Projekt 2018: Endlich wieder fit werden

Was tun, wenn man feststellt, dass die Feiertage offenbar bleibende Erinnerungen an den Hüften hinterlassen haben und die Gelenke schmerzen, weil man einfach viel zu viel Zeit mit Netflix und chillen verbracht hat? Richtig: an der eigenen Fitness arbeiten – und deshalb geh ich’s in diesem Frühling – nach einem Jahr des Nichtstuns – wieder an! [Werbung – mit freundlicher Unterstützung von Tchibo Österreich]

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„What a year can do“ oder: Das Foto, das mein Leben verändert hat

Schon seit Längerem gab es keinen Fitness-Post mehr auf Steirerblut & Himbeersaft. Das bedeutet aber nicht, dass ich in der Zwischenzeit faul oder untätig gewesen wäre. Ganz im Gegenteil. Ich denke, es ist nun an der Zeit, euch die Früchte meines Fitness-Programms zu zeigen!

Der Vorher/Nachher-Vergleich zeigt deutlich, was in einem Jahr alles möglich ist.

Wir schreiben den 1. September 2013: Ich war an diesem Tag auf der Hochzeit einer Freundin eingeladen und hatte mich in mein schönstes Kleid geworfen. Natürlich wurden an dem Tag auch einige Fotos gemacht – als ich mir diese aber später angesehen habe, hat mich fast der Schlag getroffen. Warum, könnt ihr beim Blick auf das Foto oben links vielleicht nachvollziehen. Ich trage unter dem Kleid zwar einen Petticoat (der naturgemäß etwas aufträgt), aber die Speckröllchen und die dicken Arme lassen sich nicht so einfach wegargumentieren.

Dieses Foto hat sozusagen mein Leben verändert, denn kurz darauf beschloss ich, mein Leben umzukrempeln, regelmäßig Sport zu treiben und meine Ernährung umzustellen – ein gesundes Frühstück ist für mich mittlerweile Pflicht. Mein neues Fitnessprogramm umfasst Lauftraining an drei Tagen die Woche, zuzüglich zweimal 20 Minuten Powerplate-Training. Weiters Bikram Yoga an kalten und Radfahren an sonnigen Tagen. Eine Diät hab ich nicht gemacht – allerdings darauf geachtet, Zuckerhaltige Getränke zu meiden und nicht mehr aus Langeweile zu essen. Mit viel Disziplin und Selbstmotivation (die auch zu einem guten Teil von meiner Laufkumpanin Cat kam) hab ich es geschafft, das Programm bis heute durchzuhalten. Und es hat sich gelohnt.

Der Lohn der Strapazen: Weniger Gewicht, mehr Selbstbewusstsein

Denn das Foto rechts entstand rund ein Jahr später, am 28. Juli 2014 – ebenfalls auf der Hochzeit einer Freundin. Mit mehr als 10 Kilogramm weniger auf den Rippen, deutlich mehr Muskelmasse und mit einem wesentlich besseren Körperbewusstsein ausgestattet, mag ich mich auf diesem Foto erheblich lieber. 🙂 Ich werde nie im Leben eine Kate Moss werden (abgesehen davon, dass ich das auch gar nicht will), aber ich bin stolz auf mich, dass ich es geschafft habe, mein Leben konsequent und langfristig umzustellen.

Ich will niemandem vorschreiben, wie er oder sie auszusehen hat – aber wenn auch ihr mit eurem Körper unzufrieden sein solltet: Macht was dagegen! Geht raus, treibt Sport und esst nicht weniger, sondern gesündere Sachen! Und wenn euch doch der innere Schweinehund packt, denkt an das gute Gefühl, das man hat, wenn man Sport gemacht hat. Und auch wenn es nur 10 Minuten Sport sind: Es sind 10 Minuten weniger, die man auf der Couch herumlümmelt und die einem ein Stück weiter zum Ziel verhelfen. Und falls das alles nichts hilft, denkt daran: Wenn ich das geschafft habe, könnt ihr das auch! 😉
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Normales Yoga ist für Mädchen!

Yoga gehört neben CrossFit (über das neuerdings jeder spricht) zu jenen Trendsportarten, denen ich mich bislang nur eher widerwillig geöffnet habe. Zu esoterisch, zu wenig anstrengend, zu Bobo: So dachte ich lange Zeit über diesen Sport. Über eine liebe Freundin ließ ich mich dann aber doch vor Kurzem dazu überreden, es mit Bikram Yoga zu versuchen. Seither weiß ich zwei Dinge: 1) mit Esoterik hat Bikram Yoga nicht allzuviel am Hut und 2) normales Yoga ist für Mädchen! 😉

Ob man mithilfe von Bikram Yoga die Erleuchtung finden kann!? Möglicherweise hilft der Elefantengott Ganesha dabei.

Ob man mithilfe von Bikram Yoga die Erleuchtung finden kann!? Möglicherweise hilft der elefantenköpfige Gott Ganesha dabei.

Ich werde es euch ersparen, näher auf die einzelnen Asanas (so heißen die einzelnen Stellungen im Yoga) einzugehen und komme gleich zum Wesentlichen: Beim Bikram Yoga wird die Raumtemperatur auf schweißtreibende 38 Grad erhöht. In dieser – „Hotroom“ genannten – Umgebung werden dann innerhalb von 90 Minuten insgesamt 26 verschiedene Übungen ausgeführt, wobei jede Stellung zweimal praktiziert wird. Entwickelt wurde Bikram Yoga übrigens erst in den 1970er Jahren von Bikram Chodhury, einem mittlerweile weltberühmten Yogi-Meister; Yoga selbst hat natürlich eine jahrtausendealte Tradition.

„Willst du lieber 90 Minuten oder 90 Jahre lang leiden?“
Das erste Ziel für jeden Anfänger beim Bikram Yoga ist es, 90 Minuten durchzuhalten und im Raum zu bleiben. Das hört sich aber leichter an, als es tatsächlich ist: wer schon einmal bei 38 Grad im Sommer trainiert hat, wird vielleicht wissen, wovon ich spreche. Im Bikram Yoga-Studio am Schottenring, das ich besuche, zeigen aber gut ausgebildete Trainer auch Anfängern, wie die Übungen richtig bewerkstelligt werden können und motivieren zum Weitermachen. Besonders positiv am Bikram Yoga ist das im Vergleich zu anderen Sportarten relativ geringe Verletzungsrisiko – allein durch die hohen Temperaturen werden Sehnen und Muskulatur ganz einfach geschmeidiger und flexibler. Vor und nach jeder Trainingseinheit gilt es, viel Wasser zu trinken und nur leichte Kost zu sich zu nehmen. Und das sollte man auch tunlichst beachten, ansonsten kann das Training nämlich schnell zu einer wirklich unangenehmen Angelegenheit werden – wie ich leider selbst schon einmal am eigenen Leib feststellen musste. Heißer Schwarztee und frische Früchte, die nach dem Training in der Lounge gereicht werden, entschädigen ein wenig für die erbrachte Anstrengung und füllen die Kraftreserven neu auf.

…aber: wer schön sein will…?!
Denn Bikram Yoga ist ein wahrer Kraftakt für den Körper, da nicht nur Muskeln und Sehnen, sondern auch der Kreislauf enorm gefordert werden. Und so lässt auch der Yogi-Meister selbst mit der Frage „Willst du lieber 90 Minuten oder 90 Jahre lang leiden?“ keinen Zweifel an der körperlichen Tortur, die das Training im Hotroom bedeutet. Aber: es bringt auch durchaus einige Vorteile mit sich. Für mich persönlich ist die Stärkung meines Kreislaufs ein guter Ansporn, mit dem Training weiterzumachen. Und auch der Esoterik-Gedanke steht beim Bikram Yoga glücklicherweise nicht dominant im Vordergrund, sondern die Entspannung, die vor allem nach dem Training deutlich spürbar wird – man „fliegt“ förmlich aus dem Studio. Und ganz abgesehen von der rasch zunehmenden körperlichen Beweglichkeit und Kraftsteigerung sollten Neu-Yogis auch den Sauna-Effekt beim Bikram Yoga nicht unterschätzen: Denn durch das Schwitzen entgiftet der Körper und das Hautbild verbessert sich zusehends. Insgesamt also ein tolles Ganzkörpertraining inklusive Entspannung und Hautverschönerung! 🙂

Meine Empfehlung: Einfach den nächsten Sonntagnachmittag nicht zuhause auf der Couch, sondern im Bikram Yoga-Studio in deiner Nähe verbringen! In Wien gibt es mittlerweile mehrere Studios, aber auch Graz und Linz hat die Sportart mittlerweile erobert! Trotz der großen Anstrengung ist Bikram Yoga für Männer und Frauen jeden Alters und Gesundheitszustands geeignet und viele Studios bieten attraktive Schnupperangebote zum günstigen Preis.

Bikram Yoga in deiner Nähe:
Bikram Yoga Schottenring in 1010 Wien
Bikram Yoga Loft in 1040 Wien
Bikram Yoga College in der Lugner City
Bikram Yoga Schönbrunn

Hot Yoga in Graz

Bikram Yoga in Linz

Von außen eher unscheinbar, geht es im Inneren des Bikram Yoga Zentrums am Schottenring heiß her.

Von außen eher unscheinbar, geht es im auf 38° Celsius aufgeheizten Hotroom des Bikram Yoga Zentrums am Schottenring heiß her.