Trendküche: Karfiolbombe de luxe

Von Zeit zu Zeit entwickeln manche Rezepte in den Kochgruppen der sozialen Netzwerke eine regelrechte Eigendynamik: Plötzlich kochen gefühlt alle dasselbe Gericht.  So erging es nicht nur der Erdäpfelrolle, sondern auch der Karfiolbombe, die ich natürlich auch ausprobiert habe. Und obwohl ich den Karfiol (oder Blumenkohl, wie man in Deutschland so sagt) im Hackfleisch-Speck-Mantel geschmacklich gut fand, schmeckte das existierende Rezept schlichtweg fad. Deshalb präsentiere ich euch heute – nach einigem Herumtüfteln am Rezept – meine Karfiolbombe de luxe mit extra viel Geschmack! 

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Einfach, gut: Becherkuchen

Manchmal überkommt einen die Lust auf etwas Süßes – allein, die Lust auf stundenlanges Backen in der Küche fehlt. Für diese Fälle empfiehlt sich das einfachste Rezept für einen Kuchen überhaupt: Der gute alte Becherkuchen! 🙂 

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Raffinierter Partysnack: Dattel-Speck-Cakepops

Ob Neujahrsempfang, Faschingsparty oder Geburtstagsfest: Zwischendurch braucht man als Gastgeberin schnelle und dennoch raffinierte Rezepte, die man seinen Gästen auf einer Party servieren kann. Idealerweise sollte es dann auch noch gut vorzubereiten sein, damit man nicht bis kurz vor dem Eintreffen der Gäste in der Küche werkeln muss. Die Dattel-Speck-Cakepops, die ich euch heute vorstelle, bestehen aus nur 3 Zutaten, schmecken köstlich und lassen sich wunderbar vorbereiten!

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Das Beste vom Feste: Keksreste-Kuchen

Jedes Jahr nach Weihnachten kommt wieder die große Erkenntnis: Man hat viel zu viele Kekse gebacken, und nach der Feiertagsvöllerei hängen einem die Butterkekse und Lebkuchen, Spekulatius und Windringerl (so köstlich sie auch sein mögen), zum Halse heraus. Doch wohin mit den Keksresten? Man kann sie entweder einfrieren (auf die Gefahr hin, dass man sie bis zum kommenden Weihnachtsfest in der Tiefkühltruhe vergisst), ein Lebkuchen-Tiramisu zubereiten – oder den gelingsicheren Keksreste-Kuchen!

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G’schmackige Resteverwertung: Chutney aus grünen Paradeisern

Der Sommer 2017 ist ja bereits seit einigen Wochen endgültig Geschichte und doch habe ich erst vor einigen Tagen die letzten Pflanzen auf der Dachterrasse eingewintert. Auch in diesem Jahr trug unsere „Tom-Tato“ (eine Veredelung einer Erdapfelplanze mit aufgepfropfter Paradeiserpflanze) wieder reichlich Früchte. 🙂 Doch leider wurden nicht alle Paradeiser vor dem ersten Frost rot und so sah ich mich – wie viele andere GartenbesitzerInnen auch – mit kiloweise unreifen Paradeisern konfrontiert. Auf der Suche nach einer Lösung für dieses Problem fand ich dieses schmackhafte Chutney-Rezept!

Das Chutney ist im Prinzip sehr einfach herzustellen, der aufwändigste Part ist da wohl das Putzen und kleinschneiden der Paradeiser. Das Chutney ist in sauberen Einmachgläsern und kühl und trocken gelagert ca. 1 Jahr haltbar und schmeckt am besten zu kurzgebratenem Fleisch, Ofengemüse, aber auch zu Käse.

Zutaten: 

  • 2300 g grüne Paradeiser
  • 1 großer Bund Frühlingszwiebel
  • 4 EL Salz
  • 1 kg Zucker
  • 200 g Datteln
  • 1 TL Ingwer
  • 300 ml Essig
  • 2 EL scharfer Senf
  • 2 kleine rote Pfefferonischoten
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Kurkuma
  • 2 EL gelbe Currypaste
  • 3 EL Maizena

Zubereitung: 

Die Paradeiser waschen und in kleine (etwa 1 cm groß) Würfel schneiden, ebenso mit den Frühlingszwiebeln verfahren. Beides gemeinsam mit dem Salz in eine große Schüssel füllen und mehrere Stunden (am besten über Nacht) zugedeckt stehen lassen.

Am nächsten Tag die Masse gut ausdrücken und in einen Kochtopf umfüllen. Die Datteln, Knoblauch sowie Pfefferoni kleinschneiden und zu den Paradeisern geben. Den Zucker sowie die übrigen trockenen Gewürze (also alles, bis auf die Currypaste) hinzufügen und mit dem Essig aufgießen. Auf niedriger Stufe im offenen Topf etwa 30-40 Minuten kochen lassen, dabei immer wieder zwischendurch umrühren. Gegen Ende der Kochzeit mit der Currypaste abschmecken – ich habe etwa 2 EL genommen, je nach Geschmack und gewünschtem Schärfegrad kann man aber auch variieren.

Abschließend noch etwas Wasser mit Maizena anrühren und zu dem Chutney geben, um eine sämige Konsistenz zu erhalten. Anschließend die noch heiße Masse sofort in saubere, ausgespülte Gläser füllen und verschließen. Die Gläser für etwa 5 Minuten auf den Kopf stellen, damit alles luftdicht verschlossen ist. An einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren und zur nächsten Grillfeier oder einfach zum nächsten Abendessen etwas Chutney genießen! 🙂

Köstlich im Winter: Jetzt Hollerkoch einkochen!

Der Herbst ist die Zeit, in der es gilt, Früchte und Gemüse einzukochen und einzulagern, damit man auch im Winter von den Vorräten zehren kann. Zum Glück war ich unlängst im Wald, denn jetzt – im September – gibt es fast überall reife Hollerbeeren (auch Hollunder genannt). Von den saftigen, aber roh ungenießbaren Beeren habe ich mir einige eingepackt und diese gemeinsam mit Zwetschken und Äpfeln zu einem fruchtigen Hollerkoch verarbeitet. 

Der Hollunderbusch ist schon eine wahrlich nützliche Pflanze: Im Frühling lässt sich aus den Blütenständen Likör und Sirup und auch als Ganzes schmecken die Hollunderblüten im Backteig herausgebraten mit Zucker besonders gut. Im Spätsommer und Herbst ist es dann nochmals soweit und die Hollerbeeren werden ebenfalls zu Konfitüren, Sirup oder auch Hollerkoch verarbeitet.

Als ich unlängst in den steirischen Wäldern unterwegs war, sind mir die Hollerstauden auch aufgefallen und so nahm ich auch einen halben Kilogramm Hollerbeeren mit nach Hause. Übrigens: Die Beeren lassen sich sehr leicht mit einer Gabel von den Dolden trennen, dazu einfach mit der Gabel zwischen die Ästchen fahren und die Beeren herunterrebeln.

Beim Rezept für meinen Hollerkoch habe ich mich grob an dem Rezept aus der „Guten Küche“ orientiert, habe dieses aber nach meinem Geschmack etwas verändert. Am besten passt der Hollerkoch zu Grießpudding oder einem Topfenstrudel, aber auch zu einem einfachen Vanillepudding schmeckt das Kompott hervorragend. Viel Spaß beim Nachkochen! 🙂

Zutaten (für etwa 3 Gläser Hollerkoch):

  • 450 g Hollunderbeeren (gewaschen, entstielt)
  • 500 g Zwetschken
  • 1 mittelgroßer Apfel
  • 1/2 TL Nelkenpulver (wahlweise 3 Nelken am Stück)
  • 1 Zimtstange
  • 75 g Zucker
  • 25 g Vanillezucker
  • 2 EL Maizena

Zubereitung:

Die Hollunderbeeren wie oben beschrieben, entstielen und waschen. Zwetschken und Äpfel waschen, entkernen und in etwa 1×1 cm große Stücke schneiden. Gemeinsam mit den Beeren in einen Topf füllen. Anschließend den Vanillezucker, Zucker, Nelken, sowie die in zwei Teile gebrochene Zimtstange in den Topf geben. Langsam erhitzen und leicht sieden lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit der Hollerkoch nicht anbrennt. Nach etwa 20 Minuten Kochzeit sollte die Masse ausreichend eingedickt sein, falls nicht, zwei EL Maizena in die Masse einrühren. Die Zimtstange sowie für den Fall, dass ihr ganze Nelken verwendet habt, auch diese aus dem Koch entfernen.

Das Kompott noch heiß in ausgewaschene und saubere Konfitürengläser füllen und sofort verschließen. Die Hollerkochgläser auf den Kopf stellen und auskühlen lassen. Im sauber ausgekochten Glas hält sich der Hollerkoch einige Monate. Lasst es euch als Beilage oder als Geschenk für Freunde und Verwandte schmecken! 🙂

 

Endlich wieder ein Rezept: Saftiger Marillenblechkuchen

Noch ist es Hochsommer – und damit nicht nur Urlaubszeit, sondern auch die Zeit von Marillen, Zwetschken und mannigfaltigen Beeren! 🙂 Und wie immer um diese Jahreszeit, backe ich mir gerne aus frischen Früchten – in diesem Fall Marillen – einen schnellen Blechkuchen. In heutigen Fall habe ich ein Rezept mit Qimiq und Sahnesteif ausprobiert (zwei Produkte, die ich zufällig noch im Schrank stehen hatte), und weil das Ergebnis sehr saftig und fruchtig geschmeckt hat, möchte ich es euch vorstellen!

Ab und an überkommt mich die Lust auf etwas Süßes – und dann muss es jedenfalls etwas Selbstgebackenes sein. Deshalb möchte ich heute meine Blogpause beenden und darf euch ein schnelles und einfaches Rezept für einen saftigen Blechkuchen vorstellen.

Zutaten (für 1 Backblech):

  • 500 g Marillen
  • 250 g Zucker
  • 1 Pckg. Qimiq Saucenbasis
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1/2 Pckg. Backpulver
  • 250 g Mehl
  • 250 g geschmolzene Butter
  • 5 Eier
  • 1 Pckg. Sahnesteif

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C vorheizen und die Marillen waschen, halbieren und entsteinen.

In einer großen Schüssel den Zucker, Vanillezucker, Qimiq und Eier schaumig rühren. Die Butter dazugeben und das Mehl sowie das Backpulver unterheben. Anschließend die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech heben und gleichmäßig verstreichen. Die Marillenhälften mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig legen. Damit die Marillen den Saft während des Backens nicht an den Teig abgeben, das Sahnesteif über die Früche verstreuen (das hilft wirklich – einfach mal ausprobieren, falls ihr sowieso ein Päckchen zuhause herumliegen habt).

Bei 180°C im Backofen auf zweiter Stufe etwa 30 Minuten backen lassen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren – Mahlzeit! 🙂

Lasst euch die sommerlich-süße Köstlichkeit nicht entgehen – der Kuchenteig funktioniert auch fabelhaft mit Zwetschken oder anderen Steinfrüchten – aber die Kirschen passen natürlich besser in einen saftigen, lauwarmen Clafoutis – hier geht’s zum Rezept! 😉