Clafoutis: Französischer Eierkuchen mit sommerlichem Steinobst

Sommerzeit ist Erntezeit: Ob Kirschen, Marillen, Pfirsiche oder Zwetschken – in der Zeit von Juni bis September ist bei mir eindeutig Obstkuchenzeit. 🙂 Heute zeige ich euch ein sommerlich-leichtes und fruchtiges Obstkuchen-Rezept, das ich vor ein paar Jahren bei einer Freundin kennengelernt habe: Der Clafoutis ist eine französische Variante des Eierkuchens, der am besten lauwarm schmeckt und mit nahezu allen Früchten zubereitet werden kann!

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Ob mit Kirschen, Nektarinen, Pfirsichen oder Marillen: Der Clafoutis ist für mich das perfekte Naschwerk, um sommerliches Obst (gerne auch im Mix untereinander) zu verwerten. Der Teig ist leicht zuzubereiten, kann variiert werden und der Kuchen funktioniert sogar mit Mango oder Ananas (aber bitte jedenfalls frisch, und nicht aus der Dose). Am besten schmeckt der Clafoutis im lauwarmen Zustand, mit Puderzucker bestreut, aber auch kalt schmeckt der Eierkuchen immer noch sehr gut. Traditionell wird der Clafoutis mit Kirschen zubereitet und in einer Quicheform gebacken.

Zutaten (für 2 Quiche-Formen Ø 26 cm):

  • 6 Eier
  • 300 ml Milch
  • 1 EL Zucker
  • 1 Tl Vanillezucker
  • 1 gehäufter EL Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 500 g Früchte (entsteinte Kirschen, säuerliche Äpfel, Marillen- oder Nektarinen-Würfel, je nachdem, was gerade zu verwerten ist)
  • Staubzucker zum Bestreuen
  • Butter zum Ausfetten der Form

Zubereitung:

Für den Teig werden zunächst die Eier mit der Milch versprudelt und anschließend die trockenen Zutaten hinzugefügt und verquirlt. Das Obst wird in kleine Stücke gewürfelt und gut durchmischt. Der Ofen wird auf 180 Grad vorgeheizt (bei Ober- und Unterhitze; für Umluft reichen 160 Grad). Übrigens gelingt der Kuchen bei Ober- und Unterhitze ähnlich wie eine Creme brulée – bei Umluft geht er lockig-flockig auf. So oder so ist der Clafoutis lecker! 😉

Anschließend werden die Quiche-Formen mit der Butter ausgefettet, damit sich der Clafoutis später aus der Form heben lässt. Das Obst wird nun zu gleichen Teilen und regelmäßig in die gebutterte Form gegeben. Anschließend den Eierteig über den Früchten verteilen und die Quiche-Formen im Ofen bei 180 bzw. 160 Grad eine Stunde lang backen lassen. Der Clafoutis ist dann fertig, wenn die Stichprobe nicht mehr klebt und die Oberfläche schön goldbraun gebacken ist. Mit etwas Puderzucker bestreuen und in noch lauwarmen Zustand servieren. Mahlzeit! 🙂

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Herrlich fuchtig-fluffig: Der Clafoutis ist ein wahrer Allrounder im Sommer und kann mit allen Früchten zubereitet werden.

 

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Süß, saftig, steirisch: Apfel-Muffins mit geriebenen Kürbiskernen

Zwischendurch überkommt einen einfach die Lust auf etwas Süßes – da kommt ein schnelles Rezept für Apfel-Muffins mit geriebenen Kürbiskernen  und einer kleinen Prise Zimt gerade recht. Süß, saftig, steirisch: Echte Steirer-Muffins halt! 😉

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Manchmal beschert einem der Zufall die schönsten Rezepte – das Basisrezept zu diesen Muffins bekam ich von einer Facebook-Freundin, nachdem mir beim Einkäufe-nach-Hause-tragen zwei Eier kaputt gegangen waren und ich keine Ahnung hatte, was ich mit den beschädigten Eiern anfangen sollte. 🙂 Als Steirermädel, das ich bin, habe ich sogleich eine Packung geriebene Kürbiskerne aus dem Vorratsschrank gezaubert und zum Teig gemischt. Herausgekommen sind herrlich saftige und flaumige Steirer-Muffins – die euch hoffentlich genauso gut schmecken wie mir! 🙂

Zutaten: 

  • 2 Eier
  • 3/4 Tasse Staubzucker
  • 1,5 Tassen Mehl
  • 1/2 Pckg. Backpulver
  • 1 Pckg. Vanillezucker
  • 1/2 Tasse Sonnenblumenöl (oder Maiskeimöl)
  • 2 mittelgroße Äpfel (säuerlich)
  • 1 Tasse geriebene Kürbiskerne (oder Haselnüsse)
  • 1 Msp. Zimt

Zubereitung (für 12 Stück):

Zunächst die trockenen Zutaten (Zucker, Mehl, Backpulver, Zimt, Kürbiskerne bzw. Nüsse und Vanillezucker) miteinander vermengen. Anschließend das Ei und das Öl unterrühren, bis ein flaumiger Teig entsteht. Die Äpfel waschen, klein reiben und unter die Masse heben. Den Teig in ein mit Förmchen ausgelegtes Muffinblech füllen (Form zu 2/3 ausfüllen) und bei 180° C ca. 10-12 Minuten lang backen.

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Oma’s Rezepte-Klassiker: Vanillekipferl

Heiligabend steht vor der Tür – und wer bis jetzt noch nicht mit der Weihnachtsbäckerei angefangen hat, sollte sich ranhalten, damit der Keksteller an Weihnachten gut gefüllt ist. Für den Fall der Fälle verrate ich euch heute das Geheim-Rezept meiner Oma für herrlich mürbe Vanillekipferl! 

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Zutaten (für 1 Blech):

  • 150 g kalte Butter
  • 50 g Staubzucker
  • 210 g glattes Mehl
  • 75 g geriebene Hasel- oder Walnüsse
  • ca. 170 g Staubzucker und 2 Pckg. Vanillezucker zum Wälzen
Oma's Rezept für herrlich mürbe Vanillekipferl!

Oma’s Rezept für herrlich mürbe Vanillekipferl!

Zubereitung:

Die kalte Butter mit einem Hobel oder einem Messe klein hobeln und mit dem Zucker, dem Mehl und den Nüssen vermengen. Solange mit den Händen kneten, bis eine geschmeidige Masse daraus entsteht. Den Teig zu einer Wurst formen, mit Klarsichtfolie (oder Alufolie) umwickeln und für mindestens eine halbe Stunde (besser: 1 Stunde) im Kühlschrank rasten lassen.

Anschließend aus dem Teig kleine Kugeln formen und mit den Händen (oder dem Nudelholz) zu kleinen Würsten rollen (max 5 cm lang). Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech zu Kipferln formen. Die Vanillekipferl bei 170°C 10-15 Minuten backen lassen, in der Zwischenzeit den Staubzucker mit dem Vanillezucker vermengen. Die Kipferl aus dem Backrohr nehmen, etwas abkühlen lassen und noch lauwarm in der Staubzucker-Vanillezucker-Mischung wälzen. Bis zum Genuss bewahrt man die Vanillekipferl am besten in einer Blechdose auf – nach etwa zwei Tagen sind sie herrlich mürb! 🙂

 

Bussi, Bussi! Kokosbusserl!

So kurz vor Weihnachten läuft in vielen Küchen die Keksproduktion auf Hochtouren – ein Klassiker auf den Kekstellern Österreichs sind die Kokosbusserl, die ich euch heute präsentiere! Das Originalrezept dazu stammt aus dem berühmten Wiener Kochbuch „Die gute Küche“ von Plachutta. Weil ich es allerdings nicht ganz so süß mag, verwende ich für meine Busserl weniger Zucker als im Original angegeben – das mache ich übrigens bei ziemlich allen meinen Gebäckskreationen so! 🙂 Ich hoffe, sie munden euch!

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Auch ich habe mich vom vorweihnachtlichen Backfieber anstecken lassen und in diesem Jahr erstmals seit Langem wieder Kokosbusserl gebacken – ein wunderbar weiches und saftiges Gebäck, das häufig unterschätzt wird! So ganz nebenbei sind diese ganz einfach zuzubereitenden Kekse übrigens auch eine wunderbare Resteverwertung für das viele Eiklar, das für gewöhnlich bei der Weihnachtsbäckerei anfällt! 🙂

Zutaten (für ca. 2 Bleche):

  • 5 Eiklar
  • 200 g Staubzucker
  • 250 g Kokosraspel
  • 1 EL Mehl
  • Backoblaten

Zubereitung:

Die Eiklar mit dem Zucker zu einer festen Masse schlagen, Kokosraspel untermengen und das Ganze über einem Topf mit kochendem Wasser sehr warm rühren (dabei fällt die Masse wieder etwas zusammen). Das Mehl unterheben und verrühren.

Auf einem Backblech Backpapier ausbreiten und die Backoblaten darauf verteilen. Mit einem Kaffeelöffel aus der Masse Busserl formen und auf die Oblaten setzen. Im vorgeheizten Backrohr bei etwa 200°C rund 15 Minuten lang backen, bis sie goldbraun sind.

Die Busserl abkühlen lassen und in einer verschlossenen Blechdose am besten zwei Tage lang an einem kühlen Ort aufbewahren – dann sind sie am besten! 🙂

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Meine herrlich saftigen und süßen Kokosbusserl! Die ideale Vewertung für Eiklar-Überbleibsel aus der Keksbäckerei!

 

Ein Kürbis, drei Gänge: Vanilleeis im Kürbiskern-Mantel mit Kernöl

Im letzten Teil der Reihe „Ein Kürbis, drei Gänge“-Menü gibt’s als Dessert einen steirischen Klassiker: Vanilleeis im Kürbiskern-Mantel mit Kernöl. Ein wirklich einfaches Gericht, das sich hervorragend vorbereiten lässt und zudem ganz himmlisch schmeckt! 

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Zutaten (4 Personen):

  • 0,25 Liter Vanilleeis
  • 100 g Kürbiskerne (geröstet und geraspelt)
  • Steirisches Kürbiskernöl

Zubereitung:

Mit einem Eisportionierer oder mit einem in heißem Wasser abgespülten Löffel Kugeln bzw. Nockerl aus dem Vanilleeis formen. Die Kürbiskern-Raspel in eine Schüssel füllen und die Eiskugeln darin wälzen, bis sie von allen Seiten „paniert“ sind. In ein gefriergeeignetes Gefäß legen und die Kugeln im Gefrierfach bis zum Servieren aufbewahren. Pro Person zwei bis drei Kugeln auf einen Teller drapieren, mit Kürbiskernöl beträufeln (etwa 2 EL p.P.) und mit den übrig gebliebenen Kürbiskernstreuseln dekorieren.

Klingt etwas gewöhnungsbedürftig, schmeckt aber himmlisch: Vanilleeis im Kürbiskernmantel mit Kernöl.

Klingt etwas gewöhnungsbedürftig, schmeckt aber himmlisch: Vanilleeis im Kürbiskernmantel mit Kernöl.

Coming soon: 1 Kürbis, 3 Gänge

Herbstzeit ist Kürbiszeit – und weil diese Wahrheit unumstößlich ist, präsentiere ich euch ab morgen an drei aufeinanderfolgenden Tagen Rezepte für ein echt steirisches Menü unter dem Motto „Ein Kürbis, drei Gänge“! 🙂 Ihr dürft gespannt sein – schaut vorbei! 

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Schnelles Dessert: Lebkuchen-Crumble mit hausgemachtem Zwetschkenkompott

Foodblogs, wie zum Beispiel Glasgeflüster, sind meine liebsten Inspirationsquellen für neue Rezeptideen. Als ich unlängst steirische Zwetschken ergatterte, die sich als sehr saure Früchtchen erwiesen, verarbeitete ich sie ganz einfach zu einem süßen Kompott! Und was macht man am besten damit? Richtig, ein Ratz-Fatz-Dessert: Lebkuchen-Crumble mit Zwetschkenkompott! 

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Zutaten (für ca. 1 Liter Kompott):
1 kg frische Zwetschken
2 EL Zucker
1 Stange Zimt (fingerbreit)
0,75 l Wasser
2-3 große Weck-Gläser (500 ml) mit Schraubverschluss
Rum zum Desinfizieren

Zubereitung:
Die Zwetschken waschen, entkernen und vierteln. Die Zwetschken gemeinsam mit Wasser, Zucker und der Zimtstange in einem großen Topf erhitzen und einmal aufkochen lassen. Anschließend die Hitze reduzieren und etwa 10 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Zwetschken bissfest sind.

Die Zimtstange entfernen und das noch heiße Kompott in die sauberen und mit heißem Wasser ausgespülten Weckgläser füllen. Den Deckel der Gläser mit ein wenig Rum desinfizieren, die Gläser damit fest verschließen und sofort auf den Kopf stellen. Dadurch bildet sich ein Vakuum und das Kompott kann im Kühlschrank etwa 2-3 Monate aufbewahrt werden.
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Dessert-Vorschlag: Lebkuchen-Crumble mit Zwetschkenkompott

Für ein super-schnelles und einfaches Dessert eignet sich mein Lebkuchen-Crumble mit Zwetschkenkompott ganz besonders. Von der Lebkuchenbäckerei blieben mir noch einige (inzwischen trocken gewordene) Stücke an Lebkuchen übrig. Diese habe ich für mein Crumble in mundgerechte Brocken zerkleinert, in Dessert-Gläschen gefüllt und mit einer guten Portion Kompott bedeckt. Noch etwas Staubzucker darüber und fertig ist das saftig-süße Dessert! 🙂

Übrigens: Statt Lebkuchen kann man natürlich auch andere Kuchenreste (wie zB Schoko- oder Nusskuchen) nehmen – eine sehr schmackhafte Resteverwertung!

Mein Lebkuchen-Crumble mit Zwetschkenkompott. Mit dieser Variante wird auch aus trockenem Schokokuchen ein saftiges Dessert!

Mein Lebkuchen-Crumble mit Zwetschkenkompott. Mit dieser Variante wird auch aus trockenem Schokokuchen ein saftiges Dessert!