiße Maroni im Papierstanitzel und eine dampfend heiße Tasse Tee genießen – das sind die positiven Seiten des Herbstes. Die Kehrseiten: Eiskalter Wind, Graupelschauer und auch meine geliebten Chucks müssen ab jetzt im Schrank bleiben. Weil ich aber seit diesem Frühjahr ein Faible für Jeanshemden entwickelt habe, nehme ich das wenigstens in den Herbst mit – und hab ich mir flugs eine langärmelige Variante besorgt. In einer dunkleren Waschung mit langen Ärmeln passt es perfekt zum kalten Wetter.

Landliebe: Dirndl-Aufputz zum Verlieben

Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut! Zum Abschluss unseres LANDLIEBE-Projekts darf ich euch heute Accessoires – Uhr, Schmuck und Haarschmuck – passend zum Dirndl vorstellen. 🙂 Denn wie wir wissen: Auch das schönste Dirndl ist ohne den richtigen Aufputz nur halb so schön!

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Der perfekte Haarschmuck:

Aufmerksamen LeserInnen wird es nicht entgangen sein – ich bin ein großer Fan von den Haarkränzen und Spangen von La Niña de mis Ojos, und habe auch schon einige der handgefertigten Schmuckstücke bei mir zuhause. 🙂 Für das LANDLIEBE-Shooting war die begabte Irina so freundlich, uns eine Auswahl ihrer Werkstücke zur Verfügung zu stellen. Meine Lockenpracht wurde an diesem Tag von einem entzückenden Kränzchen namens „Goldmarie“ im Zaum gehalten:

Uhr und Schmuck zum Dirndl:

Obwohl mein Festtags-Dirndl von Alpenherz ohnehin bereits recht prachtvoll ausfällt, habe ich mich bei der Wahl meines Zeitmessers für eine klassisch-elegante Uhr von Rado entschieden. Die Esenza Ceramic Touch zitiert mit ihrem weißen Perlmuttzifferblatt und den 68 Diamanten perfekt die Eleganz der glänzenden Seide des Dirndls. Aber die Uhr ist nicht nur schön, sondern auch ein echtes Technik-Highlight: die Uhrzeit wird nicht über eine Krone eingestellt (die Esenza hat nämlich gar keine), sondern dank eingebauter Touch-Technologie allein mit Wisch-Bewegungen entlang des Gehäuses (links wischen für Stunden, rechts für Minuten) gesteuert!

Ich persönlich mag an den Rado-Uhren aber ganz besonders, dass die für Gehäuse und Armband verwendete Keramik nicht nur bruchfest und federleicht ist, sondern sich auch perfekt an die Körpertemperatur anpasst – und so ganz nebenbei perfekt zu meiner Vintage-Valentino passt! 😉

Wunderbar zur Uhr passen die Armbänder und das Collier von Atelier Preciouz: In liebevoller Handarbeit stellt die sympathische Dana seit 2013 in Wien ihren Kordelschmuck her – mit wachsendem Erfolg! 🙂 Die individuell gefertigten Ketten und Armbänder bestehen übrigens aus Seide und Satin und sind ein eleganter Hingucker – nicht nur zum Dirndl! 😉

So, und das war es nun auch schon wieder mit unserem LANDLIEBE-Blogger-Projekt! Es war mir ein inneres Blumenpflücken und ich kann euch jetzt schon versprechen – wir stehen bereits in den Startlöchern zu den nächsten, kommenden Projekten und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr, liebe LeserInnen, wieder mit dabei seid! 🙂 Zum Abschluss solltet ihr aber auch noch schnell bei den anderen Bloggerinnen vorbeischauen! 😉

 

Landliebe: Im Festtags-Dirndl auf die Wiesn

Um den Buam auf der Wiesn ein anerkennendes „Na, aber Holla!“ zu entlocken, ist ein elegantes Dirndl von Vorteil. Heute ist es an mir, euch im Rahmen der LANDLIEBE ein prachtvolles Festtags-Dirndl zu präsentieren, mit dem ihr garantiert für Aufsehen sorgen werdet! 😉

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Das Dirndl, das mir für das Shooting zur Verfügung gestellt wurde, stammt von Alpenherz, einer Dirndl-Manufaktur aus dem Allgäu. Sandra Abt und Verena Bub stellen dort seit 2011 in liebevoller Handarbeit ihre Couture-Dirndl und Trachten her. Das elegante Dirndl, das ich trage, trägt den klingenden Namen Viktoria und besteht zu 100 % aus bestickter Seide und ist mit dem Stehkragen und der festlichen apricotfarbenen Spitzen-Schürze sicherlich DER Hingucker auf dem Oktoberfest, kann sich aber auch auf rustikalen Bällen sehen lassen.

Die Alpenherz-Dirndl können in regulären Größen online bestellt werden, sind traditionell geschnitten und dank der verwendeten Stoffe doch sehr modern. Weil ein Dirndl allerdings stets perfekt sitzen sollte (und sich etwa bei mir der Kragen im Rücken etwas gestaucht hat), finde ich es auch einen schönen Bonus, dass kleine Änderungsarbeiten im Preis inklusive sind.

Zum sandfarbenen Dirndl darf man bei der Auswahl der Schuhe ruhig mal etwas tiefer in den Farbtopf greifen. Die High-Heels aus limettenfarbenem Lackleder sind von Natalie Rox aus dem siebten Wiener Bezirk und derzeit im Sale um 95 € zu haben! Sie tragen zufälligerweise auch denselben Namen wie mein Dirndl: nämlich Victoria! 😉 Wenn ihr jedoch meint, dass euch der Farbmix zu gewagt ist: Bei Natalie Rox gibt es einen Online-Schuh-Konfigurator, bei dem ihr ganz einfach aus verschiedenen Modellen, Materialien und Farben wählen und so eurer eigenes, ganz persönliches Paar Schuhe kreieren könnt! 🙂 Dieses wird dann ganz nach euren Vorgaben hergestellt und ist mit Sicherheit ein echtes Unikat.

Mehr zu den Accessoires, die ich bei dem Fotoshooting auf dem Weingut Esterházy getragen habe, erfahrt ihr noch am Ende dieser Woche auf meinem Blog! 😉 Besucht doch in der Zwischenzeit meine Pinterest-Auswahl an Dirndlkleidern, Trachten-Accessoires und Frisuren, Myimpressions4U, die euch heute einen Rotwein vorstellt, guckt euch bei Vienna Fashion Waltz ein paar schöne Accessoires zum Dirndl ab, bereitet euch eine italienische Brettljause á la prettycurvysecrets zu oder schaut euch bei dedicated to ein paar Make up- und Frisurentipps an! 🙂

 

Hochzeits-Dresscode: Die 5 größten Do’s and Don’ts

So eine Einladung zur Hochzeit ist ja im Grunde ein freudiges Ereignis! Im Vorfeld quält frau jedoch oft die altbekannte Frage: Was, verflixt noch mal, soll ich bloß anziehen? Um diese Qual künftig etwas zu lindern, gibt’s von mir eine kleine Zusammenstellung der 5 wichtigsten Do’s and Don’ts bei der Kleiderwahl als Hochzeitsgast.

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5 Do’s bei der Kleiderwahl:

Dresscode beachten: Steht auf der Einladung ein vorgegebener Dresscode (z.B.: Black Tie, White Tie, Cocktail, Casual, Smart Casual, etc.), sollte man diesen allein schon aus Respekt vor dem Brautpaar strikt einhalten! Das gilt vor allem für die immer beliebteren Motto-Hochzeiten – man kann dem Brautpaar keine größere Freude machen, als sich an das vorgegebene Motto zu halten.

Blazer und Reserve-Schuhe: Egal, wie bequem die High-Heels erscheinen, spätestens nach der Mitternachtseinlage freuen sich die Füße über die vorsorglich eingepackten Ballerinas – und in der Kirche frieren muss frau dank eines mitgebrachten Blazers (oder einer feinen Strickweste) auch nicht.

Blumenprints & Millefiori: Vor allem für Sommerhochzeiten eignet sich kaum etwas besser als Kleider mit romantischen Millefiori-Drucken und großflächigen Blumenmustern. Die Vorteile: Der Look steht Frauen jeden Alters (möglichst zeitlosen und dem eigenen Alter angemessenen Schnitt wählen) und ist auch abseits der Hochzeit tragbar! Passende Cocktailkleider mit Blumendrucken gibt’s aktuell hierhier und hier. Bei Oberteilen, Hosen oder Röcken mit Blumenprint gilt: Immer nur ein geblümtes Teil mit unifarbenen Teilen kombinieren!

Unifarben: Einfarbige Kleider, Röcke, Kostüme und Hosenanzüge sind die ideale Wahl für die stilsichere Hochzeitsgästin und vielseitig kombinierbar. Ob man ein kurzes Kleid in Pastelltönen wählt oder lieber eine Maxi-Variante in kräftigen Farben (z.B. in Navy-Blau oder Rot), bleibt ganz dem eigenen Stil- und Wohlempfinden überlassen.

Wohlfühlfaktor: Der eigentlich wichtigste (und zugleich schwierigste) Punkt bei der Wahl des Outfits. Eine Hochzeit, so formal und freudig der Anlass auch ist, sollte niemals dazu führen, dass ihr euch in ein Outfit quält, in dem ihr euch nicht wohlfühlt. Wer im echten Leben eher Hosen als Röcke bevorzugt, wird sich im knapp geschnittenen Cocktailkleid wahrscheinlich verkleidet vorkommen. Bleibt eurem Stil treu! Eine Marlene-Hose ist schick und bequem und lässt sich gut mit einer weißen Bluse kombinieren. Und sogar lässige Chinos aus feinen Materialien lassen sich mit High-Heels und Bluse im Nu zum eleganten Hochzeitsoutfit pimpen!

5 Don’ts bei der Kleiderwahl:

Weiß: Niemals, unter keinen Umständen darf jemand anderes als die Braut an diesem Tag die (Nicht-)Farbe Weiß tragen. Das gilt auch für Brautmütter, Trauzeugen, und vor allem für entfernte Verwandte, die eigentlich keiner kennt. Nennt mich spießig, aber ich als Braut würde nicht zögern, Weiß-tragende Gäste hochkant von meinem Fest werfen zu lassen! 😉

Nude & Champagner: Für Kleider in Nudetönen, Beige, Greige oder Champagner gilt im Prinzip dasselbe wie für Weiß: Klassisches No-Go. Hochzeitskleider sind nicht immer schneeweiß, und als Gästin empfiehlt es sich, kein Kleid in einer Farbe zu wählen, das versehentlich auch für ein Brautkleid gehalten werden kann. Im Ernstfall ist es immer besser, die Braut vorher zu fragen, was sie von der Kleiderwahl hält.

Schwarz: Es sollte sich von selbst verstehen, dass die Farbe der Trauer auf einer Hochzeit nichts zu suchen hat. Das gilt im Übrigen auch  für Männer! Bessere Alternativen zum Totengräber-Look aus schwarzem Anzug, weißem Hemd und schwarzer Krawatte sind gut sitzende Einreiher in Anthrazit oder Nachtblau.

Zuviel Haut: Eine Hochzeit ist in der Regel ein formaler Anlass, und das sollte auch von allen Gästen respektiert werden. Kleider sollten zumindest bis zum Knie reichen, knappe Shorts und Hotpants sind tabu und es sollte auch darauf geachtet werden, nicht zuviel Dekolleté zu zeigen. Dass Flip-Flops ein No-Go sind, brauch ich wohl nicht extra zu erwähnen, oder?! 😉

Leder, Spitze und Nieten: Ihr geht auf eine Hochzeit, nicht zum Clubbing! Sofern ihr also nicht auf eine Bad-Taste-Motto-Hochzeitsparty eingeladen seid, solltet ihr an diesem Tag auf allzu modische Teile und ausgefallene Materialien (betrifft enge Lederhosen, durchsichtige Spitzentops, nietenbesetzte Boots, Leggings in Neonfarben, Kunstfelljacken in Krampusoptik, etc., etc.) verzichten und im Zweifelsfall stets ein Outfit wählen, mit dem ihr auch zu einem wichtigen Banktermin oder zum Vorstellungsgespräch gehen könntet.

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Mit freundlicher Genehmigung des Brautpaars. (c) Robert Niederl.

Schürzenjäger aufgepasst!

Wenn eine Wahrheit unumstößlich ist, dann die Erkenntnis, dass es außer dem Dirndl kaum ein anderes Kleidungsstück gibt, das wirklich jeder Frau steht. Und ganz gleich, ob beim Neustifter Kirtag, beim Aufsteirern in Graz oder am Gösser Kirtag – mit einem Dirndl ist frau jederzeit gut angezogen und bereit zum Tanz mit feschen Buam in der Krachledernen. Doch damit das Dirndl nicht einem Schürzenjäger aufsitzt, sollte sie darauf achten, wo sie ihre Schleife bindet! 😉

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Je nachdem, an welcher Stelle die Schürze gebunden wird, lassen sich Rückschlüsse auf den Beziehungsstatus der Trägerin ziehen. Das Ganze ist zwar keine hohe Wissenschaft und unterscheidet sich auch regional, aber mit meiner kleinen Eselsbrücke könnt ihr euch das im Nullkommanichts ebenso merken! 🙂

Schleife Links: L wie Ledig

Schleife links vorne bedeutet: Ledig, ungebunden und zum Flirt bereit.

Schleife links vorne bedeutet: Ledig, ungebunden und zum Flirt bereit.

Trägt frau die Schleife vorne links gebunden, so zeigt sie damit, dass sie noch ledig und einem Flirt mit einem feschen Buam vermutlich nicht abgeneigt ist.

Schleife Rechts: R wie in VerheiRatet

Verheiratete Frauen tragen die Schleife rechts vorne.

Verheiratete Frauen tragen die Schleife rechts vorne.

Verheiratete und fest vergebene Frauen sowie Frauen mit Kindern tragen die Schleife grundsätzlich vorne rechts. In München (wo das Dirndl ja auf dem Oktoberfest große Tradition hat) gibt’s unter Schürzenjägern den passenden Spruch: „Schleife links, Glück bringt’s! Schleife rechts ist schlecht!“

Schleife hinten: Witwe oder Kellnerin

Früher trugen nur verwitwete Frauen die Schleife hinten gebunden - mittlerweile erkennt man daran, dass die Dame vermutlich Kellnerin ist.

Früher trugen nur verwitwete Frauen die Schleife hinten gebunden – mittlerweile erkennt man daran, dass die Dame vermutlich Kellnerin ist.

So manche Frau, die sich erstmals an das Dirndl heranwagt, begeht den „Fehler“, die Schleife hinten zu binden. Nun bedeutete es früher vor allem, dass die Dirndlträgerin eine verwitwete Frau ist. Heute ist das nicht mehr so streng, allerdings ist eine hinten gebundene Schleife heute meistens das Erkennungszeichen von Kellnerinnen auf dem Oktoberfest oder beim Heurigen.

 Schleife vorne: Jungfrau

Junge Frauen, die ihre Schürze vorne mittig binden, deuteten früher damit an, dass sie noch jungfräulich sind. Da ich das allerdings noch niemals im echten Leben gesehen habe, dass eine Frau freiwillig ihre Jungfräulichkeit zur Schau trägt, gibt’s von mir deshalb auch kein Foto und es sei auch nur der Vollständigkeit halber erwähnt! 😉

Meine Dirndl-Wunschliste

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Fotos: Esprit Online Store

Ich persönlich liebe Dirndl, weshalb ich mich jedes Jahr hoffnungsfroh auf die Suche nach neuen Stücken begebe. In diesem Jahr wurde ich bei Esprit fündig, die anlässlich des Oktoberfests einen kleinen Kollektionsschwerpunkt gesetzt haben. Dieses pastellfarbene Dirndl mit hellblau-rosa gepunktetem Leib und Rock sowie der süßen rosa Schürze mit entzückender Lochstickerei hat es mir besonders angetan. Passend dazu würde ich mir auch die blauen Riemchen-Pumps aus Kunstleder (hier) und das herzige Armband mit Wiesen-Motiv (hier) wünschen! Was meint ihr zu meinem Dirndl-Look?! 🙂

Schlechtwetterprogramm: Handtaschen-Porno

Das Sommerwetter hat uns (hier in Wien zumindest) in letzter Zeit ja etwas hängen lassen. Zwar war es nicht kalt, aber kontinuierliche Gewitter und Regenschauer haben nachdrücklich dafür gesorgt, dass ich meine Monatskarte fürs Freibad bislang weniger oft in Anspruch nehmen konnte, als mir lieb ist. Nun, was macht man bei so instabilem Wetter?! Ich habe mir Zeit genommen, meine Handtaschenkollektion zu sortieren, auszumisten und bei der Gelegenheit auch gleich abzufotografieren! Tja, und was soll ich sagen – herausgekommen ist ein Bild, das meine Leidenschaft für Handtaschen ziemlich genau auf den Punkt bringt: Handtaschen-Porno eben! 😉

Alle meine Lieblinge auf einen Blick! ;)

Alle meine Lieblinge auf einen Blick! 😉

Warum ich mir die Arbeit angetan habe? Nun, erstens erholt mich so ein Ordnungstag  – nennt mich ruhig schrullig, aber Ordnung zu schaffen, beruhigt meine Nerven und entspannt mich enorm. Und zweitens möchte ich am 11. Oktober gemeinsam mit einer Freundin am ersten Wiener Mondscheinbazar teilnehmen, auf dem ich die aussortierten Stücke hoffentlich gewinnbringend an die Frau bringen kann! 😉 Als nächstes Projekt steht übrigens das Aussortieren der Inhalte meines Kleiderschranks auf dem Programm – aber ich befürchte, dafür brauche ich mehr als einen Schlechtwettertag! 😉