Ein neues Nobelbeisl in Wien: Pichlmaiers zum Herkner

Es gibt eine neue Kategorie auf Steirerblut & Himbeersaft: Ab jetzt werde ich euch unter dem Punkt „Lokalempfehlungen“ regelmäßig Tipps für gute Restaurants und Lokale in Wien und der Steiermark geben. 🙂 Den Anfang macht ein brandneues Restaurant in Neuwaldegg, das erst im Jänner 2016 seine Pforten eröffnet hat: Pichlmaiers zum Herkner ist ein Nobelbeisl, das diese Bezeichnung im besten Sinne mehr als verdient hat!

Steirerblut_und_Himbeersaft_Pichlmaiers_zum_Herkner_VAufmacher_Copyright_Heike_Rössler

Am Anfang des Wienerwalds gelegen (direkt an der Endstation der Straßenbahnlinie 43 (Neuwaldegg) befand sich schon immer – so man den Erzählungen der Wiener Glauben schenken darf – das Gasthaus „Zum Herkner“. Eine wahre Institution der Wiener Küche, bis zum Tod des Inhabers. Längere Zeit war das Restaurant geschlossen und wurde von der neuen Besitzer-Familie Pichlmaier – übrigens gebürtige Steirer – grundlegend saniert. Seit Jänner 2016  arbeiten die Brüder Werner und Martin Pichlmaier nun an dem altehrwürdigen Standort in unmittelbarer Nähe zu den Weinbergen.

Das Essen, das dort serviert wird, lässt sich getrost als gehobene Wiener Küche bezeichnen und erfüllt die Ansprüche verwöhnter Gaumen: Vom klassischen Wiener Schnitzel (in Butterschmalz herausgebacken) über selbstgemachte Krautfleckerl (mit dem zartem Biss, den nur selbstgemachte Nudeln mitbringen) bis hin zum besten Beuschel das ich je probieren durfte (Rieslingsbeuschel mit Semmel-Lauch-Roulade, optisch natürlich nicht der Reißer – weil Innereien – aber dank perfekt ausgewogener Säure und Konsistenz mein persönliches Highlight des Abends), ist alles auf der Karte vertreten, was das Wiener Herz höher schlagen lässt.

Saisonal werden die Gerichte aus der Monatskarte angepasst, die Klassiker bleiben. Preislich orientiert man sich beim Pichlmaiers zum Herkner an der hohen Qualität der Zutaten, Hauptspeisen gibt es ab 9€. Angesichts dessen, dass das Fleisch aus der Steiermark (Zulieferer ist hier Schirnhofer) und der Flusskrebs aus dem Burgenland kommt, sind die Preise jedoch absolut gerechtfertigt.

Ein paar Eindrücke von meinem ersten Test-Besuch im Rahmen des „Gastro Round Private Table“ findet ihr in der Bildergalerie. Mein Resümee: Ein fabelhaftes Restaurant für all jene, die gerne Wiener Küche im gehobenen, aber dennoch urgemütlichen und unprätentiösen Ambiente genießen (für Familienfeiern ist übrigens ab dem Frühjahr ein Raum im Obergeschoss buchbar). Ein Gastgarten im lauschigen Pawlatschenhof gehört ebenfalls zum Pichlmaiers, auf dessen Eröffnung im Frühjahr ich schon sehr gespannt bin. Ein weiterer Pluspunkt: Das Restaurant hat auch sonntags geöffnet, um auch Ausflüglern aus dem Wienerwald eine warme Mahlzeit servieren zu können.

Pichlmaiers zum Herkner
Dornbacher Straße 123
1170 Wien
Öffentlich erreichbar mit der Straßenbahnlinie 43 (Endstation Neuwaldegg)
Öffnungszeiten: Do – Mo, 11 – 24 Uhr
Küche: 11:30 – 16:00 & 18:00 – 22:00 Uhr

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4 Gedanken zu “Ein neues Nobelbeisl in Wien: Pichlmaiers zum Herkner

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