5 Tipps für Ordnung im Foto-Archiv

Vor Kurzem besuchte ich den Ausstellungsraum des Foto-Projekts von FJ Schwarzenbacher im 9. Wiener Bezirk. Im „Privatfoto-Archiv“ werden die Besucher aufgefordert, alte Fotos mitzubringen und ihre persönliche Verbindung dazu mit Schwarzenbacher teilen. Die Fotos werden als Leihgabe zum Teil der Ausstellung und dienen nachkommenden Besuchern als Anschauungsmaterial. Bereits im Vorfeld setzt man sich als Besucher sehr intensiv mit den eigenen fotografischen Erinnerungen auseinander und fragt sich beim Betrachten der ausgestellten (unkommentierten) Fotos, warum gerade dieses Bild für andere Menschen so wertvoll ist. Ein sehr bewegendes und spannendes Foto-Projekt, das mich nicht nur mit vielen, fast vergessenen Erinnerungen konfrontierte, sondern auch mit einem heillosen Bilderchaos, für dessen Bewältigung ich euch heute Tipps geben möchte.

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  1. Verschafft euch einen Überblick!

    Der vermutlich wichtigste Schritt ist es, das vorhandene Material zu sichten. Das umfasst nicht nur bestehende Alben, Fotokisten sondern auch den Karton mit Negativen, der ganz hinten im Schrank verstaubt (sofern das heutzutage überhaupt noch jemand besitzt). Und natürlich auch das digitale Bilder-Chaos auf dem Heim-PC.

  2. Nehmt euch nicht zu viel auf einmal vor!

    Ganz im Ernst: Riesen-Projekte, bei denen kein Ende in Sicht ist, werden ungern begonnen und selbst dann meistens auf halbem Weg aufgegeben. Deshalb gilt die Prämisse, lieber einen Schritt nach dem anderen zu machen. Also besser zunächst das Chaos mit den bereits ausgearbeiteten Fotos bewältigen und erst in einem weiteren Schritt die digitalen Bilder sortieren – oder umgekehrt.

  3. Besorgt euch schöne Fotoalben.

    Kein Mensch will unschöne Dinge im Regal stehen haben. Ein schönes Fotoalbum hebt den Wert der Erinnerungen und man nimmt es auch immer wieder gern zur Hand. Pro Fotoalbum empfiehlt sich ein Thema, etwa ein Album mit Erinnerungen an die Familie, ein weiteres für die Bilder aus der Kindheit und Schulzeit, ein weiteres für Urlaubsfotos, Hochzeit, usw.. Thematisch oder chronologisch geordnet finden sich auch alte Erinnerungen spielend leicht wieder! Zusätzlich braucht ihr Fotoecken (gibt’s beim Schreibwarenhändler) zum Einkleben und unter Umständen Edding (falls ihr etwas neben die Fotos schreiben möchtet).

  4. Besorgt euch Schuhkartons und Kugelschreiber!

    Sowohl für digitale als auch analoge Fotos gilt: Wer mit System sortiert, spart Zeit und Nerven. Für mich hat sich das Schuhkarton-Prinzip aus zwei Gründen bewährt: Erstens hat man so keine einsturzgefährdeten Bilderstapel rumliegen und zweitens kann man – wenn überraschend Gäste kommen – die Kartons ganz schnell wegpacken.
    Ihr braucht also mindestens drei Schuhkartons und Trennbalken (einfach aus Karton breitere Streifen ausschneiden):
    Wichtige Bilder: Geht die Fotos der Reihe nach durch, beschriftet sie auf der Rückseite mit Datum, Ort und Personennamen (so ihr die noch wisst) und legt die Bilder hochkant chronologisch sortiert, in den Karton. Zwischen jedes Jahr kommt ein Trennbalken. Große Familienereignisse (wie Hochzeiten, Taufe, Urlaub, oä) bekommen einen eigenen Trennbalken.
    „Vielleicht“-Bilder: Schnappschüsse von Sonnenuntergängen, an die man sich nicht mehr erinnern kann, Blumensträußen oder Stillleben wandern in einen „Vielleicht“-Karton. Solche Fotos eignen sich gut als Füller am Ende von Fotoalben, wenn auf den letzten beiden Seiten noch Platz ist. In diesen Karton kommen auch alle Fotos, an deren Jahreszahl man sich nicht mehr genau erinnern kann.
    Weg-Damit-Bilder: Das ist der Karton für die Fotos, die direkt nach dem Sortieren in die Papiertonne wandern, also verwackelt, unscharf, schlecht ausgeleuchtet sind oder an die jede Erinnerung fehlt.
    P.S.: Das Schuhkarton-Prinzip lässt sich auch für digitale Bilder anwenden. Ich habe etwa alle meine Fotos nach Jahren, sowie in Unterverzeichnissen nach Ereignissen sortiert. Neue Bilder werden sofort entsprechend abgespeichert – so finde ich auch die Schnappschüsse aus längst vergangenen Tagen wieder! Für die Bearbeitung eurer – neu einsortierten – Fotos empfehlen sich diverse Apps, wie zum Beispiel diese hier. Und: Schlechte Bilder sowie Dubletten lösche ich sofort, kein Mensch braucht dasselbe Bild in x-facher Ausführung!

  5. Neue Erinnerungen schaffen!

    Dank Handycam und Digitaltechnik wird heute soviel geknipst wie nie zuvor. Jedoch schaut man sich die wenigsten Bilder nach dem Veröffentlichen auf Instagram noch an. Um auch für die Zukunft bleibende Erinnerungen zu schaffen, empfiehlt sich die Ausarbeitung eines gebundenen Fotobuchs – das kann man hier online erledigen. Die Bücher gibt es in unterschiedlichen Formaten, Qualität und Preislagen. Ein Fotobuch hat für mich mehrere Vorteile: Man spart Zeit, muss nicht erst Fotos ausdrucken und in ein Album kleben, neue Foto-Stapel werden vermieden und man kann die Bücher beim Kaffeeklatsch herumreichen oder sogar verschenken! 🙂

Meine schönsten Urlaubserinnerungen - endlich kompakt zusammen in einem Fotobuch. :)

Meine schönsten Urlaubserinnerungen – endlich kompakt zusammen in einem hübsch gestalteten Fotobuch. 🙂

Wer übrigens Lust bekommen hat, selbst Fotos zum Privat-Fotoarchiv von FJ Schwarzenbacher beizusteuern (oder einfach nur zu schauen, ob er meine Erinnerungen findet) 😉 Das Mitmachen ist ganz einfach! Einfach im eigenen Karton mit Fotos zuhause stöbern und eine Reise in die Vergangenheit machen. 5 Fotos auswählen, die man dem Privat-Fotoarchiv zur Verfügung stellen möchte und einen Termin ausmachen – am besten per Email  (efjot@yahoo.de) oder per Post an: Privatfotoarchiv, Rögergasse 32, 1090 Wien. Viel Spaß! 🙂

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15 Fakten über mich oder Nominierung zum Liebster Award

So einen Blog zu betreiben, kann ja mitunter ein ganzes Stück Arbeit sein: Themenfindung, Bildbearbeitung, Texte schreiben und vieles mehr macht zwar Spaß, erledigt sich aber auch nicht von alleine. Umso schöner, wenn die eigene Arbeit von anderen Menschen wertgeschätzt wird. Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass ich gleich von drei Bloggern für den Liebster Award nominiert wurde! 🙂

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Die Nominierungen zum „Liebster Award“ kamen von der sportlichen Ju von JuYogi, der wunderbar ehrlichen Daniela von Babbleventure sowie von Micky von dem informativen und schön gestalteten Blog Entdeckerei! Vielen Dank, ihr Lieben – es ehrt mich, dass mein kleiner Blog von euch so hoch geschätzt wird! 🙂 Die Regeln des Liebster Award besagen, dass elf Fragen beantwortet werden müssen. Weil aber 33 Antworten doch zuviel des Guten wären, habe ich mir erlaubt, jeweils fünf Fragen herauszupicken, die ich hier beantworten werde!

Danielas Fragen von Babbleventure:

  • Was hat dich zum Bloggen bewegt?
    Mit dem Gedanken an einen Blog ging ich ja schon länger schwanger. Als ich dann im Februar diesen Jahres mein Social Media Management-Studium begann, wurde aus dem Gedanken Wirklichkeit. Damit schlage ich zwei Fliegen mit einer Klatsche: Ich kann meine Leidenschaft zum schreiben einbringen und lerne gleichzeitig den praktischen Umgang mit Social Media Plattformen und Co.
  • Zeige ein Bild von einem Gegenstand, den du  mit dem Bloggen verbindest!
    Mein neuer hübscher "Block for the Blog"!
    Diesen hübschen Notizblock hat mir meine langjährige Freundin Isa zum Start von Steirerblut & Himbeersaft geschenkt. Darin halte ich meine Rezepte, Ideen und Interviews fest. Den passenden Kugelschreiber dazu hat sie mir ebenfalls geschenkt, und ich liebe es, dass man alles damit Geschriebene auch ganz einfach wieder ausradieren kann!
  • Was ist deine liebste Urlaubserinnerung?
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    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – diesen Moment am frühen Morgen im Addo Elephant Park in Südafrika, als plötzlich eine ganze Herde Elefanten zum Wasserloch hinabstieg – den werde ich wohl niemals vergessen! 🙂
  • Was liest du persönlich am liebsten auf anderen Blogs?
    Am allerliebsten lese ich Rezepte – ich koche gerne und hole mir so neue Ideen. Reiseberichte und DIY mag ich auch gerne (vor allem, wenn die Bilder dazu zum Träumen bzw. Basteln einladen). Mode- und Beautyposts hingegen mag ich nur dann, wenn  nicht immer nur die ewig gleichen „IT-Teile“ gezeigt werden – ich mag es viel lieber, wenn eine Bloggerin ihren persönlichen Stil zeigt, der über das klassische „Was halt gerade im Trend ist“ hinausgeht.
  • Was ist dein liebstes Foto und warum?

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    Dieses Bild, das mich 1985 und 2012 auf einem Klettergerüst für Kinder auf der Teichalm zeigt, ist eines meiner liebsten Fotos. Ich finde es einfach toll, dass dieses Spielgerät nach so vielen Jahren top-gepflegt und immer noch praktisch unverändert an derselben Stelle steht! 🙂

Mickys Fragen von der Entdeckerei:

  • Verdienst Du mit Deinem Blog auch Geld oder bleibt’s bei der puren Freude?
    Der größte Teil meines Verdiensts ist die pure Freude, die ich am Schreiben habe. In der Tat erhalte ich aber von Zeit zu Zeit durchaus Angebote für Kooperationen. Diese werden allerdings sehr sorgfältig geprüft, ob die Produkte zu mir und meinem Blog passen und ob es meine LeserInnen interessieren könnte. Grundsätzlich schreibe ich nur über Produkte und Services, von denen ich auch persönlich überzeugt bin – und dann auch meistens ohne Auftrag oder Bezahlung, sondern einfach, weil ich denke, dass es von Interesse sein könnte. Wenn ich doch einmal einen gesponserten Post veröffentliche, lege ich großen Wert darauf, dass meine Leser einen Nutzen daraus ziehen können. Bloße Werbung wäre mir zuwider.
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  • Was ist Dein größtes Glück?
    Obwohl auch in meinem Leben nicht immer alles nach Plan verläuft, so würde ich mich doch als Glückskind bezeichnen. Ich glaube fest daran, dass alles im Leben einen Sinn hat und am Ende alles gut wird. Und wenn es nicht gut ist, ist es halt auch noch nicht zu Ende! 😉 Bislang wurde ich mit dieser Einstellung nicht wirklich enttäuscht – und ich glaube, dieser Optimismus ist mein größtes Glück. 🙂
  • Wer darf Deine Texte kritisieren?
    Nachdem ich jahrelang als Redakteurin in Verlagshäusern gearbeitet habe, musste ich mich naturgemäß mit (im besten Fall konstruktiver) Kritik von unterschiedlichen Seiten auseinandersetzen und habe auch versucht, das nicht persönlich zu nehmen. Bei meinen Blogtexten verhält es sich etwas anders: Ich schätze konstruktive Kritik zwar auch hier (z.B. bei Tippfehlern oä), lasse mir allerdings bei Themenauswahl oder Schreibstil ungern dreinreden. Das ist halt „mein Baby“! 😉
  • Wen bewunderst Du und warum?
    Ich hab’s nicht so mit Idolen – insofern bewundere ich jeden Menschen, der es schafft, sich selbst und seinen Idealen treu zu bleiben ohne sich von den Hürden des Alltags unterkriegen zu lassen. Hört sich einfacher an als es ist. 😉
  • Was müsste mal erfunden werden?
    Ein Kleiderschrank, der über ein ähnlich großes Fassungsvermögen wie Mary Poppins magische Tasche verfügt. 😉

Ju’s Fragen von JuYogi:

  • Dein Lieblingsrezept von der Mama?
    Meine Mama kocht und backt wahnsinnig gut, deshalb ist es schwierig, eines ihrer Rezepte als „DAS Lieblingsrezept“ herauszustreichen. Müsste ich mich jedoch entscheiden, dann wäre das wohl ihre unvergleichlich cremige und saftige Nusstorte! 🙂 Von ihr abgeguckt habe ich mir auch eine leckere Zubereitungsart für Karotten – diese gare ich im Ganzen zuerst in etwas Brühe bissfest und brate sie anschließend mit einem Stück Butter: eine herrliche Beilage zu Fleisch und Fisch!
  • Wie sehr bist du mit deiner Heimat verbunden?
    Obwohl ich schon lange in Wien lebe und diese Stadt auch innig liebe, bin ich mit meiner Heimat – der Steiermark – immer noch sehr verbunden. Das Gefühl, in den Himmel zu schauen, die Sterne zu sehen und die Natur zu genießen oder einfach mal einen Spaziergang zu machen, ohne dabei auch nur einer Menschenseele zu begegnen, brauche ich regelmäßig, um meine Batterien aufzuladen.
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Nur eines der Dinge, die Wien mir nicht bieten kann: Schwarzbeeren brocken für die Marmelade in den steirischen Wäldern. 😉

  • Lieber Sport im Freien oder eine Stunde im Studio?
    Definitiv im Freien – Fitnessstudios mag ich nicht. Sobald Wetter und Zeit es zulassen, gehe ich gerne im Augarten laufen. Als Ergänzung dazu lege ich zweimal die Woche eine Session auf der PowerPlate ein – ein effektives Training, wenn man es richtig macht! Und wenn es eisig kalt ist, schwitze ich gerne beim Bikram Yoga.
  • Auf welches Gewürz / welche Kräuter / welche Geheimzutat kannst du in deiner Küche nicht verzichten?
    Wenn ich die Basics (Salz, Pfeffer, Knoblauch und Standardkräuter wie Schnittlauch oder Petersilie) außer acht lasse, so backe und koche ich in letzter Zeit sehr gerne mit Zimt. Ob in Kuchen, Kompott oder Curry, auf eine Prise Zimt möchte ich nicht verzichten! 🙂
  • Kaffee oder Tee?
    Kaffee, Kaffee, Kaffee – und auch diesen gerne mit einer Prise Zimt und Kakao! 😉

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Die Regeln des Liebster-Awards:

  1. Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat in deinem Artikel und verlinke den Blog.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir gestellt wurden.
  3. Nominiere bis zu 11 Blogger für den Award, die weniger als 1000 Facebook Fans haben.
  4. Denke die 11 neue Fragen aus, die du den Nominierten stellen möchtest.
  5. Vermerke die Regeln in deinem Artikel.
  6. Informiere den der dich nominiert hat, dass dein Artikel online ist.

Meine elf Fragen an die Nominierten:

  1. Welche App bzw. welches Programm verwendest du für die Bildbearbeitung?
  2. Wo holst du dir deine Inspirationen für neue Blogposts?
  3. Welche(n) Blogger(in) würdest du gerne einmal treffen und warum?
  4. Was kommt bei dir auf den Tisch, wenn du Gäste erwartest?
  5. Und was servierst du, wenn es schnell gehen muss?
  6. Wirst du in 5 Jahren noch immer Blogger sein?
  7. Was magst du an anderen Blogs besonders gerne?
  8. Wenn du ein Gespräch mit einer (lebendigen oder toten) Person deiner Wahl führen könntest, wer wäre das – und worüber würdest du sprechen wollen?
  9. Welcher Urlaubsort ist deiner Meinung nach total überbewertet?
  10. Welches Buch würdest du deinen Lesern schwer ans Herz legen?
  11. Was ist deine liebste Kindheitserinnerung?

Und das sind meine Nominierten – klickt doch mal bei ihnen rein!

Schlemmerbalkon – Tolle Rezepte und viel Informatives über Kräuter & Co.

Urlaubsgeschichten – Die Bilder bringen mich immer zum träumen

Prettycurvysecrets – Mode, Beauty und Rezepte von einer sehr lieben Bloggerkollegin

Miss Blue eyes – Englischsprachiger Beauty und Fashion-Blog von der süßen Elina aus Wien

My Impressions 4 U – Schöne Blogbeiträge, mit viel Herz geschrieben

Episoden.Film – Wunderschöne Bilderstrecken von fernen und nahen Orten

Wortman – Ein Blog für Leser, mit vielen interessanten Geschichten und Beiträgen

Glasgeflüster – Seit ich diesen Blog verfolge, koche ich immer wieder mal was ein

Vienna Fashion Waltz – Drei hochsympatische Schwestern mit viel Witz, Kreativität und Kochtalent

Garments & Statements – Die fabelhafte Bobby Be beweist auf ihrem Fashion-Blog, wie schick Plus Size aussehen kann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschenktipp: Süße Kekszauberei

Wer mir neuerdings auf meinen ersten Schritten durch die große, bunte Instagram-Welt folgt, der ahnt vielleicht schon, was jetzt kommt. Denn vor Kurzem habe ich von der Keksfee ein süßes Packerl zugesendet bekommen. Was darin verborgen war, möchte ich euch heute zeigen. 🙂

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Angefangen hat alles mit einer wirklich bezaubernden Email, in dem mich Laura von Kekszauber fragte, ob sie mir wohl vielleicht ein paar Kekse zusenden dürfe. Was für eine Frage: Kekse darf man mir natürlich IMMER zusenden! 😉 Und so freute ich mich umso mehr, als ich vor Kurzem dieses entzückende Packerl von meinem Postmann entgegennehmen durfte.

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Versendet werden die Kekse in einem hübschen Geschenkkarton inklusive Grußkarte und Lösungs-Aufkleber auf der Unterseite.

In dem sorgfältig eingepackten Packerl befanden sich, wie versprochen, Kekse. Und zwar in den drei Geschmacksrichtungen „Feenstaub Feigling“ (Schoko, Feige und Zimt), „Vitamin K(eks)“ (Apfel und Cranberry) sowie „KnusperHulk“ (Pistazie und Schoko) – allesamt aus Bio-Zutaten und von Hand liebevoll gebacken. Doch obwohl jeder Keks einzeln verpackt und mit einem Schutzkartönchen versehen war, hat es die Post leider doch geschafft, dass ein paar der Buchstaben zerbrochen bei mir ankamen. Das ist allerdings halb so schlimm, denn das Gesamtergebnis lässt trotzdem das Herz einen Takt schneller schlagen! 🙂

Die Idee hinter Kekszauber ist, dass man einfach und unkompliziert individuelle Botschaften aus Keks-Buchstaben kreieren und an jede Adresse in Deutschland und Österreich (aber auch in die Schweiz, und, und, und) versenden kann. Eine sprichwörtlich süße Geschenksidee, die mir sehr zusagt und die sich zudem mit 0,80 Cent pro Keks (zuzüglich Kosten für Verpackung und Versand) durchaus leistbar gestaltet.

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Ein süßer Gruß von der Keksfee von Kekszauber. 🙂

Das Wichtigste bei Keksen ist ja aber die Frage, ob sie schmecken – und da kann ich euch sagen: Ja, das tun sie, und zwar ganz ausgezeichnet! 🙂 Und obwohl man mit dem Essen ja eigentlich nicht spielen sollte, habe ich es mir nicht nehmen lassen, vor dem Naschen noch ein kleines Keks-Puzzle zu legen. 😉

Um Längen besser als Buchstabensuppe! ;)

Um Längen besser als Buchstabensuppe! 😉

„Leg‘ einen Filter drüber und gut is‘!“

Immer wieder werde ich gefragt, mit welcher Bildbearbeitungs-Software ich eigentlich arbeite – heute möchte ich euch mit PicsArt Photo Studio eine App empfehlen, die im Handumdrehen aus langweiligen Fotos kleine hübsche Schätze macht!

Der Vorher/Nachher-Vergleich zeigt eindeutig, wo PicsArt seine Stärken zeigt. Hier wurde übrigens der Effekt-Filter "Cinerama" sowie die Maske "Bokeh 26" zum Einsatz.

Der Vorher/Nachher-Vergleich zeigt eindeutig, wo PicsArt seine Stärken hat. Bei diesem Bild kamen übrigens der Effekt-Filter „Cinerama“ sowie die Maske „Bokeh 26“ zum Einsatz – gedauert hat das Ganze gerade einmal 2 Minuten.

Wer schon einmal mit Photoshop gearbeitet hat, der weiß, dass professionelle Bildbearbeitung bei Weitem kein Pappenstiel ist. Umso schöner, dass es mittlerweile Apps für das Smartphone gibt, die es auch Nicht-Grafikern ermöglicht, ohne große Vorkenntnisse die eigenen 08/15-Schnappschüsse in ansprechende Fotos zu verwandeln.

Die PicsArt Photo Photo Studio App wird als kostenloser Download sowohl für Android als auch iPhone bereit gestellt. Unterschiedliche Licht- und Farbeffekte (inkl. praktischer Miniatur-Voransicht) können gewählt werden, Rahmen um das Bild gelegt und Texte oder Stempel eingefügt werden: PicsArt bietet einen großen Blumenstrauß an Möglichkeiten, die übersichtlich angeordnet sind, sodass man als User auch schnell den Dreh raus hat. Es gilt: Am besten einfach mal ausprobieren!

Datenschutz & Werbung
Außerdem – und dieser Punkt ist mir persönlich besonders wichtig – habe ich als User die Möglichkeit, selbst darüber zu entscheiden, ob und wann ich meine Fotos online veröffentlichen möchte. Man benötigt für PicsArt nicht zwingend ein eigenes Online-Konto (wie etwa beim gehypten Bilderdienst Instagram). Dadurch hat man zwar die Möglichkeit, seine Fotos mit anderen Mitgliedern der PicsArt-Community zu teilen, es ist aber kein Muss. Ein weiterer Pluspunkt ist die Werbung, die sich bei PicsArt in moderaten Grenzen hält. Fazit: eine rundum gelungene App, die jeder auf dem Smartphone haben sollte, der Wert auf ästhetische Fotos legt! 😉

1-2-3 Kostümierung für Faschingsmuffel

Fasching…für mich jedes Jahr aufs Neue ein leidiges Thema. Kommt ja aber auch immer überraschend. Und dann am Tag des Faschingsballs noch stundenlang vorm Kostümgeschäft Schlange stehen, nur um dann ein überteuertes, schlecht geschnittenes und kratziges Kostüm zu kaufen? Nein danke. Trotzdem mag ich das Spiel mit der Verkleidung – und brauche für diese Harlekin-Kostümierung im Grunde nicht viel mehr als einen simplen Eyeliner – und eine Kreditkarte.

Halloween_Harlekin

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich schätze einfache und schnelle Lösungen, die trotzdem überzeugen. An dieser Stelle möchte ich euch deshalb dieses Video-Tutorial von Skyelove23 sehr ans Herz legen. In einfachen, schnellen Schritten erläutert die Videobloggerin (und zwar ohne Ton, was ich persönlich bevorzuge – man muss ja auch nicht immer alles kommentieren, oder?! 😉 ), wie man auch ohne großartige Schmink-Erfahrungen und Vorkenntnisse innerhalb von 15 Minuten ein super Faschings-Make-up hinbekommt, das für Aufsehen sorgt. Und das beste ist: Kajal, Eyeliner und dunklen Lidschatten hat frau meistens ohnehin zuhause!

Ich habe für das Make-up übrigens mit verschiedenen Eyelinern und Kajal gearbeitet – die ich ständig zuhause habe. Produktempfehlungen kann ich in dieser Hinsicht zwar aussprechen, letztendlich muss aber jede(r) selbst entscheiden, was er am liebsten verwendet. Ich verwende für den klassischen Lidstrich am liebsten einen Flüssig-Eyliner mit Pinsel-Applikator, weil ich damit sehr präzise und gezielt arbeiten kann – und er im Vergleich mit deutlich teureren Produkten meiner Meinung nach durchaus standhält. Den günstigen Catrice-Eyeliner gibt’s übrigens bei dm drogerie markt zu kaufen – er hat sich in Kombination mit meinem liebsten roten Lippenstift von Jade Maybelline SuperStay (in der Nuance 510 Nonstop Red) als ein unschlagbares Tool für meine Harlekin-Schminke erwiesen – der auch nach einer durchtanzten Faschingsnacht noch hält, was er verspricht.

Meine drei Zutaten für die Harlekin-Kostümierung: Lancôme Kajal, Cattrice Ultra Fine Ink Eyeliner und essence Black Mania Kajal.

Meine Zutaten für die Harlekin-Kostümierung: Lancôme Kajal, Catrice Ultra Fine Ink Eyeliner und essence Black Mania Kajal. Nicht im Bild: Roter Lippenstift von Jade Maybelline und schwarz/grauer Lidschatten.

Outfit: Nehmen, was da ist

Ich habe mein Harlekin-Make-up mit einem roten Kleid, einem schwarzen Petticoat und einer weißen Bluse mit schwarzer Schleife kombiniert, ein kleines Ansteckhütchen dazu (das bekommt man übrigens in einer gepunkteten Variante hier oder als Edelvariante mit Spitze hier) und voilá – fertig ist der Look! Selbstverständlich funktioniert das Ganze auch mit einem schwarzen Hosenanzug mit weißer Bluse oder einem schwarzen Kleid – was halt gerade im Schrank herumhängt. Wie gesagt, ich liebe einfache Lösungen!

Lesenswert

Link-Empfehlung des Tages: 101 Books

Heute möchte ich euch einen Blog vorstellen, den ich vor Kurzem entdeckt habe und ziemlich spannend finde: 101 books. Die Idee des amerikanischen Autors Robert Bruce ist, jedes Buch aus der Liste der 100 wichtigsten Bücher des TIME Magazine zu lesen, zu rezensieren und einer persönlichen Wertung zu unterziehen. Herausgekommen ist ein unterhaltsam geschriebener und informativer Blog, der es ermöglicht, in einzelne Werke der Weltliteratur hineinzustöbern und damit definitiv Lust auf die großen Literaturklassiker macht. Das 101. Buch, das Bruce der Liste übrigens eigenständig hinzugefügt hat (und das es aufgrund seines Publikationsdatums nicht auf die TIME-Liste geschafft hatte), ist Ulysses von James Joyce, das er sich bis zum Schluss aufbewahrt.