Weihnachten vor der Tür: Gesunde Haferkekse

In den vergangenen Jahren habe ich euch ja schon einige meiner liebsten Keks-Rezepte vorgestellt: Von Vanillekipferln über Zimtsterne, Dotterbusserl und Lebkuchen bis hin zu Kokosbusserl war bisher sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Da liegt die Latte nun natürlich hoch, um euch weiterhin mit köstlichen Keksrezepten zur Weihnachtszeit zu versorgen. 🙂 Ein schmackhaftes Rezept, das ich ausprobiert habe, sind diese schwedischen Haferkekse mit Nüssen und Schokoglasur. 

Für gewöhnlich kommen Haferflocken bei mir – wie auch vielen anderen – am ehesten während des Frühstücks auf den Tisch. Heute kommen die gesunden Flocken – die übrigens auch positive Auswirkungen auf den Blutdruck sowie den Cholesterinspiegel haben – bei mir allerdings in das erste Keksrezept des Jahres! 😉

Zutaten (für 2 Bleche):

  • 180 g Butter
  • 160 g Haferflocken (kernig)
  • 150 g Zucker
  • 120 g Mehl
  • 1 großes Ei (wahlweise 2 kleine)
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zimt
  • 100 g grob gehackte Mandeln
  • Dunkle Kuvertüre zum verzieren

Zubereitung:

Zunächst die Butter in einem Topf schmelzen, anschließend vom Herd nehmen und die Haferflocken sorgfältig unterrühren. Etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver, Zimt, Salz sowie die gehackten Mandeln) in einer Schüssel vermengen. Anschließend die Haferflocken-Butter-Mischung unterheben und mit den Eiern sorgfältig verrühren.

Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Mit einem Teelöffel kleine Portionen Keksteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech platzieren – der Abstand der Kekse sollte großzügig bemessen sein, da er beim Backen noch auseinandergeht.

Die Kekse nun etwa 10-15 Minuten lang backen. Keine Angst: Auch wenn sie anfangs noch sehr weich erscheinen, sie härten beim auskühlen noch etwas nach. Nun die Kuvertüre nach Packungsanleitung erhitzen und die Kekse jeweils zur Hälfte in Schokolade tauchen. Wer mag, kann die fertigen Kekse noch mit Haferflocken oder gehackten Mandelstücken verzieren.

Nach dem Abkühlen sollten die Kekse in einer luftdichten Dose an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt werden – sie sind mindestens 4 Wochen haltbar.

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Weihnachtsbäckerei: Dotterbusserl mit Marmeladenfülle und Schokoglasur

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt! Zum heutigen zweiten Advent stelle ich euch meinen All-Time-Favourite in Sachen Weihnachtskekse vor. Ganz im Ernst, dieses Rezept ist so unglaublich lecker, dass ihr diese Kekse vermutlich nicht nur zur Adventzeit, sondern auch unterm Jahr zum Kaffee servieren werdet. Viel Eidotter, selbstgemachte Marmelade und eine knackige Schokoglasur machen diese Kekse zu einem süßen und flaumigen Leckerbissen, dem kaum jemand widerstehen kann.

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In den letzten Jahren habe ich euch ja bereits einige meiner liebsten Keksrezepte vorgestellt. Darunter neuen Favoriten wie die Kürbiskernkekse mit Ribiselmarmelade, aber auch Klassiker wie würziger Lebkuchenherrlich mürbe Vanillekipferl oder klassische Kokosbusserl und Zimtsterne. Heute ist ein All-Time-Favourite dran, nämlich Dotterbusserl mit Marmeladefüllung und Schokoglasur.

Zutaten (für ca. 25 Stück):

  • 80 g zimmerwarme Butter
  • 80 g Staubzucker
  • 4 Dotter
  • 120 g Mehl
  • 1 Vanilleschote
  • Ribiselmarmelade für die Füllung
  • Kuvertüre

Zubereitung:

Butter, Zucker und Dotter gut miteinander vermixen, sodass eine schaumige Masse entsteht. Eine Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark mit einem Messer herauskratzen und zu der Masse geben. Anschließend das Mehl sorgfältig unterheben und verrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech kleine, etwa gleich große Kekse aufspritzen. Bei ca. 170°C ca. 15 Minuten lang backen, bis die Kekse schön goldbraun sind. Aus dem Ofen nehmen und gut abkühlen lassen. Anschließend jeweils zwei Kekse mit einem Klecks Ribiselmarmelade (alternativ geht auch Marillenmarmelade) zusammenkleben und am besten über Nacht trocknen lassen. Anschließend die Kuvertüre nach Packungsanleitung schmelzen lassen und die Kekse jeweils zur Hälfte in Schokolade tauchen. Auf einem Rost aushärten lassen und in einer gut verschlossenen Keksdose an einem kühlen Ort aufbewahren. Lasst es euch schmecken! 🙂

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Übrigens, dieser Beitrag entstand im Rahmen eines Advent-Kalenders, bei denen ich euch an den kommenden Adventsonntagen bis Weihnachten gemeinsam mit anderen Bloggern mit weihnachtlichen Rezepten und DIY-Geschenkideen überraschen! 🙂 So entdeckt ihr heute zum Beispiel auf Vienna Sunday Kitchen eine Früchteteemischung zum Selbermachen oder bei Laura Dreams of Cakes Nikolaus-Cupcakes. Nächsten Sonntag geht’s dann weiter auf Kraut & Rübe mit einem Last-Minute-Eierlikör und einem Keksrezept auf Genusswolke!

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Süß & steirisch: Kürbiskernkekse mit Marmeladefüllung und Schokoglasur

Kaum zu glauben, aber in 3 Wochen ist doch tatsächlich schon wieder der erste Advent! Höchste Zeit also, die Backutensilien herauszukramen und sich langsam aber sicher ans Backwerk zu machen. 🙂 Als sanften Auftakt stelle ich euch heute ein Rezept vor für extra saftige Kürbiskern-Kekse mit einer Füllung aus selbst gemachter Ribisel-Marmelade und mit knackiger Schokoglasur. Na, wie klingt das? 😉

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Zutaten (für ca. 20 Stück doppelbödige Kekse): 

  • 300 g Mehl (glatt)
  • 200 g Butter
  • 100 g Staubzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 100 g Kürbiskerne (fein oder grob gemahlen)
  • 2 EL gutes Kürbiskernöl
  • Ribiselmarmelade zum Füllen (alternativ geht auch Marillenmarmelade)
  • Dunkle Schokolade-Kuvertüre für die Glasur
Gute Zutaten für herrlich saftige Kekse.

Gute Zutaten für herrlich saftige Kekse.

Zubereitung: 

Für den Mürbteig das Mehl, Kürbiskerne Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel miteinander vermengen. Die kalte Butter in kleine Stücke hacken und auf dem Gemisch verteilen. Nun eine Mulde in der Mitte der Schüssel formen und das Kürbiskernöl hinzufügen. Alle Zutaten mit der Hand gründlich zu einem Teig verkneten (der Teig ist dann fertig, wenn er sich ohne Probleme von der Schüsselwand löst. Den Teig zu einer Kugel formen, in Alufolie einschlagen und mindestens 1-2 Stunden im Kühlschrank rasten lassen.

Teig herausnehmen und erneut gut und kräftig durchkneten, bis der Teig geschmeidig ist. Anschließend mit einem Nudelwalker auf einer antihaftbeschichteten Backunterlage ca. 2 mm dick ausrollen und mit Keks-Ausstechern jeweils zwei Stück (Ober- und Unterseite) einer Form ausstechen, bis der Teig aufgebraucht ist. Übrigens: Sollte der Teig während des Ausstechens zu warm werden, einfach kurz zurück in den Kühlschrank damit, nach einer kurzen Pause kann man problemlos weitermachen. Die Kekse mit einem Spatel vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech heben und im vorgeheizten Backofen bei ca. 180°C (Ober- und Unterhitze) rund 8 Minuten backen lassen. Kekse aus dem Ofen nehmen und gründlich abkühlen lassen.

Im Anschluss jeweils zwei zueinander passende Kekse mit einem Klecks Marmelade aufeinander befestigen und am besten über Nacht antrocknen lassen. Am nächsten Tag die Kuvertüre im Wasserbad oder Mikrowelle (nach Packungsanleitung) schmelzen lassen und die Kekse entweder vollständig mit Schokolade glasieren oder nur halb hinein tunken. Anschließend kann man die Kekse noch mit Zuckerperlen verzieren. Meine Kekse stellen ja die Tiere des Waldes dar, also habe ich den Bären, Füchsen, Igeln und Rehen mit Zuckerperlen kleine Gesichter gegeben. Gefallen sie euch? 🙂 Die süßen Ausstechformen bekommt ihr übrigens ab kommender Woche bei Tchibo.

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So sehen übrigens meine süßen Bewohner des Waldes aus: Die grüne Farbe kommt vom Kernöl und den Kürbiskernen, und gefüllt sind sie natürlich mit süß-säuerlicher (am besten selbst gemachter) Marmelade.

Last but not least: Ihr könnt gewinnen!

Wichtiger Hinweis für meine treuen LeserInnen: Dieser Beitrag erschien im Rahmen der diesjährigen Tchibo Blogparade zum Thema „So süß kann Vorfreude sein“ – und ab kommenden Mittwoch (9.11.2016) könnt ihr direkt am Tchibo Blog für mich bzw. mein Rezept voten. Unter allen Teilnehmern an der Abstimmung wird ein Backset von Tchibo verlost! 🙂 Es lohnt sich also für euch, mir eure Stimme zu geben! 😉 Also, vielen Dank im Vorhinein für eure Stimme, viel Glück beim Gewinnspiel und habt eine schöne vorweihnachtliche Zeit!

Backe, Backe Kuchen! :) Mit den praktischen Helferlein von Tchibo (vielen Dank an dieser Stelle) macht das Keksebacken gleich noch viel mehr Spaß!

Backe, Backe Kuchen! 🙂 Mit den praktischen Helferlein von Tchibo (vielen Dank an dieser Stelle) macht das Keksebacken gleich noch viel mehr Spaß!

Resteküche: Tiramisu aus Lebkuchen- und Keksresten

Das Rezept, das ich euch heute zeige, hab ich vor einigen Wochen selbst benötigt (man merkt es auch schnell an den Zutaten) 😉 doch es funktioniert nicht nur mit Lebkuchen, sondern auch mit trockenen Keksen, Kuchenresten und ähnlichem, was nach größeren Feiern zurückbleibt. Mein Rezept für das Lebkuchen-Tiramisu ist nicht nur deppensicher, sondern auch ohne viel Aufwand gemacht! 

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Ich weiß ja nicht, wie’s euch geht: Aber in den vergangenen Wochen nach den Feiertagen, der Völlerei und kalorienreichen Geschenken war ich froh, erstmal keine Kekse, Lebkuchen oder ähnlichen Süßkram zu sehen und habe darüber fast eine Schachtel mit allerhand Keksen und Lebkuchenresten vergessen.  Doch was tun mit dem Mix aus selbst gebackenen und gekauften Leckereien, die bereits trocken und eher hart als zart sind? Mein Rezept der Stunde: Ein feines und deppensicheres Tiramisu mit Rum, Kaffee und Kakao – aber ohne Ei!

Rezept Lebkuchen-Tiramisu ohne Ei

Ich habe die Tiramisu mit einem Mix aus gekauften Lebkuchen mit dunkler Kuvertüre sowie selbst gebackenem Lebkuchen mit Zuckerguss probiert. Die Schokolade-Kuvertüre bleibt bei diesem Rezept herrlich knackig – das schmeckt überraschend anders als normales Tiramisu. Im Kühlschrank ist die Tiramisu zugedeckt mindestens drei Tage haltbar – perfekt, um Reste zu verwerten. Ich habe die Tiramisu in Einzel-Portionen in kleinen Gläschen (die man etwa bei den Gü-Desserts dazu erhält und die auch hitzeresistent sind!) zubereitet.

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Perfekte Resteverwertung: Lebkuchenreste zu einem Tiramisu verarbeiten. Den Bourbon-Vanille-Zucker könnt ihr übrigens ganz einfach selbst herstellen, indem ihr ausgeschabte Bourbonvanille-Schoten in einem geschlossenen Glas zum Zucker zugebt.

Zutaten (für etwa 10-12 Portionen): 

  • 400 g Keks- oder Lebkuchenreste
  • 150 g Bourbon-Vanille-Zucker (oder Staubzucker)
  • 1 TL Zimt
  • 250 ml Schlagobers (Schlagsahne)
  • 250 g Topfen (Speisetopfen)
  • 250 g Mascarpone
  • 2-3 EL Rum (z.B. von Appleton Estate)
  • 1/2 Tasse Espresso oder starken Kaffee, kalt
  • Kakaopulver zum Bestreuen

Zubereitung:

Zunächst die Keks- und Lebkuchenreste mit einem Messer in ca. 0,5 cm große Würfel hacken und in eine passende Auflaufform einfüllen. Dabei die Keksreste, mit sanften Druck auf dem Boden des Gefäßes drücken, sodass eine kompakte, gleichmäßig dicke Masse den Boden bedeckt. In einem separaten Gefäß Topfen, Mascarpone und Schlagobers zusammengeben und mit einem Mixer gleichmäßig verrühren, Zimt und Zucker einrieseln lassen, bis eine homogene Masse entsteht. Kühl stellen.

Den kalten Espresso mit dem Rum (unbedingt guten Rum verwenden! – ich verwende für solche Zwecke den Appleton Estate Signature Blend, der mit seinem fruchtigen Aroma perfekt für solche Zwecke ist) verquirlen und mit dem Löffel über dem Lebkuchen-Boden verteilen. Nicht zuviel Würz-Kaffee auf einmal verwenden, der Boden soll zwar gut durchtränkt sein, darf aber auch nicht in Flüssigkeit stehen.

Darüber mit einem Back-Spatel eine Schicht Mascarpone-Zimt-Creme auftragen und gleichmäßig verteilen. Anschließend eine weitere Schicht Lebkuichen-Stücke auftragen, mit Würz-Kaffee übergießen, usw. Mit einer Schicht Creme abschließen. Mit gesiebtem Kakaopulver bestreuen. Anschließend die Form mit Alufolie bedecken und mindestens 3 Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank ziehen lassen. Kalt servieren, Mahlzeit! 🙂

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Tiramisu aus Lebkuchenresten und ohne Ei.

 

Oma’s Rezepte-Klassiker: Vanillekipferl

Heiligabend steht vor der Tür – und wer bis jetzt noch nicht mit der Weihnachtsbäckerei angefangen hat, sollte sich ranhalten, damit der Keksteller an Weihnachten gut gefüllt ist. Für den Fall der Fälle verrate ich euch heute das Geheim-Rezept meiner Oma für herrlich mürbe Vanillekipferl! 

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Zutaten (für 1 Blech):

  • 150 g kalte Butter
  • 50 g Staubzucker
  • 210 g glattes Mehl
  • 75 g geriebene Hasel- oder Walnüsse
  • ca. 170 g Staubzucker und 2 Pckg. Vanillezucker zum Wälzen
Oma's Rezept für herrlich mürbe Vanillekipferl!

Oma’s Rezept für herrlich mürbe Vanillekipferl!

Zubereitung:

Die kalte Butter mit einem Hobel oder einem Messe klein hobeln und mit dem Zucker, dem Mehl und den Nüssen vermengen. Solange mit den Händen kneten, bis eine geschmeidige Masse daraus entsteht. Den Teig zu einer Wurst formen, mit Klarsichtfolie (oder Alufolie) umwickeln und für mindestens eine halbe Stunde (besser: 1 Stunde) im Kühlschrank rasten lassen.

Anschließend aus dem Teig kleine Kugeln formen und mit den Händen (oder dem Nudelholz) zu kleinen Würsten rollen (max 5 cm lang). Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech zu Kipferln formen. Die Vanillekipferl bei 170°C 10-15 Minuten backen lassen, in der Zwischenzeit den Staubzucker mit dem Vanillezucker vermengen. Die Kipferl aus dem Backrohr nehmen, etwas abkühlen lassen und noch lauwarm in der Staubzucker-Vanillezucker-Mischung wälzen. Bis zum Genuss bewahrt man die Vanillekipferl am besten in einer Blechdose auf – nach etwa zwei Tagen sind sie herrlich mürb! 🙂

 

Bussi, Bussi! Kokosbusserl!

So kurz vor Weihnachten läuft in vielen Küchen die Keksproduktion auf Hochtouren – ein Klassiker auf den Kekstellern Österreichs sind die Kokosbusserl, die ich euch heute präsentiere! Das Originalrezept dazu stammt aus dem berühmten Wiener Kochbuch „Die gute Küche“ von Plachutta. Weil ich es allerdings nicht ganz so süß mag, verwende ich für meine Busserl weniger Zucker als im Original angegeben – das mache ich übrigens bei ziemlich allen meinen Gebäckskreationen so! 🙂 Ich hoffe, sie munden euch!

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Auch ich habe mich vom vorweihnachtlichen Backfieber anstecken lassen und in diesem Jahr erstmals seit Langem wieder Kokosbusserl gebacken – ein wunderbar weiches und saftiges Gebäck, das häufig unterschätzt wird! So ganz nebenbei sind diese ganz einfach zuzubereitenden Kekse übrigens auch eine wunderbare Resteverwertung für das viele Eiklar, das für gewöhnlich bei der Weihnachtsbäckerei anfällt! 🙂

Zutaten (für ca. 2 Bleche):

  • 5 Eiklar
  • 200 g Staubzucker
  • 250 g Kokosraspel
  • 1 EL Mehl
  • Backoblaten

Zubereitung:

Die Eiklar mit dem Zucker zu einer festen Masse schlagen, Kokosraspel untermengen und das Ganze über einem Topf mit kochendem Wasser sehr warm rühren (dabei fällt die Masse wieder etwas zusammen). Das Mehl unterheben und verrühren.

Auf einem Backblech Backpapier ausbreiten und die Backoblaten darauf verteilen. Mit einem Kaffeelöffel aus der Masse Busserl formen und auf die Oblaten setzen. Im vorgeheizten Backrohr bei etwa 200°C rund 15 Minuten lang backen, bis sie goldbraun sind.

Die Busserl abkühlen lassen und in einer verschlossenen Blechdose am besten zwei Tage lang an einem kühlen Ort aufbewahren – dann sind sie am besten! 🙂

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Meine herrlich saftigen und süßen Kokosbusserl! Die ideale Vewertung für Eiklar-Überbleibsel aus der Keksbäckerei!

 

Christmas around the corner: Zimtsterne

Bis Weihnachten ist es zwar noch ein bisschen hin, aber jetzt ist die beste Zeit, um schon mal mit dem Üben für die Adventsbäckerei anzufangen. Denn um richtig gute (und schöne) Zimtsterne zu backen, braucht es definitiv ein wenig Erfahrung (und die richtigen Utensilien). Also los geht’s mit der fröhlichen Bäckerei. 🙂 Und das Beste: Ihr könnt dabei auch noch was gewinnen! 😉

Steirerblut_und_Himbeersaft_Rezept_Zimtsterne_Tchibo_Blogparade_Copyright_Heike_Rössler

Als die liebe Karin vom Tchibo Blog bei mir angefragt hat, ob ich Lust hätte, an einer Blogparade teilzunehmen und bei dieser Gelegenheit gleich die neuen Backutensilien (erhältlich ab 18. November) zu testen, habe ich gerne zugesagt.

Bei der Blogparade „Adventsbacken“ werden ab morgen mehrere Food Blogger ihre süßen Köstlichkeiten präsentieren – und ihr, liebe LeserInnen, habt die Möglichkeit, für euren persönlichen Favoriten zu stimmen – von dem ich hoffe, dass es Steirerblut & Himbeersaft sein wird! 😉 Unter allen Kommentaren, die bis 1. Dezember auf dem Tchibo Blog einlangen, wird von Tchibo ein Backset verlost! Also abstimmen und gewinnen!

Um hausgemachte Zimtsterne herzustellen, ist es übrigens von Vorteil, das passende Werkzeug daheim zu haben – ansonsten wird das nämlich eine ziemliche Kleckserei (glaubt mir, ich habe es versucht!) 😉 Mit dem Zimtstern-Backset, das aus zwei Silikon-Matten besteht, und in die der Teig bzw. das Topping einfach eingestrichen werden können, hat es allerdings ganz gut geklappt! 🙂 Zum zweiteiligen Set dazu geliefert wird auch ein Rezept – das ich allerdings etwas abgewandelt habe.

Praktisch: Unten kommt der Teig rein - oben wird die Baisermasse eingestrichen. Beides zusammen wird gebacken - und fertig! :) Erhältlich ab 18. November bei Tchibo/Eduscho.

Praktisch: Unten kommt der Teig rein – oben wird die Baisermasse eingestrichen. Beides zusammen wird gebacken – und fertig! 🙂 Erhältlich ab 18. November bei Tchibo/Eduscho.

Zutaten (für etwa 55 Stück Zimtsterne):

  • 3 Eiweiß
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 300 g gemahlene Mandeln
  • 150 g Marzipanrohmasse
  • 1 Prise Nelkenpulver
Ohne die stabilen Backhelfer (erhältlich ab 18. November bei Tchibo/Eduscho) wäre das Zimtsternbacken eine heillose Kleckserei geworden! :)

Ohne die stabilen Backhelfer (erhältlich ab 18. November bei Tchibo/Eduscho) wäre das Zimtsternbacken eine heillose Kleckserei geworden! 🙂

Zubereitung:

Backofen vorheizen (Elektro: 120° Grad, Umluft: 100°C). Die Eiweiße sehr steif schlagen, dabei nach und nach den gesiebten Puderzucker sowie die Prise Salz einrieseln lassen. 1/3 der Eischneemasse für das Topping beiseite stellen und mit einer Prise Zimt mischen. Mandeln, Marzipan, Zimt und Nelkenpulver miteinander verkneten und die restlichen 2/3 der Eischneemasse vorsichtig unterheben.

Den Teig mit einem kleinen Löffel in die untere Schablonenmatte streichen (darauf achten, dass auch in den Ecken Teig ist) – anschließend die zweite Matte darüber legen und die Toppingmasse (am besten unter Zuhilfenahme des Backhelfers) in die Formen streichen. Nach diesem Vorgang vorsichtig die obere Silikonmatte wieder entfernen.

Wer die Zimtstern-Backform nicht zur Hand hat: Den Teig etwa einen halben Zentimeter dick ausrollen, mit einer Ausstechform Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Anschließend die Toppingmasse mit einem Messer auf die Sterne auftragen.

Den Backofen auf etwa 100° Grad (Umluft: 80°C) herunterdrehen und die Schablone bzw. das Backblech auf der unteren Einschubleiste etwa 40 bis 45 Minuten mehr trocknen als backen lassen. Die Zimtsterne in den Formen auskühlen lassen und anschließend vorsichtig entnehmen.

Am besten bewahrt man die Zimtsterne danach ein paar Tage in einem geschlossenen Keksbehälter auf, damit die Baisermasse schön durchtrocknen kann.

Mein Tipp: Solltet ihr so wie ich einen Gasofen haben (der mindestens 150°C heiß wird), reduziert sich die Backzeit auf etwa 25 Minuten – leider lässt sich durch die hohe Hitze nicht vermeiden, dass die Baisermasse eine etwas bräunlichere Farbe annimmt (tut dem Geschmack allerdings keinen Abbruch).

Seid nicht zu ungeduldig mit dem Herausnehmen aus der Form – mir ist vor lauter Hudelei leider einiges von der Baisermasse verloren gegangen. Und, ganz wichtig: Seid nicht irritiert, wenn die Baisermasse am ersten Tag „pickt“ und klebt – das legt sich, wenn die Zimtsterne ein paar Tage Zeit zum Rasten in der Keksbox hatten! 🙂

Meine Zimtsterne sind nicht ganz perfekt geworden - was auch an meinem Gas-Backofen liegt (der mindestens 150°C heiß wird) - aber schmecken tun sie hervorragend! ;)

Meine ersten Zimtsterne sind nicht perfekt geworden – was auch an meinem Gas-Backofen liegt – aber schmecken tun sie hervorragend! 😉 Zum Glück hab ich ja bis Weihnachten noch etwas Zeit zum üben.