Wandern im Herbst – Impressionen

Wenn im Herbst die Tage kürzer werden, kann man entweder zuhause bleiben und es sich ganz „Hygge„-lig machen oder ein letztes Mal vor den Wintermonaten die Natur genießen. Ganz ohne die sommerlichen Schönwetterwanderer strahlen die Berge und Wälder eine ganz eigene Anziehungskraft aus. 

Diesen Beitrag habe ich – Prokrastination sei Dank – eigentlich bereits letztes Jahr vorbereitet. Der Ausflug führte uns Ende Oktober 2016 auf die Leobener Hütte – eine bewirtschaftete Almhütte unweit der Gemeinde Vordernberg. Dort habe ich nicht nur einen warmen Tee, sondern auch ein sehr g’schmackiges Linsengericht verspeist, das mich darauf brachte, selbst einmal Linsen mit Speck zu kochen! 🙂 Im Anschluss an die Wanderung ließ sich dann doch noch die Sonne blicken und wir statteten auch der alten Bergwerksstadt Vordernberg eine Stippvisite ab. Das stillgelegte Radwerk, die verschlafenen Gassen und natürlich die imposante Dampflokomotive mitten in der Ortschaft, die übrigens eine waschechte Wienerin ist 😉 rechtfertigen durchaus einen kurzen Zwischenstopp.

Und auch, wenn uns bereits am folgenden Tag nach der Wanderung ein heftiger Wintereinbruch mit Schnee und eisigem Wind unserem Vorhaben, noch einmal rauszugehen, ein jähes Ende gesetzt hat, so hat mir das vergangene Jahr eins gezeigt: Solange man gesund ist, sollte man jede Gelegenheit zum wandern und spazieren gehen nutzen.

Meine Impressionen vom Wandertag auf die Leobener entstanden deshalb auch nicht an einem sonnigen und warmen Herbsttag, sondern an einem schlichtweg bedeckten, spätherbstlichen Tag mit kühlem Wind, dem man den nahenden Winter schon anmerkt. Mitunter kommt dann doch noch die Sonne raus – und das hätte man in den eigenen vier Wänden gar nicht mitbekommen! 😉 Die meisten dieser Bilder wurden übrigens mit einer Olympus Pen gemacht, die Kamera hatte ich mir zum testen (Danke an dieser Stelle an Opernfoto Graz für die freundliche, kostenlose Leihgabe) ausgeliehen.

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Warten auf den Frühling

Dieser Winter hat es ganz schön in sich – ich denke, ich bin wohl nicht die einzige, die sich in letzter Zeit verstärkt nach dem Frühling gesehnt hat… anlässlich meines kleinen Gewinnspiels haben mir einige Menschen mitgeteilt, worauf sie sich besonders freuen – und was soll ich sagen?! Diese E-Mails haben mich träumen lassen – von warmen Sonnenstrahlen auf der Haut und vom Geschmack der ersten Eiscreme des Jahres. Das Warten auf den Frühling hat begonnen.
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 Verlost habe ich vor Kurzem ein schönes Seidenhalstuch von Omega – und ich freue mich, an dieser Stelle gleich die Gewinnerin bekannt geben zu dürfen! 🙂 Meine Blogger-Kollegin, das Fräulein von Nebenan, hat mir folgende Zeilen geschrieben und damit das weiße Seidentuch mit zartlila Schmetterlingsmotiv gewonnen – Gratuliere! „Weil im Frühling der Winterschlaf endet, und obwohl die Frühjahrsmüdigkeit beginnt – das Leben doch wieder sonniger wird.“

 

Und in der Tat ist kaum eine andere Jahreszeit so eng mit neuen Hoffnungen und dem Wandel an sich verbunden wie der Frühling. Die Vorfreude auf das vor einem Liegende, gepaart mit der Sehnsucht nach den ersten Sonnenstunden, der Wärme von Sonne auf der Haut und der damit verknüpften Aufbruchsstimmung. So hat mir etwa eine Leserin geschrieben, dass sie sich freut, wenn im Frühling die Menschen endlich aus dem Winterschlaf erwachen und etwas von dem Glück, das sie beim Anblick der Blumen und Knospen bekommen, an die Menschen in ihrem Umfeld weitergeben – eine schöne Idee, die ich gerne unterschreibe!

Und noch einen weiteren Gedanken möchte ich mit euch teilen: Eine Teilnehmerin schrieb mir ihren Wunsch, dass mit dem Eis des Winters auch ein bisschen etwas von dem schmelzen möge, das uns davon abhält, einen Schritt aufeinander zuzugehen. Mehr Miteinander, weniger Egoismus. Ich denke, dass solche Gedanken angesichts der Ereignisse unlängst in Paris – die nicht nur mich schwer erschüttert haben –  umso wertvoller sind. Ein bisschen mehr Verständnis für seine Mitmenschen aufzubringen; ein wenig mehr Geduld mit- und Toleranz füreinander, das kann auf gar keinen Fall schaden.

Ich hoffe also in diesem Sinne, genauso wie viele andere auch, auf einen friedlichen und wunderschönen Frühling für uns alle – und hoffe, dass sich das Warten lohnt! Was ich persönlich mit dem Frühling verbinde, möchte ich euch heute ohne große Worte zeigen – dafür mit Bildern eines Shootings, entstanden an einem fabelhaften Tag im März 2014 (Klick aufs Bild öffnet die Galerie)!