Brunchen wie ein König: Eier-Tartelettes im Speckmantel

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht – aber meinen Freund kann ich mit einem gesundem Frühstück (Birchermüsli, Chiasamen-Pudding oä) nicht hinterm Ofen hervor locken. Vielmehr bevorzugt er (wie gefühlte 99% aller Männer) am Morgen Deftiges, wie Eier und Speck. Weil ein Spiegelei mit Speckstreifen nun an sich aber gar nichts Besonderes ist, zeige ich euch heute mein Rezept für köstliche Eier-Tartelettes im Speckmantel! 

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Dieses Rezept habe ich von meiner Mama (Dankeschön an dieser Stelle!), und seit wir es zu Ostern probiert haben, gibt es bei uns jeden Sonntag zum Brunch das Gleiche: die leckeren Eier-Tartelettes im Speckmantel an einem schönen, herzhaften Vogerlsalat. Das Schöne an ihnen ist, dass sie im Nullkommanichts zuzubereiten sind, und sich nicht nur zum Frühstück, sondern auch als Vorspeise gut eignen.

Zutaten (pro Person):

  • 1-2 Scheiben Schinkenspeck (am besten schmeckt Prosciutto – nicht zu dünn geschnitten!)
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Handvoll Vogerlsalat
  • Kürbiskernöl
  • Weißer Balsamico-Essig
  • Frühstücksbrötchen

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Zubereitung: 

Ein Blatt Backpapier in mehrere Quadrate schneiden (pro Person wird ein Quadrat benötigt), dieses unter fließendem Wasser zerknüllen und in eine Muffin-Backform einfügen. Den Schinkenspeck (je nach Scheibengröße) zuschneiden und jeweils zwei Scheiben kreuzförmig in die Muffin-Mulden legen, sodass eine mit Speck ausgeformte „Schüssel“ entsteht. Das Ei hineinschlagen und mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Bei ca. 200° C (Umluft) ca. 18-20 Minuten im Ofen backen (das Eigelb sollte innen noch flüssig sein).

In der Zwischenzeit den Vogerlsalat waschen, schleudern und mit einer Marinade aus Salz, Pfeffer, weißem Balsamico und Kürbiskernöl würzen. Die fertig gebackenen Eier-Tartelettes aus dem Ofen nehmen und gemeinsam mit dem Vogerlsalat und Frühstücksbrötchen servieren. Mahlzeit! 🙂

Die fertigen Eier-Tartelettes im Speckmantel an einem herrlich kernigen Vogerlsalat.

Die fertigen Eier-Tartelettes im Speckmantel an einem herrlich kernigen Vogerlsalat.

 

 

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Klassiker der Küche: Gratinierte französische Zwiebelsuppe

Auch wenn der Frühling schon mit großen Schritten ins Land zieht, ist es abends noch immer recht frisch. Da tut ein heißes Süppchen zwischendurch ganz gut. Das Rezept für diese französische Zwiebelsuppe, die mit gratiniertem Käse-Toast serviert wird, wärmt und schmeckt! 🙂

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Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich mag gehaltvolle Suppen, die nicht nur von innen heraus wärmen, sondern auch als richtige Mahlzeit daherkommen (und nach denen man nicht sofort wieder Hunger bekommt). Das Rezept für diese französische Zwiebelsuppe geht schnell (die ganze Zubereitung nimmt ca. 15-20 Minuten in Anspruch), ist äußerst schmackhaft und stammt aus einem meiner Lieblings-Kochbücher, „Die gute Küche“ von Plachutta.

Zutaten (4 Portionen):

  • 1 l Rindsuppe
  • 300 g Zwiebeln
  • 3 EL Olivenöl
  • 30 g Butter
  • 4 Weißbrotscheiben
  • 120 g Schweizer Käse (Emmentaler oder Gruyére)
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

In einem großen Topf Butter und Olivenöl erhitzen, darin die in Ringe geschnittenen Zwiebel kurz anrösten. Anschließend mit der Suppe aufgießen und die Zwiebel in der Suppe bissfest kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die fertige Zwiebelsuppe in feuerfeste Schalen füllen, mit jeweils einer Brotscheibe beleben und dick mit geriebenem Käse bestreuen. Das Ganze kommt bei extremer Oberhitze (220° C) in den Ofen und wird so lange gebacken, bis der Käse geschmolzen und goldbraun gebacken ist.

Achtung: Die Suppe ist beim Servieren sehr, sehr heiß – vor allem Kinder sollten hier vorgewarnt werden, damit sie den Teller nicht anfassen! Ansonsten gilt: Mahlzeit und lasst es euch schmecken! 🙂

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Gesunder Start ins neue Jahr: Salat Süß-Sauer mit Avocado und Sojasprossen

Kurz nach den Festtagen verfallen gefühlte 90 % der Frauen derzeit dem Wahn, nun „detoxen“ zu müssen. Da wochenlang auf feste Nahrung zu verzichten, für mich keine echte Option ist, zeige ich euch heute stattdessen ein Rezept für einen gesunden und knackigen Salat mit asiatisch inspiriertem Süß-Sauer-Dressing, der garantiert kein schlechtes Gewissen macht – und noch dazu vegan ist! 😉

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Ganz in Grün kommt mein asiatisch inspirierter Salat mit Gurke und Sojasprossen daher. Dank der Avocado sättigt der Salat auch, und serviert mit einer Scheibe frischem Brot esse ich den Salat gerne als Mittagsmahlzeit! 🙂 Ich hoffe, er schmeckt euch!

Zutaten (für 2 Personen):

  • 100 g Sojasprossen (gewaschen)
  • 100 g Vogerlsalat
  • 1 Avocado
  • 1/2 Gurke
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 1 EL Zucker
  • 3-4 EL Essig
  • 1-2  EL Sesamöl
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Grün, Grüner, Salat süß-sauer!

Zubereitung:

Alle Zutaten waschen und gut abtrocknen. Die Gurke, Avocado und Frühlingszwiebel in kleine Stücke schneiden und gemeinsam mit dem Vogerlsalat und den Sojasprossen in eine große Salatschüssel füllen. In der Zwischenzeit den Essig in einem Topf aufkochen lassen. Sobald der Essig kocht, den Zucker hinzugeben und verrühren. Die Essig-Zucker-Mischung auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis sich der Zucker gelöst hat und der scharfe Essiggeruch verflogen ist (ca. 1-2 Minuten). Die noch warme Marinade über den Salat geben, Sesamöl hinzufügen und gut verrühren. Mit einer Scheibe frischem Brot (mit Aufstrich oder Frischkäse bestrichen) servieren.

Rezept: Heiße Selleriecremesuppe für kalte Tage

Der Zeller (oder auch Sellerieknolle) ist ja gemeinhin ein eher unterschätztes Gemüse. Dabei eignet er sich hervorragend für die Zubereitung schmackhafter Pürees, macht sich gut im Wok – und man kann ein äußerst schmackhaftes Süppchen daraus kochen. Und weil an kalten Tagen kaum etwas mehr wohl tut als eine heiße Suppe, gibt’s heute ein Rezept für eine feine Selleriecremesuppe mit knackigen Selleriewürfeln.

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Zutaten (für ca. 4 Personen):

  • 2 kleinere Sellerieknollen
  • 1 große Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 1 Liter Gemüsebrühe (wahlweise Rindssuppe)
  • 0,25 l Schlagobers (oder 1 Flasche Cremefine zum Kochen)
  • 4 Scheiben Toastbrot
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Sellerieknollen mit einem Messer sorgfältig schälen und halbieren. Einen halben Zeller in kleine (ca. 0,5 cm große) Würfel schneiden und beiseite stellen  – die Würfel dienen später als knackige Suppeneinlage. Den übrigen Sellerie ebenfalls würfeln (die Würfel müssen aber nicht so klein sein), ebenso die Zwiebel klein schneiden. In einem großen Topf die Zwiebel in etwas Butter anrösten, bis sie glasig sind. Anschließend die Selleriewürfel hinzugeben und bei großer Hitze anrösten. Sobald das Gemüse an Farbe gewonnen hat, mit einem Liter Gemüsebrühe aufgießen, die Hitze zurücknehmen und weiterkochen lassen, bis der Sellerie weich ist (ca. 15 Minuten). Den Schlagobers hinzugeben, salzen und pfeffern.

Die Suppe vom Herd nehmen und mit einem Pürierstab gründlich durchmixen – die Suppe sollte eine cremige Konsistenz haben. In der Zwischenzeit die Toastbrotscheiben im Toaster rösten und in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden. Vor dem Servieren jeweils einen Esslöffel Selleriewürfel in eine Suppenschüssel füllen, mit der Suppe aufgießen und mit den Toastbrotwürfeln dekorieren. Mahlzeit! 🙂

 

{Tischlein deck dich} Zur Vorspeise: Tatar vom Rind – dazu Gin Tonic

Startschuss zum Fünf-Gänge-Menü, das ich gemeinsam mit Vienna Fashion Waltz, Pretty Curvy Secrets, My Impressions 4 U und Cat’s bits and pieces für euch vorbereitet habe! 🙂 Als kalte Vorspeise empfiehlt sich ein feines Tatar vom Rind – dazu gereicht wird ein Klassiker: Gin Tonic. 

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Zutaten für das Beef Tatar (für 4 Personen):

  • 600 g Rinderfilet
  • 120 g Essiggurken
  • 2 Sardellenfilets
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Ketchup
  • 1 TL Estragonsenf
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 halbe rote Zwiebel
  • 30 g Kapern
  • 1 Spritzer Cognac
  • 1 Spritzer Tabasco
  • Petersilie
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • Zum Servieren: 1 Eigelb, Toastbrot, Butter
Die Zutaten für das Tatar vom Beef.

Die Zutaten für das Tatar vom Beef.

Zubereitung: 

Das Fleisch schneiden bzw. klein hacken und in eine Schüssel füllen. Die Zwiebel, Kapern, Essiggurken, Sardellen sowie die Petersilie ebenfalls klein schneiden und ebenfalls in die Schüssel geben. Sämtliche übrigen Zutaten ebenfalls hinzufügen und gründlich miteinander vermengen. Pro Person eine Orangen-große Menge Tatar entweder mit einer Schüssel oder (wenn zur Hand) einem Metallring formen und auf einem Teller gemeinsam mit einem Eigelb anrichten. Mit Pfeffer bestreuen  und ein paar Kapernbeeren garnieren. Dazu reicht man am besten getoastetes Toastbrot und Butter. 

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Das Rezept zu dieser Vorspeise stammt aus dem Figlmüller Kochbuch – erschienen im Echomedia Verlag (ISBN-10: 3902900032).

Die Rezepte zu diesem sowie den anderen Gerichten in unserem Fünf-Gänge-Menü stammen aus dem wunderschönen „Figlmüller-Kochbuch – Kochen nach Bildern“. Von diesem wirklich hübsch aufbereitetem Kochbuch werde ich euch an anderer Stelle noch Näheres berichten! 😉

 

Getränke-Tipp: Gin Tonic

Perfekt zur Vorspeise passt ein klassischer Longdrink, der Gin Tonic. Besonders gut eignet sich für die Zubereitung das Indian Tonic von Fever Tree – denn dieses ist im Gegensatz zu Produkten anderer Hersteller nicht so süß und eignet sich daher (wie ich finde) besser als Begleitung zum Beef Tatar. Die Salatgurke im Drink rundet den Geschmack ab und gibt eine erfrischende Note.

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Zutaten (pro Glas):

Zubereitung: 

Jeweils drei Stück Eiswürfel in ein Glas füllen, den Gin hinzufügen und mit Tonic Water aufgießen. Mit einer Gurkenscheibe garnieren und sofort servieren.

Morgen serviert euch My Impressions 4U den zweiten Gang unseres Fest-Menüs: Eine herrlich cremige Kürbiscremesuppe!

 

Ein Kürbis, drei Gänge: Cremesüppchen vom Hokkaido mit gegrillten Knoblauch-Garnelen

Im Herbst werfen Blogger und Kochmagazine ja förmlich mit Kürbisrezepten um sich. Da will ich natürlich nicht nachstehen und präsentiere euch in den kommenden drei Tagen ein komplettes Kürbis-Menü, bestehend aus Vorspeise, Hauptspeise und Dessert. In der Hauptrolle (wie könnt’s anders sein?): Ein Kürbis! 😉 Heute geht’s los mit der Vorspeise – einem cremigen Süppchen vom Hokkaido mit gegrillten Knoblauch-Garnelen.

 

Steirerblut_und_Himbeersaft_ein_Kürbis_drei_Gänge_Rezept_Vorspeise_Cremesuppe_Hokkaido_gegrillte_Knoblauch_Garnelen_Copyright_Heike_RösslerZutaten (für ca. 4 Personen):

  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 3 Stück chinesischer Knoblauch
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Liter Gemüsebrühe (wahlweise Hühnerbrühe)
  • 0,25 Liter Schlagobers (oder Cremefine)
  • 250 g Garnelen (TK oder frisch)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung: 

Den Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren und von den Kernen befreien (mit einem Löffel ausschaben). Das Kürbisfleisch in etwa 1 -1,5 cm große Stücke würfeln und zur Seite stellen. Den Knoblauch schälen und halbieren – einen halben Knoblauch in sehr feine Würfel schneiden und zur Seite legen. Den übrigen Knoblauch grob hacken, ebenso mit der Zwiebel verfahren.

In einem großen Topf mit etwas Maiskeimöl die Zwiebel und den groben Knoblauch erhitzen, sobald die Zwiebel glasig sind, die Kürbiswürfel hinzugeben. Bei starker Hitze anrösten. Nach etwa 5 Minuten mit der kochend heißen Gemüsebrühe aufgießen, den Schlagobers beigeben und bei geringer Hitze zugedeckt etwa 10-15 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit in einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die fein gehackte halbe Knoblauchknolle anrösten. Die Garnelen hinzugeben und bei starker Hitze mit Salz und Pfeffer (wer mag, kann noch etwas Knoblauchpulver darüber streuen) anrösten. Nach etwa 4 Minuten sollten die Garnelen fertig sein  (TK-Garnelen benötigen etwas länger, in diesem Fall so lange weiterbraten, bis sich der Saft verflüssigt hat), vom Herd nehmen und in eine Schüssel füllen.

Die Suppe sollte inzwischen fertig sein. Mit einem Pürierstab sorgfältig durchmixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe in einen Teller füllen, jeweils ein bis zwei EL der Garnelen mittig auf dem Teller platzieren und servieren!

Der erste Gang des Kürbis-Menüs: Ein cremiges Süppchen vom Hokkaido mit gegrillten Knoblauch-Garnelen.

Der erste Gang des Kürbis-Menüs: Ein cremiges Süppchen vom Hokkaido mit gegrillten Knoblauch-Garnelen.

Coming soon: 1 Kürbis, 3 Gänge

Herbstzeit ist Kürbiszeit – und weil diese Wahrheit unumstößlich ist, präsentiere ich euch ab morgen an drei aufeinanderfolgenden Tagen Rezepte für ein echt steirisches Menü unter dem Motto „Ein Kürbis, drei Gänge“! 🙂 Ihr dürft gespannt sein – schaut vorbei! 

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