Sonnige Wärme im Winter: Geröstete Paradeisersuppe mit Chorizo

Im Winter kann man eigentlich nie genug Suppenrezepte parat haben. Mein Rezept für geröstete Tomatensuppe schmeckt sommers wie winters, denn durch den Röstvorgang mit Zwiebeln, Kräutern und Olivenöl mutieren auch fade Glashausparadeiser zu wahren Geschmacksbomben!  

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Ich bin ja eigentlich kein großer Fan von Paradeisersuppe – kein Wunder angesichts der Lieblosigkeit, mit der so mancher Gelegenheitskoch einfach eine Dose passierte Tomaten erwärmt, Salz, Pfeffer sowie einen Klacks Schlagobers hinzugibt und diese Kreation dann „Tomatensuppe mit Obershäubchen“ nennt! Für mein Rezept werden ausschließlich frische Paradeiser verarbeitet und vor der Verarbeitung zur Suppe im Ofen geröstet. Dieser – zugegebenermaßen etwas aufwändigere – Zwischenschritt ist aber notwendig, um auch aus langweiligen Glashaustomaten den vollen Sommer-Geschmack von sonnengereiften Paradeisern herauszuholen. Die würzige Chorizo (eine scharf-pikante Wurst aus Spanien) ist ebenfalls eine Hommage an den Sommer – lässt man sie weg, ist das Gericht übrigens sogar vegan!

Zutaten: 

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Zubereitung: 

Zunächst die Paradeiser waschen, trocknen und in grobe Achtel schneiden. Zwiebel schälen und ebenfalls in grobe Stücke hacken. Den geschälten Knoblauch halbieren. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze aufheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Nun darauf die Paradeiser, die Zwiebel und den Knoblauch verteilen. Großzügig mit Olivenöl beträufeln und Kräuter (Rosmarin, Oregano, Basilikum – oder eine Gewürzmischung, wie zB Toskana-Kräuter von Kotanyi – verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen, das Ganze gründlich auf der Gemüsemischung verteilen und für ca. 45 Minuten im Backrohr rösten lassen – zwischendurch immer wieder das Backrohr öffnen, um die Feuchtigkeit zu reduzieren.

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In der Zwischenzeit die Gemüsebrühe vorbereiten. Die Paradeiser vom Blech in einen großen Topf umfüllen und mit einem Pürierstab (oder im Standmixer) fein pürieren. Den Topf auf den Herd stellen und nach und nach die Brühe hinzugeben – je nach gewünschter Cremigkeit der Suppe ist dies eher mehr oder weniger als ein halber Liter. Ich mag Cremesuppen gerne schön dick, weshalb ich eher weniger Flüssigkeit bevorzuge. Anschließend die Suppe noch einmal leicht aufkochen lassen, abschmecken und in Teller füllen. Die Chorizo in dünne Scheiben schneiden und als Topping auf die Suppe obenauf geben. Servieren und Mahlzeit! 🙂

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