Diagnose: Aufschieberitis. 3 Hinweise darauf, dass du ebenfalls daran leidest.

In den letzten Wochen habe ich eine ernstzunehmende Neigung zum aufschieben von Tätigkeiten entwickelt: Ein Interview mit einem Schmuckdesigner, eine Lokalempfehlung, zwei Rezepte, ein Beauty-Review sowie zwei Mode-Posts sind liegen geblieben. Ich muss der Wahrheit ins Gesicht sehen: Ich leide an Prokrastination. Für euch gibt’s heute 3 Symptome, an denen ihr erkennt, ob ihr ebenfalls betroffen seid.

Steirerblut_und_Himbeersaft_Prokrastination_3Symptome_Copyright_Heike_Rössler

Ich will mich nicht beschweren, dass ich einen spannenden und anspruchsvollen Job habe, der manchmal auch Überstunden einfordert. Oder dass ich liebe Freunde und Familie habe, die sich gerne an den Wochenenden bei mir ankündigen. Und dass mein Süßer abends am liebsten auf der Dachterrasse den Grill anschmeißt und wir gemeinsam die Abendsonne genießen, bereitet mir auch keinen Grund zur Klage.

Doch bei all dem kündigt sich doch ein schlechtes Gewissen an – das erste Symptom der Prokrastination: Das dumpfe Gefühl, mal wieder einen Blogpost zu verfassen, die Fenster zu putzen oder die Uni-Arbeit endlich zu vollenden. Irgendwo hab ich ja auch mal gelesen, dass erfolgreiche BloggerInnen MINDESTENS zwei Blogposts pro Woche verfassen müssen, um wahrgenommen zu werden. Dass geputzte Fenster schön anzusehen sind, ist auch nichts Neues und die Uni abzuschließen, ist grundsätzlich eine gute Sache.

Doch jeder, der unter Prokrastination leidet, wird schon einmal festgestellt haben: Relevanter Content schreibt sich nicht von alleine und gute Fotos nehmen Zeit in Anspruch. Fensterputzen dauert und anstatt an der Masterarbeit zu feilen, kann man genausogut ins Kaffeehaus gehen. Man könnte auch Musik hören oder Binge-watching (also eine oder mehrere Staffeln einer TV-Serie im Nonstop-Modus anschauen). Letztendlich läuft es darauf hinaus – die Zeit, die es braucht, um die Tätigkeit oder das Hobby auszuführen, ist nicht da. Schließlich muss davor etwas anderes, viel dringenderes, erledigt werden. Redet man sich zumindest solange ein, bis man es selbst glaubt (und ein weiterer Tag verstrichen ist). Künstlich herbeigeführter Zeitmangel, das zweite Symptom.

Und zu guter Letzt noch das dritte Symptom: Verdrängung. Man macht statt der Aufgabe oder des Hobbys einfach etwas anderes und verdrängt die anstehende Aufgabe ganz einfach – schlechtes Gewissen hin oder her. Ich für meinen Teil habe deshalb beschlossen, die Prokrastination vorerst anzunehmen und mich später um dieses Problem zu kümmern. Ich fahre jetzt erstmal auf Urlaub in die Sonne. Ich hab nämlich gehört, dass Sonne gut für die Genesung sein soll. Aber davon berichte ich euch ein anderes Mal. 😉

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4 Gedanken zu “Diagnose: Aufschieberitis. 3 Hinweise darauf, dass du ebenfalls daran leidest.

    • Servus Johanna, das klingt nach einer guten Idee mit der Pinnwand – jetzt nach dem Urlaub (in dem ich meinen Blog herrlich verdrängt habe) 😉 gibt es einiges aufzuarbeiten. Ich werd mal meine Post-Its wieder rauskramen! 😀
      Wünsche dir noch einen schönen Rest-Sonntag und liebe Grüße, Heike

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