Ein Kürbis, drei Gänge: Kürbis im Schinken-Mantel auf Vogerlsalat mit Kürbiskernöl-Croutons

Und weiter geht’s mit „Ein Kürbis, drei Gänge“! 🙂 Heute zeige ich euch ein Rezept für eine herzhafte und dennoch leichte Hauptspeise: Hokkaido-Kürbis im Speckmantel auf Vogerlsalat mit Kürbiskernöl-Croutons. Klingt doch fabelhaft, oder? 😉 Die Inspiration für dieses Rezept hab ich übrigens hier gefunden.

 

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 1 mittelgroßer Hokkaido Kürbis
  • 200 g Serrano-Schinken (oder Speckscheiben)
  • 200 g Vogerlsalat (Feldsalat)
  • 1 mittelgroßer, säuerlicher Apfel
  • 150 g Chavroux Ziegenkäse
  • 4 Scheiben Schwarzbrot
  • Kernöl
  • Roter Balsamico-Essig
  • Salz, Pfeffer

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Zubereitung: 

Die Brotscheiben in kleine Würfel schneiden und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech mit etwas Kürbiskernöl marinieren. Die Croûtons auf der mittleren Backofenschiene bei maximal 110°C Grad (keinesfalls heißer – durch die Hitze wird das Kernöl bitter) ca. 10-15 Minuten backen – bis sie knusprig sind.

In der Zwischenzeit den Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren und mit einem Löffel von den Kernen sowie vom Strunk befreien. Mit einem Messer etwa gleich große, etwa 1,5 cm dicke Scheiben abschneiden. Die Kürbisscheiben mit jeweils ein bis zwei Schinkenscheiben umwickeln und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Der Schinken-Kürbis muss nun für ca. 10-15 Minuten bei 180°C in den Backofen.

Die Kürbisspalten mit Serranoschinken (oder Schinkenspeck) umwickeln und ca. 10-15 Minuten im Backofen backen.

Die Kürbisspalten mit Serranoschinken (oder Schinkenspeck) umwickeln und ca. 10-15 Minuten im Backofen backen.

Den Vogerlsalat waschen und abtropfen lassen. Den Apfel in kleine Stücke schneiden. Für das Dressing in einem kleinen Gläschen 3 Teile Kürbiskernöl und 1 Teil Balsamicoessig mit Salz und Pfeffer vermischen. Den Salat und die Äpfel auf Tellern anrichten, mit dem Dressing übergießen und auf jedem Teller 4-5 Speck-Kürbisstücke platzieren.

Mit einem Teelöffel kleine Nockerl aus dem Ziegenfrischkäse ausstechen und neben den Kürbisstücken platzieren. Zu guter Letzt die Kürbiskerncroûtons über den Hauptgang streuen und servieren!

Das fertige Hauptgericht: Spalten vom Hokkaido-Kürbis im knusprigen Serranoschinken auf fruchtig-frischem Vogerlsalat mit Äpfeln, Ziegenfrischkäse und Kernölcroûtons.

Das fertige Hauptgericht: Spalten vom Hokkaido-Kürbis im knusprigen Serranoschinken auf fruchtig-frischem Vogerlsalat mit Äpfeln, Ziegenfrischkäse und knusprigen Kernölcroûtons.

Schnell & italienisch: Gnocchi mit getrockneten Tomaten und Feta

Vermutlich kennt ihr das: Der Magen knurrt schon besonders laut, und man hat vor lauter Hunger keine Ahnung mehr, was man kochen soll. In solchen Momenten muss schnell eine Mahlzeit auf den Tisch, die sättigt und obendrein unkompliziert zuzubereiten ist. Für genau solche Fälle habe ich ein einfaches und obendrein ziemlich schmackhaftes Rezept für euch, das mir eine liebe Freundin aus Südtirol verraten hat: Gnocchi mit getrockneten Tomaten und Feta. 

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Einen dieser hungrigen Momente hatte ich unlängst, als ich mich auf die Suche nach schnellen Rezepten im Internet begab. Zwar bin ich dabei auf einige leckere Blogeinträge und eine interessante Rezeptesammlung von Lidl gestoßen, aber das Magenknurren wurde dadurch nicht besser – ganz im Gegenteil! 🙂 Also ab in den Supermarkt geflitzt und Lebensmittel eingekauft. Vor lauter Überfluss stand ich dann aber da wie die Kuh vor dem neuen Tor und wusste erst recht nicht, was ich kochen soll. Zum Glück habe ich mich in diesem Moment an das unkomplizierteste italienische Rezept erinnert, das ich kenne und das mir vor Jahren eine sehr liebe Freundin aus Südtirol verraten hat. Weil sie Italienerin ist (und Italiener ja sprichwörtlich gerne und gut essen) und ich euch grundsätzlich nichts auftischen würde, das nicht auch mir schmeckt, kann ich euch versichern: Dank der Gnocchi mit getrockneten Tomaten und Fetakäse bringt ihr nicht nur das Magenknurren zum Verstummen, sondern obendrein auch noch eure Gaumen zum Singen! Und ja, ich weiß, das klang jetzt etwas kitschig, aber es musste einfach raus! 😀

Zutaten (für 2 Personen):

  • 1 Packung (500 g) fertige Gnocchi
  • 1/2 Glas getrocknete Tomaten in Öl
  • 100 g Fetakäse
  • Parmesan

Zubereitung:

Gnocchi entsprechend der Anleitung auf der Packung zubereiten (also in kochendem Salzwasser ziehen lassen, bis sie schwimmen) und abgießen. Die getrockneten Tomaten abtropfen und in kleine Stücke schneiden, ebenso mit dem Ziegenkäse verfahren. Die Tomatenstücke gemeinsam mit etwas Öl aus dem Glas in einem kleinen Topf erhitzen und den Fetakäse hinzugeben (kein weiteres Würzen notwendig). Sobald der Käse geschmolzen ist (mehrmals umrühren, damit nichts anbrennt), die Feta-Tomaten-Mischung vom Herd nehmen und mit den abgetropften Gnocchi vermengen. Auf zwei Teller verteilen und mit ordentlich geriebenem Parmesan servieren. Dazu schmeckt mir am besten Rucolasalat mit Kernöl! Mahlzeit! 🙂

 

Gerade einmal 4 Zutaten und maximal 10 Minuten benötigt ihr für die Gnocchi mit getrockneten Tomaten und Fetakäse!

Gerade einmal 4 Zutaten und maximal 10 Minuten benötigt ihr für die Gnocchi mit getrockneten Tomaten und Fetakäse!

Eiliger Ziegenkäse-Birnen-Rucola-Salat á la Barbara

Wer kennt das nicht? Vor Wochen schon hat man Gäste zum Essen eingeladen und ausgerechnet am Tag des Geschehens streikt der Drucker, motzt der Chef und das „wichtige Projekt“ muss auch noch fertig werden. Vorbereitungszeit zum Einkaufen und Kochen? Fehlanzeige! Für solche Momente eignet sich der eilige Salat á la Barbara ganz hervorragend, denn er ist schnell zubereitet und schmeckt außerordentlich lecker! 🙂

Ziegenkäse_Rucola_Salat_Rezept_Copyright_Heike_Rössler

Das wirklich Tolle an diesem Salat ist nicht nur, dass er ganz fantastisch schmeckt, sondern dass die Zutaten dafür (mit Ausnahme des Rucola) auch lange haltbar sind. Eh klar: Dosenbirnen, Balsamico und Senfsauce halten sowieso eine gefühlte Ewigkeit – und auch der Ziegenkäse hat meist ein Mindesthaltbarkeitsdatum von knapp einem Monat. Deshalb eignet sich dieser Salat ideal für all jene, die gerne auf Vorrat einkaufen, weil ihnen sonst die Zeit dafür fehlt. Und den Ziegenkäse-Skeptikern unter euch sei an dieser Stelle gesagt: Der Chavroux schmeckt wirklich ganz mild und ist zudem wunderbar cremig! Traut euch ruhig – ich habe mit diesem Salat jedenfalls schon den einen oder anderen meiner Gäste zum Ziegenkäse-Liebhaber bekehrt! 😉

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