Street Art am Donaukanal – Teil 4

Vergangene Woche habe ich euch bereits einige Bilder meines Spaziergangs entlang des Donaukanals im Spätherbst gezeigt – heute möchte ich euch den zweiten Teil dieser Serie zeigen. Der heutige Beitrag steht unter dem Motto: Horror, Herzmuskeln und Hähnchen! 😉 Ein Klick aufs Bild öffnet übrigens die Galerie!

Was mich immer wieder überrascht ist die Vielfalt an Motiven und Stilen, die am Donaukanal zu finden ist. Einige Künstler sind dort häufiger vertreten und ergänzen ihr Werk stets aufs Neue. Der böse Clown Pennywise etwa scheint bei der Graffiti-Community hoch im Kurs zu stehen, er wurde nicht nur nicht übermalt, sondern auch mit ähnlichen Figuren ergänzt. Einen kleinen Trend konnte ich bei meinem Spaziergang jedenfalls auch ausfindig machen: Fotorealistische Graffiti nehmen zu, die vor einigen Jahren noch hoch beliebten Stencils hingegen gibt es kaum noch. Ich bin gespannt, wie es weitergeht – und werde euch auf dem Laufenden halten! 🙂

Street Art am Donaukanal – Teil 3

Im vergangenen Jahr habe ich schon einmal erwähnt, wie sehr ich die Graffiti-Kunst am Donaukanal mag – und wie ich jedesmal aufs Neue überrascht bin, wie rasant sich die Kunstwerke dort verändern. Noch im Spätherbst war ich deshalb erneut mit der Kamera unterwegs und habe dieses Mal eine überraschend bunte Graffiti-Meile vorgefunden. Aber seht selbst – ein Klick aufs Bild öffnet übrigens die Galerie!

Neben den maritimen Motiven – die in diesem späten Herbst auffällig häufig vorkamen – sind Konsumkritik, Filmmotive und Comicfiguren immer wieder dankbare Ideengeber für die Graffitikünstler, die dort zum größten Teil ganz legal am Werk sind. Im Moment passiert am Donaukanal eher weniger, was dem kalten Wetter der letzten Wochen geschuldet ist. Allerdings habe ich an diesem Tag noch einige Bilder aufgenommen, die ich euch in der kommenden Woche zeigen werde – ihr dürft also gespannt sein! 😉
Die ersten beiden Teile dieser Serie findet ihr hier und hier.

Street Art am Donaukanal – Teil 2

Vor Kurzem habe ich euch einige Graffiti am Wiener Donaukanal gezeigt. Die Wahrheit ist: ich habe euch dabei nur eine Seite der Geschichte gezeigt (sprichwörtlich!), denn ich war mit meiner Kamera nur auf der rechten Uferseite unterwegs! 🙂 Deshalb möchte ich euch heute zeigen, was sich derzeit auf dem anderen Ufer abspielt! Auf der dem 2. Bezirk zugewandten Uferseite sind ungleich mehr Lokale und Bars angesiedelt, weshalb die Dichte der Graffiti nicht ganz so hoch ist. Die wenigen, die dort angebracht sind, überzeugen allerdings mit Farb- und Ideenreichtum! 🙂 Aber seht selbst…

Eines meiner Lieblingsmotive entlang des Donaukanals - ein Frosch mit zwei Spraydosen.

Eines meiner Lieblingsmotive entlang des Donaukanals – ein Frosch mit zwei Spraydosen.

Sehr farbenfrohes Graffiti zweier armdrückender Künstler - gut gelungen sind vor allem die Gesichtspartien.

Sehr farbenfrohes Graffiti zweier armdrückender Künstler – gut gelungen sind vor allem die Gesichtspartien.

Nun, den bösen Clown Pennywise zu mögen, fällt nicht gerade leicht. Außer Frage steht aber, dass er sehr schön gesprayt wurde.

Nun, den bösen Clown Pennywise zu mögen, fällt nicht gerade leicht. Außer Frage steht aber, dass er sehr schön gesprayt wurde.

Ein extrem gut gemachtes Graffiti, wie ich finde. Es zeigt wohl den Künstler selbst (so mutmaße ich) beim Spiegeleier-Braten.

Ein extrem gut gemachtes Graffiti, wie ich finde. Es zeigt wohl den Künstler selbst (so mutmaße ich) beim Spiegeleier-Braten.

Warum der Panda gar so gequält dreinschaut? Vermutlich weil er "No Pandas in Australia" gelesen hat (den ganzen Schriftzug hab ich leider aus Versehen abgeschnitten).

Warum der Panda gar so gequält dreinschaut? Vermutlich weil er „No Pandas in Australia“ gelesen hat (den ganzen Schriftzug hab ich leider aus Versehen abgeschnitten).

Hier geht’s zu meinem ersten Bericht über die Graffiti am Donaukanal!

Ach, wie schön ist Wien…

Graffiti ist ja eine Kunstform, die polarisiert (siehe auch die heftige mediale Reaktion auf die Verhaftung des Sprayers Puber). Die einen empfinden es als wilde Schmiererei, die anderen lieben den unkonventionellen künstlerischen Zugang und schätzen die Vergänglichkeit. Ich gebe zu: ich bin ein großer Fan von (gut gemachten) Graffiti und die Promenade am Donaukanal ist deshalb in meinen Augen eine sich ständig verändernde Galerie. 🙂 Die Fotos, die ich auf einem meiner letzten Streifzüge gemacht habe, möchte ich euch deshalb nicht vorenthalten! 

Eine unbekannte Astronautin - süß finde ich auch den Wichtel im Vordergrund! :)

Eine unbekannte Astronautin – süß finde ich auch den Wichtel im Vordergrund! 🙂

Ein Gasmann? Ein Soldat? Er scheint jedenfalls eine Abneigung gegen Tagesstätten für Kleinkinder zu haben! ;)

Ein Gasmann? Ein Soldat? Er scheint jedenfalls eine Abneigung gegen Tagesstätten für Kleinkinder zu haben! 😉

Ein (leider schon etwas ramponiertes) Stencil im Stile von Banksy - was die Ananas zu bedeuten hat, bleibt allerdings offen...

Ein (leider schon etwas ramponiertes) Stencil im Stile von Banksy – was die Ananas zu bedeuten hat, bleibt allerdings offen…

Süß ist er ja schon, der Snoopy auf der Wasseroberfläche - obgleich die Perspektive leider nicht ganz gelungen ist.

Süß ist er ja schon, der Snoopy auf der Wasseroberfläche – obgleich die Perspektive leider nicht ganz gelungen ist.

Naheliegend, den Donaukanal mit einem Taucher zu versehen. Leider spielt der niedrige Wasserstand nicht mit! :)

Naheliegend, den Donaukanal mit einem Taucher zu versehen. Dummerweise spielt der niedrige Wasserstand nicht mit! 🙂

Ein Picasso-eskes Gesicht und Vögel entlang einer Hausmauer am Kanal.

Ein Picasso-eskes Gesicht und Vögel entlang einer Hausmauer am Kanal.

Die stilgebenden Künstler hinter diesem Graffiti sind übrigens die New Yorker Street Artists Aakaash und Know Hope.

Die stilgebenden Künstler hinter diesem Graffiti sind übrigens die New Yorker Street Art Künstler Aakash und Know Hope.