Weihnachtsbäckerei: Dotterbusserl mit Marmeladenfülle und Schokoglasur

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt! Zum heutigen zweiten Advent stelle ich euch meinen All-Time-Favourite in Sachen Weihnachtskekse vor. Ganz im Ernst, dieses Rezept ist so unglaublich lecker, dass ihr diese Kekse vermutlich nicht nur zur Adventzeit, sondern auch unterm Jahr zum Kaffee servieren werdet. Viel Eidotter, selbstgemachte Marmelade und eine knackige Schokoglasur machen diese Kekse zu einem süßen und flaumigen Leckerbissen, dem kaum jemand widerstehen kann.

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In den letzten Jahren habe ich euch ja bereits einige meiner liebsten Keksrezepte vorgestellt. Darunter neuen Favoriten wie die Kürbiskernkekse mit Ribiselmarmelade, aber auch Klassiker wie würziger Lebkuchenherrlich mürbe Vanillekipferl oder klassische Kokosbusserl und Zimtsterne. Heute ist ein All-Time-Favourite dran, nämlich Dotterbusserl mit Marmeladefüllung und Schokoglasur.

Zutaten (für ca. 25 Stück):

  • 80 g zimmerwarme Butter
  • 80 g Staubzucker
  • 4 Dotter
  • 120 g Mehl
  • 1 Vanilleschote
  • Ribiselmarmelade für die Füllung
  • Kuvertüre

Zubereitung:

Butter, Zucker und Dotter gut miteinander vermixen, sodass eine schaumige Masse entsteht. Eine Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark mit einem Messer herauskratzen und zu der Masse geben. Anschließend das Mehl sorgfältig unterheben und verrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech kleine, etwa gleich große Kekse aufspritzen. Bei ca. 170°C ca. 15 Minuten lang backen, bis die Kekse schön goldbraun sind. Aus dem Ofen nehmen und gut abkühlen lassen. Anschließend jeweils zwei Kekse mit einem Klecks Ribiselmarmelade (alternativ geht auch Marillenmarmelade) zusammenkleben und am besten über Nacht trocknen lassen. Anschließend die Kuvertüre nach Packungsanleitung schmelzen lassen und die Kekse jeweils zur Hälfte in Schokolade tauchen. Auf einem Rost aushärten lassen und in einer gut verschlossenen Keksdose an einem kühlen Ort aufbewahren. Lasst es euch schmecken! 🙂

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Übrigens, dieser Beitrag entstand im Rahmen eines Advent-Kalenders, bei denen ich euch an den kommenden Adventsonntagen bis Weihnachten gemeinsam mit anderen Bloggern mit weihnachtlichen Rezepten und DIY-Geschenkideen überraschen! 🙂 So entdeckt ihr heute zum Beispiel auf Vienna Sunday Kitchen eine Früchteteemischung zum Selbermachen oder bei Laura Dreams of Cakes Nikolaus-Cupcakes. Nächsten Sonntag geht’s dann weiter auf Kraut & Rübe mit einem Last-Minute-Eierlikör und einem Keksrezept auf Genusswolke!

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Christmas around the corner: Zimtsterne

Bis Weihnachten ist es zwar noch ein bisschen hin, aber jetzt ist die beste Zeit, um schon mal mit dem Üben für die Adventsbäckerei anzufangen. Denn um richtig gute (und schöne) Zimtsterne zu backen, braucht es definitiv ein wenig Erfahrung (und die richtigen Utensilien). Also los geht’s mit der fröhlichen Bäckerei. 🙂 Und das Beste: Ihr könnt dabei auch noch was gewinnen! 😉

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Als die liebe Karin vom Tchibo Blog bei mir angefragt hat, ob ich Lust hätte, an einer Blogparade teilzunehmen und bei dieser Gelegenheit gleich die neuen Backutensilien (erhältlich ab 18. November) zu testen, habe ich gerne zugesagt.

Bei der Blogparade „Adventsbacken“ werden ab morgen mehrere Food Blogger ihre süßen Köstlichkeiten präsentieren – und ihr, liebe LeserInnen, habt die Möglichkeit, für euren persönlichen Favoriten zu stimmen – von dem ich hoffe, dass es Steirerblut & Himbeersaft sein wird! 😉 Unter allen Kommentaren, die bis 1. Dezember auf dem Tchibo Blog einlangen, wird von Tchibo ein Backset verlost! Also abstimmen und gewinnen!

Um hausgemachte Zimtsterne herzustellen, ist es übrigens von Vorteil, das passende Werkzeug daheim zu haben – ansonsten wird das nämlich eine ziemliche Kleckserei (glaubt mir, ich habe es versucht!) 😉 Mit dem Zimtstern-Backset, das aus zwei Silikon-Matten besteht, und in die der Teig bzw. das Topping einfach eingestrichen werden können, hat es allerdings ganz gut geklappt! 🙂 Zum zweiteiligen Set dazu geliefert wird auch ein Rezept – das ich allerdings etwas abgewandelt habe.

Praktisch: Unten kommt der Teig rein - oben wird die Baisermasse eingestrichen. Beides zusammen wird gebacken - und fertig! :) Erhältlich ab 18. November bei Tchibo/Eduscho.

Praktisch: Unten kommt der Teig rein – oben wird die Baisermasse eingestrichen. Beides zusammen wird gebacken – und fertig! 🙂 Erhältlich ab 18. November bei Tchibo/Eduscho.

Zutaten (für etwa 55 Stück Zimtsterne):

  • 3 Eiweiß
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 300 g gemahlene Mandeln
  • 150 g Marzipanrohmasse
  • 1 Prise Nelkenpulver
Ohne die stabilen Backhelfer (erhältlich ab 18. November bei Tchibo/Eduscho) wäre das Zimtsternbacken eine heillose Kleckserei geworden! :)

Ohne die stabilen Backhelfer (erhältlich ab 18. November bei Tchibo/Eduscho) wäre das Zimtsternbacken eine heillose Kleckserei geworden! 🙂

Zubereitung:

Backofen vorheizen (Elektro: 120° Grad, Umluft: 100°C). Die Eiweiße sehr steif schlagen, dabei nach und nach den gesiebten Puderzucker sowie die Prise Salz einrieseln lassen. 1/3 der Eischneemasse für das Topping beiseite stellen und mit einer Prise Zimt mischen. Mandeln, Marzipan, Zimt und Nelkenpulver miteinander verkneten und die restlichen 2/3 der Eischneemasse vorsichtig unterheben.

Den Teig mit einem kleinen Löffel in die untere Schablonenmatte streichen (darauf achten, dass auch in den Ecken Teig ist) – anschließend die zweite Matte darüber legen und die Toppingmasse (am besten unter Zuhilfenahme des Backhelfers) in die Formen streichen. Nach diesem Vorgang vorsichtig die obere Silikonmatte wieder entfernen.

Wer die Zimtstern-Backform nicht zur Hand hat: Den Teig etwa einen halben Zentimeter dick ausrollen, mit einer Ausstechform Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Anschließend die Toppingmasse mit einem Messer auf die Sterne auftragen.

Den Backofen auf etwa 100° Grad (Umluft: 80°C) herunterdrehen und die Schablone bzw. das Backblech auf der unteren Einschubleiste etwa 40 bis 45 Minuten mehr trocknen als backen lassen. Die Zimtsterne in den Formen auskühlen lassen und anschließend vorsichtig entnehmen.

Am besten bewahrt man die Zimtsterne danach ein paar Tage in einem geschlossenen Keksbehälter auf, damit die Baisermasse schön durchtrocknen kann.

Mein Tipp: Solltet ihr so wie ich einen Gasofen haben (der mindestens 150°C heiß wird), reduziert sich die Backzeit auf etwa 25 Minuten – leider lässt sich durch die hohe Hitze nicht vermeiden, dass die Baisermasse eine etwas bräunlichere Farbe annimmt (tut dem Geschmack allerdings keinen Abbruch).

Seid nicht zu ungeduldig mit dem Herausnehmen aus der Form – mir ist vor lauter Hudelei leider einiges von der Baisermasse verloren gegangen. Und, ganz wichtig: Seid nicht irritiert, wenn die Baisermasse am ersten Tag „pickt“ und klebt – das legt sich, wenn die Zimtsterne ein paar Tage Zeit zum Rasten in der Keksbox hatten! 🙂

Meine Zimtsterne sind nicht ganz perfekt geworden - was auch an meinem Gas-Backofen liegt (der mindestens 150°C heiß wird) - aber schmecken tun sie hervorragend! ;)

Meine ersten Zimtsterne sind nicht perfekt geworden – was auch an meinem Gas-Backofen liegt – aber schmecken tun sie hervorragend! 😉 Zum Glück hab ich ja bis Weihnachten noch etwas Zeit zum üben.

 

Landliebe: Hausgemachte Lebkuchenherzen

Im Rahmen der LANDLIEBE hab ich mich an ein Rezept für Lebkuchenherzen gewagt und wurde vorab schon vor große Probleme gestellt (dazu später). Weil aufgeben aber so gar nicht meine Sache ist, hab ich heute herrlich würzige Lebkuchenherzen für euch – die sofort (!) nach dem Backen weich und mit gaaaanz viel Liebe gemacht sind! 🙂

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Habt ihr schon mal versucht, Mitte August Lebkuchengewürz aufzutreiben? In den Läden der näheren Umgebung gab es zwar schon Lebkuchen und Zimtsterne zu kaufen, aber bei den Gewürzen herrschte – zumindest als ich danach suchte – gähnende Leere im Regal. Also musste ich das Lebkuchengewürz für meine Herzen selber herstellen (was eigentlich gar nicht so schwer war, da ich die meisten der Einzel-Zutaten (Zimt, Nelken, Kardamom, Koriander, Ingwerpulver, Muskatnuss, Piment) ohnehin bereits zuhause hatte. 🙂 Allein das Mörsern war ganz schön kraftraubend.

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Zutaten für den Teig (Menge reicht für ca. 7 Stück Lebkuchenherzen):

  • 400 g Roggenmehl (klappt auch mit Weizenmehl)
  • 100 g geriebene Haselnüsse
  • 100 g Staubzucker
  • 50 g Lebkuchengewürz
  • 1 Pckg. Backpulver
  • 50 g Butter
  • 300 g Honig
  • 2 Eier
  • Wasser
  • 1 Ei zum Glasieren

Für die Verzierung:

  • Schokoladekuvertüre
  • Saft einer halben Zitrone
  • Staubzucker
  • Zuckerblüten und -perlen
  • Zuckerschrift

Zubereitung:

Für den Teig zunächst die trockenen Zutaten (Mehl, Nüsse, Zucker, Gewürz und Backpulver) miteinander vermischen und mit der Butter abbröseln (also mit den Händen einarbeiten). Anschließend eine Mulde formen und Eier und Honig dazu geben. Die Zutaten sorgfältig vermengen (ist zwar eine klebrige Angelegenheit, funktioniert aber mit den Händen am besten) und mit etwas Wasser zu einer geschmeidigen, mittelfesten Masse verarbeiten. Der Teig sollte weder zu flüssig noch zu fest sein, da sich das negativ auf die Beschaffenheit der Lebkuchenherzen auswirkt. Den Teig mit einem Tuch oder Alufolie abdecken und für etwa 48 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Anschließend den Teig auf einer bemehlten Fläche nicht zu dünn ausrollen (kleiner Tipp: wenn man das Nudelholz vor dem ausrollen etwas befeuchtet, klebt es nicht) – der Teig sollte ungefähr 1 cm dick sein. Mit Mehl bestreuen und vorsichtig entlang einer Schablone (Karton in Herzform) mit einem Messer einzelne Herzen ausschneiden, diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit der verkehrten Seite eines Teelöffels zwei Löcher einstechen (durch die zieht man nach dem Backen die Bänder zum Umhängen). Die Herzen anschließend mit dem versprudelten Ei glasieren (bringt Glanz) und bei ca. 180 Grad rund 10-12 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen die Herzen mit der Schokoladekuvertüre überziehen und erneut trocknen lassen. Für die Verzierung den Saft einer halben Zitrone mit Staubzucker vermischen (nach und nach hinzugeben, sodass eine zähflüssige Masse entsteht). Die Zuckerglasur in einen Spritzbeutel füllen und je nach Gusto Muster oder Kleckse auf das Herz auftragen, und mit Zuckerperlen oder -blüten verzieren. Fertig! 🙂

Meine fertigen Lebkuchenherzen - zwar nicht perfekt, aber dafür mit ganz viel Liebe gemacht! :)

Meine fertigen Lebkuchenherzen – zwar nicht perfekt, aber dafür mit ganz viel Liebe gemacht! 🙂

Ob die Lebkuchenherzen geschmeckt haben? Ich würde mal sagen, ja! ;)

Ob die Lebkuchenherzen geschmeckt haben? Ich würde mal sagen, ja! 😉

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Auf Prettycurvysecrets findet ihr heute übrigens eine kleine Einführung in die Weindekantierung, auf dedicated to findet ihr ein wunderschönes Hochzeitsdirndl, der Vienna Fashion Waltz zeigt seine Beauty-Geheimnisse und Myimpressions4U präsentiert eine Dirndl-Frisur inklusive passender Accessoires! 🙂 Schaut doch mal rein!