Das Jeanshemd – eine Geschichte voller Missverständnisse…

Wer wie ich in den 1990er Jahren groß geworden ist, hat meist ein anerzogenes Misstrauen gegenüber Jeanshemden. Zu präsent ist die Erinnerung an den damals omnipräsenten Jeans-Overkill: Karottenhosen zu Jeanshemd und Jeansjacke. Seit Kurzem hängen die Jeanshemden aber wieder in allen Läden. Was ist davon nun zu halten?

Jeanshemden - in vornehmlich hellen Waschungen - sind derzeit allgegenwärtig. Was soll man davon halten? Und vor allem: Wie soll man die Teile kombinieren?

Jeanshemden – in vornehmlich hellen Waschungen – sind derzeit allgegenwärtig. Was soll man davon halten? Und vor allem: Wie soll man die Teile kombinieren?

Diesem Modetrend bin ich bislang mehr oder weniger ratlos gegenüber gestanden. Da ich aber bereits seit Längerem selbst ein hellblaues Jeanshemd mit Dreiviertelarm im Kleiderschrank hängen habe (der Grund für diese Anschaffung war die Einladung zu einer Bad-Taste-Party, für die ich das Hemd damals sehr passend fand), ließ ich mich beim Eintrudeln der Frühjahrskataloge von Mango und H&M auf ein Experiment ein: Ist es möglich, diese Relikte der 1990er Jahre stilvoll zu kombinieren?

Mein Jeanshemd: Helle Waschung und Dreiviertelarm - von der New Yorker-Eigenmarke Fishbone (ja. die gibt es tatsächlich immer noch!)

Mein Jeanshemd: Helle Waschung und Dreiviertelarm – von der New Yorker-Eigenmarke Fishbone (ja. die gibt es tatsächlich immer noch!)

Schwarz – Blau – Gelb
Eines der größten Probleme, die ich mit hellen Jeanswaschungen habe, ist, dass sie sehr schnell „ethno“ und altbacken wirken können. Meine Lösung für dieses Problem habe ich gefunden, indem ich das hellblaue Jeanshemd mit einem gelben T-Shirt darunter kombiniert habe, das zwar nur hervorblitzt, aber dem ganzen Outfit Reiz verleiht. Für die Veloursjacke, Stiefel und Tasche habe Brauntöne gewählt (Schwarz hätte zu hart gewirkt). Der Faltenrock, den ich trage, stammt aus der Frühlingssaison 2013 von Hallhuber. Er ist auch mein erklärtes Lieblingsteil, was nicht nur an der täuschend echten Lederoptik, sondern auch an den praktischen seitlich angesetzten Eingriffstaschen liegt. Wobei ich gerade in beim Kauf von Fake-Lederröcken gar nicht oft genug betonen kann, dass es sich hier ganz besonders lohnt, in gute Qualität – oder gleich in Echtleder – zu investieren! Das lohnt sich, denn wer will schon mit einem Teil herumlaufen, dem man auf den ersten Blick ansieht, dass es nicht mehr als 15 Euro gekostet hat?! Ähnliche Röcke wie meinen gibt es auf jeden Fall hier und hier. Gelbe T-Shirts für den Look kann man günstig hier nachshoppen.

Jeanshemd von Fishbone,  Faltenrock von Hallhuber, gelbes T-Shirt von Only, camelfarbene Veloursjacke von H&M, Stiefel von Stiefelkönig, Kette von Thomas Sabo.

Jeanshemd von Fishbone, Faltenrock von Hallhuber, gelbes T-Shirt von Only, camelfarbene Veloursjacke von H&M, Stiefel von Stiefelkönig, Kette von Thomas Sabo.

Was haltet ihr von dem Style? Ich persönlich mag die Kombination von Hellblau, Gelb und Schwarz und freue mich auf jeden Fall darauf, sie bald wieder ausführen zu können (sofern es denn das Wetter zulässt)! 🙂 Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende. Alles Liebe, eure Heike

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Ein Gedanke zu “Das Jeanshemd – eine Geschichte voller Missverständnisse…

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