Dinner for two: Steinpilzsuppe als Vorspeise

Alle Jahre wieder die gleiche Frage: Was soll man am Heiligen Abend kochen? Wenn ihr wie ich selbst (noch) keine eigene Familie habt, gibt’s für euch mit „Dinner for two“ ein 3-Gänge-Menü für zwei Personen, das köstlich schmeckt und gut vorzubereiten ist. Zum Start der Rezepte-Reihe gibt’s eine Vorspeise, die sich gut bereits einige Stunden im Voraus zubereiten lässt und die durch das längere Ziehen-lassen sogar noch an Geschmacksintensität gewinnt: Eine cremige Suppe aus getrockneten Steinpilzen.

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Herbstküche: Panierte Kürbis-Schnitzel mit Kernöldip

Bevor es in die Zielgerade auf Weihnachten mit all der feinen Adventbäckerei, Zimtgeruch im Haus und Punsch auf der Terrasse geht, gibt’s von mir noch einmal ein Rezept zur Herbstküche. Mit den Schnitzeln vom Hokkaido-Kürbis in einer knusprigen Panade aus gehackten Kürbiskernen und dem Kernöl-Joghurt-Dip lässt sich die Farbenpracht des Herbstlaubs auch auf dem Teller genießen.

STEIRERBLUT_und_HIMBEERSAFT_Rezept_Panierter_Kürbis_Kernöldip_Copyright_Heike_Rössler

Der Herbst ist ja an und für sich eine verschwenderische Phase – da kann man gerne auch mal was draus machen! Die panierten Kürbissschnitzel schmecken herrlich nussig und schmecken auch noch am nächsten Tag.

Zutaten ( Vorspeise: 4 Personen, Hauptgang: 2 Personen): 

  • 1 Hokkaidokürbis, mittelgroß
  • 1 große Tasse Kürbiskerne, gehackt
  • 1 große Tasse Semmelbrösel
  • Mehl zum Panieren
  • 1 großes Ei
  • Pflanzenöl zum Frittieren

Für den Dip:

  • 400 ml griechischer Joghurt
  • 2-3 EL Kürbiskerne, gehackt
  • Kürbiskernöl
  • Salz, Pfeffer
Herbst auf dem Teller: Hokkaidokürbis schmeckt herrlich nussig und fein.

Herbst auf dem Teller: Hokkaidokürbis schmeckt herrlich nussig und fein.

Zubereitung:

Zunächst den Hokkaidokürbis halbieren, die Kerne mit einem Löffel entfernen und mit einem scharfen Messer schälen. Anschließend in ca. 2,5 cm dicke Spalten schneiden und in kochendem Wasser 5 Minuten lang blanchieren. In Eiswasser abschrecken, mit einem Küchentuch trocken tupfen und beiseite stellen.

Steirerblut_und_Himbeersaft_Rezept_Kürbis_Zubereitung_Copyright_Heike_Rössler

Für die Panade die gehackten Kürbiskerne und die Semmelbrösel miteinander vermengen und in einem tiefen Teller zum Panieren bereit stellen. Das Ei mit Salz und Pfeffer in einem weiteren tiefen Teller verquirlen und genau wie einen Teller Mehl bereit stellen. Die trockenen Kürbisspalten nun abwechselnd durch Mehl und Ei ziehen, schließlich großzügig mit der Brösel-Kürbiskern-Mischung bestreuen.

Steirerblut_und_Himbeersaft_Rezept_Panierter Kürbis_Schnitzel_Copyright_Heike_Rössler

Schnitzel vom Hokkaido in knuspriger Kürbiskernpanade.

Die fertigen Schnitzel werden anschließend in einer Pfanne mit heißem Pflanzenöl herausgebraten (mittlere Hitze), bis sie goldgebräunt  sind. Aus der Pfanne heben und auf Küchenrolle abtropfen lassen.

Joghurt-Kernöl-Dip in the making.

Joghurt-Kernöl-Dip in the making.

Für den Dip den griechischen Joghurt in eine Schüssel füllen, mit Salz und Pfeffer würzen und die gehackten Kürbiskerne unterrühren. Einen anständigen Schuß Kürbiskernöl einrühren, bis ein homogener Dip entsteht.

Die panierten Kürbisschnitzel mit dem Dip auf einem Teller anrichten und servieren. Dazu passt ein einfacher Vogerlsalat (= Feldsalat) mit einer Marinade aus (NoNa!) Kürbiskernöl, weißem Balsamicoessig und Salz. Mahlzeit! 🙂

Steirerblut_und_Himbeersaft_Rezept_Panierter_Kürbis_Copyright_Heike_Rössler

Zu Schnitzeln und Dip passt Vogerlsalat mit einer Kernöl-Balsamicoessig-Marinade.

 

Eiliger Ziegenkäse-Birnen-Rucola-Salat á la Barbara

Wer kennt das nicht? Vor Wochen schon hat man Gäste zum Essen eingeladen und ausgerechnet am Tag des Geschehens streikt der Drucker, motzt der Chef und das „wichtige Projekt“ muss auch noch fertig werden. Vorbereitungszeit zum Einkaufen und Kochen? Fehlanzeige! Für solche Momente eignet sich der eilige Salat á la Barbara ganz hervorragend, denn er ist schnell zubereitet und schmeckt außerordentlich lecker! 🙂

Ziegenkäse_Rucola_Salat_Rezept_Copyright_Heike_Rössler

Das wirklich Tolle an diesem Salat ist nicht nur, dass er ganz fantastisch schmeckt, sondern dass die Zutaten dafür (mit Ausnahme des Rucola) auch lange haltbar sind. Eh klar: Dosenbirnen, Balsamico und Senfsauce halten sowieso eine gefühlte Ewigkeit – und auch der Ziegenkäse hat meist ein Mindesthaltbarkeitsdatum von knapp einem Monat. Deshalb eignet sich dieser Salat ideal für all jene, die gerne auf Vorrat einkaufen, weil ihnen sonst die Zeit dafür fehlt. Und den Ziegenkäse-Skeptikern unter euch sei an dieser Stelle gesagt: Der Chavroux schmeckt wirklich ganz mild und ist zudem wunderbar cremig! Traut euch ruhig – ich habe mit diesem Salat jedenfalls schon den einen oder anderen meiner Gäste zum Ziegenkäse-Liebhaber bekehrt! 😉

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