Italienisch inspiriert: Gefüllter Lungenbraten im Prosciutto-Mantel

Heute möchte ich euch ein Rezept vorstellen, das wir im Sommer gerne auf dem Grill hatten, das aber ebensogut auch am heimischen Herd zubereitet werden kann und mir so im Herbst einen Hauch von Sommergefühl beschert. 😉 Ein mit Grana Padano und getrockneten Tomaten gefüllter Schweins-Lungenbraten mit einem Mantel aus herrlich knusprigem Prosciutto. 

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Wenn ich an den Sommer zurückdenke, fallen mir als erstes die vielen Grillabende auf unserer Terrasse ein – und ob zu zweit mit meinem Schatz oder gemeinsam mit lieben Freunden, ein Gericht kam in diesem Sommer häufig auf den Grill. Ein mit Grana Padano und getrockneten Tomaten gefüllter Lungenbraten vom Schwein, ummantelt mit einem schmackhaften Mantel aus gegrilltem Prosciutto.

Ein Glücksfall, dass ich da unlängst mit einer  fein gesäbelten Portion Prosciutto di San Daniele und einem feinen Eck eines sehr schmackhaften Grana Padano ausgestattet wurde! 🙂 Was ich an diesen Produkten aus der Region der Po-Ebene mag, ist dass sie bis heute vollkommen unverfälscht nach Italien und diesem besonderen Geschmack des Dolce Vita schmecken. Gewachsener und ausschließlich mit Meersalz gewürzter Schinken aus Friaul-Julisch Venetien in hauchdünnen Scheiben ist eine Delikatesse, der wohl kaum jemand widerstehen kann. Man könnte ja nun sagen, dass es Frevel sei, den zarten Prosciutto nicht pur mit Melone zu verzehren, sondern zu verkochen – aber genau dies ist eine Herausforderung, der man sich meiner Meinung auch stellen darf. 😉

Zutaten (für ca. 4 Personen):

  • ca. 1 kg Schweins-Lungenbraten am Stück
  • 500 g Prosciutto in Scheiben (alternativ geht auch Speck in Scheiben)
  • Grana Padano (alternativ: Feta-Käse)
  • Getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft
  • jeweils 1 EL Butter und Öl
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Prosciutto di San Daniele und Grana Padano – zwei Produkte, die mit authentischem Italien-Geschmack überzeugen und gemeinsam mit getrockneten Tomaten ein perfektes Triumvirat ergeben.

Zubereitung: 

Den Schweins-Lungenbraten parieren und mit einem großen Fleischmesser in Scheiben (etwa messerbreit) schneiden, stehend zur Hälfte einschneiden und Fleisch umklappen. Vom gut durchgekühlten Grana Padano mit dem Messer 5 mm dicke Scheiben abschneiden (Tipp: je kälter der Käse, desto eher bricht er beim Schneiden nicht) und halbe getrocknete Tomaten in Öl vorbereiten. Das Fleisch mit je einem Stück Grana Padano und einer halben getrockneten Tomate (abgetropft) füllen und zuklappen. Anschließend mit jeweils zwei Scheinen Prosciutto (kreuzweise übereinandergelegt) wie ein Geschenk einpacken und festdrücken.

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Messerbreite Scheiben vom Lungenbraten anschneiden, mit getrockneten Tomaten und Grana Padano füllen und fest mit Prosciutto umwickeln.

Ein Feststecken mit Zahnstochern oä sollte nicht notwendig sein, da sich das Fett im Prosciutto durch das scharfe Anbraten verbindet und ein schöner Mantel entsteht. Ebenso müssen meines Erachtens nach auch keine weiteren Gewürze mehr verwendet werden, die aromatischen Zutaten kommen pur am besten zur Geltung.

Im Anschluss die festen Päckchen in etwas Butter und Öl (am besten in einer Grillpfanne) scharf von allen Seiten anbraten, spätestens jetzt sollte sich das Fett gut verbunden haben und ein festes Fleischpäckchen entstanden sein. Im Anschluss die Lungenbraten-Packerl in eine feuerfeste Form heben und ohne Deckel bei etwa 180 C° für ca. 15-20 Minuten im Backofen braten.

Aus dem Ofen nehmen und jeweils zwei Stück auf einem Teller anrichten. Dazu passt hervorragend saisonales Ofengemüse, oder aber auch simple Erdäpfel mit Petersilie, gebratene Maiskolben aber auch Reis! Mahlzeit! 🙂

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Italienisch inspiriert: Schweins-Lungenbraten mit einer Grana Padano-Tomaten-Füllung und in einem Mantel aus feinem Prosciutto. Dazu Ofengemüse mit Erdäpfeln, Zucchini und Zwiebeln.

Wenn’s mal schnell gehen muss: Die Knorr Kochboxen im Test

Vor Kurzem wurde ich eingeladen, gemeinsam mit anderen Food-Bloggerinnen die neuen Knorr Kochboxen unter die Lupe zu nehmen. Ob diese 30-Minuten-Menüs halten, was die Werbung verspricht und was ich bei dem Event über das Thema Zusatzstoffe und Ingredienzen gelernt habe, erfahrt ihr in dieser – zugegebenermaßen recht ausführlichen – Produkt-Kritik. 

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Wenn es um Fertiggerichte geht, bin ich – vermutlich wie der Großteil meiner LeserInnen – eher skeptisch. Zu oft hat man schon von den berüchtigten E-Nummern gehört, zu viele Schauergeschichten über künstliche Aromastoffe und Konservierungsmittel gehört, um das Thema noch unvoreingenommen angehen zu können. Entsprechend kritisch ging ich also daran, die seit Kurzem im Handel erhältlichen Knorr Kochboxen unter die Lupe zu nehmen. Zunächst die Eckdaten: Die Kochboxen sind in 3 unterschiedlichen Varianten erhältlich: Grünes Thai Curry, Indisches Curry sowie Mexikanische Enchiladas – durch die Bank alles Gerichte, die mir persönlich zusagen und die ich auch gerne esse. Doch dazu später.

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Die 3 neuen Kochboxen: Mexikanische Enchiladas, Grünes Thai Curry und Indisches Curry.

Was ist da eigentlich genau drin?

Ein verlässlicher Aufreger in der Fertiggerichte-Welt sind die Zusatzstoffe, genauer gesagt Geschmacksverstärker, Aroma- und Konservierungsstoffe. Deshalb nahm ich bei meinem Produkttest als erstes die Zutatenliste der Würzmischung für das Grüne Curry unter die Lupe. Im Gespräch mit den Knorr-Verantwortlichen sowie ein Blick auf die Verpackung des Produkts versicherte mir, dass sämtliche Knorr Kochboxen ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe, Konservierungs- und Farbstoffe auskommen. So weit, so gut. Doch was ist nun genau drin und unterscheiden sich die Zutaten vom Currypulver eigentlich von jenen, die in handelsüblichen Currypasten aus dem Asia-Markt (wie sie auch Gourmets in aller Welt und zahlreiche Foodblogger verwenden)?

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Mein Vergleichsobjekt aus der Küchenlade: Gelbe Currypaste (grüne hatte ich leider keine da) aus dem Asialaden. Die Zutatenliste ist anfangs ausführlich – doch spätestens bei „Gewürze (Zimt, Muskatblüte)“ wird man stutzig. Warum werden diese Gewürze separat angeführt? Und woher kommt die ölige Konsistenz der Paste, wenn doch laut Beschreibung kein Öl oä enthalten ist?

Was mir ins Auge sticht: Die Zutatenliste des Asialaden-Produkts (das findet ihr übrigens hier) unterscheidet sich zwar von jener des Knorr Produkts, allerdings nicht wesentlich. Chili, Curcuma, Kreuzkümmel, Zitronengras, Koriandersamen, Galgant, Schalotten, Salz und Knoblauch sind in beiden Produkten enthalten und somit identisch. Authentisch ist es also schon mal. Allerdings hinterlässt der Asialaden-Mix bei mir den Eindruck, dass nicht alle Zutaten vollständig aufgelistet werden. Warum nämlich die Asialaden-Paste von einer öligen Konsistenz ist, ist aus der Ingredienzienliste nicht herauszulesen. Auch warum Zimt und Muskatblüte als separate „Gewürze“ unter den vielen anderen aufgelistet werden, ist nicht klar.

Die Knorr Currypaste enthält laut Produktbeschreibung folgende Zutaten: Pflanzliche Öle (Sonnenblumenöl, Rapsöl gehärtet), Zucker, Kochsalzersatz aus natürlichen Kaliummineralien, Speisesalz, Kaffir-Limettenblätter, Knoblauch, Cyaennepfeffer, Ingwer, Reismehl, Zitronengras, Zitronensaftpulver, Hefeextrakt, Galgant, Crevettenpulver, Kreuzkümmel, Curcuma, Schalotten, Stärke, Koriander, Kabeljaupulver.

Ok, und ist das bedenklich?

  • Pflanzliche Öle? Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich finde es ehrlicher, dass auf dem Knorr Produkt darauf hingewiesen wird, welche Öle die Paste geschmeidig machen. Leider ist das beim Asialaden-Produkt nicht der Fall, und im Hinblick auf etwaige Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien (z.B. durch Sesam- oder Erdnussöl) ist das schon beinahe fahrlässig.
  • Crevetten- und Kabeljaupulver? Die Zutat, die bei manchen Bloggerinnen am meisten Diskussionen auslöste. Allerdings: Fischpulver ist ein in Norwegen (vom Kabeljau) und Japan (dort bekannter als Dashi) häufig verwendetes Gewürz und wird aus getrocknetem, hochwertigem Speisefisch gewonnen. Deshalb ist dieses Pulver auch nicht zu verwechseln mit billigem Fischpulver aus Beifang, der in der Landwirtschaft oder beim Aquarium zum Einsatz kommt – dann kann man das Fischpulver nämlich auch genießen, ohne den Mund zu verziehen.
  • Hefeextrakt? Hefeextrakt klingt zunächst gruselig, allerdings ist es tatsächlich eine natürliche Zutat, die z.B. in Großbritannien und Australien im Supermarkt unter dem Namen „Vegemite“ als beliebter Brotaufstrich erhältlich ist.
  • Reismehl? Nichts anderes als gemahlener Reis, der vor allem als Soßenbinder gerne in der asiatischen Küche zum Einsatz kommt.
  • Zucker? Der auffälligste Unterschied zwischen Knorr-Currypaste und dem Asialaden-Produkt (das keinen Zucker enthält) und damit auch der einzige Punkt, der mir bewusst negativ aufgefallen ist – ich versuche nämlich, unnötigen Zucker zu vermeiden.

Mein persönliches Fazit zu den Inhaltsstoffen: Davon, dass tatsächlich keine geschmacksverstärkenden Zusatzstoffe, Konservierungs- und Farbstoffe verarbeitet worden sind, konnte ich mich bei meinem Test selbst überzeugen. Die enthaltenen Zutaten sind durchwegs natürlich, was für ein Fertiggericht beileibe nicht selbstverständlich ist.

Jetzt aber das Wichtigste: Schmecken die Kochboxen denn überhaupt?

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Und so sehen die unterschiedlichen Knorr Kochbox-Gerichte im fertigen Zustand aus: Grünes Thai-Curry, zweierlei Indisches Curry (einmal vegetarisch, einmal mit Hühnchen) und mexikanische Enchiladas.

So, nun zum wichtigsten: Dem Geschmack. 🙂 Ich hatte, wie eingangs erwähnt, beim Knorr-Event die Möglichkeit, alle drei Gerichte auszuprobieren und mich durchzuschmecken. Fakt ist, dass dass die Currys (vor allem das grüne Thai-Curry) sehr schmackhaft und teilweise auch wirklich scharf sind – wobei man dank der separaten Gewürzpasten zum Glück die Möglichkeit hat, den Schärfegrad selbst zu dosieren. Als eindeutiger Favorit hat sich allerdings die Kochbox Mexikanische Enchiladas herausgestellt – mit unterschiedlichem Gemüse und Käse überbacken habe ich damit auch den Mann überzeugen können. Deshalb mein Fazit: Vor allem, wenn es schnell gehen muss, sind für mich die Knorr Kochboxen eine gute  und schmackhafte Alternative, die ohne künstlichen Schnickschnack auskommt.

Vielen Dank übrigens an dieser Stelle an das Knorr Team, die mich zu diesem aufschlussreichen Event eingeladen und mir die Möglichkeit gegeben haben, mich durch das neue Sortiment zu kosten.

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Pilzzeit: Steirischer Flammkuchen mit Eierschwammerl und Wildschweinspeck

Zum Höhepunkt der Schwammerlzeit gibt’s von mir ein neues Rezept – und damit eigentlich ein Highlight der Pilzsaison, denn mit dem steirischen Flammkuchen á la Steirerblut & Himbeersaft habe ich mein neues Lieblings-Schwammerlrezept entdeckt! 🙂 Bedeckt mit frisch gepflückten Eierschwammerln aus den steirischen Wäldern und echtem Wildschweinspeck direkt vom Jäger ist dieses Gericht mein absoluter Favorit in Sachen Pilzgerichte.

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Die Idee zu diesem Gericht kam mir beim Stöbern in Instagram, als ich ein Foto von einem Flammkuchen mit Eierschwammerl gesehen habe. Da wurde nicht lange gefackelt und ein Teil der Schwammerlernte, der noch nicht verkocht war, dafür bereitgestellt. Tja, eigentlich will ich mich nicht selbst loben, aber ich muss leider sagen, dass dieser Flammkuchen so ziemlich das Beste ist, was mir diesen Sommer unter die Gabel gekommen ist! 😉 Schade eigentlich, dass ich das Rezept erst jetzt ausgetüftelt habe, denn am liebsten hätte ich den Flammkuchen jeden Tag auf dem Teller! 😀

Zutaten (für 1 Blech Flammkuchen):

  • 200 g Mehl
  • 125 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 4 EL Pflanzenöl (kein Olivenöl)
  • mind. 250 g geputzte Eierschwammerl
  • 250 g Wildschweinspeck gewürfelt (oder Schweinespeck)
  • 2 große rote Zwiebel
  • 1 Becher Sauerrahm
  • 1 Becher Créme fraîche
  • verschiedene gehackte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Dill, Kerbel oä)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zunächst den Flammkuchenteig vorbereiten: Mehl, Wasser, Öl und Salz gut miteinander vermengen und so lange kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen anschließend in einer Schüssel im Kühlschrank mindestens 20 Minuten rasten lassen (je länger, desto besser). In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen, halbieren und in nicht zu feine Halbringe schneiden. Den Speck würfeln und ebenfalls beiseite legen. Die geputzten Schwammerl nicht abwaschen, sondern mit einem Pinsel nochmals reinigen und halbieren.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und die Créme fraîche mit dem Sauerrahm sowie den Kräutern (ich verwende für solche Zwecke gerne TK-Kräutermischungen, die sind praktisch immer zur Hand) verrühren. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem Nudelholz dünn ausrollen. Anschließend den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech auflegen und mit der Sauerrahm-Créme fraîche-Mischung bestreichen. Darüber die Zwiebeln verteilen und die Eierschwammerl sorgfältig darauf legen. Zum Abschluss mit den Speckwürfeln bestreuen und eventuell mit etwas Pfeffer nachwürzen.

Anschließend kommt das Blech mit dem Flammkuchen á la Steirerblut bei 200 Grad (Umluft) in den Backofen – aber bitte unbedingt die Ofentüre nicht ganz schließen, sondern einen Kochlöffel in der Tür eingeklemmt lassen, sodass die Feuchtigkeit, die aus den Schwammerln kommt, entweichen kann! Den Flammkuchen ca. 25-30 Minuten im Ofen backen lassen, bis der Rand eine schöne goldgelbe Farbe angenommen hat. Aus dem Ofen entnehmen, mit einem Pizzaschneider schneiden und servieren. Dazu passt ein einfacher Vogerlsalat mit Kernöl-Vinaigrette. Mahlzeit! 🙂

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Und so sieht der fertige Flammkuchen á la Steirerblut aus. Die Eierschwammerl sind nach dem Backen im Ofen schön zart und überzeugen mit festem Biss und Röstaromen.

Picknick, Grillen & Co.: 3 Tipps für’s Outdoor-Schlemmen!

Auch wenn viele den Sommer schon mental abgeschrieben haben: Noch hat uns der Herbst nicht eingeholt und die Grill- und Picknick-Saison ist nach wie vor in vollem Gange. An den heißen  August-Wochenenden werfen tausende Menschen selbst den Grill an und genießen gemeinsam das Essen im Freien. Passend dazu habe ich euch ein paar Tipps für das Outdoor Essensvergnügen zusammengestellt. 

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1. Better be safe than sorry

Die oberste Regel – ganz egal, ob es um ein Picknick oder Grillerei geht – gute Vorbereitung ist die halbe Miete! Das bedeutet: Überlegt euch im Vorfeld, was ihr unbedingt mitnehmen/einpacken müsst und notiert es euch (das empfiehlt sich besonders, wenn ein Picknick in der mittelbaren Umgebung geplant ist). Nichts ist ärgerlicher als mitten im Vergnügen feststellen zu müssen, dass man leider zuwenig Alu-Grilltassen eingekauft oder den Korkenzieher, mit dem man den Prosecco öffnen wollte, zuhause in der Schublade vergessen hat (been there, done that) 😉

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Gerne vergessen werden in der Regel:

  • Grillanzünder
  • Korkenzieher
  • Outdoor-Mini-Lautsprecher und Powerbank (für Musik)
  • Feuchte Erfrischungstücher
  • Sonnencreme
  • Gelsenspray
  • Kühlakkus bereits am Vortag ins Gefrierfach legen

Übrigens: Überlegt euch am besten bereits im Vorfeld des Einkaufs, welche Gerichte ihr anbieten wollt. Gerade bei Grillfeiern wird häufig viel zu viel vorab eingekauft – nach dem Motto „es könnte ja jemand verhungern“. Das ist zwar löblich, aber im Hinblick auf das eigene Geldbörsel sowie die Nachhaltigkeit (Stichwort: Lebensmittelverschwendung) sollte man sich bereits im Vorfeld gut überlegen, wie viel Lebensmittel man tatsächlich braucht. Grillspieße mit verschiedenen Gemüse- und Fleischarten lassen sich z.B. hervorragend vorbereiten und einplanen. Mehr als 4 Spieße wird kaum jemand essen, da lässt sich die Planung gut einteilen.

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Gut vorzubereiten und planbar: Grillspieße mit marinierten Scampi oder herzhaft mit Filetstücken vom Schwein und Gemüse.

 

2. Selbst mariniert schmeckt besser

Beinahe nichts ist blutleerer als eine Grillerei, bei der nur fix fertig mariniertes Grillgut aus dem Supermarkt auf den Grill landet, gerade weil Essen für mich viel mehr bedeutet als die bloße Befriedung des Hungersgefühls. Deswegen trifft meine Abneigung gegen halbfertige Nahrungsmittel auch auf andere Convenience-Produkte wie fertige Gemüsespieße, vorgeschnittenes Gemüse im Allgemeinen oder Tramezzini von der Tankstelle zu.Und obwohl ich durchaus selbst manchmal Convenience-Produkte wie Fertig-Blätterteig benutze (sei es aus Zeitgründen, sei es aus Bequemlichkeit), bin ich beim Grillen unnachgiebig. Grill-Fleisch, -Gemüse oder -Fisch muss sorgfältig ausgewählt, vorbereitet und in jedem Fall selbst gewürzt werden.

Wer keine Idee hat, aus welchen Gewürzzusammenstellungen sich eine gute Grillmarinade zusammensetzt, dem seien fertige Grillgewürz-Mischungen ans Herz gelegt. Die Basis für eine Grillmarinade mit Gösser Bier von Kotanyi wird einfach mit ein paar EL Maiskeimöl angerührt und schmeckt – und zwar nicht nur deshalb, weil ich als gebürtige Steirerin dem Gösser Bier traditionell verbunden bin (für alle, die es nicht wussten: Göss ist ein Ortsteil von Leoben, meiner Heimatstadt). Ich mag die Kotanyi-Produkte auch, weil sie komplett ohne Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel oder Farbstoffe hergestellt werden und variabel einsetzbar sind. Das „Grillgewürz Gösser Märzen mit Hopfen und Malz“ habe ich bereits seit letztem Sommer mit unterschiedlichen Fleischsorten (Hähnchen, Koteletts) ausprobiert und kann sie deshalb sehr empfehlen. Aber auch das Barbecue Gewürzsalz ist einfach in der Anwendung und schmeckt vor allem mit Schweinefleisch sehr gut.

Frische Zutaten sind die beste Basis für ein gelungenes Grillvergnügen. Das Fleisch selbst zu würzen, versteht sich von selbst.

Frische Zutaten sind die beste Basis für ein gelungenes Grillvergnügen. Das Fleisch selbst zu würzen, versteht sich von selbst.

3. Achtet auf den Flüssigkeitshaushalt

Auf jeder Party solltet ihr darauf achten, genug antialkoholische Getränke vorzubereiten – das gilt vor allem für den Gastgeber, der pro Person im Sommer zumindest 1 Liter Wasser einplanen. Kaltes Wasser mit selbstgemachten Sirupen – z.B. Limetten-Ingwer-Minz-Zitronen-Sirup oder Ribisel-Pfirsich-Sirup und Eiswürfeln erfrischen ebenfalls und schmecken herrlich.Bei den alkoholischen Getränkeklassikern, die auf den meisten Grillfeiern gereicht werden, handelt es sich meistens um Bier oder weißen Spritzer. Aber wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Cider? Ich habe für mich den Goldkehlchen Cider als willkommene Alternative entdeckt. Die Äpfel, die für den Goldkehlchen Cider (erhältlich im gut sortierten Fachhandel – z.B. Gourmet SPAR oder bei Merkur am hohen Markt) verwendet werden, kommen übrigens ebenfalls aus der Steiermark, wecken bei mir also durchaus heimatliche Gefühle. 😉

Goldkehlchen Cider Himbeer (auch als Apfel-Variante erhältlich) erfrischt auf die steirische Art.

Goldkehlchen Cider erfrischt mit heimischem Obst.

Ich hoffe, meine Tipps für einen gelungenen Grill- und Picknickausflug gefallen euch und wünsche euch damit noch einen herrlichen Sommer! 🙂

Pilzzeit: Eierschwammerl haltbar machen

Der Sommer ist da und mit ihm auch wieder die Schwammerlsaison! 😀 Jedes Jahr freue ich mich schon ab Anfang Juni darauf, wieder mit Messer und Körberl „bewaffnet“ in den Wald aufzubrechen und Pilze und Schwammerl zu suchen. Weil die Schwammerlsaison in der Steiermark aber meistens kurz, der Hunger nach Eierschwammerl und Co. aber beständig ist, stelle ich euch heute meine Methode vor, mit der ich die kleinen gelben Pilze haltbar mache! 

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Wenn es in der Steiermark ab Anfang Juli endlich warm genug ist, schießen auch bei uns die sprichwörtlichen Schwammerl aus dem Boden. Spätestens, wenn dann ungefähr ab August noch die Steinpilze endlich dazukommen, gibt es für mich kein Halten mehr: Ausgerüstet mit Messer und Körberl geht’s „in die Pilze“ (wie unsere deutschen Nachbarn zu sagen pflegen). Welche Pilze und Schwammerl es bei uns so zu finden gibt, könnt ihr übrigens hier in meiner kleinen Pilzkunde nachlesen. Und genau zu dieser Zeit lade ich auch immer meine Freunde zum großen „Schwammerlschmaus“ ein – da gibt es unter Anderem auch herzhafte Muffins mit Eierschwammerlsoße!

Doch der Hunger auf Schwammerl hält an und so lohnt es sich, einen Teil der Ernte abzuzwacken und ihn fürs restliche Jahr haltbar zu machen. Vorneweg sei gesagt, dass Eierschwammerl nicht roh eingefroren werden sollten, dadurch werden sie zäh und vor allem extrem bitter! Man muss die Pilze also vor dem Haltbarmachen zubereiten. Meine Methode, mit der die Eierschwammerl garantiert 3 Monate haltbar werden (länger bleiben bei mir die Gläser nicht stehen 😉 ), zeige ich euch heute!

Zutaten:

  • 4 Einmachgläser á 250 ml (etwa 8 Portionen)
  • 1 kg frische Eierschwammerl, geputzt
  • 400 g Schinkenspeck, gewürfelt
  • 3 mittelgroße Zwiebeln, gewürfelt
  • 2 EL Butter
  • 1 Handvoll Petersilie, gehackt
  • Pfeffer
  • Sonnenblumenöl
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Damit die Eierschwammerl – auch Pfifferlinge genannt – auch im Winter auf den Tisch kommen, lohnt sich das Einkochen im Glas.

Zubereitung:

Den Speck in kleine Würfel schneiden (für eine vegetarische Variante kann man ihn auch weglassen, dann benötigt man allerdings mehr Butter bzw. Pflanzenfett für die spätere Zubereitung), ebenso mit den Zwiebeln verfahren. Die Schwammerl werden mit einem Pinsel und Messer geputzt (möglichst nicht waschen, denn dadurch geht der Geschmack verloren!) und anschließend grob zerkleinert.

In einer großen Pfanne wird anschließend die Butter erhitzt, dann die Zwiebel sowie die Speckwürfel hinzugeben und anrösten, bis der Zwiebel glasig ist und der Speck duftet. Anschließend die zerkleinerten Eierschwammerl hinzugeben und umrühren. Die Petersilie hinzugeben und ordentlich pfeffern (ich salze die Schwammerl nicht, da das Salz ihnen sonst noch mehr Flüssigkeit entzieht). Auf großer Flamme unter mehrmaligen Rühren einkochen lassen. Nach etwa 10 Minuten, wenn alle Eierschwammerl gut durchgedünstet sind, das überschüssige Pilzwasser mit einer Suppenkelle abschöpfen und die Schwammerl-Speck-Mischung anschließend gut durchkochen, bis der Rest der Flüssigkeit aufgesogen ist. Übrigens: Den Pilzsud nicht wegschütten, sondern am besten für eine Pilzsuppe oder ein Schwammerlrisotto einfrieren! 🙂

Wenn die Schwammerl kaum mehr Flüssigkeit haben, die heiß ausgespülten Einmachgläser zur Hand nehmen und bis zum Rand mit der noch heißen Schwammerlmischung befüllen. Durch Schütteln und Klopfen der Gläser auf der Küchentheke sorgt ihr dafür, dass möglichst wenig Abstand zwischen den Pilzen und somit wenig Luft im Glas ist. Sobald das Glas voll ist, das Sonnenblumenöl zur Hand nehmen und das Glas bis zum Rand damit auffüllen. Schnell verschrauben und mit dem Deckel nach unten auf der Theke auskühlen lassen. Dadurch entsteht ein Vakuum, das dafür sorgt, dass der Inhalt des Glases nicht schimmeln kann und sich im Kühlschrank aufbewahrt, monatelang frisch hält.

Die Masse kann übrigens auch sehr gut portioniert in TK-Beuteln tiefgefroren werden. Wenn ich also im späten Herbst oder Winter Gusto auf Schwammerl bekomme, öffne ich einfach ein Glas, leere es in eine heiße Pfanne, füge 250 ml Schlagobers (oder Sauerrahm) hinzu, würze nach und serviere die fertige Schwammerlsoße entweder mit Nudeln oder Semmelknödeln. 🙂 Mahlzeit!

TIPP: Für das Einkochen der Schwammerl eignet sich neben Sonnenblumenöl auch Maiskeim- oder Rapsöl. Olivenöl empfiehlt sich hingegen nicht, da es durch seinen starken Eigengeschmack den Geschmack der Pilze übertönt.

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Noch heiß befüllt, sorgen das Öl und das Vakuum im Glas dafür, dass die Schwammerlmischung monatelang frisch bleibt.

Spargel mal anders: Spargel im Blätterteig-Bett

Die Spargelsaison ist schon fast wieder zu Ende, doch mein „Noch einmal schnell Spargel!“-Prinzip zieh ich durch. Nach den Rezepten der Vorjahre – Spargelrisotto und  Spargel aus dem Ofen gibt’s zur Saison 2016 Spargel im Blätterteig-Bett mit Sauerrahm und Schinken. Eine leckere und einfache Mahlzeit, die kalt und warm schmeckt!

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Auf der Suche nach schmackhaften Spargelrezepten bin ich beim Blättern in Sarah Wieners „Kochbuch fürs ganze Jahr“ über dieses Rezept gestolpert, das ich euch heute in einer leicht abgewandelten Version zeigen möchte: Spargelkuchen mit Sauerrahm und Schinken. Das Rezept ist nicht nur schnell und mit wenigen Zutaten zubereitet, sondern schmeckt auch kalt und warm – das macht den Spargelkuchen zum idealen Begleiter z.B. bei Picknicks.

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Zutaten (für 2 bis 4 Personen):

  • 8 Stangen Spargel (weiß oder grün)
  • 1 Pckg. Blätterteig
  • 3 Scheiben Beinschinken
  • 1 Becher Sauerrahm
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Butter

Zubereitung:

Den Spargel schälen und gemeinsam mit der Butter in einer Pfanne von allen Seiten anbraten, bis er bissfest ist. Salzen und pfeffern. In der Zwischenzeit den Blätterteig ausrollen und in 2 bzw. 4 längliche Rechtecke schneiden (je nachdem, wie viele Personen bekocht werden sollen). Die Ränder der Rechtecke rollen und so ein „Bett“ für den Spargel schaffen. Den Sauerrahm mit einem Löffel im Blätterteigbett verstreichen. Den Schinken in kleine Würfel schneiden und auf den Blätterteigkuchen verteilen.

Den Spargel aus der Pfanne heben und jeweils 2 bzw. 4 Stangen auf dem Blätterteigbett platzieren. Mit Salz und Pfeffer (sowie gegebenenfalls ein paar Kräutern) würzen und bei 220°C im Ofen ca. 10 Minuten lang backen. Aus dem Ofen nehmen und entweder heiß mit Salat oder kalt beim Picknick genießen. Mahlzeit! 🙂

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Wohlfühlmenü: Schmorhuhn in Milch, Lorbeer & Muskat

Unlängst ist ein neues Rezeptbuch zum Testen bei mir eingetrudelt: „Alle meine Hähnchen“ von der aus Nordirland stammenden Star-Kochbuchautorin Diana Henry. Ein Rezept daraus habe ich bereits getestet und darf es euch heute vorstellen: Ein in Milch, Lorbeer und Muskat geschmortes Hähnchen. Ein echtes Feel-Good-Essen für kalte Sonntage!

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Bei einem Kochbuch, das den Titel „Alle meine Hähnchen“ trägt, werde ich sofort hellhörig. Und tatsächlich bietet das in deutscher Erstauflage erscheinende, 122 Seiten starke und ansprechend bebilderte Kochbuch Rezepte für jeden Geschmack. Ob Salate, Hauptgerichte oder Resteverwertung: Diana Henry hat in vielen Ländern in den Kochtopf geschaut und ein buntes Sammelsurium an asiatisch, mexikanisch, indisch oder europäisch inspirierten Hähnchen-Rezepten zusammengestellt.

Ein Rezept aus dem Buch habe ich bereits nachgekocht und darf soviel verraten: Das in Milche, Lorbeer und Muskat geschmorte Huhn betört mit einem feinen Duft nach Muskat und wahnsinnig saftigem, vom Knochen fallenden Fleisch.

"Alle meine Hähnchen. Rezepte für jeden Tag und jeden Anlass" von Diana Henry, erschienen im Verlag Ars Vivendi

„Alle meine Hähnchen. Rezepte für jeden Tag und jeden Anlass“ von Diana Henry, erschienen im Verlag Ars Vivendi um ca. 26 Euro.

Ansprechend bebildert, mit hilfreichen Tipps zur Zubereitung versehen: Diana Henry weiß, worauf's bei einem guten Kochbuch ankommt.

Ansprechend bebildert, mit hilfreichen Tipps zur Zubereitung versehen: Diana Henry weiß, worauf’s bei einem guten Kochbuch ankommt.

Zutaten (für 6 Portionen):

  • 1 großes Hähnchen (1,8 kg)
  • 25 g Butter
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 350 ml Vollmilch
  • 10 Knoblauchzehen, geschält
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 kräftige Prise Muskatnuss, frisch gerieben
  • abgeriebene Schale von 2 Biozitronen
Schmorhuhn á la Diana Henry in the making.

Schmorhuhn á la Diana Henry in the making.

Zubereitung:

Butter und Öl in einem ausreichend großen Bräter erhitzen. Das Hähnchen salzen, pfeffern und im Bräter von allen Seiten anbraten, dabei zum Wenden eine Bratengabel oder zwei Kochlöffel benutzen, um die Haut nicht zu verletzen. Nochmals mit Salz und Pfeffer würzen und das Bratfett abschöpfen.

Milch, Knoblauch, Lorbeer, Muskat und Zitronenschale zum Hähnchen geben und alles bis knapp unter den Siedepunkt erhitzen. Vom Herd nehmen, zudecken und bei 180°C im Backrohr für 1,5 Stunden garen lassen. Nach ca. 45 Minuten den Deckel abnehmen und regelmäßig etwas Würzmilch über das Hähnchen gießen.

Am Ende der Garzeit sollte das Hähnchen saftig und goldbraun sein, die Sauce leicht geronnen. Die Knoblauchzehen mit einer Gabel zerdrücken, sodass sie aufbrechen und den Sud aromatisieren. Die Sauce mit Salz, Pfeffer uns Muskat abschmecken. Dazu passt Wildreis oder Nudeln. Mahlzeit!

Wie aus dem Kochbuch: Das Schmorhuhn duftet nicht nur fein nach Muskatnuss, sondern das Fleisch wird saftig und zart wie selten.

Wie aus dem Kochbuch: Das Schmorhuhn duftet nicht nur fein nach Muskatnuss, sondern das Fleisch wird saftig und zart wie selten.