Genussvoller Ausflug zur Eisgreisslerei-Manufaktur

Während der heißen Sommermonate träumt so mancher ja von einer kleinen Abkühlung außerhalb der Stadt. Ein solches Ausflugsziel habe ich erst gestern spontan getestet und darf es euch heute guten Gewissens weiterempfehlen: Die Erlebniswelt der Eisgreisslerei Manufaktur in der Buckligen Welt.

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Wo bitte, geht’s zum nächsten Flohmarkt?

Wer mich kennt, weiß, dass ich oft und gerne auf Flohmärkten stöbere. Da es immer ganz hilfreich ist, zu wissen, wo der nächste Flohmarkt stattfindet, bin ich immer wieder froh, über Terminkalender (oder Landkarten) zu stolpern, die mir Auskunft über das Wann&Wo geben. Ein Tool, das ich erst unlängst kennen gelernt habe, ist der Universal Flohmarktkalender, das ich euch heute kurz vorstellen möchte. 

Der Universal Flohmarktkalender ist super einfach und übersichtlich gestaltet. Auf einer Österreich-Karte können einzelne Orte angeklickt werden, Zeit und Ort des Flohmarkts werden unmittelbar angezeigt. Besonders gut gefällt mir die redaktionelle Aufbereitung, die nicht nur eine Beschreibung der Flohmärkte, sondern auch Upcycling– und Verkaufs-Tipps für den Flohmarkt zur Verfügung stellt.

 

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Der einzige Wermutstropfen: Um den Kalender überschaubar zu halten, haben es nicht alle Flohmärkte in den Universal Flohmarktkalender geschafft. Ich persönlich gehe ja sehr gerne zu den Flohmärkten der Pfarrgemeinden (denn dort gibt’s, wie ich aus Erfahrung weiß, immer die besten Schnäppchen) – da diese aber nur sehr unregelmäßig stattfinden, fehlen diese leider in dieser Aufstellung. Dennoch: Das Fazit fällt positiv aus, denn im Vergleich zu informativen, aber aufgrund der Datenmenge enorm unhandlichen Seiten wie Flohmarkt.at ist der Flohmarktkalender viel übersichtlicher gestaltet und bietet so einen raschen Überblick über die aktuellen Flohmarkttermine. Ein gut gemachtes Tool, und wenn jetzt noch die Pfarrflohmärkte aufgenommen werden, bin ich rundum glücklich! 😉

Zeit für eine Reparatur: 5 beste Uhrmacher

„I like my money where I can see it: On my wrist.“ Einen ähnlichen Satz prägte Carrie Bradshaw alias Sarah Jessica Parker, doch im Gegensatz zu Carrie liebe ich  nicht nur den Inhalt meines Kleiderschranks, sondern auch meine automatische Armbanduhr am Handgelenk (und den kleinen goldenen Herz-Anhänger um meinen Hals, aber um den geht es heute nicht). Von Zeit zu Zeit kommt es vor, dass auch der zuverlässigste Begleiter eine kleine Renovierung benötigt. Deshalb gibt’s heute für euch meine ganz persönlichen Top 5 der österreichischen Uhrmacher und 3 Tipps für die Auswahl „eures“ Uhrmachers. 

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Wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht allzu viel von billigem Modeschmuck und günstig produzierten Trenduhren halte – zu bunt, mindere Qualität und ein modisches „Ablaufdatum“ sind für mich immer die besten Gründe, in dieser Hinsicht auf Qualität statt Quantität zu setzen. Meine Armbanduhr ist auch wegen des Automatik-Uhrwerks zu meinem täglichen Begleiter geworden, weil ich das Gefühl eines „lebendigen“ Uhrwerks an meinem Handgelenk nicht mehr missen möchte.

Gerade weil ich meine Uhr aber so heiß und innig liebe, bleiben trotz großer Achtsamkeit auf den Begleiter am Handgelenk Gebrauchsspuren zurück: Das Uhrband verschmutzt, das Uhrglas zerkratzt und weil Automatikuhren leider sehr schlecht mit elektrischer Aufladung des aus Metall gefertigten Innenlebens durch Smartphones, iPads & Co. umgehen können – auch schon mal nicht mehr ganz so pünktlich wie das sprichwörtliche Uhrwerk. Was also tun mit dem guten Stück, wenn Sand ins Getriebe gekommen ist und der treue Begleiter zur Kur beim Uhrmacher geschickt werden muss?

In den vergangenen Jahren habe ich mich beruflich und persönlich sehr intensiv mit Uhren und Schmuck auseinandergesetzt  – und die Schönheit eines mechanisch betriebenen Uhrwerks sowie die Ausgefeiltheit komplizierter Zusatzfunktionen (die heißen übrigens „Komplikationen“ und es gilt: je mehr Komplikationen eine Uhr aufweist, desto wertvoller) im Speziellen und die Liebe zu Uhren und Schmuck im Allgemeinen für mich entdeckt. Nicht nur deshalb blutet mir oft das Herz, wenn ich sehe, wie achtlos manche Leute mit ihren Uhren umgehen oder diese als bloßes Werkzeug zur Zeitmessung betrachten.

Zeit & Geld sparen

Ich habe mir in der Vergangenheit dank meines Berufs als Schreiberline ein Bild von den Juwelieren und Uhrmachern in Österreich – und speziell in Wien – machen können. Dabei habe ich kennengelernt, welche Qualitätsunterschiede es in puncto Beratungsqualität, Service und Freundlichkeit gibt. Es beginnt schon bei der personellen Ausstattung des Juweliers oder Uhrmachers: Ist der Besitzer selbst im Laden tätig oder wird man von fachlich ungeschultem Personal beraten? Ist das Personal in der Lage den Preis für die Reparatur zu rechtfertigen? Ist es möglich, einen Kostenvoranschlag zu erhalten? Kann die Reparatur vor Ort durchgeführt werden oder muss sie wochenlang von A nach B auf dem Postweg verbringen? Fragen über Fragen, auf die viele Leute häufig keine Antwort haben. Was diese Leute aber häufig nicht wissen: Man kann durchaus Zeit und Geld sparen, wenn man bei der Auswahl des Uhrmachers ein klein wenig Vor-Recherche betreibt.

Wo finde ich „meinen“ Uhrmacher?

Folgende 3 Punkte solltet ihr bei der Wahl eures persönlichen Uhrmachers/ Juweliers unbedingt beachten – das gilt übrigens ortsunabhängig für jeden Ort in Österreich oder Deutschland:

  • Marke: Führt der Uhrmacher/ Juwelier die Uhren eurer Marke? Ihr könnt für die meisten gängigen Uhrenmarken online nachsehen, wo in der Umgebung Händler für eure Marken anzutreffen sind.
  • Ausstattung: Handelt es sich bei dem Händler um einen reinen Shop, das heißt ohne angeschlossene Uhrmacher-Werkstatt? Wenn ja, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Händler die Uhr an den Hersteller per Post senden muss, sehr groß. Das verzögert die Reparatur und kann manchmal Wochen in Anspruch nehmen.
  • Persönliche Empfehlungen: Hört euch in eurem Bekanntenkreis um! Vielleicht erinnert sich einer eurer Freunde an einen besonders kompetenten Uhrmacher, der vielleicht gar keinen großartigen Internetauftritt hat, aber dafür Jahrzehnte an Erfahrung in der Uhrenreparatur vorweisen kann! Auch eine freundliche, persönliche Beratung ist ein Grund, einen Juwelier aufgrund einer Empfehlung zu besuchen.

Alle diese Punkte sind wichtig bei der Auswahl „eures“ Uhrmachers. Für den Fall, dass ihr allerdings rasch Hilfe braucht, habe ich für euch eine kleine, sehr persönliche (und entsprechend subjektive), Vorauswahl getroffen.

5 Top Uhrmacher-Adressen in Österreich:

  • Uhrmachermeister Mikl Wien: Hans Mikl auf der Wollzeile versteht sein (Uhrmacher-) Handwerk, ihm habe ich auch mit der Reparatur meiner Junghans Max Bill Automatic anvertraut. Für einen preislich sehr fairen Preis ersetzte er mir innerhalb von nur wenigen Tagen das malträtierte Uhrenglas, reinigte die Uhr gründlich und unterzog sie einer kleinen Revision.
  • Uhr-Werk Wien: Im 8. Bezirk gelegen, weiß das junge Team rund um Uhrmachermeister Patrick Wimmer, worauf es bei einem gut funktionierenden Uhrwerk ankommt. Schnell, unkompliziert und fair in der Preisgestaltung.
  • Juwelier Uhren Weikhard Graz: Auf dem Grazer Hauptplatz betreibt der „Platzhirsch“ Weikhard neben dem Juweliergeschäft auch eine Uhrmacherei im ersten Stock. Schnelle und gründliche Beratung durch den Fachmann ist hier garantiert. Kleinere Reparaturen werden sofort durchgeführt.
  • Uhren Schmollgruber Salzburg: Ein seit 1930 bestehender Familienbetrieb, in dem sich alles um die Reparatur und den Verkauf vorwiegend antiker Uhren dreht. Ich empfehle den Betrieb als Anlaufstelle für die Reparatur von Erbstücken, hier sind sie sehr gut aufgehoben.
  • Juwelier Mayrhofer Linz: Freundlicher Service und eine große Auswahl an Markenuhren –  von preiswert bis gehoben – bietet der Juwelier mit angeschlossenem Uhrmacherbetrieb.