Ein Stück Frankreich auf dem Teller: Elsässer Flammkuchen

Es gibt Rezepte, die muss man öfter als einmal versuchen -und gegebenenfalls auch adaptieren – bis sie einem richtig gelingen. Der Elsässer Flammkuchen – ein deftiger, knusprig-dünner Fladen mit einem Belag aus Sauerrahm, Speck und Zwiebeln, gehört eindeutig zu dieser Kategorie. Doch keine Sorge, mit meiner Anleitung gelingt es euch ganz sicher, dieses knackige Stückchen Frankreich auf den Teller zu holen! 😉

Steirerblut_und_Himbeersaft_Rezept_Elsässer_Flammkuchen_Copyright_Heike_Rössler

Zutaten (als Vorspeise für ca. 4 Personen):

  • 200 g Mehl
  • 125 ml Wasser
  • 4 EL neutrales Pflanzenöl (kein Olivenöl!)
  • 1 gestr. TL Salz
  • 1 Becher Sauerrahm
  • 1 Becher Créme fraîche
  • 1 große Zwiebel
  • 200 g Speckwürfel

Steirerblut_und_Himbeersaft_Rezept_Elsässer_Flammkuchen_Anleitung_Copyright_Heike_rössler

Zubereitung:

Mehl, Öl, Wasser und Salz in einer Schüssel zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten – am besten geht das mit der Hand. Sobald der Teig die gewünschte Konsistenz hat (nicht klebrig, sondern schön fest und ohne Risse), den Teig im Kühlschrank ca. 20 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Sauerrahm und die Créme fraîche miteinander vermengen und die Zwiebel in grobe Stücke schneiden.

Anschließend den Teig mit einem Nudelholz auf einem Bogen Backpapier ausrollen (das klappt am besten, indem man das Nudelholz leicht anfeuchtet) und gegebenenfalls mit der Hand bis ganz an die Ränder des Backpapiers ausziehen. Der Teig sollte an keiner Stelle dicker als 5 mm sein! Das ist übrigens der Teil des Rezepts, an dem ich die ersten Male gescheitert bin – denn der Teig ist beim ausrollen sehr elastisch und zieht sich immer wieder zusammen. Doch beim Elsässer Flammkuchen gilt: Je dünner der Teig ausgerollt ist, desto besser! Also am besten kräftig am Teig ziehen und wirklich die gesamte Fläche des Backpapierbogens nutzen, die Mühe lohnt sich!

Anschließend den Teig aufs Backblech heben und mit der Mischung aus Sauerrahm und Créme fraîche bestreichen (am Rand etwa 1 cm aussparen), ordentlich Zwiebel und Speckwürfel darauf verteilen. Weiteres Würzen ist nicht notwendig. Bei 220 Grad etwa 25 Minuten backen, bis der Teig an den Rändern goldbraun gebacken ist. Aus dem Ofen nehmen, auf ein Holzbrett heben und sofort servieren! Bon Appétit!

P.S.: Sollte wider Erwarten doch ein Stück vom Flammkuchen übrig bleiben, lässt sich dieser mit meinem Pizzatrick ganz einfach einfach wieder aufwärmen! 😉

 

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11 Gedanken zu “Ein Stück Frankreich auf dem Teller: Elsässer Flammkuchen

  1. Pingback: Pilzzeit: Steirischer Flammkuchen mit Eierschwammerl und Wildschweinspeck | Steirerblut und Himbeersaft

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