Projekt 2018: Endlich wieder fit werden

Was tun, wenn man feststellt, dass die Feiertage offenbar bleibende Erinnerungen an den Hüften hinterlassen haben und die Gelenke schmerzen, weil man einfach viel zu viel Zeit mit Netflix und chillen verbracht hat? Richtig: an der eigenen Fitness arbeiten – und deshalb geh ich’s in diesem Frühling – nach einem Jahr des Nichtstuns – wieder an! [Werbung – mit freundlicher Unterstützung von Tchibo Österreich]

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Wenn’s mal schnell gehen muss: Die Knorr Kochboxen im Test

Vor Kurzem wurde ich eingeladen, gemeinsam mit anderen Food-Bloggerinnen die neuen Knorr Kochboxen unter die Lupe zu nehmen. Ob diese 30-Minuten-Menüs halten, was die Werbung verspricht und was ich bei dem Event über das Thema Zusatzstoffe und Ingredienzen gelernt habe, erfahrt ihr in dieser – zugegebenermaßen recht ausführlichen – Produkt-Kritik. 

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Wenn es um Fertiggerichte geht, bin ich – vermutlich wie der Großteil meiner LeserInnen – eher skeptisch. Zu oft hat man schon von den berüchtigten E-Nummern gehört, zu viele Schauergeschichten über künstliche Aromastoffe und Konservierungsmittel gehört, um das Thema noch unvoreingenommen angehen zu können. Entsprechend kritisch ging ich also daran, die seit Kurzem im Handel erhältlichen Knorr Kochboxen unter die Lupe zu nehmen. Zunächst die Eckdaten: Die Kochboxen sind in 3 unterschiedlichen Varianten erhältlich: Grünes Thai Curry, Indisches Curry sowie Mexikanische Enchiladas – durch die Bank alles Gerichte, die mir persönlich zusagen und die ich auch gerne esse. Doch dazu später.

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Die 3 neuen Kochboxen: Mexikanische Enchiladas, Grünes Thai Curry und Indisches Curry.

Was ist da eigentlich genau drin?

Ein verlässlicher Aufreger in der Fertiggerichte-Welt sind die Zusatzstoffe, genauer gesagt Geschmacksverstärker, Aroma- und Konservierungsstoffe. Deshalb nahm ich bei meinem Produkttest als erstes die Zutatenliste der Würzmischung für das Grüne Curry unter die Lupe. Im Gespräch mit den Knorr-Verantwortlichen sowie ein Blick auf die Verpackung des Produkts versicherte mir, dass sämtliche Knorr Kochboxen ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe, Konservierungs- und Farbstoffe auskommen. So weit, so gut. Doch was ist nun genau drin und unterscheiden sich die Zutaten vom Currypulver eigentlich von jenen, die in handelsüblichen Currypasten aus dem Asia-Markt (wie sie auch Gourmets in aller Welt und zahlreiche Foodblogger verwenden)?

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Mein Vergleichsobjekt aus der Küchenlade: Gelbe Currypaste (grüne hatte ich leider keine da) aus dem Asialaden. Die Zutatenliste ist anfangs ausführlich – doch spätestens bei „Gewürze (Zimt, Muskatblüte)“ wird man stutzig. Warum werden diese Gewürze separat angeführt? Und woher kommt die ölige Konsistenz der Paste, wenn doch laut Beschreibung kein Öl oä enthalten ist?

Was mir ins Auge sticht: Die Zutatenliste des Asialaden-Produkts (das findet ihr übrigens hier) unterscheidet sich zwar von jener des Knorr Produkts, allerdings nicht wesentlich. Chili, Curcuma, Kreuzkümmel, Zitronengras, Koriandersamen, Galgant, Schalotten, Salz und Knoblauch sind in beiden Produkten enthalten und somit identisch. Authentisch ist es also schon mal. Allerdings hinterlässt der Asialaden-Mix bei mir den Eindruck, dass nicht alle Zutaten vollständig aufgelistet werden. Warum nämlich die Asialaden-Paste von einer öligen Konsistenz ist, ist aus der Ingredienzienliste nicht herauszulesen. Auch warum Zimt und Muskatblüte als separate „Gewürze“ unter den vielen anderen aufgelistet werden, ist nicht klar.

Die Knorr Currypaste enthält laut Produktbeschreibung folgende Zutaten: Pflanzliche Öle (Sonnenblumenöl, Rapsöl gehärtet), Zucker, Kochsalzersatz aus natürlichen Kaliummineralien, Speisesalz, Kaffir-Limettenblätter, Knoblauch, Cyaennepfeffer, Ingwer, Reismehl, Zitronengras, Zitronensaftpulver, Hefeextrakt, Galgant, Crevettenpulver, Kreuzkümmel, Curcuma, Schalotten, Stärke, Koriander, Kabeljaupulver.

Ok, und ist das bedenklich?

  • Pflanzliche Öle? Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich finde es ehrlicher, dass auf dem Knorr Produkt darauf hingewiesen wird, welche Öle die Paste geschmeidig machen. Leider ist das beim Asialaden-Produkt nicht der Fall, und im Hinblick auf etwaige Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien (z.B. durch Sesam- oder Erdnussöl) ist das schon beinahe fahrlässig.
  • Crevetten- und Kabeljaupulver? Die Zutat, die bei manchen Bloggerinnen am meisten Diskussionen auslöste. Allerdings: Fischpulver ist ein in Norwegen (vom Kabeljau) und Japan (dort bekannter als Dashi) häufig verwendetes Gewürz und wird aus getrocknetem, hochwertigem Speisefisch gewonnen. Deshalb ist dieses Pulver auch nicht zu verwechseln mit billigem Fischpulver aus Beifang, der in der Landwirtschaft oder beim Aquarium zum Einsatz kommt – dann kann man das Fischpulver nämlich auch genießen, ohne den Mund zu verziehen.
  • Hefeextrakt? Hefeextrakt klingt zunächst gruselig, allerdings ist es tatsächlich eine natürliche Zutat, die z.B. in Großbritannien und Australien im Supermarkt unter dem Namen „Vegemite“ als beliebter Brotaufstrich erhältlich ist.
  • Reismehl? Nichts anderes als gemahlener Reis, der vor allem als Soßenbinder gerne in der asiatischen Küche zum Einsatz kommt.
  • Zucker? Der auffälligste Unterschied zwischen Knorr-Currypaste und dem Asialaden-Produkt (das keinen Zucker enthält) und damit auch der einzige Punkt, der mir bewusst negativ aufgefallen ist – ich versuche nämlich, unnötigen Zucker zu vermeiden.

Mein persönliches Fazit zu den Inhaltsstoffen: Davon, dass tatsächlich keine geschmacksverstärkenden Zusatzstoffe, Konservierungs- und Farbstoffe verarbeitet worden sind, konnte ich mich bei meinem Test selbst überzeugen. Die enthaltenen Zutaten sind durchwegs natürlich, was für ein Fertiggericht beileibe nicht selbstverständlich ist.

Jetzt aber das Wichtigste: Schmecken die Kochboxen denn überhaupt?

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Und so sehen die unterschiedlichen Knorr Kochbox-Gerichte im fertigen Zustand aus: Grünes Thai-Curry, zweierlei Indisches Curry (einmal vegetarisch, einmal mit Hühnchen) und mexikanische Enchiladas.

So, nun zum wichtigsten: Dem Geschmack. 🙂 Ich hatte, wie eingangs erwähnt, beim Knorr-Event die Möglichkeit, alle drei Gerichte auszuprobieren und mich durchzuschmecken. Fakt ist, dass dass die Currys (vor allem das grüne Thai-Curry) sehr schmackhaft und teilweise auch wirklich scharf sind – wobei man dank der separaten Gewürzpasten zum Glück die Möglichkeit hat, den Schärfegrad selbst zu dosieren. Als eindeutiger Favorit hat sich allerdings die Kochbox Mexikanische Enchiladas herausgestellt – mit unterschiedlichem Gemüse und Käse überbacken habe ich damit auch den Mann überzeugen können. Deshalb mein Fazit: Vor allem, wenn es schnell gehen muss, sind für mich die Knorr Kochboxen eine gute  und schmackhafte Alternative, die ohne künstlichen Schnickschnack auskommt.

Vielen Dank übrigens an dieser Stelle an das Knorr Team, die mich zu diesem aufschlussreichen Event eingeladen und mir die Möglichkeit gegeben haben, mich durch das neue Sortiment zu kosten.

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Weg mit den Weihnachtskilos: Vitaminbomben zum Trinken

Weihnachten ist schon wieder länger als einen Monat vorbei und doch scheint es mir, als wäre es gestern gewesen. Vor allem beim Blick auf die Waage: Höchste Zeit, mit gesunder Ernährung gegenzusteuern! Smoothie-Maker sind perfekt, um mit wenig Aufwand selbst fruchtige Energiekicks zu mixen, die den kleinen Heißhunger zwischendurch bekämpfen und so beim Abnehmen helfen können.

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Es ist eine Crux: Je älter ich werde, desto hartnäckiger scheinen es sich die Extra-Kilos auf meinen Hüften und am Bauch bequem zu machen. Nach Weihnachten ist es besonders schlimm. Doch so sehr ich auch versuche, das Problem zu ignorieren – die zwackende Jeans lässt sich auch durch das Vermeiden von Blicken in den Ganzkörperspiegel nicht ausblenden. So kann es nicht weitergehen! Da kam mir die Teilnahme an der Tchibo-Blogparade zum Thema „Vitaminbomben“ gerade recht. Ich bekam einen Smoothie-Maker sowie ein Set von praktischen Schneide-Unterlagen (alles ab 27. Jänner bei Tchibo erhältlich) zugesendet und konnte loslegen. Die Vorteile von Smoothies – also püriertne Früchte oder Gemüse mit Kokosmilch, Joghurt oder ähnlichem – liegen auf der Hand: Sie sind schnell zubereitet (man muss die Früchte nicht zwangsläufig schälen) und sie geben Energie, wenn man sie braucht. Und der Vorteil von selbstgemachten Smoothies ist ebenso klar: Man kann exakt jene Früchte und Gemüsesorten verarbeiten, die einem ganz individuell schmecken.

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Ob Apfel, Mango oder Karotte: Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt – einfach auf einer Schneide-Unterlage (ab 27. Jänner bei Tchibo erhältlich) klein schneiden, ab in den Smoothie-Maker und fertig.

Frische oder gefrorene Früchte sind – je nach Saison und Gusto – schnell gekauft und dank der wirklich sehr einfachen Handhabung und unaufwändiger Pflege (alle Teile bis auf den Elektromixer können problemlos in der Spülmaschine gereinigt werden) habe ich nun schon ein paar Rezepte ausprobiert – und vor allem wurde meine Kreativität geweckt. Ich schaue beim einkaufen, welche Früchte und Gemüsesorten zueinander passen und experimentiere einfach drauf los. Das macht tatsächlich Spaß – und ist kein Vergleich zu dem Aufwand, den ich mit dem großen, schwer zu reinigenden Entsafter, den ich mal besaß, betreiben musste. Online lasse ich mich natürlich auch inspirieren: hier geht’s zu meiner Pinterest-Pinnwand mit Rezepten und Inspirationen zum Thema Smoothie.

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Für meinen ersten Smoothie habe ich die Klassiker Banane, Apfel, Kiwi und Karotte miteinander kombiniert. Einfach mit etwas Flüssigkeit (ich habe Kokosmilch verwendet) im Blender zu einem geschmeidigen Smoothie mixen.

Für meinen gesunden Smoothie (2 Personen) für zwischendurch braucht ihr:

  • 1 Banane
  • 1 Karotte
  • 1 kleiner Apfel
  • 1 Kiwi
  • 1/8 l Kokosmilch

Die geschälte Banane, Kiwi und Karotte klein schneiden, beim gewaschenen Apfel ebenso verfahren. Alles ab in den Becher, der gleichzeitig auch als Pürieraufsatz dient und  1/8 Liter Kokosmilch dazufügen. Geschmeidig durch mixen und genießen! Durch die Banane wird der Drink gehaltvoller und stoppt akute Hungerattacken.

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Gesunder Smoothie für zwischendurch: Lecker und gesund.

Voten und Vitaminbomben-Set gewinnen

Übrigens: Ich nehme mit diesem Beitrag an der „Vitaminbomben“-Blogparade von Tchibo teil. Auf dem Tchibo Blog findet ihr alle Blogger-Beiträge (in die es sich sicher ebenfalls reinzuschmökern lohnt). Aber eine Bitte hätte ich: gebt mir bzw. diesem Beitrag von Steirerblut & Himbeersaft auf diesem Beitrag doch bitte in der Zeit vom 27. Jänner bis zum 10. Februar 2016 eure Stimme, damit ich mit meinem kleinen Rezept ganz nach oben rutsche. 🙂

Und natürlich sollt auch ihr etwas davon haben: Mit eurem Voting nehmt ihr an der Verlosung eines Tchibo-Vitaminbomben-Packages teil, das unter allen Teilnehmern verlost wird (nähere Infos dazu findet ihr auf dem Tchibo-Blog)! Ich sage schon mal Dankeschön im Voraus für eure Stimme, viel Glück beim Gewinnspiel und Prost beim Smoothie-Genuss!

Da trink ich doch lieber Tee.

Wie viel trinkt ihr eigentlich jeden Tag? Also Wasser, Säfte oder andere alkoholfreie Getränke. Ich bin mir fast sicher, dass ihr vermutlich, so wie ich auch, zu wenig trinkt. Doch 1,5-2 Liter Wasser pro Tag (das Minimum an Flüssigkeit für einen Erwachsenen) zu trinken, ist fad. Ich halte es da lieber wie die Ärzte: Da trink ich doch lieber Tee.

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Einmal abgesehen von meinem unverzichtbaren morgendlichen Kaffee (ohne den ich nur ein halber Mensch bin – aber das ist eine andere Geschichte), versuche ich tagsüber viel zu trinken. Aber mit guten Vorsätzen ist es doch immer das Gleiche (man bricht sie). Während der Arbeit „vergesse“ ich nämlich häufig zu trinken – und auch das große Halbliterglas Wasser, das ich mir jeden Morgen direkt neben meinen Computer stelle, steht oft bis zum späten Nachmittag beinahe unangetastet herum. Nach getaner Arbeit fällt es mir dann siedendheiß wieder ein und ich versuche aufzuholen, was meinem Körper fehlt. Immerhin darf nicht vergessen werden, dass der menschliche Körper zu 60% aus Wasser besteht die Flüssigkeit, die durch schwitzen, atmen und Urin ausgeschieden wird, regelmäßig wieder aufgefüllt werden muss. Wenn man zusätzlich noch Sport macht, erhöht sich der Flüssigkeitsbedarf ebenfalls entsprechend.

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Mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit – am besten Wasser oder ungesüßten Tee – sollte der Mensch täglich zu sich nehmen.

 „Du bist nicht krank. Du bist durstig.“

Natürlich ist mir bewusst, dass Flüssigkeitsmangel für den Körper schlecht ist. Aber ich weiß ja nicht, wie es euch geht: ich finde Leitungswasser geschmacklich ziemlich langweilig (auch wenn das Wiener Leitungswasser eigentlich hochqualitatives steirisches Bergquellwasser aus der Hochschwab-Region ist). Es fällt mir einfach nicht leicht, jeden Tag zwei Liter reines Wasser zu trinken und dabei noch Genuss zu empfinden. Aus diesem Grund fülle ich jeden Abend meine große Kanne (die exakt 1,25 Liter fasst) mit Tee und trinke die konsequent aus. Ungesüßter Tee ist ja neben Wasser so ziemlich das Beste, was man seinem Körper bieten kann und gibt mir so ganz nebenbei die Gelegenheit, unterschiedliche Teesorten durchzuprobieren. 🙂

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Auch wenn die Sorte „Detox“ heißt: Ich trinke den Tee in erster Linie, nicht um zu entgiften, sondern weil mir der Mix aus Maté und grünem Tee mit Zitronenaroma sehr zusagt! 🙂

Zum Glück gibt es in Wien viele unterschiedliche Läden, in denen man hochwertigen Tee erstehen und sich durch verschiedene Sorten kosten kann. Meine liebsten Adressen in dieser Hinsicht sind Demmers Teehaus im ersten Bezirk, Sonnentor in der Millennium City und der hübsche Store von Kusmi Tea in der SCS – den kann ich euch nicht nur wegen der hübschen Boxen wärmstens empfehlen! 🙂

Normales Yoga ist für Mädchen!

Yoga gehört neben CrossFit (über das neuerdings jeder spricht) zu jenen Trendsportarten, denen ich mich bislang nur eher widerwillig geöffnet habe. Zu esoterisch, zu wenig anstrengend, zu Bobo: So dachte ich lange Zeit über diesen Sport. Über eine liebe Freundin ließ ich mich dann aber doch vor Kurzem dazu überreden, es mit Bikram Yoga zu versuchen. Seither weiß ich zwei Dinge: 1) mit Esoterik hat Bikram Yoga nicht allzuviel am Hut und 2) normales Yoga ist für Mädchen! 😉

Ob man mithilfe von Bikram Yoga die Erleuchtung finden kann!? Möglicherweise hilft der Elefantengott Ganesha dabei.

Ob man mithilfe von Bikram Yoga die Erleuchtung finden kann!? Möglicherweise hilft der elefantenköpfige Gott Ganesha dabei.

Ich werde es euch ersparen, näher auf die einzelnen Asanas (so heißen die einzelnen Stellungen im Yoga) einzugehen und komme gleich zum Wesentlichen: Beim Bikram Yoga wird die Raumtemperatur auf schweißtreibende 38 Grad erhöht. In dieser – „Hotroom“ genannten – Umgebung werden dann innerhalb von 90 Minuten insgesamt 26 verschiedene Übungen ausgeführt, wobei jede Stellung zweimal praktiziert wird. Entwickelt wurde Bikram Yoga übrigens erst in den 1970er Jahren von Bikram Chodhury, einem mittlerweile weltberühmten Yogi-Meister; Yoga selbst hat natürlich eine jahrtausendealte Tradition.

„Willst du lieber 90 Minuten oder 90 Jahre lang leiden?“
Das erste Ziel für jeden Anfänger beim Bikram Yoga ist es, 90 Minuten durchzuhalten und im Raum zu bleiben. Das hört sich aber leichter an, als es tatsächlich ist: wer schon einmal bei 38 Grad im Sommer trainiert hat, wird vielleicht wissen, wovon ich spreche. Im Bikram Yoga-Studio am Schottenring, das ich besuche, zeigen aber gut ausgebildete Trainer auch Anfängern, wie die Übungen richtig bewerkstelligt werden können und motivieren zum Weitermachen. Besonders positiv am Bikram Yoga ist das im Vergleich zu anderen Sportarten relativ geringe Verletzungsrisiko – allein durch die hohen Temperaturen werden Sehnen und Muskulatur ganz einfach geschmeidiger und flexibler. Vor und nach jeder Trainingseinheit gilt es, viel Wasser zu trinken und nur leichte Kost zu sich zu nehmen. Und das sollte man auch tunlichst beachten, ansonsten kann das Training nämlich schnell zu einer wirklich unangenehmen Angelegenheit werden – wie ich leider selbst schon einmal am eigenen Leib feststellen musste. Heißer Schwarztee und frische Früchte, die nach dem Training in der Lounge gereicht werden, entschädigen ein wenig für die erbrachte Anstrengung und füllen die Kraftreserven neu auf.

…aber: wer schön sein will…?!
Denn Bikram Yoga ist ein wahrer Kraftakt für den Körper, da nicht nur Muskeln und Sehnen, sondern auch der Kreislauf enorm gefordert werden. Und so lässt auch der Yogi-Meister selbst mit der Frage „Willst du lieber 90 Minuten oder 90 Jahre lang leiden?“ keinen Zweifel an der körperlichen Tortur, die das Training im Hotroom bedeutet. Aber: es bringt auch durchaus einige Vorteile mit sich. Für mich persönlich ist die Stärkung meines Kreislaufs ein guter Ansporn, mit dem Training weiterzumachen. Und auch der Esoterik-Gedanke steht beim Bikram Yoga glücklicherweise nicht dominant im Vordergrund, sondern die Entspannung, die vor allem nach dem Training deutlich spürbar wird – man „fliegt“ förmlich aus dem Studio. Und ganz abgesehen von der rasch zunehmenden körperlichen Beweglichkeit und Kraftsteigerung sollten Neu-Yogis auch den Sauna-Effekt beim Bikram Yoga nicht unterschätzen: Denn durch das Schwitzen entgiftet der Körper und das Hautbild verbessert sich zusehends. Insgesamt also ein tolles Ganzkörpertraining inklusive Entspannung und Hautverschönerung! 🙂

Meine Empfehlung: Einfach den nächsten Sonntagnachmittag nicht zuhause auf der Couch, sondern im Bikram Yoga-Studio in deiner Nähe verbringen! In Wien gibt es mittlerweile mehrere Studios, aber auch Graz und Linz hat die Sportart mittlerweile erobert! Trotz der großen Anstrengung ist Bikram Yoga für Männer und Frauen jeden Alters und Gesundheitszustands geeignet und viele Studios bieten attraktive Schnupperangebote zum günstigen Preis.

Bikram Yoga in deiner Nähe:
Bikram Yoga Schottenring in 1010 Wien
Bikram Yoga Loft in 1040 Wien
Bikram Yoga College in der Lugner City
Bikram Yoga Schönbrunn

Hot Yoga in Graz

Bikram Yoga in Linz

Von außen eher unscheinbar, geht es im Inneren des Bikram Yoga Zentrums am Schottenring heiß her.

Von außen eher unscheinbar, geht es im auf 38° Celsius aufgeheizten Hotroom des Bikram Yoga Zentrums am Schottenring heiß her.

Kettenrauchend zum Marathon?!

Ein Buch und ein Blatt Papier mit der "persönlichen Erklärung": Laut Allen Carr reicht das vollkommen aus, um vom Raucher zum Nichtraucher zu mutieren.

Ein Buch und ein Blatt Papier mit der „persönlichen Erklärung“: Laut Allen Carr reicht das vollkommen aus, um vom Raucher zum Nichtraucher zu mutieren.

Kann man als ehemalige Kettenraucherin einen Marathon laufen? Was bringt es, mit dem Rauchen aufzuhören und mit dem Laufen anzufangen? Macht einen die eine Zigarette, die man in einem schwachen Moment dann doch geraucht hat, sofort wieder zum Nikotin-Junkie? Und ab wann darf man sich eigentlich selbst als „Nichtraucher“ bezeichnen?

Als 16-Jährige habe ich mich zu meiner ersten Zigarette hinreißen lassen und wurde umgehend abhängig von den Glimmstängeln. Soweit, so altbekannt und nichts wirklich Neues. Die Erkenntnis, dass ich jedoch mehr als die Hälfte meines Lebens dieser Sucht frönte (und dabei täglich mehr als 20 Zigaretten verrauchte), hat mich dann aber doch eiskalt erwischt und so habe ich am 4. August 2013 beschlossen, ein für allemal mit dem Rauchen aufzuhören. Wirklich enorm dabei geholfen hat mir der Klassiker von Allen Carr, „Endlich Nichtraucher!“, den mir liebe Freunde bereits vor einigen Jahren geschenkt hatten – in der Hoffnung, dass ich es wohl irgendwann einmal lesen würde. Und auch wenn Allen Carr zahlreiche Kritiker hat (und das Buch zugegebenermaßen in einem recht reißerischen Stil geschrieben ist), so lohnt es sich durchaus, das Buch zu lesen. Denn wie so viele andere Raucher auch, hatte ich auch bereits einige erfolglose Aufhörversuche hinter mir und im wahrsten Sinne des Wortes nichts zu verlieren.

Die „persönliche Erklärung“
Das Besondere an der Allen-Carr-Methode ist, wie leicht es einem nach der Lektüre tatsächlich fällt, mit dem Rauchen aufzuhören – gesetzt natürlich den Fall, man setzt sich bewusst mit sich selbst und dem Inhalt auseinander. Spreche ich heute – ein halbes Jahr später – mit anderen über das Buch, so fällt es vielen, die es ebenfalls gelesen haben, schwer, eine Begründung zu finden, warum die Methode wirkt. Das liegt in erster Linie darin begründet, dass jeder Raucher seine ganz persönlichen Gründe dafür hat, warum er raucht. Der erste Schritt, zu dem Allen Carr auffordert ist es deshalb, eine „persönliche Erklärung“ abzugeben. Darin sollen sämtliche individuellen Gründe für den Wunsch aufzuhören angeführt werden, ebenso wie die ganz persönlichen Gründe, warum es trotzdem so schwer fällt. Meine „persönliche Erklärung“ umfasste insgesamt acht Punkte: 5 Punkte warum ich aufhören wollte und 3 Gründe, wegen derer ich trotzdem rauchen wollte. Im Nachhinein betrachtet, muss ich hinzufügen, dass die Gründe, die mich zu einer Zigarette greifen ließen, doch etwas vielschichtiger waren, als sie mir zu diesem Zeitpunkt erschienen, doch das ist eine andere Geschichte. Im Verlauf der Lektüre muss man sich als LeserIn mit jedem einzelnen Punkt auf der „persönlichen Erklärung“ auseinandersetzen – bis man schließlich zu dem Schluss kommt, dass alle die Gründe, warum man rauchen möchte, eigentlich keine wirklichen Gründe sind. Ob das zu glauben ist? Das muss jeder für sich selbst herausfinden. In meinem Fall war die absurde Erkenntnis – dass ich im Prinzip nur deshalb eine Zigarette rauche, um im Anschluss daran wenigstens für zehn Minuten einmal nicht ans Rauchen denken zu müssen –  der ausschlaggebende Grund, es sein zu lassen.

Die Angst vor dem Zunehmen
Ein besonderes Kapitel, das „Endlich Nichtraucher – für Frauen“ enthält, bezieht sich auf die altbekannte Angst davor, an Gewicht zuzulegen, während man mit dem Rauchen aufhört – zugegebenermaßen auch eine Frage, die mich ebenfalls beschäftigt hatte. Viele RaucherInnen werden mir darin zustimmen, dass das Verlangen nach einer Zigarette (etwa nach dem Essen etc.) jenem Gefühl frappant ähnlich ist, das man empfindet, wenn man wirklich sehr, sehr hungrig ist – vergleichbar mit dem Gefühl, das man nach einem mehrstündigen Meeting mit nichts als Kaffee und Mineralwasser im Bauch hat. In beiden Fällen hat man das dringende Bedürfnis, jetzt und sofort zu rauchen (bzw. zu essen), man reagiert gereizt und äußerst sensibel. Es mag simpel klingen: Doch sobald man einmal verstanden hat (und das war bei mir nach der Lektüre des Buches definitiv der Fall), dass der Körper die anfänglichen Entzugserscheinungen nach Nikotin mit dem Hungergefühl verwechselt, hat man die freie Wahl, ob man dem scheinbaren Bedürfnis nachgibt – oder nicht. Glücklicherweise halten die Entzugsbeschwerden auch nur ein paar Tage an und sind dann überstanden – eine Gewichtszunahme lässt sich mit dieser Erkenntnis tatsächlich umgehen!

Zusätzliche Motivation durch Apps
Seitdem ich mit dem Rauchen aufgehört habe, läuft auf meinem Handy die kostenlose App „Aha!Rauchfrei“, die die individuellen Rauchgewohnheiten erfasst und in regelmäßigen Abständen über die eigenen Erfolge informiert. Auf einen Blick erfährt man so jederzeit, wie viele Zigaretten man nicht geraucht und wie viel Geld gespart wurde. Vor allem der gesparte Betrag, der sich bei mir (nach einem halben Jahr als Nichtraucherin) bereits im vierstelligen Bereich bewegt, motiviert enorm und ist eine schöne Gedankenstütze.

„Ist doch nur eine einzige Zigarette!“
Doch was tun, wenn man einen Rückfall erleidet und sich selbst in einem schwachen Moment plötzlich mit einer Fluppe in der Hand wiederfindet? Nun, ich will ehrlich sein, auch ich hatte bereits Rückschläge zu verkraften. Doch auch in diesem Fall hilft das Buch von Allen Carr ungemein (das ich in solchen Momenten immer wieder mal durchblättere, um mich daran zu erinnern, warum ich aufgehört habe). Man soll sich keineswegs von schlechten Tagen entmutigen lassen und einfach konsequent weiter nicht rauchen. Sich selbst gegenüber ehrlich zu bleiben und nicht in alte Verhaltensmuster zurückzufallen, ist der wichtigste Punkt, den es zu beachten gilt. Denn: eine einzige Zigarette macht zwar noch keinen Raucher, aber es ist der erste Schritt, (wieder) einer zu werden.

Und was ist jetzt mit dem Marathon?
Ich bin jetzt knapp über 25 Jahre alt 😉 und habe in meinem Kopf eine kleine Bucket-List angelegt (vielleicht traue ich mich irgendwann mal, sie auch öffentlich zu machen) – ein Punkt darauf ist jedenfalls, dass ich einmal in meinem Leben einen echten Marathon laufen möchte. Wer mich kennt, der weiß allerdings, dass ich erst im September 2013 mit dem Laufen begonnen habe und dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist (über die Fortschritte dorthin werde ich in einem anderem Blogpost berichten). Mein nächster Meilenstein auf dem Weg dorthin ist deshalb zunächst der österreichische Frauenlauf, der am 25. Mai in Wien stattfindet und dessen 10-Kilometer-Marke meinen ersten Sieg markieren wird.

Auf der Bucket-List ganz oben: Ein Marathon!